Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Von einem Goldenen Zeitalter reden manche schon, die sich mit der aktuellen Literatur Norwegens beschäftigen. Sie denken dabei an ständig neue Autoren, die internationale Triumphe feiern. In Deutschland sorgten zunächst Jostein Gaarder mit seinen philosophischen Romanen und Erik Fosnes Hansen mit seinem Titanic-Abgesang "Choral am Ende der Reise" für Furore und Umsatz. Genreautoren wie Jo Nesbø, dessen Kriminalromane inzwischen auch verfilmt werden, folgten nach. Ein Autor wie Karl Ove Knausgård, der sich scheinbar radikalrealistisch an seiner eigenen Biographie abarbeitet, begeistert Publikum und Kritiker in vielen Ländern. Kollegen wie Tomas Espedal oder die hierzulande noch wenig bekannte Inghill Johansen suchen ebenfalls nach neuen Wegen, das Verhältnis von Schrift und Leben neu zu denken. Der Vortrag zeigt die Lebendigkeit und Vielfältigkeit der zeitgenössischen norwegischen Literatur auf - und fragt nach den Gründen ihres augenblicklichen Erfolgs. In einem historischen Rückblick wird an die ersten beiden Goldenen Zeitalter erinnert: an die Sagaliteratur des Spätmittelalters und an die Literatur des sogenannten Modernen Durchbruchs am Ende des 19. Jahrhunderts mit Namen wie Henrik Ibsen und Knut Hamsun.

Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird.
Das Web-Seminar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Es ist "live" in dem Sinne, dass die Informationen nur in einer festgelegten Anfangs- und Endzeit übermittelt werden. Weitere mögliche Interaktionsmöglichkeiten sind Fragestellungen via Chat oder die Teilnahme an Umfragen. Die VHS-Seminare werden von hochkarätigen Spezialisten gehalten, sind allgemein verständlich und richten sich nach dem Interesse der VHS-HörerInnen.

Wir bitten um Voranmeldung.

freie Plätze Mozarts Zauberflöte (I109.26)

( ab Mi., 9.10., 16.00 Uhr )

ein Märchenspiel für Menschen ab 5 Jahren
Spiel: Irene Winter, Björn Langhans/ Regie: Matthias Friedrich/ Dramaturgie: Gundula Wolk
Erzählt wird ein spannendes Märchen um die Liebe des jungen Prinzen Tamino zur schönen Pamina, die vom Fürsten Sarastro entführt wurde. Es wird erzählt, wie die nächtliche Königin Tamino, ausgestattet mit einer Zauberflöte, aussendet, um im Kampf gegen den weisen Sarastro seine geliebte Pamina zu retten. Ihm zur Seite gestellt wird das Plappermaul Papageno, der mit Hilfe seiner Zauberglöckchen mit Pamina den Fängen ihres Bewachers Monostatos entflieht. Am Ende siegt die Weisheit. Der weise Sarastro durchschaut das Spiel der nächtlichen Königin, Tamino und Papageno bestehen drei Prüfungen, der böse Monostatos wird bestraft, die Liebenden Tamino und Pamina werden vereint und auch Papageno kann sein "Weibchen" Papagena nach Hause führen.
"Es siegte die Stärke und krönet zum Lohn die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron."
Ein bezauberndes Märchenspiel mit Marionetten und viel Musik von Mozart.

Das Entgelt von 3,00 € ist vor Ort zu zahlen.

freie Plätze Besondere Frauen und Mädchen (I120.11)

( ab Fr., 11.10., 16.00 Uhr )

Frauen sind in das Weltall geflogen.
Sie machen Politik.
Sie sind Entdeckerinnen und wissen viel.
Es gibt kluge Frauen, die viel erfinden.
Jede Frau ist was Besonderes.
Heute hören wir Geschichten.
In den Geschichten geht es um berühmte Frauen.
Das sind Frauen, die vielen bekannt sind.
Frauen, die man toll findet. Wir wollen heute Geschichten über berühmte Frauen hören. Und vielleicht von Frauen erzählen, die wir toll finden.

freie Plätze Besondere Männer und Jungs (I120.15)

( ab Fr., 15.11., 16.00 Uhr )

