Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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In einem bebilderten Streifzug wird ein großes Stück der früheren Schifffahrt auf der Oder lebendig. Die Stadt beherrschte schon früh den Fracht- und Güterverkehr auf dem Wasserwege und wurde so schon im Mittelalter führende Handelsstadt an der mittleren Oder. Reges Geschäftstreiben herrschte bei Be- und Entladung der Dampfschiffe, Schlepp- und Segelkähne am Packhof oder am Bollwerk. Frachtgüter wurden mit der Frankfurter Gütereisenbahn an- und abtransportiert. In den Sommermonaten gab es einen Ausflugsverkehr zu weiteren Oderstädten, von dem bereits Fontane in seinem Buch "Oderland" berichtet. Eine städtische Badeanstalt auf dem Ziegenwerder (einer Insel auf der Oder) war nach Damen-, Herren- und Familienbad getrennt. Eigens für Militärangehörige gab es zusätzlich ein Schwimmbad an der Oder.

Kurs abgeschlossen Wanderung zum Schervenzsee, Siehdichum und zurück (L109.20A)

Onlineanmeldung nicht möglich.

( ab So., 18.4., 10.00 Uhr )

(ca. 12 Km), Alle Wanderer nehmen kostenlos teil, stets aber auf eigene Versicherung. Jeder versorgt sich aus dem eigenen Rucksack. Eine Einkehr ist nicht bei jeder Tour vorgesehen.
Bitte festes Schuhwerk tragen.
Nähere Auskünfte über wandern@alpenverein-ffo.de
Die Heimkehrer wurden in einen ehemaligen Wehrmachtskomplex und in das nahe gelegene Lager Gronenfelde gebracht. Hier wurden sie entlaust, noch einmal statistisch erfasst und dann versorgt und in ihre Heimatregionen geschickt. Die Versorgung war anfänglich so schlecht, dass viele starben.
Trotzdem kamen immer mehr frühere Wehrmachtssoldaten in Frankfurt an. Im September 1946 hatten bereits 120.000 das Lager passiert. Nun wurden auch 21.000 Zivilpersonen zurückgeführt.
Am 26. Oktober 1947 waren es mittlerweile 300.000 zurückgeführte Kriegsgefangene. Das Tempo war hoch. Schließlich hatten sich die Alliierten darauf geeinigt, bis zum Jahresende 1948 alle Gefangenen nach Hause zu schicken. Aber die Sowjetunion hielt diese Frist nicht ein. Erst am 5. Mai 1950 verkündete sie das Ende der Repatriierungen. Trotzdem fehlten noch tausende Männer.
Martin Schieck hat zusammen mit anderen Historikern eine Ausstellung eingerichtet, die an die rund 1,2 Millionen kriegsgefangenen Deutschen erinnert. (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24787306 ©2016) Diese wird heute besucht.
Im Anschluss daran besichtigen wir die Kriegsgräberstätte Nuhnen.
Auf den an die parkartigen Außenanlagen des Gutshof Nuhnen anschließenden Flächen befand sich in der Nachkriegszeit die zentrale Aufnahmestelle für die aus der sowjetischen Internierung zurückkehrenden Kriegsteilnehmer. Die auf der Reise oder in der Aufnahmestelle Verstorbenen wurden auf einem Areal der Parkfläche beigesetzt. Dieser Bereich war als Beisetzungsstätte nicht zu erkennen und wurde auch aus politischen Gründen in der Vergangenheit nicht als solche angelegt. Ohne einzelne Gräberfelder zu markieren, sollte ein würdiger Ort geschaffen werden, der auch Besuchern und Angehörigen die Möglichkeit gibt, würdevoll zu trauern.

Kurs abgeschlossen Sommerkurs: Besuch der Deponie Seefichten (L109.32)

( ab Mi., 2.6., 14.00 Uhr )

Im Rahmen der Ausstellung "Die Macht der Gefühle" setzen wir uns mit starken Emotionen, die Politik beeinflussen oder machen, auseinander.
Heute ist das Thema Ekel.
Mit Ekel reagieren Menschen auf das, was sie vorgeblich beschmutzt und vergiftet. Eine gezielte Ekelpropaganda betrieben Staaten und Parteien gern gegen Randgruppen, die ihnen nicht passten, Sinti wurden als "Parasiten" bezeichnet, Ausreisewillige in der DDR waren "Volksschädlinge", Beatmusikfans "ungewaschene Gammler", linke Studenten "langhaarige Affen".
Auch Müll empfinden wir als eklig, produzieren aber unbedacht immer mehr. Nach Afrika verkauft, scheinen die Müllberge unsichtbar. So geht das nicht weiter - empfinden viele Bürger*innen mittlerweile. Seit den 70er Jahren gibt es Mülltrennung, um Ressourcen neu nutzen zu können. Heute geht man weiter und versucht verstärkt Müll zu vermeiden.
Wie ist das in Frankfurt (Oder)? Wie wird Müll getrennt, wird wirklich weniger Müll produziert? Was passiert mit unserem Müll. Spannende Fragen werden heute beantwortet.

Kurs abgeschlossen Sommerkurs: Wanderung durch das Nonnenfließ-Schwärzetal (L109.33A)

Onlineanmeldung nicht möglich.

( ab So., 13.6., 9.30 Uhr )

(ca. 14 Km), Dieses Naturschutzgebiet ist als eines der schönsten Wandertäler Brandenburgs bekannt.
Alle Wanderer nehmen kostenlos teil, stets aber auf eigene Versicherung. Jeder versorgt sich aus dem eigenen Rucksack. Eine Einkehr ist nicht bei jeder Tour vorgesehen.
Bitte festes Schuhwerk tragen.
Nähere Auskünfte über wandern@alpenverein-ffo.de

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