Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Über Opfer der sogenannten "Euthanasie" in Stadt und Regierungsbezirk Frankfurt (Oder) ist gegenwärtig kaum etwas bekannt. Gleichwohl hat eine erste Stichprobe am Bundesarchiv nach gebürtigen Frankfurtern, die im Rahmen der T4-Aktion ermordet wurden, ergeben, dass es sich hierbei wahrscheinlich um die größte Opfergruppe des Nationalsozialismus in der Stadt handelt - zahlenmäßig wird sie nur von den ermordeten jüdischen Frankfurtern übertroffen.
Es ist an der Zeit, auf die zahlreichen Facetten aufmerksam zu machen, die die Geschichte dieser Mordaktion mit der Stadt Frankfurt (Oder) verbinden. Die Hauptstadt des Regierungsbezirks verfügte über ein am Landgericht angesiedeltes Erbgesundheitsgericht, in dem die Sterilisation Kranker, für krank Erklärter, angeblich nicht Arbeitsfähiger und Randständiger beschlossen wurde. Mehrere Krankenhäuser in der Stadt beteiligten sich in der Folge an den Zwangssterilisationen. Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof liegen einer weiteren Stichprobe zufolge vermutlich zahlreiche Opfer der nationalsozialistischen Mordpolitik. Im Regierungsbezirk befanden sich Mordanstalten wie die berüchtigte Anstalt in Obrawalde oder auch die weniger bekannten Anstalten von Landsberg/Warthe, beide Orte befinden sich heute auf polnischem Gebiet.
Die Volkshochschule Frankfurt (Oder) führt (gemeinsam mit der Wichern-Diakonie und der Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft") und dem städtischen Friedhof ein Projekt durch, in dem die Öffentlichkeit für das Thema der "Euthanasie" anhand von Beispielen aus der Region sensibilisiert werden soll. Gezeigt werden drei Ausstellungen: eine, die über ausgewählte Opfer aus der Stadt Frankfurt (Oder) und die regionale Geschichte der "Euthanasie" informiert, eine Fotoausstellung, die gemeinsam mit der Wichern-Diakonie entstehen wird und eine dritte - von BürgerInnen der Stadt zu diesem Thema erarbeitet. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts ein Filmabend sowie eine Vortragsveranstaltung stattfinden und auf diese Weise die Auseinandersetzung mit einem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte angestoßen und gefördert.

Dieses Projekt wird durch die LZ für politische Bildung gefördert. Wir freuen uns über jede Unterstützung bei der Forschungsarbeit. Wenn Sie historisches Material oder eigene Geschichten zu diesem Thema haben, hören wir gern und zu bauen Ihre Materialien ein (bei Bedarf auch anonym).

Über Opfer der sogenannten "Euthanasie" in Frankfurt (Oder) ist bis heute wenig bekannt. Dabei verloren mehrere Duzend FrankfurterInnen im Rahmen dieser Mordaktion ihr Leben. Verschiedene Institutionen waren an der Registrierung und Misshandlung von Kranken oder als krank Erklärter beteiligt, Opfer der Mordaktionen ruhen in Frankfurter Erde. Dr. Tschäpe wird über seine Forschungen zu den verschiedenen Facetten des Krankenmords in Frankfurt (Oder) berichten. Eine dazu erarbeitete Ausstellung begleitet den Vortrag.
Über Opfer der sogenannten "Euthanasie" in Stadt und Regierungsbezirk Frankfurt (Oder) ist gegenwärtig kaum etwas bekannt. Gleichwohl hat eine erste Stichprobe am Bundesarchiv nach gebürtigen Frankfurtern, die im Rahmen der T4-Aktion ermordet wurden, ergeben, dass es sich hierbei wahrscheinlich um die größte Opfergruppe des Nationalsozialismus in der Stadt handelt - zahlenmäßig wird sie nur von den ermordeten jüdischen Frankfurtern übertroffen.
Es ist an der Zeit, auf die zahlreichen Facetten aufmerksam zu machen, die die Geschichte dieser Mordaktion mit der Stadt Frankfurt (Oder) verbinden. Die Hauptstadt des Regierungsbezirks verfügte über ein am Landgericht angesiedeltes Erbgesundheitsgericht, in dem die Sterilisation Kranker, für krank Erklärter, angeblich nicht Arbeitsfähiger und Randständiger beschlossen wurde. Mehrere Krankenhäuser in der Stadt beteiligten sich in der Folge an den Zwangssterilisationen. Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof liegen einer weiteren Stichprobe zufolge vermutlich zahlreiche Opfer der nationalsozialistischen Mordpolitik. Im Regierungsbezirk befanden sich Mordanstalten wie die berüchtigte Anstalt in Obrawalde oder auch die weniger bekannten Anstalten von Landsberg/Warthe, beide Orte befinden sich heute auf polnischem Gebiet.
Die Volkshochschule Frankfurt (Oder) führt (gemeinsam mit der Wichern-Diakonie und der Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft") und dem städtischen Friedhof ein Projekt durch, in dem die Öffentlichkeit für das Thema der "Euthanasie" anhand von Beispielen aus der Region sensibilisiert werden soll. Gezeigt werden drei Ausstellungen: eine, die über ausgewählte Opfer aus der Stadt Frankfurt (Oder) und die regionale Geschichte der "Euthanasie" informiert, eine Fotoausstellung, die gemeinsam mit der Wichern-Diakonie entstehen wird und eine dritte - von BürgerInnen der Stadt zu diesem Thema erarbeitet. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts ein Filmabend sowie eine Vortragsveranstaltung stattfinden und auf diese Weise die Auseinandersetzung mit einem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte angestoßen und gefördert.

