Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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In einem bebilderten Streifzug wird ein großes Stück der früheren Schifffahrt auf der Oder lebendig. Die Stadt beherrschte schon früh den Fracht- und Güterverkehr auf dem Wasserwege und wurde so schon im Mittelalter führende Handelsstadt an der mittleren Oder. Reges Geschäftstreiben herrschte bei Be- und Entladung der Dampfschiffe, Schlepp- und Segelkähne am Packhof oder am Bollwerk. Frachtgüter wurden mit der Frankfurter Gütereisenbahn an- und abtransportiert. In den Sommermonaten gab es einen Ausflugsverkehr zu weiteren Oderstädten, von dem bereits Fontane in seinem Buch "Oderland" berichtet. Eine städtische Badeanstalt auf dem Ziegenwerder (einer Insel auf der Oder) war nach Damen-, Herren- und Familienbad getrennt. Eigens für Militärangehörige gab es zusätzlich ein Schwimmbad an der Oder.

freie Plätze Besuch der Konzerthalle mit Orgelvorführung (L109.14)

( ab Mi., 17.2., 16.30 Uhr )

Die Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ ist bau- und kulturhistorisch eines der bedeutendsten Gebäude der Stadt Frankfurt (Oder) und beherbergt eines der schönsten Instrumente des Frankfurter Orgelbaus Sauer. In diesem Kursangebot lernen Sie die heutige Nutzung der Konzerthalle, die Funktionsweise der Orgel und die Geschichte des Hauses kennen.
Die Teilnahmegebühren von 5,00 € sind vor Ort zu zahlen.

Anmeldung möglich Fledermausquartier - Besichtigung (L109.15)

( ab Di., 9.3., 18.00 Uhr )

In Frankfurt gibt es mitten in der Stadt am Bahnhofsberg ein einmaliges Naturschutzgebiet. Es ist das Fledermausquartier im Brauereikeller, der Schlafplatz für ca. 2000 Fledermäuse während des Winters. Mitglieder des BUNDs führen durch den Brauereikeller. Bitte eine Taschenlampe mitbringen. Nicht geeignet für Menschen mit Geh-Einschränkungen. Die Anmeldebestätigung muss bei der Veranstaltung vorgelegt werden. Die Gebühren von 5,00 € werden vor Ort entrichtet.

Anmeldung möglich Auf Baumpfaden auf dem Klinikgelände in Markendorf (L109.20)

( ab Mo., 12.4., 15.00 Uhr )

Wir laden Sie ein zu einem Rundgang durch den Baumbestand des Klinikums. Hier finden Sie viele seltene Gewächse wie den Judasbaum, Urwaldmammutbaum, Balsampappel oder Ölweide. Noch nie davon gehört, geschweige denn gesehen? Dann ist der Rundgang sicher sehr spannend und lehrreich.
Es führt die Ortschronistin von Markendorf und Gründerin der "Frankfurter Baumfreunde" Hannelore Skirde.

freie Plätze Wanderung zum Schervenzsee, Siehdichum und zurück (L109.20A)

Onlineanmeldung nicht möglich.

( ab So., 18.4., 10.00 Uhr )

(ca. 12 Km), Alle Wanderer nehmen kostenlos teil, stets aber auf eigene Versicherung. Jeder versorgt sich aus dem eigenen Rucksack. Eine Einkehr ist nicht bei jeder Tour vorgesehen.
Bitte festes Schuhwerk tragen.
Nähere Auskünfte über wandern@alpenverein-ffo.de

Anmeldung möglich Neubürger*innentour in Frankfurt (Oder) /Slubice (L109.22)

( ab Do., 22.4., 17.30 Uhr )

Für alle, die neu in Frankfurt (Oder) / Slubice sind oder noch Neues entdecken wollen: Auf interessanten Wegen geht es zu wichtigen Orten beiderseits der Oder. Zwischenstationen sind unter anderem die Rathäuser und Kulturstätten beider Städte. Bitte Ausweis nicht vergessen. Dauer: ca. 2 Stunden (ca. 15 km). Die Teilnahme ist kostenlos. Ein Picknick ist vorgesehen, bitte ausreichend Verpflegung mitbringen. Die Tour ist geeignet für Radfahrer*innen, die wenig oder gar nicht trainiert sind. 2,00 € Gebühren sind vor Ort an den Tourenleiter zu entrichten.

freie Plätze Vogelstimmenwanderung: inklusiv (L109.23)

( ab Sa., 24.4., 7.00 Uhr )

