Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kurs abgeschlossen Ahnenforschung: Austauschtreffen (D 101.01A)

( ab Mo., 10.7., 18.00 Uhr )

Heute findet ein Treffen für die bereits Foschenden oder ehemaligen TeilnehmerInnen des Kurses, um Fragen zu beantworten oder sich auszutauschen.

freie Plätze Ahnenforschung für Anfänger (E 101.01)

( ab Mo., 20.11., 18.00 Uhr )

ab 10 TN 31,80 €, ermäßigbar

Im Kurs können Sie grundlegende Begriffe und Arbeitsweisen der Ahnenforschung kennen lernen. Der Kurs umfasst die Vorstellung der genealogischen Quellen, bei denen sowohl die Handhabung der "klassischen" Archivquellen wie Kirchenbücher als auch die Erforschung der eigenen Vorfahren vorgestellt und erläutert werden.

freie Plätze Ahnenforschung: Austauschtreffen (E 101.02)

( ab Mo., 26.2., 18.00 Uhr )

Heute findet ein Treffen für die bereits Forschenden oder ehemaligen TeilnehmerInnen des Kurses statt, um Fragen zu beantworten oder sich auszutauschen.

freie Plätze Schicksal Fünfeichen: das sowjetische Speziallager Nr. 9 (E 101.03)

( ab So., 3.9., 16.00 Uhr )

Eine Dokumentation von Rainer Burmeister. Produziert im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2005

"Schweigelager" wurden die elf sowjetischen Speziallager in der sowjetischen Besatzungszone, der späteren DDR, genannt. Zwischen 1945 und 1950 wurden dort mehr als 120.000 Menschen festgehalten, darunter zunächst ehemalige NSDAP-Mitglieder, Jugendliche unter "Werwolf"-Verdacht, später dann politische und ideologische Gegner des stalinistischen Systems. Im Speziallager Nr. 9 des NKWD "Fünfeichen" bei Neubrandenburg starb jeder Dritte der 15.000 Gefangenen. Wer aus "Fünfeichen" nach Jahren entlassen wurde, erfuhr nicht einmal, weshalb man ihn verhaftet hatte. Unter Androhung hoher Strafen wurde ein lebenslanges Schweigegelübde auferlegt. Das Schweigen endete erst 1989...
Seither wurden vielfältige Anstrengungen unternommen, um die fast der Vergessenheit anheim gefallene Geschichte der sowjetischen Speziallager aufzuarbeiten. "Schicksal Fünfeichen" von Rainer Burmeister leistet dazu einen eindrücklichen Beitrag.
Der Dokumentarfilm ist eine Koproduktion der Heimatfilm GbR und des mdr-Fernsehens, gefördert von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Stasi-Unterlagen und der Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen.

Nach der Aufführung kann das Museum besichtigt werden.

freie Plätze Wer dort war, schweigt. Das DDR-Militärgefängnis Schwedt (E 101.04)

( ab So., 29.10., 16.00 Uhr )

In Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Eine Dokumentation von Rainhard Joksch und Stefan Starina. Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2012.
Es ist nur noch wenig übrig geblieben vom einstigen Militärgefängnis in Schwedt an der Oder. In der Öffentlichkeit kaum bekannt, war Schwedt für jeden Wehrpflichtigen ein Begriff. Allein der Ausdruck "Schwedt" stand für jeden Soldaten als Drohung im Raum. Jeder vierte Inhaftierte saß hier aus politischen Gründen, andere Delikte waren oft politisch motiviert: Befehlsverweigerung, Fahnenflucht, Vergehen gegen die Dienstvorschriften. Zur Disziplinierung wurden strenge Mittel angewandt, wie Freizeit- und Schlafentzug sowie schwere körperliche Arbeit. Ein brutaler militärischer Drill gehörte ebenso zum Häftlingsalltag wie wochenlange Einzelhaft in einer dunklen Zelle. An die Öffentlichkeit durfte mittels schriftlicher Erklärung davon jedoch nichts gelangen. Für den Film haben sich ehemalige Gefangene und Aufseher bereit erklärt, ihr Schweigen zu brechen. Im Film berichten sie über ihre Erlebnisse im Gefängnis.