Dieses Projekt wird durch die LZ für politische Bildung gefördert. Bitte informieren Sie bei Interesse sich über die aktuellen Medien.
Wir freuen uns über jede Unterstützung bei der Forschungsarbeit. Wenn Sie historisches Material oder eigene Geschichten zu diesem Thema haben, hören wir gern und zu bauen Ihre Materialien ein (bei Bedarf auch anonym).

Heute eröffnen wir die Ausstellung "Liebens- und lebenswerte Orte", die von Menschen mit Lernschwierigkeiten im Rahmen des Projektes erarbeitet wurde. Wir haben über Euthanasie gesprochen und über das, was das Leben eines jeden Menschen lebenswert macht. Dann sind wir an Orte gegangen, die die TeilnehmerInnen besonders lieben und an denen sie sich wohl fühlen. Geschichten darüber wurden erzählt und damit die Orte auch für andere liebenswert gemacht. Beim inklusiven Frühstück stellen wir die FotografInnen und ihre Arbeiten vor.
Über Opfer der sogenannten "Euthanasie" in Stadt und Regierungsbezirk Frankfurt (Oder) ist gegenwärtig kaum etwas bekannt. Gleichwohl hat eine erste Stichprobe am Bundesarchiv nach gebürtigen Frankfurtern, die im Rahmen der T4-Aktion ermordet wurden, ergeben, dass es sich hierbei wahrscheinlich um die größte Opfergruppe des Nationalsozialismus in der Stadt handelt - zahlenmäßig wird sie nur von den ermordeten jüdischen Frankfurtern übertroffen.
Es ist an der Zeit, auf die zahlreichen Facetten aufmerksam zu machen, die die Geschichte dieser Mordaktion mit der Stadt Frankfurt (Oder) verbinden. Die Hauptstadt des Regierungsbezirks verfügte über ein am Landgericht angesiedeltes Erbgesundheitsgericht, in dem die Sterilisation Kranker, für krank Erklärter, angeblich nicht Arbeitsfähiger und Randständiger beschlossen wurde. Mehrere Krankenhäuser in der Stadt beteiligten sich in der Folge an den Zwangssterilisationen. Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof liegen einer weiteren Stichprobe zufolge vermutlich zahlreiche Opfer der nationalsozialistischen Mordpolitik. Im Regierungsbezirk befanden sich Mordanstalten wie die berüchtigte Anstalt in Obrawalde oder auch die weniger bekannten Anstalten von Landsberg/Warthe, beide Orte befinden sich heute auf polnischem Gebiet.
Die Volkshochschule Frankfurt (Oder) führt (gemeinsam mit der Wichern-Diakonie und der Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft") und dem städtischen Friedhof ein Projekt durch, in dem die Öffentlichkeit für das Thema der "Euthanasie" anhand von Beispielen aus der Region sensibilisiert werden soll. Gezeigt werden drei Ausstellungen: eine, die über ausgewählte Opfer aus der Stadt Frankfurt (Oder) und die regionale Geschichte der "Euthanasie" informiert, eine Fotoausstellung, die gemeinsam mit der Wichern-Diakonie entstehen wird und eine dritte - von BürgerInnen der Stadt zu diesem Thema erarbeitet. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts ein Filmabend sowie eine Vortragsveranstaltung stattfinden und auf diese Weise die Auseinandersetzung mit einem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte angestoßen und gefördert.

