Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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"Militär und Gesellschaft in Deutschland seit 1945" ist Titel und Thema einer Ausstellung, die das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur aus Anlass des 25. Jahrestags der deutschen Einheit herausgeben. Zugleich erinnert die Ausstellung an die Gründung der Bundeswehr vor 60 Jahren.

Die 20 Tafeln umfassende Schau spannt mit ihren Texten sowie mehr als 130 Fotos einen historischen Bogen vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute.

Keine Anmeldung möglich Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" (D 101.02)

( ab Di., 2.5., 10.00 Uhr )

Eine Ausstellung von Gerd Koenen herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum

2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Aus diesem Anlass wird die Ausstellung den Aufstieg und Niedergang der kommunistischen Bewegungen beschreiben. Diese waren im 20. Jahrhundert dazu angetreten, nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen grundlegend zu verändern. Ihr totalitärer Anspruch mobilisierte rund um den Globus Millionen und entwickelte sich zum Albtraum von Abermillionen, die Opfer kommunistischer Gewaltregime wurden.
Die Ausstellung umfasst 25 Tafeln mit über 200 zeithistorischen Fotos, Dokumenten sowie QR-Codes, die mit Filmdokumenten im Internet verlinkt sind.

Kurs abgeschlossen Ahnenforschung für Anfänger (D 101.03)

( ab Mo., 13.2., 18.00 Uhr )

Entgelt ab 10 TN 32,00 €, ermäßigbar
Im Kurs können Sie grundlegende Begriffe und Arbeitsweisen der Ahnenforschung kennen lernen. Der Kurs umfasst die Vorstellung der genealogischen Quellen, bei denen sowohl die Handhabung der "klassischen" Archivquellen wie Kirchenbücher als auch die Erforschung der eigenen Vorfahren vorgestellt und erläutert werden.

Keine Anmeldung möglich Plakatausstellung "Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos" (D 109.01)

( ab Mo., 13.2., 10.00 Uhr )

Die Ausstellung gehört zum Kernbestand der Stiftung Weltethos. Seit 2000 ist sie in Deutschland und an vielen Orten der Welt in verschiedenen Sprachen gezeigt worden. Auch die VHS hat sie vor einigen Jahren präsentiert. Aus gegebenen Anlass wollen wir sie wieder zeigen.
Die Ausstellung hat zwei thematische Schwerpunkte: sie handelt von den Religionen und dann von ihren gemeinsamen Werten. Die Tafeln vermitteln Basiswissen, das in unserer multikulturellen Gesellschaft unverzichtbar ist. Die letzten 4 Tafeln konkretisieren die beiden Leitwerte Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit mit Hilfe von vier Regeln, die kulturübergreifend bekannt sind. Küng nannte sie "Imperative der Menschlichkeit". Die Tafeln machen das Faszinosum universeller Werte anschaulich und zeigen, in welchem Maße "Weltethos" eine Aufgabe und Herausforderung für uns alle darstellt. (E. Stilz, Präsident)

Kurs abgeschlossen Das Christentum: Filmaufführung (D 109.02)

( ab Mo., 16.1., 17.00 Uhr )

Frieden zwischen den Völkern durch Frieden zwischen den Religionen. Hans Küng, bekannter Autor des "Weltethos" führt in seiner 7-teiligen Reihe "Spurensuche" durch die großen Religionen. Er zeigt ihren Einfluss auf die Kultur und das Leben der Menschen durch alle Zeiten und Kontinente.

Christentum
Feuer des Glaubens und soziales Engagement waren die christlichen Grundkonstanten. Im Mittelalter verabschiedete sich die kollegial-ökumenische Kirche in eine absolutistisch-monarchische Kirchenkonzeption. Die heutige Globalisierung stellt die Geltungsansprüche eines europäisch-geprägten Christentums in Frage.