Der Frühling hält sichtbar Einzug! Die Tage werden länger, die Temperatur steigt, Blätter sprießen, die ersten Blüten zeigen ihre Farbenpracht und unsere Vögel werden vom aufmerksamen Beobachter nicht nur am frühen Morgen registriert. Nun ist es wieder soweit: das Konzert der gefiederten Sänger beginnt! Mit jedem Tag nimmt die Zahl der Singvögel zu und damit auch die Schar der Konzertvirtuosen. Das Brutgeschäft beginnt mit dem Besetzen eines geeigneten Reviers, das vor allem akustisch gegen Nebenbuhler abgesteckt wird und dem Anlocken eines geeigneten Partners dient. Jede Vogelart hat dabei seinen ganz eigenen arttypischen Gesang. Bei der heutigen Vogelstimmenwanderung werden unsere Vögel näher vorgestellt. Für den Spaziergang wird um eine Spende von 5,00 € für den BUND gebeten.

freie Plätze Besuch der Konzerthalle mit Orgelvorführung (L109.25)

( ab Mi., 28.4., 16.30 Uhr )

Die Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ ist bau- und kulturhistorisch eines der bedeutendsten Gebäude der Stadt Frankfurt (Oder) und beherbergt eines der schönsten Instrumente des Frankfurter Orgelbaus Sauer. In diesem Kursangebot lernen Sie die heutige Nutzung der Konzerthalle, die Funktionsweise der Orgel und die Geschichte des Hauses kennen.
Die Teilnahmegebühren sind vor Ort zu zahlen.

freie Plätze Wanderung durch den Rüdersdorfer Museumpark (L109.25A)

Onlineanmeldung nicht möglich.

( ab So., 9.5., 9.45 Uhr )

(ca. 14 Km), Alle Wanderer nehmen kostenlos teil, stets aber auf eigene Versicherung. Jeder versorgt sich aus dem eigenen Rucksack. Eine Einkehr ist nicht bei jeder Tour vorgesehen.
Bitte festes Schuhwerk tragen. Eintritt ca. 6 € / P.
Nähere Auskünfte über wandern@alpenverein-ffo.de

freie Plätze Interaktiver Spaziergang durch Frankfurt (Oder) (L109.26)

( ab Mo., 10.5., 17.30 Uhr )

Begeben Sie sich mit uns auf eine interaktive Erkundungstour mit Überraschungen durch das Stadtzentrum von Frankfurt (Oder). Auf dem Weg lösen wir Rätsel zu interessanten Orten. Die Routenführung und die Aufgabenlösung erfolgen mit Hilfe einer Smartphone-App.
Zapraszamy do udzialu w interaktywnym rajdzie pieszym z niespodziankami po centrum Frankfurtu nad Odra. Po drodze rozwiazemy zagadki dotyczace interesujacych miejsc. Nawigacja i rozwiazywanie zadan odbywac sie bedzie przy pomocy aplikacji na smartfonie.
Bringen Sie bitte ein aufgeladenes Smartphone (Android) mit! Für die aktive Teilnahme an dem Spaziergang muss auf dem Smartphone die kostenlose App "Actionbound" installiert werden. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
Prosze przyniesc ze soba naladowany smartfon (Android)! Aktywny udzial w spacerze jest mozliwy tylko po zainstalowaniu darmowej aplikacji "Actionbound". Liczba miejsc jest ograniczona.
Die St.-Marien-Kirche Frankfurt (Oder) ist vor allem bekannt für ihre drei historischen Chorfenster aus dem 14. Jahrhundert. Sie thematisieren die Schöpfungsgeschichte, den Lebensweg von Jesus und die Legende des Antichrist. Vor allem das Antichrist-Fenster gilt als einzigartig. Die mittelalterlichen Glasmalereien sind jedoch nur eine Attraktion der Kirche. Auch zahlreiche Wandmalereien wie die Mondsichelmadonna in der Nordkapelle und die 2017 freigelegten mittelalterlichen Wandmalereien im Greiffenpfeilschen Erbbegräbnis gehören zu den Schätzen von St. Marien. In dieser Führung erfahren Sie mehr darüber.

Anmeldung möglich Wanderung durch die Booßener Teichlandschaft (L109.28)

( ab Sa., 15.5., 9.30 Uhr )

Dicht am Treffpunkt (Booßener Bahnhof) schließt die wunderschöne Teichlandschaft Booßens an. Die Exkursion führt über die Wirtschaftswege der Fischer entlang der vier Teiche durch das Naturschutzgebiet, welches verschiedenste Lebensräume (Feuchtwiesen, Trockenhänge usw.) so nah beieinander vorweist. Entlang des Weges macht uns Herr Weiß mit seinen zoologischen und botanischen Kenntnissen auf die vielen Entdeckungen aufmerksam. Die Exkursion ist inklusiv, aber leider nicht barrierefrei. Kinder bis 10 Jahren frei.