Dieses Projekt wird durch die LZ für politische Bildung gefördert. Bitte informieren Sie bei Interesse sich über die aktuellen Medien.
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Heute eröffnen wir die Ausstellung "Wunden und Verletzungen", die von Frankfurter BürgerInnen im Rahmen des Projektes erarbeitet wurde. Die sehr berührende Ausstellung wird ergänzt durch eine Filmvorführung. Der Film "Die Spannweite der Flügel" erzählt vom Alltag beeinträchtigter Menschen aus Frankfurt (Oder). Der Filmemacher Michael Kurzwelly führt durch den Abend.

Kurs abgeschlossen Stolpersteinverlegung (H101.02A)

( ab Sa., 2.3., 15.00 Uhr )

Am 27.02.2019 fand im Rahmen des Projektes "Euthansie in FFO", ein dunkles Kapitel wird aufgearbeitet - ein Vortrag statt. Dabei wurden Spenden für die Verlegung von Stolpersteinen gesammelt.
Am 10. 05. ist es soweit.
Folgende Stolpersteine werden verlegt:

Käthe-Kollwitz-Straße 36, ca. 14:00 Uhr für Richard Pawlack

Berliner Straße 17, ca. 14:20 Uhr für Dorothea Büttner

Hofzufahrt Schulstraße 22-25, ca. 14:40 Uhr für Heinz Reimann

Alle drei sind Opfer der Euthanasie. Wir danken noch einmal allen Spendern herzlich dafür, dass Sie die Verlegung der Steine möglich gemacht haben und würden uns freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu können.

Keine Anmeldung möglich Narben und Wunden: Ausstellung (H101.02B)

( ab Do., 2.5., 15.00 Uhr )

Für diese Ausstellung haben wir Frankfurter Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, uns Arbeiten zuzuschicken, die sich mit dem Thema „Narben und Wunden“ auseinandersetzen. Die Vielfältigkeit der Photographien, aus denen wir aussuchen konnten, hat eine Entsprechung in der Vielfältigkeit, in der uns Verletzlichkeit, Vergänglichkeit und Veränderung in Leben und Alltag begegnen. Nicht alle Bilder zeigen Menschen – aber gerade auch als Menschen selbst sind wir physisch und seelisch verletzlich, beobachten wir unsere eigene Vergänglichkeit, erleben Veränderung. Gleichzeitig nehmen wir uns über alle Zeiten hinweg als Persönlichkeiten wahr, die trotz allen Wandels die innere Einheit unseres je eigenen Ichs zu bewahren scheinen.
Mit der Ausstellung „Narben und Wunden“ wollen wir zum Nachdenken über uns selbst anregen. Sie ist als Teil eines Projekts entstanden, das sich mit dem Thema „Euthanasie“ auseinandersetzen will, also mit der Ermordung Kranker, für krank Erklärter, Randständiger, Diskriminierter, Unangepasster. Die zynische Bezeichnung „schönes Sterben“, „Euthanasie“, steht für eines der vielen dunklen, verbrecherischen Kapitel der NS-Geschichte. Sie steht für den Mord an wehr- und hilflosen Menschen. Sind wir Menschen prinzipiell nur allzu leicht verletzbar, zeigt sich in der NS-Euthanasie“ eine Barbarei, die zum Teil auch daher rührt, dass wir unsere eigene Verletzlichkeit und die Verletztheit anderer nicht ertragen. In derselben Zeit, in der Kranke und Diskriminierte sterben mussten, wurden starke, gesunde, sportliche „Arier“ zum Ideal erklärt.
Deshalb meinen wir, dass wir durch einen gezielten Blick auf Narben und Wunden lernen können, uns selbst und andere als Menschen wahrzunehmen, denen ewige Gesundheit, Stärke und Schönheit abgeht. Verweilen wir also eine kurze Zeit bei den verschiedenen Narben und Wunden unseres Lebens. Es ist gerade die Vergänglichkeit, in der sich uns der wesentliche Zug unseres Daseins zeigt: unsere menschliche Würde. (Foto Karin Zilske)
Eine Kooperation der VHS mit der Wichern Diakonie und der Gedenkstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“
gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung

Kurs abgeschlossen Die Geschichte der Wiedervereinigung: Onlinevorlesung (H101.04)

( ab Di., 21.5., 19.00 Uhr )

"Blühende Landschaften" oder "Mauer in den Köpfen" - Deutschland 30 Jahre nach dem Fall der Mauer

Das Webinar zeichnet die wesentlichen Etappen der deutschen Wiedervereinigung auf der Grundlage neuerer Forschungsarbeiten nach. Der Fall der Mauer 1989 hatte sowohl die beiden innerdeutschen Regierungen als auch die internationalen Bündnispartner überrascht. Wenngleich die theoretische Idee einer Wiedervereinigung Deutschlands insbesondere in Bonn durchaus präsent war, zeigte doch die unerwartete Öffnung der Mauer im November 1989, wie unvorbereitet und teilweise überrumpelt die beteiligten Akteure waren. Bereits vor 1989 war es zudem zu sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen sowohl in den beiden deutschen Staaten als auch im Ausland gekommen, die einen erheblichen Einfluss auf die spätere Wiedervereinigung ausüben sollten.

Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird.
Das Web-Seminar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Es ist "live" in dem Sinne, dass die Informationen nur in einer festgelegten Anfangs- und Endzeit übermittelt werden. Weitere mögliche Interaktionsmöglichkeiten sind Fragestellungen via Chat oder die Teilnahme an Umfragen. Die VHS-Seminare werden von hochkarätigen Spezialisten gehalten, sind allgemein verständlich und richten sich nach dem Interesse der VHS-HörerInnen.

Wir bitten um Voranmeldung.
"Blühende Landschaften" oder "Mauer in den Köpfen" - Deutschland 30 Jahre nach dem Fall der Mauer

Das vereinigte Deutschland existiert seit nunmehr fast 30 Jahren. Gleichwohl bleibt die Frage, ob neben den geographischen Grenzen auch die vormaligen west- und ostdeutschen Gesellschaften zu einer gemeinsamen Bevölkerung gewachsen sind. Gibt es nach wie vor eine "Mauer in den Köpfen"? Oder gleichen sich die Vorstellungen von Demokratie, Freiheit und dem gesellschaftlichen Zusammenleben zunehmend an?

Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird.
Das Web-Seminar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Es ist "live" in dem Sinne, dass die Informationen nur in einer festgelegten Anfangs- und Endzeit übermittelt werden. Weitere mögliche Interaktionsmöglichkeiten sind Fragestellungen via Chat oder die Teilnahme an Umfragen. Die VHS-Seminare werden von hochkarätigen Spezialisten gehalten, sind allgemein verständlich und richten sich nach dem Interesse der VHS-HörerInnen.

Wir bitten um Voranmeldung.
"Blühende Landschaften" oder "Mauer in den Köpfen" - Deutschland 30 Jahre nach dem Fall der Mauer

Das vereinigte Deutschland existiert seit nunmehr fast 30 Jahren. Gleichwohl bleibt die Frage, ob neben den geographischen Grenzen auch die vormaligen west- und ostdeutschen Gesellschaften zu einer gemeinsamen Bevölkerung gewachsen sind. Gibt es nach wie vor eine "Mauer in den Köpfen"? Oder gleichen sich die Vorstellungen von Demokratie, Freiheit und dem gesellschaftlichen Zusammenleben zunehmend an?

Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird.
Das Web-Seminar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Es ist "live" in dem Sinne, dass die Informationen nur in einer festgelegten Anfangs- und Endzeit übermittelt werden. Weitere mögliche Interaktionsmöglichkeiten sind Fragestellungen via Chat oder die Teilnahme an Umfragen. Die VHS-Seminare werden von hochkarätigen Spezialisten gehalten, sind allgemein verständlich und richten sich nach dem Interesse der VHS-HörerInnen.

Wir bitten um Voranmeldung.