Es gibt viele Superhelden.
Aber ein Mann muss kein Held sein, um toll zu sein.
Männer haben viel für unsere Erde erreicht.
Sie waren Entdecker von neuen Ländern.
Sie sind tolle Fußballer oder Politiker.
Männer haben viel Mut bewiesen.
Heute hören wir Geschichten von mutigen Männern.
Dabei lernen wir besondere Männer kennen.

freie Plätze Auf den Flügeln der Phantasie reisen: für Lernbehinderte (I120.19)

( ab Do., 5.12., 16.00 Uhr )

Jeder kann eine Geschichte erzählen. Wir wollen gemeinsam eine Geschichte oder ein Gedicht schreiben. Wir werden mit Worten spielen und zusammen etwas schreiben. Die Kursleiterin wird die gemeinsam erdachten Gedichte und Geschichten aufschreiben. Diese bekommen Sie dann später auch. Vielleicht können wir mit den Texten an einem Wettbewerb teilnehmen oder sie im Freitagscafe vortragen oder vortragen lassen.

Mitzubringen sind nur Stift, Papier und eine Portion Neugier.

freie Plätze Vom Mut, anders zu sein: für LB (I120.24)

( ab Fr., 10.1., 16.00 Uhr )

Jungs sind Jungs?
Mädchen sind Mädchen?
Ist das wirklich immer so?
Es gibt Menschen, die anders sind.
Manche sind berühmte Künstler-, Politiker-, Rebell*innen geworden.
Wir wollen heute Geschichten über sie hören.
Wir sprechen darüber, wie leicht oder schwer es ist, anders zu sein.

freie Plätze Führung durch die Universitätsbibliothek (I201.01)

( ab Di., 5.11., 18.00 Uhr )

Im Kurs erfolgt eine Führung durch den Lesesaal, der sich im denkmalgeschützten Innenhof und dem Dachgeschoss der Uni befindet. Es besteht die Möglichkeit, ein ansonsten der Öffentlichkeit nicht zugängliches Kompaktmagazin (Regale auf Gleitschienen) zu besichtigen. Während der Führung erhalten die Hörer Auskunft über die Architektur der Universitätsbibliothek sowie über Ausleihmodalitäten für Stadtnutzer und Grundzüge der Literaturrecherche. Der Dozent gibt einen Ausblick, wie eine wissenschaftliche Bibliothek in 100 Jahren aussehen könnte, welche Rolle gedruckte Bücher und digitale Medien darin spielen und welche Angebote die Bibliothek im Jahr 2119 für die Nutzer vorhält.

freie Plätze Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung (I201.02)

( ab Mi., 8.1., 16.00 Uhr )

Wie kann eine Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das - außer einer Miniatur - keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen dem Dichter und seinem Werk soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus?
Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren. Seine Dichtungen und Schriften werden unabhängig von ihren Entstehungskontexten betrachtet, der Fokus liegt zunächst auf den spezifischen Merkmalen der einzigartigen Sprache Kleists. Seine Werke werden unter vier thematischen Perspektiven "pur", in auditiven Zitaten, vorgestellt. Die Ausstellung bietet keine vorgefertigten Bilder an, dadurch ermöglicht sie persönliche Zugänge zu Kleists Werk, die den individuellen Akt des Lesens spiegeln. Kleists Leben wird in seinem historischen Kontext präsentiert. Originalexponate, Nachbildungen und Rauminstallationen fassen die Lebensphasen Kleists in charakteristische Bilder und erschaffen eine sinnliche Dimension. Jeder Raum widmet sich einem biographischen Abschnitt: Herkunft und Offizierskarriere, naturwissenschaftliches Studium, Versuche als Dichter und Beamter, Schriftstellerexistenz, Tod. Brüche in der Lebensbahn, die die Selbstäußerungen Kleists nicht hinreichend erklären können, Kämpfe der literarischen Figuren in mehrdeutigen Textwelten: Kleists Leben und Werk stellen uns immer wieder vor Rätsel. Heute wird nicht nur durch die Dauer-, sondern auch durch die Sonderausstellung geführt.