Kurs abgeschlossen Der Islam: Filmaufführung (D 109.04)

( ab Mo., 16.1., 18.00 Uhr )

Frieden zwischen den Völkern durch Frieden zwischen den Religionen. Hans Küng, bekannter Autor des "Weltethos" führt in seiner 7-teiligen Reihe "Spurensuche" durch die großen Religionen. Er zeigt ihren Einfluss auf die Kultur und das Leben der Menschen durch alle Zeiten und Kontinente.

Islam
Auf fünf Grundpfeilern ruht das Haus des Islam: Glaubensbekenntnis, Gebet, Almosen, Fasten und die große Wallfahrt nach Mekka. Neben dem Koran steht als gleichberechtigte Autorität die Tradition, zu der auch das islamische Recht, die Scharia zählt.

Kurs abgeschlossen Besuch bei Freunden: die orthodoxe Gemeinde in Slubice (D 109.06)

( ab Mi., 25.1., 16.45 Uhr )

Orthodoxie (griechisch Rechtgläubigkeit) bezeichnet allgemein eine Interpretation einer Lehre, die sich stark an die ursprüngliche Ausdeutung hält. Anhänger einer Orthodoxie sehen darin eine notwendige Selbstbehauptung des Denkens gegen Beliebigkeit und Willkür. (wikipedia) Der Aufbau einer orthodoxen Gemeinde in Slubice begann bereits vor über 10 Jahren. Es gab jahrelang Gottesdienste im Wohnzimmer, bis nach langen Gesprächen mit der Stadt die Gemeinde 2006 ein Grundstück für einen symbolischen Wert von einem Zloty erhielt.
Der Bau der Kirche in Slubice orientiert sich im Stil an einem Gotteshaus in Wladimir, westlich von Moskau. Die Kuppel ist inzwischen fast vollständig golden überzogen. Der Bau wurde von der gesamten Gemeinschaft der in Polen lebenden Orthodoxen mitunterstützt.
Heute wollen wir nicht nur etwas über die Geschichte der Gemeinde, sondern auch über Riten und Praktiken der orthodoxen Kirche hören. Um eine Spende für die Kirche wird gebeten.

Kurs abgeschlossen Der Hinduismus: Filmaufführung (D 109.07)

( ab Mo., 13.3., 18.00 Uhr )

Frieden zwischen den Völkern durch Frieden zwischen den Religionen. Hans Küng, bekannter Autor des "Weltethos" führt in seiner 7-teiligen Reihe "Spurensuche" durch die großen Religionen. Er zeigt ihren Einfluss auf die Kultur und das Leben der Menschen durch alle Zeiten und Kontinente.

Hinduismus
So zahlreich wie die Götter sind auch die religiösen Strömungen und Traditionen Indiens. Was Europäer "Hinduismus" nennen, bezeichnen Hindus selbst als "Sanatana dharma", als "ewige Ordnung". Hans Küng erzählt von den heiligen Schriften, vom Feuerritual, von der Philosophie der Upanishaden und von einer großen Leidenschaft für Erotik.
Sie sind eingeladen Geschichten zu erzählen sowie Ihr Wissen und Erfahrungen über Frankfurt, Slubice und die Region mit uns zu teilen. Nach Themen ausgewählt finden Treffen für Interessierte statt, die etwas aus ihrem Leben berichten wollen, Fotos zeigen und sich über Erinnerungen austauschen möchten. Gern können Sie Erinnerungsmaterialien wie Fotos, Postkarten und ähnliches mitbringen. Auch die, die nur zuhören wollen, sind herzlich willkommen.
Heute wollen wir uns mit der Situation der Heimkehrer nach 1945 beschäftigen. Aus zwei Perspektiven kann hier erzählt werden - von Betroffenen, die das Heimkehrerlager durchlebt haben oder von Frankfurterinnen, die die Flut der Rückkehrer miterlebt haben. Wir freuen uns über Berichte und Fotos aus beiden Perspektiven.
Der 1917 in Frankfurt (Oder) geborene Gerhard Neumann verkörperte wie wohl kein anderer den amerikanischen Traum der unbegrenzten Möglichkeiten. Neumanns Vater war jüdischer Bettfedernfabrikant. Das einstige Fabrikgebäude ist vielen interessierten Frankfurtern bekannt. Der verwitterte Schriftzug an der Fassade ist noch heute zu entziffern.
Auf abenteuerlichen Umwegen zog sein Sohn in die asiatische Welt, stieg nach 1945 in atemberaubendem Tempo in den USA bis in die Chefetage von General Electric auf. Dort und auch bereits zuvor war er maßgeblich an der Entwicklung von Triebwerken für doppelte Schallgeschwindigkeit beteiligt. Anlässlich des 80. Geburtstages wurde an seinem Geburtshaus in der Humboldtstr. 11 eine Gedenktafel enthüllt. Seine geplante Teilnahme erlebte er leider nicht mehr. Er verstarb nur wenige Tage davor. Aus seinem Leben - mit Fotos aus seinen Memoiren, auch mit Filmaufnahmen eines Interviews mit ihm - wird spannend berichtet.