Nach der Aufführung kann das Museum besichtigt werden.
In Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Eine Dokumentation von Kristin Derfler und Dietmar Klein, gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2010.
Zum Frauengefängnis wurde die Burg Hoheneck als 1950 ca. 1.100 weibliche Häftlinge aus den sowjetischen Speziallagern Bautzen und Sachsenhausen hierher überführt wurden. Die Frauen waren oftmals unschuldig zu hohen Haftstrafen verurteilt worden und hofften durch die Überstellung an die "Deutschen" auf Haftentlassung. Das Gegenteil war der Fall - die Haftbedingungen wurden verschärft und waren unmenschlich. Das Gefängnis Hoheneck wurde und blieb das Synonym für die Verfolgung und Inhaftierung von Frauen aus politischen Gründen in der DDR.

Nach der Aufführung kann das Museum besichtigt werden.

Keine Anmeldung möglich Feindbilder: die Fotos und Videos der Stasi (E 101.06)

( ab Do., 7.12., 17.00 Uhr )

Über eine Million Fotos und ca. 5.000 Filmaufnahmen schlummern in den ehemaligen Archiven der DDR-Staatssicherheit. Der Film enthält weitgehend unbekanntes Material aus diesem Fundus. Anhand von zahlreichen Fotos, Filmausschnitten und Interviews veranschaulicht der Autor Holger Kulick die Ziele des totalitären Überwachungsstaates und die Methoden des Geheimdienstapparates.

Nach der Aufführung kann das Museum besichtigt werden.
Heute wollen wir uns mit der Situation der Heimkehrer nach 1945 beschäftigen. Aus zwei Perspektiven kann hier erzählt werden - von Betroffenen, die das Heimkehrerlager durchlebt haben oder von FrankfurterInnen, die die Flut der Rückkehrer miterlebt haben. Wir freuen uns über Berichte und Fotos aus beiden Perspektiven. Weiterhin wird das Stadtmuseum darüber berichten, wieweit die Ausstellung aufbereitet wurde und welche Pläne für die Zukunft angedacht sind.
Sie sind eingeladen, aus persönlichen Erinnerungen zu berichten, sowie Ihr Wissen und Erfahrungen über Frankfurt, Slubice und die Region mit uns zu teilen. Gern können Sie Materialien wie Fotos, Postkarten und ähnliches mitbringen. Auch die, die nur zuhören wollen, sind herzlich eingeladen. Wer will, kann heute Weihnachtsplätzchen, gebacken wie in alten Zeiten, mitbringen. Der Historiker Dr. Konrad Tschäpe begleitet die Veranstaltung mit wundersamen und doch passierten Weihnachtsgeschichte(n).
Die Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft" informiert am authentischen Ort über die Geschichte politischer Verfolgung während des Nationalsozialismus unter der sowjetischen Besatzungsmacht und in der DDR-Zeit.
Anhand ausgewählter Biographien wird auf Menschen aus der Stadt und der Region aufmerksam gemacht, die wegen ihrer politischen Überzeugung, ihres Glaubens, ihrer Rasse, ihres widerständigen Verhaltens oder nur auf Verdacht hin verfolgt wurden, in die Lager kamen, in die Mühlen der politischen Strafjustiz gerieten, unter unmenschlichen Bedingungen ihr Leben verloren oder sogar gezielt ermordet wurden.

Im alten Frankfurter Stadtgefängnis befindet sich heute eine Gedenkstätte. Hier erinnern wir an Menschen, die in schlimmen Zeiten eingesperrt und ermordet wurden. Es waren Menschen aus unserer Stadt und unserer Region. Einige hatten gar nichts verbrochen. Sie hatten nur eine eigene Meinung oder waren mit der Regierung nicht einverstanden. Manche waren ganz unschuldig und kamen trotzdem ins Gefängnis oder in schreckliche Gefangenenlager. Wir vergessen diese Menschen nicht. Wir wollen diese schlimmen Zeiten kennen lernen und es heute besser machen.

freie Plätze Besuch des Heimkehrermuseums (E 111.13)

( ab Mi., 27.9., 14.00 Uhr )

