Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Wir wollen uns darüber austauschen, was Ihr persönliches "Geheimnis" darüber ist, was ein gutes Leben ausmacht.
Ist es das Geld oder der Besitz oder sind es andere Werte? Und wie ist das genau, sehen wir es als Menschen mit unterschiedlichstem Background eher ähnlich oder ganz anders? Hat eher unsere Herkunft oder unsere Familienbeliefes oder das, was wir erlebt haben größeren Einfluss? Gibt es universelle Ideen, was ein gutes Leben ausmacht?

Was bedeutet ein Recht auf gutes Leben? Steht es uns gleichermaßen zu?

Am Ende wird es dazu verschiedene Ausstellungen geben.

Die Gesprächsrunden mit finden im Rahmen des interkulturellen Sommers statt. Zu Redaktionsschluss standen Orte und Termine noch nicht fest. Bei Interesse können Sie sich direkt an die Fachbereichsleitung wenden:
Uta Kurzwelly
Tel. 0335 500 800 23

Anmeldung möglich „Was braucht man für ein gutes Leben“: Ausstellung (P102.01E)

( ab Sa., 24.9., 15.00 Uhr )

Was braucht man für ein gutes Leben?


In diesem künstlerischen Projekt wurde sich in vielen Gruppen- und Einzelgesprächen darüber ausgetauscht, was das jeweilige persönliches "Geheimnis" darüber ist, was ein gutes Leben ausmacht. Ist es das Geld oder der Besitz oder sind es andere Werte? Und wie ist das genau, sehen wir es als Menschen mit unterschiedlichstem Background eher ähnlich oder ganz anders? Hat eher unsere Herkunft oder unsere Familienbeliefes oder das, was wir erlebt haben größeren Einfluss? Gibt es universelle Ideen, was ein gutes Leben ausmacht?
Befragt wurden 132 Personen, davon sind:
73 weiblich und 58 männlich, 1 divers
49 Menschen mit nichtdeutscher Herkunft
14 Menschen unter 20 Jahren
12 Menschen zwischen 20 und 30 Jahren
18 Menschen zwischen 30 und 40 Jahren
22 Menschen zwischen 40 und 50 Jahren
23 Menschen zwischen 50 und 60 Jahren
22 Menschen zwischen 60 und 70 Jahren
21 Menschen über 70
Das Glück in sich selbst zu finden oder dafür die Verantwortung zu tragen ist noch nicht lange im Bewusstsein der Menschen. Früher kam das Glück von außen, entstand zufällig oder wurde von Gott gewährt. Im 20. Jahrhundert begann der Glaube, dass der Mensch seines Glückes Schmied sei, also sein Wohlbefinden ausschließlich selbst in die Hand nehmen könnte. Das ging mit der Entwicklung der positiven Psychologie einher. Die sogenannte Selbstoptimierung war geboren und ist bis heute Chance und Fluch für unser Glück.
Es gibt Happinesstypen (Hinterfrager, Rebell, Teamplayer, Pflichterfüller) und Tausende von Mutmachern, Wegweisern, Motivationsgeschichten, Ratgebern, Arbeitsbüchern, Liedern, Glücksprinzipien, Glücksformeln, Workshops, Tarotkarten, I Gings und vieles mehr, die uns dabei helfen wollen, glücklich zu sein. Ein mögliches Fazit aus der Befragung ist, dass jeder Mensch etwas auf die Frage: „Was macht Dich glücklich?“ zu sagen hat. Das Wissen um das Glück ist da, begleitet uns immer, egal in welcher Situation wir uns befinden. Manchmal scheint es weit entfernt, dann ist es die Sehnsucht danach, die uns Hoffnung gibt. Glück ist universell, alle Menschen sehnen sich nach Selbsterfüllung, guten Beziehungen, Schutz und Lebensaufgaben. Es gibt keine gravierenden Unterschiede in Sachen Herkunft, Alter, Hautfarbe oder Geschlecht.

Und nun hier die Einladung für Sie:
Gestalten Sie die Ausstellung mit, ziehen Sie sich ihr Glück!

Bitte ein Foto und irgendein Zitat ziehen (nicht schummeln). Darauf vertrauen, denn
Die Mischung stimmt (irgendwie)!
Hängen Sie Ihre spontane Wahl zusammen auf und zeigen Ihre Variante, Glück zu erleben.

Vielen Dank und viel Glück auf all Ihren Wegen…

Anmeldung möglich Unicef - das Kinderhilfswerk stellt sich vor (P102.02)

( ab Fr., 25.11., 18.00 Uhr )

