Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Kreativwerkstatt: Wir bauen ein Insektenhotel (D 100.99BC)

( ab Di., 11.7., 16.00 Uhr )

Wir bauen aus Holz und Bambus ein Insektenhotel. Es bietet Hummeln, wilden Bienen, Florfliegen, Marienkäfern und vielen weiteren Nützlingen im Garten Unterschlupf. Damit sorgen wir für mehr Artenvielfalt. Als Dank bestäuben die Insekten unsere Pflanzen und bekämpfen Schädlinge und sorgen so für eine reichere Ernte.

Kurs abgeschlossen Fledermausquartier - Besichtigung: inklusiv (D 111.12)

( ab Di., 21.3., 18.00 Uhr )

In Frankfurt gibt es mitten in der Stadt am Bahnhofsberg ein einmaliges Naturschutzgebiet. Es ist das Fledermausquartier im Brauereikeller, der Schlafplatz für ca. 2000 Fledermäuse während des Winters. Mitglieder des BUNDs führen durch den Brauereikeller. Bitte eine Taschenlampe mitbringen. Nicht geeignet für Menschen mit Geheinschränkungen. Die Anmeldebestätigung muss bei der Veranstaltung vorgelegt werden. Die Gebühen werden vor Ort entrichtet.

freie Plätze Vogelstimmenwanderung: inklusiv (D 111.22)

( ab Sa., 6.5., 7.00 Uhr )

Der Frühling hält sichtbar Einzug! Die Tage werden länger, die Temperatur steigt, Blätter sprießen, die ersten Blüten zeigen ihre Farbenpracht und unsere Vögel werden vom aufmerksamen Beobachter nicht nur am frühen Morgen registriert. Nun ist es wieder soweit: das Konzert der gefiederten Sänger beginnt! Mit jedem Tag nimmt die Zahl der Singvögel zu und damit auch die Schar der Konzertvirtuosen. Das Brutgeschäft beginnt mit dem Besetzen eines geeigneten Reviers, das vor allem akustisch gegen Nebenbuhler abgesteckt wird und dem Anlocken eines geeigneten Partners dient. Jede Vogelart hat dabei ihren ganz eigenen arttypischen Gesang. Bei der heutigen Vogelstimmenwanderung werden unsere Vögel näher vorgestellt. Für den Spaziergang werden keine Kosten erhoben, jedoch wird um eine Spende gebeten.

fast ausgebucht Schafschur miterleben (D 111.29)

( ab So., 11.6., 9.00 Uhr )

Die jährliche Schafschur dient nicht nur zur Wollgewinnung, sondern auch dem Wohlbefinden der Schafe. Geschoren wird entweder auf der Schurbank oder auf dem Boden. Der Wollertrag -die Schweißwolle- hängt ab von der Rasse, Geschlecht und Größe des Schafes, bei einer Jahresschur zwischen 3 und 6 kg. Die Wollqualität wird beurteilt nach Feinheit, der Wollhaarstärke, Ausgeglichenheit, den Feinheitsunterschieden im Vlies und der Farbe. Es ist viel Übung und Sicherheit im Umgang mit den Tieren notwendig, um Schafe korrekt zu scheren.

freie Plätze Boden. Grund zum Leben: Ausstellung (D 115.01)

( ab Di., 2.5., 17.00 Uhr )

Ohne Boden hätten wir weder Nahrung, noch sauberes Wasser - ohne ihn könnten wir nicht leben. Doch sind nicht nur wir vom Boden abhängig, er ist es auch von uns. Boden ist eine nicht erneuerbare Ressource und nur durch einen nachhaltigen Umgang können wir ihn erhalten. Um dieses gegenseitige Abhängigkeitsverhältnis darzustellen, ist die Ausstellung in die drei folgenden Themenbereiche untergliedert:



(Teil 1) Der Boden: Im ersten Teil wird Boden als lebendiger Organismus dargestellt. Wie entsteht er? Was sind seine Funktionen und wodurch geht Boden verloren? Dem Betrachter/der Betrachterin wird dabei der Zusammenhang zwischen Boden und Leben vermittelt und somit Wertschätzung für diese kostbare Ressource generiert.

