Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Sie sind eingeladen, Geschichten zu erzählen sowie Ihr Wissen und Erfahrungen über Frankfurt, Slubice und die Region mit uns zu teilen. Nach Themen ausgewählt finden Treffen für Interessierte statt, die etwas aus ihrem Leben berichten wollen, Fotos zeigen und sich über Erinnerungen austauschen möchten. Gern können Sie Erinnerungsmaterialien wie Fotos, Postkarten und ähnliches mitbringen. Auch die, die nur zuhören wollen, sind herzlich willkommen.

Anmeldung möglich Häuser erzählen Geschichte(n): Gerstenberger Höfe (F 109.24)

( ab Mi., 18.4., 16.30 Uhr )

Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Diese Orte auf Fotos festzuhalten, reizt nicht nur Profifotografen. Die „magischen“ Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.
Es sind unbedingt feste Schuhe zu tragen, es wird seitens der VHS keine Haftung übernommen.
Gerstenberger Höfe - es gibt vieles zu entdecken. In dem neuen Rundgang einbezogen ist erneut das Ateliers des Malers Manfred Neumann. Für Hobbyfotografen gibt es viele interessante Details und Blicke auf die Stadt.
Die Heimkehrer wurden in einen ehemaligen Wehrmachtskomplex und in das nahe gelegene Lager Gronenfelde gebracht. Hier wurden sie entlaust, noch einmal statistisch erfasst und dann versorgt und in ihre Heimatregionen geschickt. Die Versorgung war anfänglich so schlecht, dass viele starben.
Trotzdem kamen immer mehr frühere Wehrmachtssoldaten in Frankfurt an. Im September 1946 hatten bereits 120.000 das Lager passiert. Nun wurden auch 21.000 Zivilpersonen zurückgeführt.
Am 26. Oktober 1947 waren es mittlerweile 300.000 zurückgeführte Kriegsgefangene. Das Tempo war hoch. Schließlich hatten sich die Alliierten darauf geeinigt, bis zum Jahresende 1948 alle Gefangenen nach Hause zu schicken. Aber die Sowjetunion hält diese Frist nicht ein. Erst am 5. Mai 1950 verkündete sie das Ende der Repatriierungen. Trotzdem fehlten noch tausende Männer.
Martin Schieck hat zusammen mit anderen Historikern eine Ausstellung eingerichtet, die an die rund 1,2 Millionen kriegsgefangenen Deutschen erinnert. (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24787306 ©2016) Diese wird heute besucht.
Im Anschluss daran besichtigen wir die Kriegsgräberstätte Nuhnen.
Auf den an die parkartigen Außenanlagen des Gutshof Nuhnen anschließenden Flächen befand sich in der Nachkriegszeit die zentrale Aufnahmestelle für die aus der sowjetischen Internierung zurückkehrenden Kriegsteilnehmer. Die auf der Reise oder in der Aufnahmestelle Verstorbenen wurden auf einem Areal der Parkfläche beigesetzt. Dieser Bereich war als Beisetzungsstätte nicht zu erkennen und wurde auch aus politischen Gründen in der Vergangenheit nicht als solche angelegt. Ohne einzelne Gräberfelder zu markieren, sollte ein würdiger Ort geschaffen werden, der auch Besuchern und Angehörigen die Möglichkeit gibt, würdevoll zu trauern.

freie Plätze Häuser erzählen Geschichte(n): das Lutherstift (F 109.32)

( ab Mi., 16.5., 16.30 Uhr )

Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Diese Orte auf Fotos festzuhalten, reizt nicht nur Profifotografen. Die "magischen" Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.
Es sind unbedingt feste Schuhe zu tragen, es wird seitens der VHS keine Haftung übernommen.
Das Lutherstift hat eine bewegte Geschichte, der Erfahrungsbericht einer Diakonisse und ein Rundgang lassen den Ort lebendig werden.
Treff: Parkplatz am Eingangsbereich

freie Plätze Führung durch die Universitätsbibliothek (F 201.02)

( ab Di., 17.4., 18.00 Uhr )

