Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Der jüdische Friedhof in Slubice: Spaziergang (P109.18)

( ab Sa., 8.10., 14.00 Uhr )

Der Jüdische Friedhof in Slubice ist einer der ältesten jüdischen Friedhöfe Europas. Er wurde außerhalb der deutschen Stadt Frankfurt angelegt und liegt heute auf dem Territorium der polnischen Stadt Slubice. Mindestens seit der Stadtgründung im 13. Jahrhundert lebten Juden in Frankfurt, handelten hier mit ihren Waren und trugen dazu bei, dass sich die Stadt zu einem Zentrum des hebräischen Buchdrucks entwickelte.

Von einst mehreren Tausend Grabmalen, die hier seit dem 14. Jahrhundert errichtetet wurden, sind heute nur noch Reste erhalten. Von sämtlichen Friedhofsbauten gibt es nur noch einzelne Spuren. Die flächendeckende Zerstörung und Entweihung dieses Gedenkortes begann nach den 1950er Jahren, die erst mit der Rückübertragung des Friedhofs in jüdisches Eigentum Anfang des 21. Jahrhunderts beendet wurde. Heute gehört er der Stiftung zum Schutz des jüdischen Erbes, die ihren Sitz in Warschau hat.

Die Veranstaltung wird von Roland Semik - Regionalist und Enthusiast der lokalen Geschichte, sozialer Hüter der Denkmäler des Kreis Slubice - durchgeführt.
Schwierigkeitsgrad: einfach

Anmeldung möglich Allerheiligen in Slubice : Spaziergang (P109.26)

( ab Di., 1.11., 17.00 Uhr )

Einer der wichtigsten Feiertage in Polen ist Allerheiligen, das am 1. November gefeiert wird. Dann gedenken die Polen auf den Friedhöfen ihrer Verstorbenen.
An Allerheiligen ist ganz Polen auf den Beinen. Das ganze Land scheint sich auf den Weg gemacht zu haben, um auf den Friedhöfen der verstorbenen Angehörigen zu gedenken. Die Gräber werden mit immensem Aufwand schon Tage vorher geschmückt.
Millionen Blumensträuße, Gestecke und Kränze verschönern bald die Gräber, die in allen Farben vorhandenen Grablichter werden gerichtet. Mit nicht weniger Aufwand wird in den Familien gekocht und gebacken, denn an diesem Tag kehren auch weit entfernt lebende Verwandte heim, um den Tag im Kreise der Familie zu begehen. Allerheiligen ist also nicht bloßes Totengedenken, sondern auch ein Familientreffen, wie die Polen es lieben, mit Tischen, die sich biegen unter der Last der Speisen. Wir spazieren zum Slubicer Friedhof und lernen die polnischen Gepflogenheiten des Totengedenkens kennen.
Die Veranstaltung wird von Roland Semik - Regionalist und Enthusiast der lokalen Geschichte, sozialer Hüter der Denkmäler des Kreis Slubice - durchgeführt.
Schwierigkeitsgrad: einfach

freie Plätze Kaffeeklatsch: Meine Gedanken sind wichtig (P120.04)

( ab Fr., 9.9., 16.00 Uhr )

Wir wollen uns heute gemütlich bei Kaffee und Keksen Gedanken über Gott und die Welt machen.
Und dann darüber reden. Es gibt viele Ansichten und Meinungen. Man kann im Gespräch Neues hören oder sich einfach austauschen.

"Die Wortfinder" ist ein Projekt, wo sich Menschen unterschiedliche Fragen stellen. Dazu sind Bücher entstanden. Wir nehmen uns daraus Fragen und wollen sie uns selbst beantworten.

Heute geht es um das Schöne im Leben.
Wir stellen uns Fragen, wie
"Was ist ein perfekter Tag?" oder "Was ist das Allerschönste?", "Was ist wichtig im Leben?" und "Was braucht man wirklich?"


Es gibt noch viel mehr Fragen, die wir uns stellen können. Es wird ein schöner Nachmittag voller Gedanken, Ideen und Lachen.


Wir üben, unsere Gefühle in Worte zu fassen und mit anderen Menschen darüber zu kommunizieren, wie es uns geht. Dabei praktizieren wir die Regeln für ein gutes Gespräch.

freie Plätze Beweist euer Wissen rund um Weihnachten! Weihnachtsquiz (P120.38)

( ab Fr., 16.12., 16.00 Uhr )

Wir wollen ganz viele Fragen stellen.
Wissen Sie die Antwort?
Zum Beispiel: "Seit wann gibt es den Adventskranz? Unter welchem Zweig darf man sich küssen?

Finden Sie heraus, welche Antwort die richtige ist!
Wir suchen den/die Quizmeister*in!


Wir erfahren etwas über die Herkunft von Weihnachtsbräuchen und führen einen spielerischen Wettkampf zum Thema Weihnachten.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Wie hättet ihr uns denn gerne? (P130.11)

( ab Mo., 14.11., 19.30 Uhr )

Die Journalisten Özlem Topçu und Richard C. Schneider sind neben vielen Dingen auch zwei Deutsche – das ist für viele immer noch nicht selbstverständlich. In diesem Gespräch blicken sie auch als "Jude" und "Türkin“ auf Deutschland, seine Debatten zu Integration, Rassismus, Antisemitismus und den Umgang mit dem „Anderen“. Es ist nicht nur die Sicht zweier Journalisten, die am Diskurs über das Verhältnis zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten teilnehmen, sondern die zweier Freunde, die sich ihre deutschen Geschichten erzählen. Und miteinander können sie auch über ihre Ganz-, Halb- und Viertel-Identitäten diskutieren, denn sie wissen, was es heißt, in unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaften beheimatet zu sein.
Özlem Topçu wurde 1977 als Tochter türkischer „Gastarbeiter“ in Flensburg geboren. Sie ist stellvertretende Leiterin des Auslandsressorts beim Spiegel
Richard Schneider wurde als Kind ungarischer Holocaustüberlebender in München geboren. Von 2006 bis 2015 war er Chefkorrespondent im ARD-Studio Tel Aviv.

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