(Teil 2) Der Mensch: Im zweiten Teil steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Ob Nahrung, Kleidung, Arbeit oder Mobilität – all diese Bedürfnisse können nur mit Hilfe von Boden befriedigt werden. Der Betrachter/die Betrachterin soll sich dessen bewusst werden.

(Teil 3) Boden und Mensch: Wie können Menschen und Boden so zusammen leben, dass sie voneinander profitieren und somit lebensfähig bleiben? Antworten auf diese Frage möchte der dritte Teil der Ausstellung geben. Hierfür werden weltweite Initiativen und Projekte, aber auch individuelle Handlungs- möglichkeiten vorgestellt.

freie Plätze Fotoausstellung "Klick in die Vielfalt" (D 115.02)

( ab Fr., 1.12., 17.00 Uhr )

Die Fotoausstellung präsentiert die 70 prämierten Bilder aus den UN-Dekade-Fotowettbewerben
"Klick in die Vielfalt" 2012 und 2013. Sie macht die Besucherinnen und Besucher auf die Schönheit
und den Wert der heimischen biologischen Vielfalt aufmerksam. Zugleich soll sie zum Nachdenken
über einen nachhaltigen Umgang mit dieser Vielfalt anregen. Die Bilder aus dem Fotowettbewerb
2012 zeigen einen attraktiven Blick auf unsere heimische biologische Vielfalt. Atmosphärische
Landschaftsaufnahmen, Makro-Bilder von Insekten und Pflanzen und originelle Aufnahmen aus
der Vogelwelt sprechen die Betrachtenden an. Die Schönheit und Fülle der Lebensräume Wald,
Feuchtgebiete, Feld und Wiesen wird sichtbar. Die Bilder aus dem Fotowettbewerb 2013 zeigen
dagegen die verschiedenen Berührungspunkte zwischen uns Menschen und der biologischen
Vielfalt auf: Die Auswirkungen unserer Ressourcennutzung und unserer Besiedlung auf natürliche
Landschaften werden genauso sichtbar wie die Kraft, mit der die Natur aufgegebene Räume
zurück erobert. Zu sehen ist, wie Tiere neue Habitate in der Stadt finden und wie harmonisch
Begegnungen zwischen Mensch und Tier verlaufen können. Die Ausstellung ist für interessierte
Laien entwickelt worden. Die Bilder stehen im Vordergrund und werden durch wenige kurze und
leicht verständliche Texte ergänzt.
Die Fotos werden auf hochwertigen Roll-Ups präsentiert. Begleitet wird diese Bildpräsentation
durch zwei Aufsteller mit Info-Flyern.
Die 24 Roll-Ups der Ausstellung setzen sich wie folgt zusammen:
Drei Roll-Ups mit Informationen zu dem Fotowettbewerb "Klick in die Vielfalt", der UN
Dekade bzw. biologischen Vielfalt und den Partnern.
Zwei Roll-Ups mit den Siegerbildern von Jury und Publikum aus 2012 und 2013.
19 Roll-Ups mit den prämierten Bildern aus den Fotowettbewerben 2012 und 2013.
Heute machen wir einen Fahrradausflug zum Milchschafhof Pimpinelle. Auf dem im Oderbruch gelegenen Dreiseitenhof produzieren zwei Frauen mit einem gut durchdachten Konzept ökologische Milchprodukte. Nachhaltigkeit heißt für sie jedoch nicht nur möglichst kurze Transportwege und eine konsequent ökologische Erzeugung und Verarbeitung, sondern auch ein Wirtschaften in Kreisläufen. Dazu gehört die extensive Weidehaltung ihrer Tiere, eigene Heugewinnung, die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung mit nahegelegenen Kleinbetrieben und ein energie- und ressourcensparendes Wirtschaften. Die sinnvolle Nutzung möglichst aller anfallender Wertstoffe und Nebenprodukte schließen den Kreislauf der Erzeugung und Verwertung auf ihrem Hof.