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen ist eines der entwicklungspolitischen Organe der Vereinten Nationen. Es wurde am 11. Dezember 1946 gegründet, zuerst um Kindern in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg zu helfen. Heute arbeitet das Kinderhilfswerk vor allem in Entwicklungsländern und unterstützt in ca. 190 Staaten Kinder und Mütter in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung sowie Bildung und leistet humanitäre Hilfe in Notsituationen. Außerdem betreibt es auf politischer Ebene Lobbyarbeit, so etwa gegen den Einsatz von Kindersoldaten oder für den Schutz von Flüchtlingen. Die Organisation tritt weltweit für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein. Heute lernen Sie die Ortsgruppe Frankfurt (Oder) kennen, die darüber berichten wird, wie sie die Durchsetzung der Kinderrechte vor Ort unterstützt. Eingeladen sind interessierte Erwachsene und Kinder.
Immer mehr Menschen migrieren. Ihre Gründe sind unterschiedlich, aber man weiß, dass sie immer häufiger zum Verlassen ihres Zuhauses gezwungen werden, beispielsweise durch einen Krieg. Unter ihnen sind Menschen mit Behinderung und deren Angehörige.
Wie erleben Menschen mit Flucht- und/oder Migrationserfahrung und Behinderung sowie ihre Angehörigen den Alltag in Deutschland? den Alltag in Deutschland?
Die Ausstellung Flucht, Migration, Behinderung – Einblicke und Erfahrungen zum Leben in Deutschland geht dieser Frage nach, informiert über die Schnittstelle Flucht, Migration und Behinderung und bietet Menschen und Akteur*innen einen Ort, an dem sie ihre Geschichten erzählen und von ihren Erfahrungen berichten können.
Neben einer Einführung zur Schnittstelle Flucht, Migration und Behinderung zeigt die Ausstellung in den Bereichen Beratung, Selbsthilfe und Freizeit sowie Arbeit und Sprache Ausschnitte aus den vielfältigen Lebenswirklichkeiten von Menschen mit Flucht und/ oder Migrationserfahrung und Behinderung.
Die Ausstellung ist Teil des Projektes Vielfalt inklusiv von MINA – Leben in Vielfalt e. V. Sie wird ermöglicht durch die Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und für Antirassismus.

Anmeldung möglich Schöne neue Arbeitswelt: Workshop & Podiumsdiskussion (P102.07)

( ab Fr., 25.11., 17.00 Uhr )

Erfahrungen von Migrant:innen im deutschen Arbeitsmarkt
Sprache deutsch-polnisch

Anmeldung möglich Dozent:innentalk: Jahrestreffen (P102.08)

( ab Sa., 1.10., 16.30 Uhr )

Dozent:innen treffen sich, um sich kennen zu lernen und auszutauschen. Wer mag, bring einen Kuchen mit.
Der Deutsche Sachbuchpreis zeichnet das Sachbuch des Jahres aus. Der bzw. die Preisträger:in wird exklusiv für die VHS einen Vortrag halten. Sobald die Jury den / die Preisträger:in ermittelt hat, folgen weitere Informationen.
In Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Das Erbe der Sklaverei (P130.05)

( ab Mo., 17.10., 19.30 Uhr )

In diesem Gespräch folgen Michael Hochgeschwender und der Bestsellerautor Clint Smith den Spuren des transatlantischen Sklavenhandels. Sie stellen uns historische Stätten in den USA vor, die von der Geschichte der Sklaverei erzählen.
Es wird sichtbar werden, wie eng alltägliche Orte, Feiertage und sogar ganze Stadtteile bis heute mit diesem gewaltsamen Kapitel der amerikanischen Geschichte verflochten sind und so noch immer die Gegenwart prägen.
Clint Smith zählt zu den wichtigsten Intellektuellen der USA. Sein Buch zur Sklaverei stand auf Platz 1 der New-York-Times und wurde von Barack Obama zu einem seiner Lieblingsbücher ausgewählt.
Michael Hochgeschwender lehrt Amerikanische Kulturgeschichte in München

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Journalisten der SZ im Gespräch (P130.06)

( ab Di., 18.10., 19.30 Uhr )

Zwei Redakteur:innen der Süddeutsche Zeitung sprechen über ein aktuelles Thema.
Der genaue Titel, Text und die Namen der beiden Journalist:innen werden noch mitgeteilt.
In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung.
Die bzw. der Preisträger:in des Friedenspreises ist vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels eingeladen, an einer Diskussionsveranstaltung am 24.10. teilzunehmen.
Sobald feststeht, wer den Preis erhält, folgen weitere Informationen.
In Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Der Mensch und die Macht (P130.08)

( ab Fr., 28.10., 19.00 Uhr )

Wie weit haben Politiker mit ihren Entscheidungen den turbulenten Lauf der Geschichte bestimmt? Wie weit wurden sie von den Umständen getrieben? Welches sind die Voraussetzungen für die Erlangung von Macht und welche Eigenschaften bringen politische Anführer mit?
In mehreren Porträts ergründet Kershaw die machtvollen Figuren des 20. Jahrhunderts, die Europa im Guten wie im Schlechten geformt haben, und analysiert dabei grundsätzlich die Möglichkeiten und Grenzen „starker“ Führungspersönlichkeiten.
Ian Kershaw war Professor für Modern History an der University of Sheffield. Er zählt zu den bedeutendsten Historikern der Gegenwart
In der Mitte des 19.Jahrhunderts wurde sich die Führungselite Chinas der Tatsache bewusst, dass China innerhalb weniger Jahrzehnte von dem reichsten Land der Welt zu einem Armenhaus geworden war.
Seitdem arbeitet das Land an seinem Wiederaufstieg. Nun steht es kurz davor, sein Ziel erreicht zu haben. Wie stellt sich die chinesische Führungselite die Zukunft der Welt vor?
Und welche historischen Erfahrungen bilden die Bausteine ihrer Vision für Chinas Zukunft als Weltmacht?
 
 Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik ist Sinologin. Sie lehrt an der Universität Wien.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: „Vom Nutzen der Raumfahrt" (P130.10)

( ab Di., 8.11., 19.30 Uhr )

In der Mitte des 20. Jahrhunderts war der Wettlauf ins All Teil des Kalten Kriegs. Heute treiben uns statt Ideologien wirtschaftliche Aspekte ins All. Beschränkte sich die Raumfahrt in der Vergangenheit größtenteils auf zwei Großmächte, so machen sich heute auch institutionelle und private Akteure auf den Weg. Raumfahrt fasziniert die Menschheit und Prestige spielt noch eine Rolle in der Raumfahrt – aber der Nutzen für die Gesellschaft und das Individuum, die Wirtschaft und die Umwelt stehen heute im Vordergrund.
Was bringt Raumfahrt der Gesellschaft konkret? Zu nennen sind Innovationen in den Bereichen Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung und Exploration. Der beste Weg zu einem innovativen Produkt oder Verfahren führt über eine nahtlose Innovationskette. Sie beginnt mit der Invention, einer grundlegenden Idee. Wettbewerb ist ein Haupttreiber – und Kooperation erleichtert es, Dinge umzusetzen. Beide Faktoren sind in der Raumfahrt ständig präsent.
Jan Wörner ist Hochschullehrer und ehemaliger Universitätspräsident der TU Darmstadt. 2007 bis 2015 war er Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Von Juli 2015 bis Februar 2021 war er Generaldirektor der Europäischen Weltraumagentur (ESA). Am 19. März 2021 wurde er Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Seit dem 1. August 2021 hat Wörner das Amt als erster Raumfahrt-Koordinator des Landes Hessen inne. Seit dessen Gründung im Jahr 2000 leitet Wörner das Regionale Dialogforum Flughafen Frankfurt, das sich mit der zukünftigen Entwicklung des Frankfurter Flughafens beschäftigt.
Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Leopoldina und acatech.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Wie hättet ihr uns denn gerne? (P130.11)

( ab Mo., 14.11., 19.30 Uhr )

Die Journalisten Özlem Topçu und Richard C. Schneider sind neben vielen Dingen auch zwei Deutsche – das ist für viele immer noch nicht selbstverständlich. In diesem Gespräch blicken sie auch als "Jude" und "Türkin“ auf Deutschland, seine Debatten zu Integration, Rassismus, Antisemitismus und den Umgang mit dem „Anderen“. Es ist nicht nur die Sicht zweier Journalisten, die am Diskurs über das Verhältnis zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten teilnehmen, sondern die zweier Freunde, die sich ihre deutschen Geschichten erzählen. Und miteinander können sie auch über ihre Ganz-, Halb- und Viertel-Identitäten diskutieren, denn sie wissen, was es heißt, in unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaften beheimatet zu sein.
Özlem Topçu wurde 1977 als Tochter türkischer „Gastarbeiter“ in Flensburg geboren. Sie ist stellvertretende Leiterin des Auslandsressorts beim Spiegel
Richard Schneider wurde als Kind ungarischer Holocaustüberlebender in München geboren. Von 2006 bis 2015 war er Chefkorrespondent im ARD-Studio Tel Aviv.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Die Barbaren sind die anderen. (P130.12)

( ab Mi., 16.11., 19.30 Uhr )

Schon in der Antike haben Menschen andere als Barbaren abgewertet, um sich selbst aufzuwerten. Der Barbar war in der Regel der negative Gegenentwurf zum zivilisierten und kultivierten Hellenen oder Römer. Die sogenannten Barbaren waren in ihren Augen all das, was sie selbst in ihrer Eigenwahrnehmung nicht waren: wild, grausam, gesetzlos, verschlagen, maßlos, triebhaft, dumm usw.
Nur in wenigen Fällen wurde der Barbar als Folie für Idealisierungen verwendet, beispielsweise um dekadente Tendenzen in der eigenen Gesellschaft zu markieren. Dann war der Barbar genügsam, einfach, unverdorben, gerecht, ehrlich oder fromm. Diese Zuschreibungen erinnern an das Bild des "edlen Wilden", das sich auch später in der Zeit von Sklaverei und Kolonialismus wiederfinden sollte. Und auch heute funktionieren diese Mechanismen bei der Zuschreibung von Eigen- und Fremdidentitäten.
Der Althistoriker Mischa Meier geht der Frage nach, wie Identitätskonzepte wie das des Barbaren historisch entstanden sind, wozu sie mit welchen Folgen für die Betroffenen eingesetzt und wie diese Konzepte weitergeführt wurden.
Mischa Meier lehrt Alte Geschichte an der Universität Tübingen. Sein Werk Geschichte der Völkerwanderung (C.H. Beck) wurde mit dem WISSEN!-Sachbuchpreis ausgezeichnet.

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