Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Wir wollen uns darüber austauschen, was Ihr persönliches "Geheimnis" darüber ist, was ein gutes Leben ausmacht.
Ist es das Geld oder der Besitz oder sind es andere Werte? Und wie ist das genau, sehen wir es als Menschen mit unterschiedlichstem Background eher ähnlich oder ganz anders? Hat eher unsere Herkunft oder unsere Familienbeliefes oder das, was wir erlebt haben größeren Einfluss? Gibt es universelle Ideen, was ein gutes Leben ausmacht?

Was bedeutet ein Recht auf gutes Leben? Steht es uns gleichermaßen zu?

Am Ende wird es dazu verschiedene Ausstellungen geben.

Die Gesprächsrunden mit finden im Rahmen des interkulturellen Sommers statt. Zu Redaktionsschluss standen Orte und Termine noch nicht fest. Bei Interesse können Sie sich direkt an die Fachbereichsleitung wenden:
Uta Kurzwelly
Tel. 0335 500 800 23

freie Plätze FrauenTag - WomensDay: Bei uns doch - Wir wollen reden! (Q102.01)

( ab Sa., 11.3., 9.00 Uhr )

Sexismus? Bei uns doch nicht....
Häusliche Gewalt? Bei anderen vielleicht...
Trans:personen? In Berlin ja, aber nicht hier in der Provinz!?

Wir wollen uns den Themen stellen und darüber sprechen. Und wir wollen alle zu Wort kommen lassen - die Frankfurter:innen, die Migrant:innen, Transpersonen - jede:r, die/der zu Wort kommen will.

In drei Workshops können wir uns austauschen, voneinander hören und lernen für uns selbst und wie wir betroffene Menschen unterstützen können. Expertinnen geben Auskunft und begleiten die Gespräche.

1. Zuschreibung – Abwertung – Ausgrenzung - Mehrfachdiskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz entgegenwirken!
Vor allem Frauen sind von Diskriminierung am Arbeitsplatz betroffen. Dabei können sie auch mehrfach und in verschiedenen Formen diskriminiert werden. Nicht selten werden Frauen aufgrund ihrer ethnischen, religiösen oder sozialen Zugehörigkeiten benachteiligt.
Im Arbeitsalltag können Zuschreibungen und Abwertungen vonseiten der Vorgesetzen oder Kolleg*innen offen und direkt, aber manchmal auch subtil und indirekt kommuniziert werden. Die Grenzen zwischen einen pauschalen Witz und einem direkten verbalen Angriff jedoch fließend sein, und sind oft nicht zu unterscheiden. Dabei fällt in diesen Situation, im ersten Moment oft nichts ein, was zur Verteidigung entgegnet werden könnte. Auch prallt das Gesagte nicht ab, sondern hinterlässt Verletzungen und Spuren.
Der Workshop beleuchtet einführend, was unter Mehrfachdiskriminierung (im Arbeitskontext) zu verstehen ist. Anschließend werden Kontermethoden und Tipps vorgestellt, wie in solchen Situationen reagiert werden und selbstbewusst Paroli geboten werden kann. Abschließend erfahren Sie, welche grundlegenden Rechte Sie als betroffene Person haben, und erhalten einen Überblick über Antidiskriminierungs- und Beratungsstellen in Berlin-Brandenburg.

Dann wollen wir die herausfordernden Themen loslassen und alles tun, um uns zu stärken. Wir kochen gemeinsam ein Menü, was fit macht. Nebenbei gibt es Tipps für eine gesunde Ernährung, die nicht aufwendig und teuer sein muss.
Der Nachmittag gilt ebenfalls der Stärkung des Ichs, wir wollen uns als Frauen spüren, bewegen lassen und selbst bewegen. Zur Auswahl stehen Yoga, Tanzen, Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins.

Damit wir uns ganz uns selbst widmen können, gibt es eine Kinderbetreuung.

09:00 Start in den Tag Energie mit Smoothie und gesundem Snack - schnippeln und von der Ernährungsberaterin lernen
10:00 Bei und doch, wir wollen reden! Workshop 1 - 3
12:00 Fit für den Alltag - Ernährung, die uns stark macht - schnippeln und kochen
13:30 Stärken stärken Workshop 1 - 3
15:30 Straßenwörterbuch - Frauenpower
16:15 die große Tafelrunde mit Tipps für ein ausgewogenen Nachtisch, was es noch zu sagen gibt, Verabredungen für die Zukunft


Für den Tag sind Fördergelder über die Frauenbeauftragte der Stadt beantragt, entsprechend der Förderung kann es Veränderungen im Programm geben.