Damit sind sie im Gegensatz zur Massentierhaltung ein mustergültiges Beispiel für konsequente Nachhaltigkeit im Bereich der Tierhaltung. Massentierhaltung hat viele negative Konsequenzen für
Tiere Mensch und Umwelt. Das für die Tiere als Futtermittel angebaute Soja vernichtet in rasender Geschwindigkeit große Abschnitte des Regewaldes in Südamerika. Die dort lebenden Indigenen Völker werden vertrieben, Regenwaldabschnitte gerodet, um Platz zu schaffen für Monokulturfelder, auf denen Soja angebaut werden kann. Wie die Massentierhaltung sich im speziellen auf unseren Planeten auswirkt und was für große Erfolge wir mit kleinen Veränderungen bewirken können, besprechen wir gemeinsam in einer gemütlichen Runde bei einem Imbiss im Hofgebäude der Pimpinelle.

Die Kosten für die Zugfahrt müssen selbst erbracht werden (10,20 €)




eine Förderung für diese Veranstaltung ist beim DVV angefragt.
"Die Wiese ist die Unendlichkeit des Regenwurms" (Manfred Hinrich)
Bei einem gemütlichen Fahrradausflug durch die Oderlandschaft beschäftigen wir uns mit dem Thema Artenvielfalt. Wir besuchen das Wiesenmuseum in Owczary (Polen). Dort befinden sich auf großer Fläche geschützte Wiesen und Trockenrasen, bewachsen mit einer Fülle von heimischen Blüten in verschiedensten Farben und auch wilde Rosensträucher und Schlehdornbüsche sind dort zu finden. Diese Pflanzen bieten verschiedensten Vögeln, Kleinsäugern, Schmetterlingen und anderen Insekten üppige Nahrungsquellen. Auf einem dort angelegten, 2,5 km langen Naturlehrpfad können wir weiter in die Geheimnisse der Natur eintauchen.

Im Gegensatz zu einer heimischen Wildpflanze, welche manchmal für über 30 verschiedene Lebewesen Nahrung zur Verfügung stellt, bieten importierte Zierpflanzen leider nur einen geringen Nährwert für die hiesige Fauna. Wer seine Gärten mit Zierpflanzen von Übersee schmückt tut der Tier- und Insektenwelt keinen Gefallen. Und auch die Menschen an den Herstellungsorten haben zu leiden. Deutschland ist der größte Markt in der EU für Schnittblumen. Diese Blumen kommen nicht selten aus Ecuador oder Kenia und wurden dort unter unmenschlichen Bedingungen und mit starken Pestizidbelastungen angebaut. In einem informativen Vortrag hören wir spannende Fakten über die Blumenindustrie und darüber, warum es sich lohnt, Naturschutz auf dem eigenen Balkon und im eigenen Garten zu betreiben.

Auf dem Rückweg fahren wir durch Nowy Lubusz (ehemals Neu-Lebus) und machen dort Rast, um zu entspannen und Tee und Kuchen zu genießen.





eine Förderung für diese Veranstaltung ist beim DVV angefragt.
"Wo Du Boden findest, da streu auf den Boden was Gutes" (Johann Kaspar Lavater)
Die Permakultur entstammt ursprünglich dem Begriff der "Permanenten Agrikultur". Sie ist aber weit mehr als nur Landwirtschaft und prägt eine konstruktive Strömung, die daran arbeitet, Systeme zu schaffen, die für alle Lebewesen günstige Lebensbedingungen beinhalten. Die nach Permakultur-Prinzipien gestalteten Systeme sind darauf ausgerichtet, so viel Harmonie und Kooperation wie möglich zwischen den sich darin befindenden Elementen herzustellen.

Mit dem Fahrrad fahren wir zu dem Permakulturgarten von Ute Boekholt in Alt Rosenthal, um mehr über die Permakultur zu erfahren. In ihrer kleinen Gärtnerei zwischen Oderbruch und märkischer Schweiz baut sie seit ca.10 Jahren alte Gemüsesorten, Nutzpflanzen, Raritäten und Kräuter an. Der Naturgarten mit Hügelbeeten, Mulch, Wildpflanzen und Obst steht uns als Schaugarten zur Verfügung. Wichtiges Element in ihrem Garten ist das samenfeste Saatgut. Warum diese Art von Saatgut dem Gärtner Unabhängigkeit von großen Konzernen ermöglicht und weshalb Millionen von Bauern vor allem auch in Süden unter hybridem Saatgut leiden, erfahren sie in einem abschließenden Vortrag. Auf dem Rückweg nach Frankfurt (Oder) werden wir die Gelegenheit haben, uns bei gutem Wetter an einem Badesee auszuruhen.