In dem Vortrag wird über die Geschichte der Universitätsbibliothek berichtet. Im Anschluss erfolgt eine Führung durch den Lesesaal, der sich im denkmalgeschützten Innenhof und dem Dachgeschoss der Uni befindet. Es besteht die Möglichkeit, ein ansonsten der Öffentlichkeit nicht zugängliches Kompaktmagazin (Regale auf Gleitschienen) zu besichtigen. Während der Führung erhalten die Hörer Auskunft über die Architektur der Universitätsbibliothek sowie über Ausleihmodalitäten für Stadtnutzer und Grundzüge der Literaturrecherche.

freie Plätze Literaturnobelpreisträger vorgestellt: Kazuo Ishiguro (F 201.05)

( ab Do., 15.3., 16.30 Uhr )

Der Kurs richtet sich an alle, die gute Literatur lieben, Interesse daran haben, ihren literarischen Bildungshorizont zu erweitern sowie in der inspirierenden, gemütlichen Atmosphäre eines Cafés über Literatur ins Gespräch zu kommen und dabei mehr über die Welt, die Menschen, die in ihr leben und sich selbst zu erfahren.
Dem britisch-japanischen Schriftsteller Kazuo Ishiguro wurde der Nobelpreis für Literatur im Vorjahr verliehen. Er wird im Mittelpunkt unserer Sommersemester-Auftaktveranstaltung stehen. Die Schwedische Akademie würdigte ihn als einen Schriftsteller, "der in Romanen von starker emotionaler Wirkung den Abgrund in unserer vermeintlichen Verbundenheit mit der Welt aufgedeckt hat".

freie Plätze Literaturnobelpreisträger vorgestellt: Henryk Sienkiewicz (F 201.06)

( ab Do., 26.4., 16.30 Uhr )

Der Kurs richtet sich an alle, die gute Literatur lieben, Interesse daran haben, ihren literarischen Bildungshorizont zu erweitern sowie in der inspirierenden, gemütlichen Atmosphäre eines Cafés über Literatur ins Gespräch zu kommen und dabei mehr über die Welt, die Menschen, die in ihr leben und sich selbst zu erfahren.
Der April steht ganz im Zeichen des christlichen Osterfestes. Deshalb wollen wir uns in diesem Rahmen mit dem polnischen Schriftsteller und Nobelpreisträger Henryk Sienkiewicz beschäftigen. Weltberühmt wurde Sienkiewicz mit dem historischen Roman "Quo Vadis", der die Christenverfolgung unter dem römischen Kaiser Nero thematisiert und später mit Peter Ustinov als Nero verfilmt wurde.

freie Plätze Literaturnobelpreisträger vorgestellt: Heinrich Böll (F 201.07)

( ab Do., 24.5., 16.30 Uhr )

Der Kurs richtet sich an alle, die gute Literatur lieben, Interesse daran haben, ihren literarischen Bildungshorizont zu erweitern sowie in der inspirierenden, gemütlichen Atmosphäre eines Cafés über Literatur ins Gespräch zu kommen und dabei mehr über die Welt, die Menschen, die in ihr leben und sich selbst zu erfahren.
Im Mai werden wir den Spuren Heinrich Bölls folgen, der als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit gilt. Sein literarisches Schaffen wurde mit dem Nobelpreis gewürdigt, weil es durch seinen "zeitgeschichtlichen Weitblick in Verbindung mit einer von sensiblem Einfühlungsvermögen geprägten Darstellungskunst erneuernd im Bereich der deutschen Literatur gewirkt hat."

freie Plätze Literaturnobelpreisträger vorgestellt: Nadine Godimer (F 201.08)

( ab Do., 21.6., 16.30 Uhr )