Werner Weiß ist Jahrgang 1940 und in Neuhardenberg aufgewachsen. Er war lange Zeit Biologielehrer, danach Mitarbeiter in der Station "Junger Techniker und Naturforscher", eine staatliche Schülerfreizeiteinrichtung in Frankfurt (Oder) und arbeitete ab 1992 im Landesumweltamt in der Abteilung Naturschutz. Der offenkundige Naturfreund engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für den Naturschutz und liebt Naturfotografie. Mit seinen langjährig gesammelten Beobachtungen, Erlebnissen und Fotos hat Herr Weiß insgesamt vier Bücher gestaltet. Unter dem Titel "Natur-Tagebuch" berichtet er auf insgesamt 800 Seiten und mit mehr als 2000 Fotos über Natur und Naturschutz in Frankfurt (Oder) und Umgebung. Dem Booßener Teichgebiet sind wegen seines besonderen Artenreichtums mehr als 50 Seiten und 160 Fotos gewidmet. Die Natur-Tagebücher sind im Buchhandel erhältlich.

Anmeldung möglich Auf Baumpfaden in Rosengarten (L109.29)

( ab Mo., 17.5., 16.30 Uhr )

Wir laden Sie zu einem Rundgang durch Rosengarten ein. Unser Focus liegt auf den besonderen alten Eichen, die hier ihren Standort haben. Eine enge und dichte Eichenallee führt vom Wirtschaftshof des Gutes zum Weinberg. Der Spaziergang wird untermalt von historischen Geschichten über den Ort.
Es führt die Ortschronistin von Markendorf und Gründerin der "Frankfurter Baumfreunde" Hannelore Skirde.

Anmeldung möglich Feierabendtour mit dem Rad: inklusiv (L109.30)

( ab Do., 20.5., 17.30 Uhr )

Die Feierabendtour führt in die Umgebung von Frankfurt (Oder), wohin genau wird erst zum Termin bekannt gegeben. Ein Picknick ist vorgesehen, bitte ausreichend Verpflegung mitbringen. Die Strecke umfasst ca. 30 km und ist für normal trainierte RadfahrerInnen geeignet. Das Entgelt von 2,00 € ist vor Ort zu zahlen.
Die Heimkehrer wurden in einen ehemaligen Wehrmachtskomplex und in das nahe gelegene Lager Gronenfelde gebracht. Hier wurden sie entlaust, noch einmal statistisch erfasst und dann versorgt und in ihre Heimatregionen geschickt. Die Versorgung war anfänglich so schlecht, dass viele starben.
Trotzdem kamen immer mehr frühere Wehrmachtssoldaten in Frankfurt an. Im September 1946 hatten bereits 120.000 das Lager passiert. Nun wurden auch 21.000 Zivilpersonen zurückgeführt.
Am 26. Oktober 1947 waren es mittlerweile 300.000 zurückgeführte Kriegsgefangene. Das Tempo war hoch. Schließlich hatten sich die Alliierten darauf geeinigt, bis zum Jahresende 1948 alle Gefangenen nach Hause zu schicken. Aber die Sowjetunion hielt diese Frist nicht ein. Erst am 5. Mai 1950 verkündete sie das Ende der Repatriierungen. Trotzdem fehlten noch tausende Männer.
Martin Schieck hat zusammen mit anderen Historikern eine Ausstellung eingerichtet, die an die rund 1,2 Millionen kriegsgefangenen Deutschen erinnert. (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24787306 ©2016) Diese wird heute besucht.
Im Anschluss daran besichtigen wir die Kriegsgräberstätte Nuhnen.
Auf den an die parkartigen Außenanlagen des Gutshof Nuhnen anschließenden Flächen befand sich in der Nachkriegszeit die zentrale Aufnahmestelle für die aus der sowjetischen Internierung zurückkehrenden Kriegsteilnehmer. Die auf der Reise oder in der Aufnahmestelle Verstorbenen wurden auf einem Areal der Parkfläche beigesetzt. Dieser Bereich war als Beisetzungsstätte nicht zu erkennen und wurde auch aus politischen Gründen in der Vergangenheit nicht als solche angelegt. Ohne einzelne Gräberfelder zu markieren, sollte ein würdiger Ort geschaffen werden, der auch Besuchern und Angehörigen die Möglichkeit gibt, würdevoll zu trauern.

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