Entgelt: 5,00 €, erm. 3,00 €, vor Ort zu zahlen
Die Dozentin, die bereits mehrere Publikationen veröffentlicht hat, berät die Kursteilnehmer bei ihrer Suche nach einem Verlag. Mittlerweile gibt es viele Angebote, selbst Bücher zu veröffentlichen. Gut ist es, Kosten zu vergleichen und zu überlegen, ob man eine eigene ISBN-Nummer kauft. Bringen Sie bitte Ihre Fragen mit.
Die Frankfurter Volkshochschule feiert 2019 ihr hundertjähriges Jubiläum. 100 Jahre VHS, 100 Jahre gefüllt mit Erfahrungen und Begegnungen, mit Wandel und Stetigkeit. Die VHS lädt dazu ein, eine persönliche Geschichte dazu zu entwickeln. Sie kann eigenes Erleben wiedergeben, aber auch fiktiv sein. Selbst die Form ist offen - vom Gedicht über die Novelle bis hin zum Krimi ist alles möglich. Wenn Sie zufrieden mit Ihren Ergebnissen sind, ist eine öffentliche Lesung möglich.
Sie werden durch eine Autorin unterstützt, die in allen Genren zu Hause ist.
Wir haben die Frankfurter*innen gefragt - Wie stellen Sie sich die VHS in 100 jahren vor? Ob das alles nur Träume und Phantasien sind oder doch Ideen für die Gegenwart? Hören Sie selbst!!!
Den Großen der Literaturgeschichte waren Creative-Writing-Kurse unbekannt. Und doch entstanden so bedeutende Werke wie Goethes "Faust", Tolstojs "Krieg und Frieden", Dostojewskis "Schuld und Sühne", Fontanes "Effi Briest" und die berühmt-berüchtigten "Galgenlieder" von Morgenstern. Ihr Geheimrezept war eine hervorragende Kenntnis der Werke des Kanons der Weltliteratur, an denen sie sich bildeten und die ihnen das Handwerkszeug für die Gestaltung von Sprache, Handlung und Figurenkonstellation lieferten. Dabei waren sie den Genüssen des Lebens durchaus nicht abgeneigt, was die Wiener und später auch die Berliner Kaffeehausliteraturszene beweist.
Der Kurs richtet sich an alle, die Spaß an guter Literatur haben und die anstreben, außerhalb des Mainstreams der Creative-Writing-Veranstaltungen auf unterhaltsame und genussvolle Weise ihren eigenen Schreibstil zu finden.
Der deutsche Jurist und Schriftsteller Ferdinand von Schirach wurde 1964 in München geboren und arbeitete als Anwalt, bevor er im Alter von 45 Jahren seinen ersten Erzählband "Verbrechen" veröffentlichte, der gleich ein internationaler Bestseller wurde. Mit seinen bisher erschienenen Büchern erreichte Schirach Millionenauflagen, viele seiner Erzählungen wurden verfilmt. So auch der 2011 publizierte Roman "Der Fall Collini", der ab April dieses Jahres in den deutschen Kinos zu sehen war. Schirach schreibt schnörkellos klar, aber gleichzeitig auch ästhetisch elegant. Dabei hat er die Gabe, in wenigen Sätzen die großen Fragen des Lebens zu erfassen. Er schreibt am liebsten in Cafés, z. B. im Kaffeehaus Grosz in Berlin.
Den Großen der Literaturgeschichte waren Creative-Writing-Kurse unbekannt. Und doch entstanden so bedeutende Werke wie Goethes "Faust", Tolstojs "Krieg und Frieden", Dostojewskis "Schuld und Sühne", Fontanes "Effi Briest" und die berühmt-berüchtigten "Galgenlieder" von Morgenstern. Ihr Geheimrezept war eine hervorragende Kenntnis der Werke des Kanons der Weltliteratur, an denen sie sich bildeten und die ihnen das Handwerkszeug für die Gestaltung von Sprache, Handlung und Figurenkonstellation lieferten. Dabei waren sie den Genüssen des Lebens durchaus nicht abgeneigt, was die Wiener und später auch die Berliner Kaffeehausliteraturszene beweist.
Der Kurs richtet sich an alle, die Spaß an guter Literatur haben und die anstreben, außerhalb des Mainstreams der Creative-Writing-Veranstaltungen auf unterhaltsame und genussvolle Weise ihren eigenen Schreibstil zu finden.