Der Kurs richtet sich an alle, die gute Literatur lieben, Interesse daran haben, ihren literarischen Bildungshorizont zu erweitern sowie in der inspirierenden, gemütlichen Atmosphäre eines Cafés über Literatur ins Gespräch zu kommen und dabei mehr über die Welt, die Menschen, die in ihr leben und sich selbst zu erfahren.
Die südafrikanische Schriftstellerin Nadine Godimer wird unsere Sommerrunde der Nobelpreisträger beschließen. Sie bekam die begehrte Auszeichnung, weil sie die zerstörerischen Folgen der südafrikanischen Apartheidpolitik sowohl für die schwarze als auch für die weiße Bevölkerung in ihren Romanen und Erzählungen mit schonungsloser Offenheit aufzeigt.

freie Plätze Sütterlin-Schrift lesen und schreiben lernen (F 201.09)

( ab Mo., 26.2., 17.00 Uhr )

ab 10 TN 28,00 €, ermäßigbar

Schrift bedeutet, sich die Vergangenheit gegenwärtig machen zu können. Dazu muss man sie lesen können. Ägyptische Hieroglyphen waren lange Zeit nicht zu entziffern bis über die Keilschrift die Lösung gefunden wurde. Mit unseren privaten Dokumenten und Briefen unserer Vorfahren oder auch Auszügen aus alten Archivunterlagen oder Kirchenbüchern kann es uns auch so gehen. Wir können sie nicht enträtseln, es sind böhmische Dörfer für uns.
Bis 1941 wurde die Sütterlin-Schrift gelehrt und geschrieben, danach verboten und nur noch das lateinische Alphabet in den Schulen unterrichtet. Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Grafiker Ludwig Sütterlin aus den altdeutschen Schriften entwickelt, die in den davor liegenden Jahrhunderten verwandt wurden und unter dem Namen Kurrent- oder Kanzleischriften bekannt sind. Möchten Sie alte Dokumente privater oder öffentlicher Art selbst lesen können? Über diesen Kurs können Sie sich die Grundlagen des Schreibens und Lesens dieser alten Schrift aneignen.

freie Plätze Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung (F 201.10)

( ab Mi., 7.2., 16.00 Uhr )

Wie kann eine Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das - außer einer Miniatur - keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen dem Dichter und seinem Werk soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? - Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren. Seine Dichtungen und Schriften werden unabhängig von ihren Entstehungskontexten betrachtet, der Fokus liegt zunächst auf den spezifischen Merkmalen der einzigartigen Sprache Kleists. Seine Werke werden unter vier thematischen Perspektiven "pur", in auditiven Zitaten, vorgestellt. Die Ausstellung bietet keine vorgefertigten Bilder an, dadurch ermöglicht sie persönliche Zugänge zu Kleists Werk, die den individuellen Akt des Lesens spiegeln. Kleists Leben wird in seinem historischen Kontext präsentiert. Originalexponate, Nachbildungen und Rauminstallationen fassen die Lebensphasen Kleists in charakteristische Bilder und erschaffen eine sinnliche Dimension. Jeder Raum widmet sich einem biographischen Abschnitt: Herkunft und Offizierskarriere, naturwissenschaftliches Studium, Versuche als Dichter und Beamter, Schriftstellerexistenz, Tod. Brüche in der Lebensbahn, die die Selbstäußerungen Kleists nicht hinreichend erklären können, Kämpfe der literarischen Figuren in mehrdeutigen Textwelten: Kleists Leben und Werk stellen uns immer wieder vor Rätsel.
Entgelt: 5,- €, erm. 3,- €, vor Ort zu zahlen
Leitung: Dr. Alexandra Axtmann
Akademische Mitarbeiterin, Institut für Kunst- und Baugeschichte, Fachgebiet Kunstgeschichte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Der 1932 in Dresden geborene Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten und auch teuersten Malern weltweit. Seit 2001 besetzt er den ersten oder zweiten Platz der Künstlerweltrangliste, dem sogenannten Kunstkompass. Nach einem Malereistudium an der Kunstakademie in Dresden übersiedelte er kurz vor dem Mauerbau 1961 in die Bundesrepublik und suchte an der lebhaften Düsseldorfer
Kunstakademie einen neuen Weg für seine Malerei. In seinem zweiten Studium schloss er bald Freundschaft mit Sigmar Polke und dessen Freundeskreis und es entstanden erste Werke und Aktionen, die unter dem Begriff "kapitalistischer Realismus" als Gegenposition zum sozialistischen Realismus in seiner früheren Heimat DDR zu verstehen sind.
Ausgehend von dieser wichtigen Düsseldorfer Phase soll anhand der anschließenden Fotobilder, seiner unterschiedlichen abstrakten Kompositionen bis hin zu den Fenstern für den Kölner Dom der künstlerische Werdegang beleuchtet und die Frage nach der Richterschen Ästhetik gestellt werden, die ihm bei aller Gegensätzlichkeit seiner Malstile zu einer führenden Rolle auf dem Kunstmarkt und großen Beliebtheit beim Publikum verholfen hat.