Für das Essen entstehen kosten von 10,00 €, Kinder sind frei.

Kurs abgeschlossen Schöffenwahl 2023: Wie werde ich Schöffin oder Schöffe? (Q103.04)

( ab Mi., 18.1., 18.30 Uhr )

Im Jahr 2023 werden wieder Schöffen und Jugendschöffen gewählt, die in der nächsten Amtszeit von 2023 bis 2028 gemeinsam mit Berufsrichtern in Strafverfahren an den Amts- und Landgerichten im Land Brandenburg Recht sprechen sollen. Für das Land Brandenburg werden wieder um die 2.200 Bürgerinnen und Bürger für die Schöffengerichte/Jugendschöffengerichte und die Strafkammern/Jugendstrafkammern gesucht. Eine Bewerbung auf das staatliche Ehrenamt als Schöff:in ist nur in einem kleinen Zeitfenster für die kommenden 5 Jahre möglich.
Was macht ein:e Schöff:in oder ein:e Jugendschöff:in? Welche Voraussetzungen und Kenntnisse muss man zur Ausübung des Amtes mitbringen? Wie und wo kann man sich bewerben? Auf diese Fragen wird in der Informationsveranstaltung genauso eingegangen, wie auf die Mitwirkungsmöglichkeiten im Gerichtsverfahren, die Rechte und Pflichten und die Einsatzmöglichkeiten eine:r (Jugend)Schöffin. Damit sollen Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, sich für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt zu bewerben. Angesprochen sind alle Brandenburgerinnen und Brandenburger deutscher Staatsangehörigkeit zwischen 25 und 69 Jahren.Neben praktischen Hinweisen zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren sowie Gerichtseinsatz wird auf die Schutzrechte sowie Entschädigung-, Steuer- und Versicherungsfragen eingegangen.
Das Seminar vermittelt Ihnen grundlegendes Wissen über die Rolle der ehrenamtlichen Richter:innen im Strafprozess.
Die Termine für die Seminare:
https://ehrenamtliche-richter.org/veranstaltungen/
Rund 25% der Weltbevölkerung leiden unter Hunger und Mangelernährung. Darüber hinaus wachsen die Probleme von Übergewicht und Adipositas, nicht nur in reichen, sondern zunehmend auch in ärmeren Ländern.
Im Vortrag werden historische Trends und zukünftige Herausforderungen der Ernährungssicherung vor dem Hintergrund planetarer Grenzen diskutiert.
Dabei werden auch aktuelle Krisen und deren Folgen für die Welternährung angesprochen.

Matin Qaim ist Professor für Agrarökonomie und Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn.
Was ist der Motor für die Globalisierung? Welche Rolle spielen dabei Preisentwicklung, Warenverknappung und Inflation? Eine Antwort kann in der Analyse unseres kollektiven gegenüber Krisen liegen.
Mit den Hungersnöten ab 1840 über die Hyperinflation 1923, die Ölkrise der 1970er-Jahre, die Finanzkrise 2008/09 bis zur Coronakrise werden große wirtschaftliche Schockmomente identifiziert.
Und mit dem Ukrainekrieg und der Energiekrise bahnt sich bereits der nächste Schockmoment an. In dem Vortrag werden die Mechanismen, die diese Schocks prägen, analysiert.

Harold James ist Professor für Geschichte und internationale Politik an der Universität Princeton. Er zählt weltweit zu den renommiertesten Wirtschaftshistorikern der Gegenwart.
Zwei RedakteurInnen der Süddeutschen Zeitung sprechen über ein aktuelles Thema.
Genauer Titel, Text und Name der beiden JournalistInnen werden zeitnah mitgeteilt.