Kurs abgeschlossen Spur der Steine: Filmaufführung (H101.07)

( ab Do., 4.4., 16.00 Uhr )

Zum Thema Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition zeigt die VHS in Kooperation mit der Gedenkstätte 7 Filmklassiker. Anhand der ausgewählten DEFA-Filme aus der staatlichen DDR-Filmproduktion wird jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahme der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt. Über das Populär-Medium Film wird eine kleine Geschichte der DDR erzählt.
Spur der Steine (Regie: Frank Beyer, DDR 1966/1990)
Drehbuch Karl Georg Egel
Literarische Vorlage Erik Neutsch
Darsteller Manfred Krug, Krystyna Stypulkowska, Eberhard Esche, u.a.
Produktionsfirma DEFA-Studio für Spielfilme (Künstlerische Arbeitsgruppe "Heinrich
Greif")
Länge 129 Min., s/w
In Schkona, einer "sozialistischen Großbaustelle" irgendwo in Mitteldeutschland, prallen
unterschiedlichste Charaktere und Positionen aufeinander. Es herrscht fast ein wenig
Goldgräberstimmung: Die einen hoffen lediglich auf schnelles Geld, andere sehen sich als
Avantgarde der Arbeiterklasse - die ja in der DDR die herrschende Klasse sein soll.
Horrath kommt als neuer Parteisekretär nach Schkona, findet sich zunächst nicht
zurecht. Doch dann entwickelt er mit dem Brigadier Balla und der Technologin Kati
unkonventionelle Methoden, die zu höherer Effizienz führen. Da beide Männer in die
junge Frau verliebt sind, kommt es bald zu Konflikten, die sich auch auf den Arbeitsalltag
erstrecken.

Kurs abgeschlossen Ich war neunzehn: Filmaufführung (H101.08)

( ab Do., 23.5., 16.00 Uhr )

Zum Thema Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition zeigt die VHS in Kooperation mit der Gedenkstätte 7 Filmklassiker. Anhand der ausgewählten DEFA-Filme aus der staatlichen DDR-Filmproduktion wird jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahme der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt. Über das Populär-Medium Film wird eine kleine Geschichte der DDR erzählt.
Ich war neunzehn (Regie: Konrad Wolf, DDR 1967/68)
Drehbuch Wolfgang Kohlhaase, Konrad Wolf
Darsteller Jaecki Schwarz, Wasili Liwanow, Alexej Ejboshenko, Rolf Hoppe u.a.
Produktionsfirma DEFA-Studio für Spielfilme (Künstlerische Arbeitsgruppe
"Babelsberg 67")
Länge 115 Min., s/w
Als Achtjähriger war Gregor Hecker einst mit seinen Eltern aus Deutschland in die
Sowjetunion geflohen, Anfang 1945 kehrt er als Leutnant der Roten Armee in seine
Heimat zurück. Sein Weg führt ihn von der Oder bis nach Berlin. In der vordersten
Frontlinie versucht er von seinem Lautsprecherwagen aus, deutsche Soldaten zur
Kapitulation zu bewegen, selten mit Erfolg. Was er bei Zufallsbegegnungen mit Zivilisten
und Armeeangehörigen erlebt, macht ihn zunehmend ratlos. Seine Heimat ist ihm fremd
geworden. Das Kriegsende löst in ihm zwiespältige Gefühle zwischen Verzweiflung und
vorsichtiger Hoffnung aus. Er begreift, wie schwer es sein wird, in diesem Land einen
Neuanfang zu wagen.

Kurs abgeschlossen Fünf Patronenhülsen - Filmaufführung (H101.09)

( ab So., 13.1., 16.00 Uhr )

Zum Thema Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition zeigt die VHS in Kooperation mit der Gedenkstätte 7 Filmklassiker. Anhand der ausgewählten DEFA-Filme aus der staatlichen DDR-Filmproduktion wird jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahme der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt. Über das Populär-Medium Film wird eine kleine Geschichte der DDR erzählt.
Fünf Patronenhülsen (Regie: Frank Beyer, DDR 1959/60)
Eine Gruppe von Mitgliedern der "Internationalen Brigaden" versucht, sich während des spanischen Bürgerkrieges gegen das Franco-Regime durch die feindlichen Linien zu schlagen. Ihr schwer verwundeter Kommandant übergibt ihnen vor seinem Tod eine wichtige Botschaft, die - versteckt in leeren Patronenhülsen - zum Ziel durchgeschleust und erst dort zusammengesetzt werden soll. Auf ihrem Weg durch die Sierra werden die Kämpfer mit Hunger, Durst und gegnerischen Attacken konfrontiert. Einer von ihnen wird erschossen. Als sie völlig entkräftet endlich die rettende Frontlinie erreichen und die
einzelnen Satzfragmente aneinander fügen, lesen sie die letzten Worte ihres Kommandeurs: "Bleibt zusammen, dann werdet ihr überleben!"

