Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Vom Tagesgeldkonto über Fonds bis hin zu Versicherungen oder Crowdfunding gibt es auch im Finanzbereich ein zunehmend breites nachhaltiges Angebot. Doch was genau ist unter, grünen, nachhaltigen, sozial-verantwortlichen, oder auch ethischen Geldanlagen zu verstehen? Welche nachhaltig orientierten Banken, Berater, Beraterinnen, Anbieter und Anlagemöglichkeiten gibt es? Wobei handelt es sich um Greenwashing und wo steht ein Nachhaltigkeitsansatz mit Substanz dahinter? Im Workshop wird zunächst das Konzept Nachhaltigkeit erläutert und Finanzgrundwissen vermittelt, bevor konkret anhand von Beispielen und öffentlich verfügbaren Informationsangeboten auf Fragen zum nachhaltigen Investment eingegangen wird. Daneben werden Siegel erklärt wie auch auf gesetzliche Standards und weitere Vorgaben der öffentlichen Hand mit Relevanz für Privatanleger und Privatanlegerinnen.


Zur Referentin: Gesa Vögele ist Diplom-Volkswirtin, ausgebildete Fachredakteurin und Certified Expert in Microfinance. Im Jahr 2004 hat sie sich erstmals intensiv mit Fragen der sozialverantwortlichen Geldanlage auseinandergesetzt – damals im Kontext entwicklungspolitischer Fragestellungen. Nach einem Ausflug in den Journalismus arbeitet sie nun seit 2010 für Organisationen, die sich für Nachhaltigkeit bei der Geldanlage einsetzen und verfügt unter anderem über besondere Kenntnisse in den Bereichen Standards und Siegel, nachhaltige Fonds sowie politische Entwicklungen im Kontext von Sustainable Finance. In den Jahren 2016 und 2017 hat sie sich sie als Energie- und Abfallberaterin beim BUND engagiert, seit 2018 unterstützt sie On Purpose als Mentorin.
Was sind Exchange Traded Funds (ETFs)? Wie funktionieren sie und was sind die Vor- und Nachteile? Welche ethisch, nachhaltig oder klimafreundlich ausgerichteten ETFs gibt es und was ist hier besonders zu beachten? Der Vortrag führt grundsätzlich in das Thema, gibt praktische Tipps an die Hand und veranschaulicht das Erklärte anhand von Beispiel-ETFs, die sich als nachhaltig vermarkten.

Zur Referentin: Gesa Vögele ist Diplom-Volkswirtin, ausgebildete Fachredakteurin und Certified Expert in Microfinance. Im Jahr 2004 hat sie sich erstmals intensiv mit Fragen der sozialverantwortlichen Geldanlage auseinandergesetzt – damals im Kontext entwicklungspolitischer Fragestellungen. Nach einem Ausflug in den Journalismus arbeitet sie nun seit 2010 für Organisationen, die sich für Nachhaltigkeit bei der Geldanlage einsetzen und verfügt unter anderem über besondere Kenntnisse in den Bereichen Standards und Siegel, nachhaltige Fonds sowie politische Entwicklungen im Kontext von Sustainable Finance. In den Jahren 2016 und 2017 hat sie sich sie als Energie- und Abfallberaterin beim BUND engagiert, seit 2018 unterstützt sie On Purpose als Mentorin.
Jede:r kann in die Lage kommen, dass er/sie aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls die Aufgaben seines täglichen Alltags nicht mehr oder nur noch teilweise selbst regeln kann. Vor so einer Situation hat jede:r Angst und fragt sich: Wer entscheidet für mich? Habe ich überhaupt noch Einfluss auf mein Leben? Werden meine Wünsche und Vorstellungen noch beachtet? Erhalte ich z .B. ärztliche Behandlungen, obwohl ich das nicht will?
Bei den eigenen Vorstellungen wird oft vergessen, dass selbst die eigenen Angehörigen ohne eine ausdrückliche Bevollmächtigung nicht für einen handeln können, so dass bei Fehlen der Vollmacht eine rechtliche Betreuung eingerichtet werden muss.
In der Veranstaltung wird informiert, wie jede:r durch eine Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung für diese besondere Lebenssituation vorsorgen kann, um möglichst die Anordnung einer rechtlichen Betreuung zu vermeiden oder aber zumindest seine Vorstellungen und Wünsche zur Regelung der wichtigen Fragen so aufzuschreiben, dass diese von anderen Personen und auch vom Gericht beachtet werden müssen.

freie Plätze Das neue Betreuungsrecht: Vortrag und Beratung (P103.04)

( ab Di., 6.9., 14.00 Uhr )

Unternehmen und Medien versuchen, uns als Verbraucher gezielt zu steuern. Dies ist nichts Neues in der Konsumgesellschaft, allerdings haben sich die Möglichkeiten (und die Missbrauchsgefahr) durch die Datensammlung in der digitalen Welt vervielfacht.
Auch die Politik versucht, durch entsprechende Instrumente unser Verhalten zu beeinflussen. Neben den klassischen Instrumenten wie Steuern, Gesetze und Information kommt dafür seit einigen Jahren auch das Nudging zum Einsatz – zuerst in den USA während der Präsidentschaft von Barack Obama, heute wird es von hunderten Regierungen weltweit genutzt. Staatliches Nudging muss freilich immer „Nudging for good“ sein (die Wohlfahrt und das Wohlbefinden der Menschen steigern) und ist strengen Regeln des „Guten Regierens“ unterworfen (z.B. Transparenz der Prozesse).
Dagegen sind Anwendungen von Nudges durch Unternehmen von deren Zielsetzung und ethischem Verständnis abhängig. Hier wird Nudging, abweichend von der Grundidee, auch für Ziele eingesetzt, die rein kommerziell motiviert, manchmal gar illegitim sind. Dass aus Stupsen schnell Schubsen wird, hat vor allem mit der ständig anwachsenden Menge personenbezogener Daten von Konsumenten und immer intelligenter werdenden Algorithmen zu tun. Dadurch ergeben sich insbesondere im digitalen Bereich noch nie dagewesene, personalisierte Manipulationsmöglichkeiten von Verbrauchern.
Wie kann das Design von Benutzerschnittstellen, also z. B. Internetseiten von Online-Shops, fair und ethisch gestaltet werden? Sind wir uns überhaupt bewusst, dass unsere (Kauf)Entscheidungen gelenkt werden sollen? Wie können wir unser Bewusstsein schärfen, dass wir als Konsumenten in vielen Bereichen manipuliert werden sollen und uns sogar dagegen wappnen? Darüber möchten wir mit Ihnen und unserer Expertin ins Gespräch kommen.
Lucia Reisch, ist Professorin of Behavioural Economics and Policy an der University of Cambridge (UK) und nahm in den vergangenen Jahren eine leitende Rolle in verschiedenen große EU-Forschungsprojekten zu Verbraucherverhalten und Verbraucherpolitik ein. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Verhaltensökonomik, nachhaltiges Konsumentenverhalten und der Zusammenhang von Digitalisierung und Verbraucherverhalten. Frau Reisch ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).
In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

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