Die Kosten für die Zugfahrt (7,60 €) müssen selbst entrichtet werden, Verpflegung ist frei.



eine Förderung für diese Veranstaltung ist beim DVV angefragt.
"Die Erde sei Dir leicht" Euripides

Der Boden ist einer der wichtigsten Stoffe, der Leben auf Erden erst möglich macht. Kaum ein anderer Stoff hängt so essentiell mit der Gesundheit des Menschen und vieler andere Lebewesen zusammen. Vieles, was sich im Boden befindet, gelangt in die Nahrung und durch die Nahrung weiter in den menschlichen Körper. Deshalb ist gesunder Boden unerlässlich für die menschliche Gesundheit. Bei einem Fahrradausflug in den Rosengartener Forst erfahren wir Wissenswertes darüber, woraus Boden besteht und was das besondere an Waldboden ist.

Weiter geht es dann mit dem Fahrrad nach Wulkow. Dort erwartet uns als nächste Station der Fünfsterngarten von Birke Soukup. In ihrem wunderbaren Gemüse- und Kräutergarten machen wir einen Rundgang und hören von ihr, wie lokale Stoffkreisläufe, die in den Boden eingearbeitet werden, die Bodenfruchtbarkeit verbessern, wie Kompostierung, u.a. auch mit Pflanzenkohle (d.h. Terra Preta) funktioniert und warum ökologischer Landbau für Bodengesundheit so wichtig ist. Bei großem Interesse haben wir auch die Möglichkeit, eine Trockentrenn-Toilette (mit Pflanzenkohle-Einstreu) und anschließender Fermentierung + Kompostierung kennen zu lernen. Das sind schlichte aber effektive Maßnahmen der Bodenerhaltung und Verbesserung die jeder in
seinem Garten nachmachen kann.

In einem anschließenden Vortrag hören wir bei Kaffee und Kuchen wie es allgemein um die Gesundheit des Bodens weltweit steht. Vor allem aber in ärmeren Gebieten, wie Teilen Südamerikas und Afrikas. Dort hat der Boden durch Ressourcenabbau und Monokulturfelder stark zu leiden. Mit den schon von uns kennengelernten Bodenverbesserungsmaßnahmen können wir gemeinsam Lösungen, welche diesen akuten Situationen entgegenwirken können besprechen
und auch wie unser eigener Beitrag zur Bodengesundheit aussehen kann. Zurück nach Frankfurt (Oder) geht es dann wieder mit dem Fahrrad durch die Natur.



eine Förderung für diese Veranstaltung ist beim DVV angefragt.
Schlemmen und etwas Gutes tun ist das Motto dieses Tages. Beim einem leckeren gemeinsamen Frühstück mit fair gehandelten Produkten wie u.a. Trockenfrüchten, Aufstrichen und Keksen, unterhalten wir uns über die verschiedenen Vorteile einer Ernährung, die sich aus Fair gehandelten, biologisch angebauten oder regional produzierten Lebensmitteln zusammensetzt. Wie man mit bewussten Konsum Kleinbauern in Ecuador unterstützen und dabei in den Genuss einer zartschmelzenden Schokolade kommen kann, werden wir schon während des Frühstücks erfahren.
In der Küche ein Trend, bei Verbrauchern beliebt - sind Lebensmittel aus der Region auch von besserer Qualität?