Der dänische Schriftsteller Martin Andersen-Nexö wurde 1869 in Christianshavn geboren und ist 1954 in Dresden gestorben. Andersen-Nexö stammte aus armen Verhältnissen, verbrachte seine Kindheit in einem der ärmsten Stadtteile Kopenhagens und fühlte sich zeitlebens der besitzlosen Klasse verbunden. Er war der erste große Vertreter der ab Beginn des 20. Jahrhunderts an Bedeutung gewinnenden Arbeiterliteratur. Mit seinem Roman "Ditte Menschenkind" hat er ein literarisches Monument der Menschlichkeit geschaffen. Seine Sprache ist farbig, bildhaft und detailreich, die Erzählperspektive vielfältig.
Den Großen der Literaturgeschichte waren Creative-Writing-Kurse unbekannt. Und doch entstanden so bedeutende Werke wie Goethes "Faust", Tolstojs "Krieg und Frieden", Dostojewskis "Schuld und Sühne", Fontanes "Effi Briest" und die berühmt-berüchtigten "Galgenlieder" von Morgenstern. Ihr Geheimrezept war eine hervorragende Kenntnis der Werke des Kanons der Weltliteratur, an denen sie sich bildeten und die ihnen das Handwerkszeug für die Gestaltung von Sprache, Handlung und Figurenkonstellation lieferten. Dabei waren sie den Genüssen des Lebens durchaus nicht abgeneigt, was die Wiener und später auch die Berliner Kaffeehausliteraturszene beweist.
Der Kurs richtet sich an alle, die Spaß an guter Literatur haben und die anstreben, außerhalb des Mainstreams der Creative-Writing-Veranstaltungen auf unterhaltsame und genussvolle Weise ihren eigenen Schreibstil zu finden.
Im November jährt sich zum 30sten Mal der Fall der Mauer in Berlin, deshalb werden im Mittelpunkt unserer November-Veranstaltung der deutsche Schriftsteller Uwe Tellkamp und sein bedeutender Wende-Roman "Der Turm" stehen. Tellkamp wurde 1968 in Dresden geboren und arbeitete nach dem Studium in Leipzig, New York und Dresden als Arzt. Ab 2004 gab er diesen Beruf zugunsten seiner Schriftstellerkarriere auf. Sein literarischer Stil ist virtuos und von brillanter Ausdrucksfähigkeit. Es gelingt ihm, grundlegende menschliche Empfindungen und Verhaltensweisen sichtbar zu machen. Im "Turm" entwirft Tellkamp in epischer Sprache und dramatischen Szenen ein monumentales Panorama der untergehenden DDR.
Den Großen der Literaturgeschichte waren Creative-Writing-Kurse unbekannt. Und doch entstanden so bedeutende Werke wie Goethes "Faust", Tolstojs "Krieg und Frieden", Dostojewskis "Schuld und Sühne", Fontanes "Effi Briest" und die berühmt-berüchtigten "Galgenlieder" von Morgenstern. Ihr Geheimrezept war eine hervorragende Kenntnis der Werke des Kanons der Weltliteratur, an denen sie sich bildeten und die ihnen das Handwerkszeug für die Gestaltung von Sprache, Handlung und Figurenkonstellation lieferten. Dabei waren sie den Genüssen des Lebens durchaus nicht abgeneigt, was die Wiener und später auch die Berliner Kaffeehausliteraturszene beweist.
Der Kurs richtet sich an alle, die Spaß an guter Literatur haben und die anstreben, außerhalb des Mainstreams der Creative-Writing-Veranstaltungen auf unterhaltsame und genussvolle Weise ihren eigenen Schreibstil zu finden.
Der deutsche Politiker und Schriftsteller Robert Habeck wurde 1969 in Lübeck geboren. Seit Januar 2018 ist er neben Annalena Baerbock Bundesvorsitzender der Grünen. Habeck studierte Philosophie, Germanistik und Philologie in Freiburg im Breisgau und in Dänemark. In den Romanen, die er gemeinsam mit seiner Ehefrau Andrea Paluch schreibt, erkennt man deutlich den skandinavischen und englischen Literatureinfluss. Wiederkehrendes Motiv ist die Frage nach den Einflüssen, die einen Menschen prägen, und dem Spannungsverhältnis von Freiheit und Determination. 2008 wurde der Roman "Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf" verfilmt.

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15230 Frankfurt (Oder)

Tel.: +49 335 54 20 25
Fax: +49 335 500 800 20
E-Mail: buero@vhs-frankfurt-oder.de

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