Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Tod im Stasiknast: Film und Gespräch (Q101.03)

( ab Mi., 12.4., 17.00 Uhr )

Am 12.04.1981 starb Matthias Domaschk unter ungeklärten Umständen in der Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Gera. Sein Tod verunsicherte die Oppositionsbewegung der DDR, wirkte aber zugleich wie ein Fanal für weiteres Engagement und radikalisierte die Bereitschaft zu politischem Widerstand.
ein Film von Andreas K. Richter und Tom Franke, gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

freie Plätze Das kurze Leben des Chris Gueffroy: Film und Gespräch (Q101.04)

( ab Do., 16.2., 17.00 Uhr )

Neun Monate vor dem Mauerfall starb Chris G. Er wurde an der Mauer erschossen und ist das letzte Todesopfer des Grenzregimes DDR. Wer war er? Was trieb ihn zur Flucht? Wir schauen den Film und wollen darüber ins Gespräch kommen.

ein Film von Klaus Salge/November Film, gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

freie Plätze Die Spiegel-Affäre Ost 1978: Film und Gespräch (Q101.05)

( ab Do., 11.5., 17.00 Uhr )

1978 veröffentlichte der „Spiegel“ ein „Manifest der ersten organisierten Opposition in der DDR“. Das Pamphlet kritisierte nicht nur den Staat, sondern verlangte auch Reformen und die Wiedervereinigung. Einmalig in der DDR-Geschichte sorgte hier eine Gruppe von SED-Reformern für Aufruhr. Ein aufrüttelnder Versuch, den DDR-Bürger:innen eine demokratische und gesamtdeutsche Perspektive zu ermöglichen.
Den im Widerstand aktiv gewordenen Frauen in der SBZ/DDR haftete lange Zeit das Vorurteil der "Werwolf-Aktivitäten", des "Widerstands gegen den progressiven Kurs" an, als seien sie unverbesserliche Nazis gewesen. Bei näherer Betrachtung handelte es sich stattdessen bei den heute in der Mehrheit Rehabilitierten um junge, idealistische Menschen, die nach der Erfahrung der Nazi-Diktatur und des Krieges voller Hoffnung in ihr zukünftiges Leben gingen und die Aufforderung am Aufbau einer neuen, besseren Gesellschaft mitzuwirken, ernst nahmen. Mit ihrer Wahrnehmung, dass mit dem Aufbau der kommunistischen Gesellschaftsordnung Freiheit und Demokratie bedroht sind, gepaart mit ihrer Diktaturerfahrung und dem Wunsch nach einer demokratischen Gesellschaftsordnung, fühlten sie sich zu Widerstand verpflichtet. Manche bezogen sich dabei auf die "Weiße Rose", andere auf den 20. Juli 1944.

Fünf dieser Frauen werden auf der vorliegenden DVD porträtiert: Edeltraut Eckert, Charlotte Köhler, Margot Jann, Annemarie Möbis und Ingrid Schüler. Frauen, die sich mutig für ihre Vorstellung eines Lebens in Freiheit und Demokratie einsetzten - diese Zivilcourage mussten alle mit Haft und einige von ihnen sogar mit dem Leben bezahlen.

Die Dokumentation "Widerstand von Frauen in der SBZ und frühen DDR" ist eine Produktion von Alexandra Pohlmeier Filmproduktion GbR, gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2012.

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