Termin: Dienstag, 06. März 2018, 19:00 - 20:00 Uhr

Die vhs.Webinare sind Live-Online-Seminare. Im Gegensatz zu vielen Angeboten aus der ‘Konserve’ sitzen hier die Dozenten exklusiv für die Volkshochschulen bzw. die Teilnehmer live vor der Webcam. Die Webinare werden live in unserer VHS auf eine Großbildleinwand übertragen. Die TeilnehmerInnen können am Ende der Vorträge den Referenten Fragen über einen Chat stellen.
Leitung: Christian Malycha
Kunsthistoriker und künstlerischer Leiter des Kunstvereins Reutlingen

Georg Baselitz ist bekannt für seine expressiven, auf "dem Kopf stehenden" Gemälde, seine grobe Pinselführung und kräftige Farbigkeit. Sein Werk, das auch Skulpturen und Grafik beinhaltet, ist eine Auseinandersetzung mit den malerischen Möglichkeiten nach der Moderne wie auch mit der deutschen Geschichte. Seine Malweise und Themen, darunter die Darstellung von desorientierten und entwurzel-ten "Helden", provozieren und polarisieren bis heute: "Wenn ich anders geboren wäre, woanders gebo-ren wäre, hätte ich ganz sicherlich glücklichere Bilder machen können", sagt Baselitz freimütig. Ba-selitz befasste sich stark mit der Form seiner Gemälde. So malte er etwa die sogenannten »Fraktur-bilder«, in denen er die Motive in Streifen zerlegte und sie aus Fragmenten neu zusammenfügte. Zudem stellte er seine Bilder ab 1969 gleichsam von den Füßen "auf den Kopf". Diese Methode, mit der Baselitz seine Malerei aus der »fatalen Abhängigkeit zur Wirklichkeit« befreien wollte, machte ihn welt-berühmt. Als anhaltende Quelle der Inspiration nennt Baselitz u.a. die Abstrakten Expressionisten Willem de Kooning und Philip Guston, deren Werk er schon 1958 als Student kennengelernt hatte, sowie Edvard Munch und Ernst Ludwig Kirchner.
Das Webinar bietet eine allgemeine Einführung in das Werk von Georg Baselitz.

