Volkshochschule Frankfurt Oder
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15230 Frankfurt (Oder)
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Volkshochschule Frankfurt (Oder)
Volkshochschule heute
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In den Jahren seit 1991 hat die Volkshochschule ihr Profil entscheidend verändert, nach Vorbild der Einrichtungen in den alten Bundesländern und mit kollegialer Hilfe der westdeutschen Kolleg/innen. In Fachbereichen mit verschiedensten Schwerpunkten strukturiert, bietet sie ein ausschließlich nachfrageorientiertes Programm, das sich an allgemeinen Entwicklungen und den Bedürfnissen der Bürger ausrichtet.
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Lehrer/innen und Kursleiter/innen der Volkshochschule 1998
Quelle: Der Oderland Spiegel, |
Symptomatisch war zum Beispiel der Ansturm im Fremdsprachenbereich Mitte der 90er Jahre. Jedes Semester konnten vier bis sechs Anfängerkurse Englisch begonnen werden. Bei der Anmeldung bildeten sich damals Schlangen. Ein anderes Beispiel sind die EDV-Grundlagenkurse. Beides ist heute weniger nachgefragt. Bei Englisch liegt der Schwerpunkt heute in der Auffrischung und der beruflichen Anwendung, im EDV-Bereich geht es um spezielle Anwendungen wie Bildbearbeitung, Homepagegestaltung.
In den Jahren 2004 und 2005, zur EU-Ost-Erweiterung, boomte die Nachfrage nach Polnischkursen, heute sind es Kurse im Bereich der Gesundheits- und Familienbildung.
Seit 2007 ist die Volkshochschule im Auftrag der Stadt mit der Leitung des Eltern-Kind-Zentrums Nord beauftragt, eine Entscheidung, die deutlich machte, wie sinnvoll die Verknüpfung kommunal verantworteter Bildungsbereiche ist.
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Die Volkshochschule ist heute mehr als eine „Bildungsanstalt“, in der Kurse belegt werden können. Sie bietet Raum für Begegnung und den Rahmen für die Vernetzung verschiedenster Partner, um als kommunal verantwortete Institution im demokratischen Sinne Bürgern die Beteiligung an der Gesellschaft durch Information, Wissensvermittlung, kritische Reflexion möglich zu machen. Gelungene Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit sind die Aktion zum 2. Deutschen Weiterbildungstag am 26 September 2008, die öffentliche Diskussion zur Reformschule mit Otto Herz im Mai des gleichen Jahres sowie -ganz aktuell - die 1. Frankfurter Elternuniversität am 16. Mai 2009: Veranstaltungen, die auf Initiative und unter Federführung der VHS mit vielen Netzwerkpartnern für die Bürger der Stadt auf die Beine gestellt wurden.
Was damit deutlich wird, ist die starke Vernetzung der Einrichtung in den Sozialraum, was neue Kooperationen, neue Angebote und Synergieeffekte hervorbringt.
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Mitarbeiterinnen und Kursleiter/innen der VHS 2009, Foto KC
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Wir arbeiten u.a. mit dem Freiwilligenzentrum zusammen, mit den Einrichtungen der Kulturbetriebe, mit verschiedenen Kitas, mit der Begegnungsstätte für Behinderte „Peitzer Acht“, dem Mehrgenerationenhaus Mikado u.v.m.. Wir haben auch den Prozess der Strategieentwicklung zum Thema Familienbildung im Jugendamt angeregt, weil uns das Thema, Vernetzung, Qualität und gemeinsame Standards wichtig sind.
Mit den demografischen Verwerfungen - die Stadt wird immer älter - stehen neue Anforderungen ins Haus, denen sich die Einrichtung stellen wird. Die Orientierung in der Landespolitik auf regionale Wachstumskerne (Frankfurt (Oder) - Eisenhüttenstadt) und die Besonderheit der Grenzlage in einem offenen Europa sind weitere Merkmale strategischer Überlegungen, wohin es inhaltlich gehen muss.
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Quo vadis VHS?