Laut eine Umfrage achtet rund die Hälfte (48 %) aller Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf darauf, dass Lebensmittel aus einer bestimmten Region kommen. Welchen Stellenwert nehmen regionale Lebensmittel im Kaufverhalten von Frau und Herr X ein? Das ist nicht so einfach zu beantworten. Gibt es eine Standarddefinition Regionalität? Welche Kriterien werden benutzt? Ist der Produktionsstandort ausschlaggebend, die Vertriebswege oder definiert sich Regionalität über die Rohstoffe? Nun stellt sich natürlich die Frage, wie man denn als Laie überhaupt bewerten könne, ob in einer Supermarkt oder Gasthausküche auf derartige Hilfsmittel zurückgegriffen wird? Fragen über Fragen, hier werden wir eine Übersicht von "Regional"-Konzepten,
-Standards und -kennzeichnungen sowie Studien zur Bedeutung der Herkunft von Lebensmitteln für den Verbraucher durchsprechen.
Parallel dazu besprechen wir, was die Auswirkungen von nicht Fair-gehandelten Produkten sind, die hier bei uns in den Läden verkauft werden. Unter welchen Arbeitsbedingungen werden sie produziert? Was bedeutet fairer Handel genau und wie verbessert er die Lebensbedingungen der Menschen die unter fairen Löhnen arbeiten? Warum ist Bio besser für die Gesundheit und für die Umwelt? Und wieso verbessern kürzere Transportwege und regional produzierte Produkte das Klima?

Das "Faire interkulturelle Frühstück" gibt Raum für genüssliche Erkenntnisse und die Möglichkeit, neue konstruktive Lösungsansätze für sein tägliches Leben kennen zu lernen. Zudem gibt es die Möglichkeit, nach dem Frühstück beim den interkulturellen Gemeinschaftsgarten zu erkunden.

eine Förderung für diese Veranstaltung ist beim DVV angefragt.

freie Plätze RESTlos verwertet: Essen und basteln mit dem, was übrig blieb (D 115.08)

( ab Sa., 10.6., 11.00 Uhr )

Wir wollen heute Reste verwerten: Entstehen sollen fröhliche Girlanden zum Mitnehmen oder hier lassen. Aber wir wollen auch gemeinsam kochen und dabei unsere Reste verwerten. Also bringen Sie mit, was der Kühlschrank so hergibt und lassen Sie sich von einem - bestimmt opulenten und interessanten Mahl - überraschen. Für die Girlanden brauchen wir Plastikflaschen und Trinkdosen. Wir wollen gemeinsam entdecken, wie man das, was übrig bleibt, sinnvoll verwerten kann.

freie Plätze Global denken lokal handeln (D 115.09)

( ab Do., 6.4., 17.00 Uhr )

Entgelt ab 10 TN, 17,50 €, ermäßigbar

Es gibt verschiedene Herausforderungen, die in Zeiten der rasch wachsenden Wirtschaft und Weltbevölkerung immer sichtbarer werden. Umweltzerstörung, Klimawandel RessourcenKnappheit. Die meisten dieser Probleme stehen miteinander in Wechselwirkung und sind Resultat unserer "normalen" Lebensweise. Durch die Veränderung unserer Lebensgewohnheiten, auch nur mit kleinen Schritten, können wir einen großen Beitrag zur nachhaltigen Auflösung dieser Probleme leisten. In diesem Workshop werden Möglichkeiten aufgezeigt wie solche Veränderungen aussehen könnten.
Zu Beginn schauen wir den Film "Transition 1.0". Dieser bespricht vorhandene Umwelt- und Ressourcenprobleme und zeigt die "Transition Town" Bewegung, welche drauf aufbaut, dass Menschen durch Kreativität und Visionskraft selbständig Lösungen für ihre Stadtentwicklung im Sinne der Nachhaltigkeit ausarbeiten. Anschließend an die im Film präsentierten Lösungsansätze, werden sie in einem Vortrag erfahren wie unser Konsumverhalten zum Klimaschutz beitragen kann. Dabei geht es vor allem um regionale und biologische angebaute Lebensmittel. Eine ökologische Anbauweise verhindert, dass Pestizide in den Boden gelangen, unterstützt die Artenvielfalt und ist gesund für den menschlichen Organismus. Wir werden uns damit beschäftigen was man unter ökologischen angebauten Produkten genau versteht und was welches Biosiegel verspricht. Regionale Lebensmittel haben geringe Transportwege, sie müssen nicht mit Schiff oder Flugzeug transportiert werden. Kürzere Transportwege schonen das Klima, zudem wird die lokale Landwirtschaft unterstützt.
In einer Präsentation, welche verschiedene Pflanzenarten und ihre Funktionen fürs Ökosystem vorstellt, lernen sie über die Möglichkeit zum Naturschutz mit naturnahen Wildpflanzen für Fensterbank, Balkon oder Garten beizutragen. Die Pflanzen schaffen Lebensräum und Futter für Schmetterlinge, Bienen und für viele andere Insekten und Vögel.
Zum Abschluss werden wir drei Gruppenübungen machen um die gehörten Lösungsvorschläge zu besprechen, eigene Ideen zu entwickeln und diese dann zu diskutieren.