Termin: Dienstag, 10. April 2018, 19:00 - 20:00 Uhr

Die vhs.Webinare sind Live-Online-Seminare. Im Gegensatz zu vielen Angeboten aus der ‘Konserve’ sitzen hier die Dozenten exklusiv für die Volkshochschulen bzw. die Teilnehmer live vor der Webcam. Die Webinare werden live in unserer VHS auf eine Großbildleinwand übertragen. Die TeilnehmerInnen können am Ende der Vorträge den Referenten Fragen über einen Chat stellen.
Leitung: Dr. Alexandra Axtmann
Akademische Mitarbeiterin, Institut für Kunst- und Baugeschichte, Fachgebiet Kunstgeschichte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Der Vortrag möchte einen Einblick in das Werk von Anselm Kiefer (geb. 1945) geben, der mit zu den bedeutenden deutschen Malern und Bildhauern der Gegenwart gehört. In Donaueschingen geboren, absolvierte er das Studium der Malerei in Freiburg und Karlsruhe und ging danach zu Joseph Beuys nach Düsseldorf. Nach der Gestaltung des westdeutschen Pavillons auf der Biennale in Venedig 1980 setzte sein Erfolg zunächst in der angelsächsischen Welt und vor allem in Frankreich ein, bevor dieser in Deutschland erst in den 1990er Jahren langsam zunahm.
1993 übersiedelte Kiefer nach Frankreich, wo er bis zu seinem Umzug nach Paris 2008 im südfranzösischen Barjac ein 35 ha großes Gelände einer ehemaligen Seidenfabrik als Lebens- und Atelierraum nutzte.
Neben vielen Kunstpreisen wurde ihm 2008 als erstem bildenden Künstler der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen - eine Würdigung der in großem Maße in Kiefers Werk thematisierten Bezüge zu Literatur, Geschichte, darunter auch die deutsche Geschichte, Religion und Mystik. Gerade diese Themen sind es, die in monumentalen Formaten, ungewohnter Bildsprache und Ästhetik den Betrachter herausfordern und bisweilen auch verstören. Demgegenüber üben Kiefers oft düstere, farb-lich erdverbundene Großformate durch ihre haptische Materialästhetik aber auch eine große Faszinati-on aus und lassen in vielen Fällen diese ästhetische Wirkung im Vordergrund stehen.

Termin: Dienstag, 8. Mai 2018, 19:00 - 20:00 Uhr

Die vhs.Webinare sind Live-Online-Seminare. Im Gegensatz zu vielen Angeboten aus der ‘Konserve’ sitzen hier die Dozenten exklusiv für die Volkshochschulen bzw. die Teilnehmer live vor der Webcam. Die Webinare werden live in unserer VHS auf eine Großbildleinwand übertragen. Die TeilnehmerInnen können am Ende der Vorträge den Referenten Fragen über einen Chat stellen.
Leitung: Dr. Marcus Andrew Hurttig
Kurator der Graphischen Sammlung, Museum der bildenden Künste Leipzig

Neo Rauch (geb. 1960) gilt als bedeutendster Vertreter der "Neuen Leipziger Schule", die in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren internationale Erfolge feierte. Collageartig vermischt der Maler zahlreiche Einflüsse zu einer bunten Bildwelt zwischen Abstraktion und surrealer Figuration. Seine Gemälde sind von unheimlicher, rätselhafter Bildsprache und einem verstörenden, mehrdeutigen Wesen geprägt. Sowohl in seinen Industrie- als auch Naturlandschaften sind die räumlichen Beziehungen unregelmäßig, Größenverhältnisse dynamisch und die Figuren gefangen in Stadien immerwährender Bewegung.
Neo Rauch studierte Malerei in den 1980er Jahren bei Arno Rink und Bernhard Heisig an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig. Geprägt von diesen beiden Malern entwickelte Rauch einen unverwechselbaren Stil, der das expressiv-realistische Malspektrum der Leipziger Ausbildungszeit mit seinem persönlichen Sinn für unkonventionelle Bildzeichen und Kompositionen verband. Eine bislang unbekannte, faszinierende und zeitgemäße Bildsprache kam dabei zum Vorschein.
Der Künstler lebt in Markkleeberg am Rand von Leipzig und hat sein Atelier in der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei.
Das Webinar vermittelt anhand ausgewählter Werke einen vertieften Einblick in Neo Rauchs Oeuvre.
Der Vortrag findet live im Internet in einem virtuellen Vortragsraum statt.

Termin: Dienstag, 19. Juni 2018, 19:00 - 20:00 Uhr

Die vhs.Webinare sind Live-Online-Seminare. Im Gegensatz zu vielen Angeboten aus der ‘Konserve’ sitzen hier die Dozenten exklusiv für die Volkshochschulen bzw. die Teilnehmer live vor der Webcam. Die Webinare werden live in unserer VHS auf eine Großbildleinwand übertragen. Die TeilnehmerInnen können am Ende der Vorträge den Referenten Fragen über einen Chat stellen.

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