Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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"Wo Du Boden findest, da streu auf den Boden was Gutes" (Johann Kaspar Lavater)
Die Permakultur entstammt ursprünglich dem Begriff der "Permanenten Agrikultur". Sie ist aber weit mehr als nur Landwirtschaft und prägt eine konstruktive Strömung, die daran arbeitet, Systeme zu schaffen, die für alle Lebewesen günstige Lebensbedingungen beinhalten. Die nach Permakultur-Prinzipien gestalteten Systeme sind darauf ausgerichtet, so viel Harmonie und Kooperation wie möglich zwischen den sich darin befindenden Elementen herzustellen.

Wer möchte, fährt mit dem Fahrrad zu dem Permakulturgarten von Ute Boekholt in Alt Rosenthal, um mehr über die Permakultur zu erfahren. In ihrer kleinen Gärtnerei zwischen Oderbruch und märkischer Schweiz baut sie seit ca.15 Jahren alte Gemüsesorten, Nutzpflanzen, Raritäten und Kräuter an. Der Naturgarten mit Hügelbeeten, Mulch, Wildpflanzen und Obst steht uns als Schaugarten zur Verfügung. Wichtiges Element in ihrem Garten ist das samenfeste Saatgut. Warum diese Art von Saatgut dem Gärtner Unabhängigkeit von großen Konzernen ermöglicht und weshalb Millionen von Bauern vor allem auch in Süden unter hybridem Saatgut leiden, erfahren Sie während der Führung.

Bei einem Imbiss können wir ins Gespräch kommen.
Das Entgelt von 5,00 € ist vor Ort zu entrichten..

freie Plätze Verlorene Orte in Frankfurt (Oder), einst und heute (P109.09)

( ab Fr., 16.12., 15.30 Uhr )

Der Lichtbildervortrag vermittelt anhand historischer Außen- und Innenaufnahmen einen Einblick in alte historische Gebäude Frankfurts, die heute dem Verfall preisgegeben sind oder umgebaut werden. In einem historisch-/künstlerischem Projekt wurden diese Orte noch einmal geöffnet, ihre Geschichte(n) erzählt und die Räumlichkeiten fotografiert. In diesem Vortrag erzählt Herr Klemm historische Fakten, aber auch unterhaltsame Anekdoten von der ehemaligen JVA, dem Straßenbahndepot, der ehemaligen EWE, den Köhlmannhöfen und der alten Papierfabrik. Parallel dazu sehen Sie Fotos, die zeigen, wie die historischen Bauten vor ca. 4 Jahren von innen und außen aussahen.
Die Heimkehrer wurden in einen ehemaligen Wehrmachtskomplex und in das nahe gelegene Lager Gronenfelde gebracht. Hier wurden sie entlaust, noch einmal statistisch erfasst und dann versorgt und in ihre Heimatregionen geschickt. Die Versorgung war anfänglich so schlecht, dass viele starben.
Trotzdem kamen immer mehr frühere Wehrmachtssoldaten in Frankfurt an. Im September 1946 hatten bereits 120.000 das Lager passiert. Nun wurden auch 21.000 Zivilpersonen zurückgeführt.
Am 26. Oktober 1947 waren es mittlerweile 300.000 zurückgeführte Kriegsgefangene. Das Tempo war hoch. Schließlich hatten sich die Alliierten darauf geeinigt, bis zum Jahresende 1948 alle Gefangenen nach Hause zu schicken. Aber die Sowjetunion hielt diese Frist nicht ein. Erst am 5. Mai 1950 verkündete sie das Ende der Repatriierungen. Trotzdem fehlten noch tausende Männer.
Martin Schieck hat zusammen mit anderen Historikern eine Ausstellung eingerichtet, die an die rund 1,2 Millionen kriegsgefangenen Deutschen erinnert. (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24787306 ©2016) Diese wird heute besucht.
Im Anschluss daran besichtigen wir die Kriegsgräberstätte Nuhnen.
Auf den an die parkartigen Außenanlagen des Gutshof Nuhnen anschließenden Flächen befand sich in der Nachkriegszeit die zentrale Aufnahmestelle für die aus der sowjetischen Internierung zurückkehrenden Kriegsteilnehmer. Die auf der Reise oder in der Aufnahmestelle Verstorbenen wurden auf einem Areal der Parkfläche beigesetzt. Dieser Bereich war als Beisetzungsstätte nicht zu erkennen und wurde auch aus politischen Gründen in der Vergangenheit nicht als solche angelegt. Ohne einzelne Gräberfelder zu markieren, sollte ein würdiger Ort geschaffen werden, der auch Besuchern und Angehörigen die Möglichkeit gibt, würdevoll zu trauern.

freie Plätze Häuser erzählen Geschichte(n): Rund um die Marina (P109.11)

( ab Fr., 9.9., 16.00 Uhr )

Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Diese Orte auf Fotos festzuhalten, reizt nicht nur Profifotografen. Die "magischen" Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.