freie Plätze Permakultur und die Stadt (D 115.10)

( ab Do., 27.4., 17.00 Uhr )

Entgelt ab 10 TN, 17,50 €, ermäßigbar
Die Permakultur ist eine Methode, um gesunde Systeme zu gestalten die gut für Menschen, Tiere und Pflanzen sind. Sie zeigt uns wie wir Gärten, Anbauflächen oder auch soziale Systeme nach dem Vorbild der Natur gestalten können.
Nach welchen Prinzipien und Ethiken die Permakultur arbeitet, werden sie in einem Vortrag hören. Beispiele, die wir uns anschauen und die selber in der Stadt, im eigenen Haus oder Garten umgesetzt werden können sind Balkongärten, essbare Hecken im Garten und Wildstaudengärten.
Ein wichtiges Element der Permakultur ist der Gestaltungsentwurf eines Systems z.B. eines Gartens, eines Waldes oder eines sozialen Raumes. Wie so ein Entwurf entsteht und was dabei zu beachten ist, werden sie auch erklärt bekommen. In verschiedenen Gruppenübungen werden sie dann selber einige kleine Gestaltungsentwürfe anfertigen können.
Dieser Workshop ist für alle geeignet, die Natur lieben und erhalten wollen oder einen Balkon, einen Garten oder eine Fensterbank haben, auf der etwas angebaut werden kann.
Neben verschieden Ideen für die ihnen zur Verfügung stehenden Nischen, bekommen sie auch eine Liste mit ökologischen Anbietern von Saatgut, Gemüse und Wildstauden.

Kurs abgeschlossen Imkern für AnfängerInnen (D 115.11)

( ab Fr., 24.2., 17.00 Uhr )

Bienen halten ist eine faszinierende Tätigkeit und aktiver Umweltschutz, der den Erhalt der Artenvielfalt in unserer Flora und Fauna sicherstellt. Es ist eine wunderbare, naturverbundene Freizeitbeschäftigung, ein Ausgleich zum Alltag und einfacher als die meisten denken. Ein Hobby: für Jung und Alt, für Männer und Frauen. Die Bienenhaltung vermittelt, wie spannend die Natur vor der eigenen Haustür ist. Gegenüber früher sind die Bienen heute viel sanftmütiger. Wir helfen Ihnen beim Einstieg und betreuen
Sie auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Imker! Sie können aber auch ein Bienenvolk leihen und begleiten einen erfahrenen Imker mit Ihrem geliehenen Volk von Mitte März bis zur letzten Honigernte ca. Ende Juli als ein Probeimker. Sie lernen bei uns den Umgang mit den stechfähigen Tieren, wie man sach- und fachgerecht Honig erntet und weiter verarbeitet. Getreu nach dem Motte von der Blüte bis ins Glas.
Was kommt auf Sie zu?
Eine umfassende theoretische Einführung in die Bienenhaltung
praktische Vorführungen am offenem Bienenvolk
Pacht eines Jungvolkes von April bis Juli
Für den Pachtpreis erhält der Probeimker den anfallenden Honig aus seinem Bienenvolk. (ca. 150,- €)
Wer nur den theoretischen Teil belegen will, entrichtet eine Gebühr von 25,- €, am ersten Termin zu entrichten.

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Fax: +49 335 500 800 20
E-Mail: buero@vhs-frankfurt-oder.de

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