Anmeldung möglich Häuser erzählen Geschichte(n): Polizeiwache Halbe Stadt (D 111.20)

( ab Mi., 26.4., 17.00 Uhr )

Verlassene Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Diese Orte auf Fotos festzuhalten, reizt nicht nur Profifotografen. Verlassene, vergessene Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.
Es sind unbedingt feste Schuhe zu tragen, es wird seitens der VHS keine Haftung übernommen.

Anmeldung möglich Besuch des Heimkehrermuseums (D 111.21)

( ab Do., 27.4., 14.00 Uhr )

Am 27. Juli 1946 kam der erste Zug mit Kriegsheimkehrern in Frankfurt (Oder) an. Es waren vor allem Ältere und Kranke, die von den Sowjets entlassen wurden, weil sie nicht arbeitsfähig sind. Anschließend kamen zwischen Juli 1946 bis Mai 1948 monatlich durchschnittlich 22 700 Kriegsheimkehrer an. Im Mai 1948 wurde bereits der 500 000. Heimkehrer registriert.
Die Heimkehrer wurden in einen ehemaligen Wehrmachtskomplex und in das nahe gelegene Lager Gronenfelde gebracht. Hier wurden sie entlaust, noch einmal statistisch erfasst und dann versorgt und in ihre Heimatregionen geschickt. Die Versorgung war anfänglich so schlecht, dass viele starben.
Trotzdem kamen immer mehr frühere Wehrmachtssoldaten in Frankfurt an. Im September 1946 hatten bereits 120.000 das Lager passiert. Nun wurden auch 21.000 Zivilpersonen zurückgeführt.
Am 26. Oktober 1947 waren es mittlerweile 300.000 zurückgeführte Kriegsgefangene. Das Tempo war hoch. Schließlich hatten sich die Alliierten darauf geeinigt, bis zum Jahresende 1948 alle Gefangenen nach Hause zu schicken. Aber die Sowjetunion hält diese Frist nicht ein. Erst am 5. Mai 1950 verkündete sie das Ende der Repatriierungen. Trotzdem fehlten noch tausende Männer.
Martin Schieck hat zusammen mit anderen Historikern eine Ausstellung eingerichtet, die an die rund 1,2 Millionen kriegsgefangenen Deutschen erinnert. (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24787306 ©2016) Diese wird heute besucht.
(siehe auch Kurs D 111.04 Willkommen in der Heimat)

freie Plätze Häuser erzählen Geschichte(n): Heilandskapelle (D 111.30)

( ab Mi., 14.6., 17.00 Uhr )

Verlassene Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Diese Orte auf Fotos festzuhalten, reizt nicht nur Profifotografen. Verlassene, vergessene Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.
Es sind unbedingt feste Schuhe zu tragen, es wird seitens der VHS keine Haftung übernommen.

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