Am 27. Juli 1946 kam der erste Zug mit Kriegsheimkehrern in Frankfurt (Oder) an. Es waren vor allem Ältere und Kranke, die von den Sowjets entlassen wurden, weil sie nicht arbeitsfähig sind. Anschließend kamen zwischen Juli 1946 bis Mai 1948 monatlich durchschnittlich 22.700 Kriegsheimkehrer an.
Im Mai 1948 wurde bereits der 500.000. Heimkehrer registriert.
Die Heimkehrer wurden in einen ehemaligen Wehrmachtskomplex und in das nahe gelegene Lager Gronenfelde gebracht. Hier wurden sie entlaust, noch einmal statistisch erfasst und dann versorgt und in ihre Heimatregionen geschickt. Die Versorgung war anfänglich so schlecht, dass viele starben.
Trotzdem kamen immer mehr frühere Wehrmachtssoldaten in Frankfurt an. Im September 1946 hatten bereits 120.000 das Lager passiert. Nun wurden auch 21.000 Zivilpersonen zurückgeführt.
Am 26. Oktober 1947 waren es mittlerweile 300.000 zurückgeführte Kriegsgefangene. Das Tempo war hoch. Schließlich hatten sich die Alliierten darauf geeinigt, bis zum Jahresende 1948 alle Gefangenen nach Hause zu schicken. Aber die Sowjetunion hält diese Frist nicht ein. Erst am 5. Mai 1950 verkündete sie das Ende der Repatriierungen. Trotzdem fehlten noch tausende Männer.
Martin Schieck hat zusammen mit anderen Historikern eine Ausstellung eingerichtet, die an die rund 1,2 Millionen kriegsgefangenen Deutschen erinnert. (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24787306 ©2016) Diese wird heute besucht. (siehe auch Kurs E 111.01 Willkommen in der Heimat)

Aufruf: Für unsere neue Heimkehrausstellung suchen wir noch neues Material, das an die Heimkehr von deutschen Soldaten und Internierten aus sowjetischer Gefangenschaft sowie die Zeit davor und danach erinnert: Wer hat Photos, Geschichten, Gegenstände, Erinnerungen, die wir ggf. in einer Ausstellung zeigen können oder die uns einfach helfen, die Geschichte besser zu verstehen? Kontaktieren Sie uns im Museum Viadrina oder in der Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft“!"
Der ehemalige Sanierungsbeauftragte der Stadt Frankfurt (Oder) führt durch die Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgebiete: die Südöstliche Innenstadt, die Gubener Vorstadt mit dem Fischerkiez und durch Altberesinchen.
Die dort durchgeführten Baumaßnahmen wurden mit Millionen privaten und öffentlichen Mitteln finanziert. Sie bilden heute einen Kranz um das Stadtzentrum - als Stadtgebiete, die nach der Wende zum neuen Leben erwachten. Wie wurde dort verfahren? Was ist dort gut und was schief gelaufen? Können wir auf die Ergebnisse insgesamt stolz sein? Auf jeden Fall wurde dort ein großes Stück der Stadtgeschichte und damit ein großes Stück der Stadtidentität wiedergewonnen, auch darüber wollen wir gemeinsam sprechen und diskutieren.
1. Treffpunkt: Uni-Mensa (Gräfin-Dönhoff-Bau an der Tram-Haltestelle) - Stadtentwicklungsgebiet Südöstliche Stadt und die Sanierungsgebiete Fischer- und Gubener Straße um den Anger - Gelungene Beispiele für die Rekonstruktion des Frankfurter Stadtraums.
Der ehemalige Sanierungsbeauftragte der Stadt Frankfurt (Oder) führt durch die Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgebiete: die Südöstliche Innenstadt, die Gubener Vorstadt mit dem Fischerkiez und durch Altberesinchen.
Die dort durchgeführten Baumaßnahmen wurden mit Millionen privaten und öffentlichen Mitteln finanziert. Sie bilden heute einen Kranz um das Stadtzentrum - als Stadtgebiete, die nach der Wende zum neuen Leben erwachten. Wie wurde dort verfahren? Was ist dort gut und was schief gelaufen? Können wir auf die Ergebnisse insgesamt stolz sein? Auf jeden Fall wurde dort ein großes Stück der Stadtgeschichte und damit ein großes Stück der Stadtidentität wiedergewonnen, auch darüber wollen wir gemeinsam sprechen und diskutieren.
2. Altberesinchen - Leipziger Platz (Am Brunnen) - ein besonderes Sanierungsgebiet - die erste "Neue Stadt der Frankfurter Eisenbahn"

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