Volkshochschule Frankfurt Oder
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Volkshochschule Frankfurt (Oder)
Toralf Freitag
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Wann / wie lange waren Sie an der Volkshochschule? Welche/n Kurs/e haben Sie besucht?
Ich habe im Bereich des Zweiten Bildungsweges an der VHS die allgemeine Hochschulreife erlangt.
Dies erfolgte von 1997 bis 2000.
Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit? (ein besonderes Erlebnis? Ein toller Lehrer / Kursleiter? Jemanden Wichtiges kennen gelernt? Tolle Klasse? Etwas Enttäuschendes?)
Eigentlich war die gesamte Zeit ein schönes Erlebnis, wenn auch sicher sehr anstrengend. Wir fingen damals mit 30 Leuten an und es blieben noch 9 übrig, die es bis zum Schluss durchgehalten haben. |
Da man ja wirklich jeden Abend zusammen verbrachte, lernte man sich gegenseitig recht gut kennen und es entstanden Freundschaften, die teilweise noch bis heute erhalten blieben.
Was war anders als in Ihrer Regelschulzeit?
Ein wesentlicher Unterschied ist das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern. Die meisten Schüler hatten einen Beruf und arbeiteten tagsüber. Das wird von den Lehrern natürlich respektiert und das Verhältnis ist gekennzeichnet von Gleichberechtigung und gegenseitiger Achtung.
Natürlich ist auch die Motivation zum Lernen bei den Schülern an der VHS eine ganz andere als in der Regelschulzeit, da man sich ja freiwillig entschlossen hat diese Ausbildung zu machen
Haben Sie den Kurs / Lehrgang / Ausbildung mit einem guten Gefühl, etwas für sich erreicht zu haben, verlassen?
Ja die Ausbildung gab mir das Gefühl noch mal etwas für mich getan und erreicht zu haben. auch wenn ich den erreichten Abschluss bis zum heutigen Tag nicht benötigt habe, so habe ich es nicht bereut diesen Schritt damals getan zu haben.
Was machen Sie heute?
Heute bin ich selbständig und führe ein Familienunternehmen im Bereich der Bürotechnik in der 3. Generation weiter.
Was wünschen Sie der Volkshochschule, was geben Sie den (politisch) Verantwortlichen auf den Weg?
Ich wünsche, dass die Volkshochschule auch in der Zukunft weiter ihre guten und vielfältigen Bildungsangebote bereitstellen kann und dass die dafür notwendigen finanziellen Mittel nicht den Sparzwängen zum Opfer fallen. |
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