In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Kann man Demokratie messen? (Q130.07)

( ab Mo., 27.2., 19.30 Uhr )

Wir sorgen uns um die Demokratie, und würden daher gerne weltweit und möglichst 'objektiv' erfassen, wie es um sie steht.
Aber wie misst man Demokratie? Kann man etwas, was die Philosophie ein 'essentially contested concept' nennt, überhaupt messen? Und was passiert, wenn man sich über Bedenken hinwegsetzt und es einfach macht?
In dem Vortrag wird versucht, eine sehr kurze Darstellung der verschiedenen Versuche zur Quantifizierung des Konzepts der Demokratie zu geben und dabei danach zu fragen, was diese Versuche über die Demokratie mitteilen.
Philip Manow lehrt Politikwissenschaft an der Universität Bremen. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften.
Zwei RedakteurInnen der Süddeutschen Zeitung sprechen über ein aktuelles Thema.
Genauer Titel, Text und Name der beiden JournalistInnen werden zeitnah mitgeteilt.

In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung
Wasserkrisen gehören mittlerweile zu den größten globalen Risiken für Wirtschaft und Gesellschaft, Zusammenhänge mit Nahrungsmittelknappheit und mangelnder Anpassung an den Klimawandel sind offenkundig. Dabei ist Wasserknappheit selten die unabwendbare Folge schwindender Wasservorräte, sondern immer auch das Resultat der (unverhältnismäßig hohen) Nachfrage durch den Menschen. Von Anbeginn an hat die Menschheit einen überwältigenden Erfindungsreichtum an den Tag gelegt, Wasser zu bewirtschaften und aus immer ferneren Gegenden heranzuziehen.
Heute benötigen wir ein neues Wasserethos: Es respektiert die durch lokale und planetare Umweltbedingungen gesetzten Grenzen und überführt die Gewässerökosysteme wieder in einen intakten Zustand. Es umfasst darüber hinaus den gerechten Zugang aller Menschen zu sauberem Wasser, arbeitet also auch an der Abschaffung der globalen Wasserverteilungs- und Wasserqualitätskrise.

Dieter Gerten ist Professor für Klimasystem und Wasserhaushalt im Globalen Wandel und Experte des weltweit renommierten Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Er zählt zu den wichtigsten Klimaforschern in Deutschland.
Die Frage, auf welchem Fleckchen Erde man geboren wurde, ist längst zum Bestimmungsfaktor individueller Lebenschancen geworden. In manchen Weltregionen brechen heute immer mehr Menschen auf, um ihr Glück dauerhaft woanders zu suchen. Was macht das mit ihrer Heimat – und was folgt daraus für die reichen Zielländer im globalen Norden? Der Soziologe Thomas Faist bringt Licht ins Dunkel – und räumt mit einigen grassierenden Mythen zur globalen Migration im 21. Jahrhundert auf.

Thomas Faist ist Professor für Transnationale Beziehungen, Entwicklungs- und Migrationssoziologie an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen internationale Migration, Diversität, Staatsbürgerschaft, Sozialpolitik und Entwicklungspolitik. Faist ist Mitglied im Rat für Migration und wurde 2020 in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste gewählt.
Vierzehn Monate nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine wollen die ukrainische Publizistin Kateryna Mishchienko und der Osteuropa-Historiker Martin Schulze Wessel im Gespräch eine Einschätzung der Situation geben und möglicherweise einen Ausblick wagen. Wie kann man die Auswirkungen des Krieges auf die europäischen Gesellschaften beschreiben. Und was bedeutet dies für mögliche Zukunftsprognosen.
 
Kateryna Mishchenko (Fellow des Wissenschaftskollegs 2022/2023) ist eine ukrainische Autorin, Verlegerin und Kuratorin zeitgenössischer Kunst. Sie war Herausgeberin des Online-Magazins Prostory und Mitbegründerin des Kiewer Verlags Medusa.
In ihren Publikationen setzt sie sich unter anderem mit der politischen Protestkultur der Ukraine auseinander. Auf Deutsch ist erschienen: Euromaidan. Was in der Ukraine auf dem Spiel steht (Suhrkamp 2014), Ukrainische Nacht (Spector Books 2015).
 
Martin Schulze Wessel lehrt Geschichte Ost- und Südosteuropas in München. Er ist u.a. Co-Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Seine Forschungsthemen sind Religionsgeschichte Ostmittel- und Osteuropas, Geschichte der Imperien in Osteuropa, Gesellschaftsgeschichte Russlands im 19. Jahrhundert, Historiographie und Geschichtsdenken in Russland und Transnationale Beziehungen zwischen Ost-, Mittel- und Westeuropa.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg statt.

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