Kurs abgeschlossen Frankfurter Geschichte(n): Oder-Spree-Kanal und Schlaube (H109.08)

( ab Mo., 25.3., 15.00 Uhr )

Querbeet durch die Historie von Frankfurt (Oder) und Umland führt Sie die Regionalhistorikerin Hannelore Skirde. In Archiven und Bibliotheken fand sie "merckwuerdige, ergoetzliche und gar schroeckliche Geschichten", arbeitete diese themenbezogen auf und liest heute daraus vor. Sie hören Anekdoten und Kurzgeschichten und können sich auf einen unterhaltsamen und trotzdem lehrreichen Nachmittag freuen.
Im Mittelpunkt stehen dieses Mal die Geschichte des Oder-Spree-Kanals und der Schlaube.
Querbeet durch die Historie von Frankfurt (Oder) und Umland führt Sie die Regionalhistorikerin Hannelore Skirde. In Archiven und Bibliotheken fand sie "merckwuerdige, ergoetzliche und gar schroeckliche Geschichten", arbeitete diese themenbezogen auf und liest heute daraus vor. Sie hören Anekdoten und Kurzgeschichten und können sich auf einen unterhaltsamen und trotzdem lehrreichen Nachmittag freuen.
Im Mittelpunkt stehen dieses Mal die Dorfkirchen der Stadt Frankfurt (Oder)/inklusive Wulkow.
Querbeet durch die Historie von Frankfurt (Oder) und Umland führt Sie die Regionalhistorikerin Hannelore Skirde. In Archiven und Bibliotheken fand sie "merckwuerdige, ergoetzliche und gar schroeckliche Geschichten", arbeitete diese themenbezogen auf und liest heute daraus vor. Sie hören Anekdoten und Kurzgeschichten und können sich auf einen unterhaltsamen und trotzdem lehrreichen Nachmittag freuen.
Im Mittelpunkt steht dieses Mal die Geschichte der Universität Viadrina von 1498 - 1811.
Die Heimkehrer wurden in einen ehemaligen Wehrmachtskomplex und in das nahe gelegene Lager Gronenfelde gebracht. Hier wurden sie entlaust, noch einmal statistisch erfasst und dann versorgt und in ihre Heimatregionen geschickt. Die Versorgung war anfänglich so schlecht, dass viele starben.
Trotzdem kamen immer mehr frühere Wehrmachtssoldaten in Frankfurt an. Im September 1946 hatten bereits 120.000 das Lager passiert. Nun wurden auch 21.000 Zivilpersonen zurückgeführt.
Am 26. Oktober 1947 waren es mittlerweile 300.000 zurückgeführte Kriegsgefangene. Das Tempo war hoch. Schließlich hatten sich die Alliierten darauf geeinigt, bis zum Jahresende 1948 alle Gefangenen nach Hause zu schicken. Aber die Sowjetunion hält diese Frist nicht ein. Erst am 5. Mai 1950 verkündete sie das Ende der Repatriierungen. Trotzdem fehlten noch tausende Männer.
Martin Schieck hat zusammen mit anderen Historikern eine Ausstellung eingerichtet, die an die rund 1,2 Millionen kriegsgefangenen Deutschen erinnert. (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24787306 ©2016) Diese wird heute besucht.
Im Anschluss daran besichtigen wir die Kriegsgräberstätte Nuhnen.
Auf den an die parkartigen Außenanlagen des Gutshof Nuhnen anschließenden Flächen befand sich in der Nachkriegszeit die zentrale Aufnahmestelle für die aus der sowjetischen Internierung zurückkehrenden Kriegsteilnehmer. Die auf der Reise oder in der Aufnahmestelle Verstorbenen wurden auf einem Areal der Parkfläche beigesetzt. Dieser Bereich war als Beisetzungsstätte nicht zu erkennen und wurde auch aus politischen Gründen in der Vergangenheit nicht als solche angelegt. Ohne einzelne Gräberfelder zu markieren, sollte ein würdiger Ort geschaffen werden, der auch Besuchern und Angehörigen die Möglichkeit gibt, würdevoll zu trauern.

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Gartenstraße 1
15230 Frankfurt (Oder)

Tel.: +49 335 54 20 25
Fax: +49 335 500 800 20
E-Mail: buero@vhs-frankfurt-oder.de

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