Anmeldung möglich Wanderung am südlichen Rand des Naturparks Dahme- Heideseen (P109.12)

( ab So., 11.9., 9.30 Uhr )

Wir umwandern mehrere kleine Seen (u.a. Pichersee, Mittelsee Schwanensee) und steigen zum Aussichtsturm Wehlaberg auf, ca. 13 Km.
Alle Wanderer und Wanderinnen nehmen kostenlos teil, stets aber auf eigene Versicherung. Jeder versorgt sich aus dem eigenen Rucksack. Eine Einkehr ist nicht bei jeder Tour vorgesehen.
Bitte festes Schuhwerk tragen.
Nähere Auskünfte über wandern@alpenverein-ffo.de

freie Plätze Auf Baumpfaden in Rosengarten (P109.13)

( ab Mo., 12.9., 15.30 Uhr )

Wir laden Sie zu einem Rundgang durch Rosengarten ein. Unser Focus liegt auf den besonderen alten Eichen, die hier ihren Standort haben. Eine enge und dichte Eichenallee führt vom Wirtschaftshof des Gutes zum Weinberg. Der Spaziergang wird untermalt von historischen Geschichten über den Ort.
Es führt die Ortschronistin von Markendorf und Gründerin der "Frankfurter Baumfreunde" Hannelore Skirde.
Als Stadt in Grenznähe erhielt Frankfurt (Oder) nach der Wiedergründung des polnischen Staates 1918 diverse Investitionsmittel. Es entstanden in den 20er Jahren viele neue Siedlungen, Schulgebäude und weitere sehr ansehnliche öffentliche Häuser wie die Trauerhalle, die Baugewerkeschule, Stadion und Musikheim. Glücklicherweise sind fast alle Gebäude erhalten. Heute spazieren wir unter fachmännischer Leitung vom Anger über das Amtsgericht zum Kino Piast und zu Wohnbauten der "neuen Sachlichkeit" in Slubice und lassen uns begeistern von "Manifesten der Gerechtigkeit", "Verheißungen in Art Deco" und Spätbarock.
Heute erleben wir etwas ganz Besonderes - wir entdecken den Bahnhof neu. Wir bekommen eine alte Lok erklärt und dürfen Draisine fahren und zum Schluss gibt es eine Zugfahrt mit einem Triebwagen. Zwischendurch hören wir, wie man sich auf dem Bahngelände und im Zug richtig verhält. Ein toller Vormittag, den wir sicher nicht so schnell vergessen werden!

freie Plätze Fahrradkorso - Kidical Mass Frankfurt (Oder) (P109.16)

( ab Sa., 24.9., 15.00 Uhr )

Uns gehört die Straße!

Am 24. & 25. September 2022 werden zehntausende Kinder, Familien und Freunde jeden Alters in über 200 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland, Europa und rund um den Globus bei den bunten Fahrraddemos der Kidical Mass für kinder- und fahrradfreundliche Orte die Straßen erobern. Und Frankfurt (Oder) ist dabei!


Die zentrale Forderung der Kidical Mass an die Bundesregierung - ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht! Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich sicher und selbstständig mit dem Fahrrad und zu Fuß bewegen können. Doch das aktuelle Straßenverkehrsrecht verhindert das, denn es bevorzugt das Auto. Das muss sich dringend ändern! Wir brauchen ein Straßenverkehrsrecht, bei dem die ungeschützten Verkehrsteilnehmenden Vorfahrt haben. Davon profitieren wir alle und nur so gelingt die Verkehrswende.

Mehr zum Kidical Mass Aktionsbündnis findet ihr hier: kinderaufsrad.org

Seid dabei, die Dinge ins Rollen zu bringen!
Sagt es weiter, bringt Familie und Freunde mit!
Seit 1998 ist die Universität Viadrina ein Ort, an dem Europa gelebt wird. Wissenschaftler:innen und Studierende arbeiten gemeinsam daran, Zukunftsfragen Europas wissenschaftlich aufzuarbeiten. In ihrer Forschung ebenso wie in ihren Studiengängen ist die Viadrina der Interdisziplinarität verpflichtet.

Die universität lebt von ihrer Internationalität, die den Rahmen Europas weit u¨berschreitet: Rund 5.200 Studierende aus mehr als 100 Ländern kommen hier zusammen.

Sie schlägt Bru¨cken: unmittelbar u¨ber die Oder in Form vielfältiger und intensiver Partnerschaften nach Polen und daru¨ber hinausgreifend nach Mittel- und Osteuropa und zu mehr als 250 Partneruniversitäten weltweit.

Die Viadrina ist offen fu¨r die neuen Herausforderungen Europas und bereit fu¨r Veränderung. Dabei bleibt sie sich im Kern treu: eine Universität, die geografisch im Herzen Europas liegt und deren Herz europäisch schlägt.

Sie sind heute eingeladen, die Viadrina näher kennen zu lernen. (Text: Uni)

freie Plätze Der jüdische Friedhof in Slubice: Spaziergang (P109.18)

( ab Sa., 8.10., 14.00 Uhr )

Der Jüdische Friedhof in Slubice ist einer der ältesten jüdischen Friedhöfe Europas. Er wurde außerhalb der deutschen Stadt Frankfurt angelegt und liegt heute auf dem Territorium der polnischen Stadt Slubice. Mindestens seit der Stadtgründung im 13. Jahrhundert lebten Juden in Frankfurt, handelten hier mit ihren Waren und trugen dazu bei, dass sich die Stadt zu einem Zentrum des hebräischen Buchdrucks entwickelte.

Von einst mehreren Tausend Grabmalen, die hier seit dem 14. Jahrhundert errichtetet wurden, sind heute nur noch Reste erhalten. Von sämtlichen Friedhofsbauten gibt es nur noch einzelne Spuren. Die flächendeckende Zerstörung und Entweihung dieses Gedenkortes begann nach den 1950er Jahren, die erst mit der Rückübertragung des Friedhofs in jüdisches Eigentum Anfang des 21. Jahrhunderts beendet wurde. Heute gehört er der Stiftung zum Schutz des jüdischen Erbes, die ihren Sitz in Warschau hat.

Die Veranstaltung wird von Roland Semik - Regionalist und Enthusiast der lokalen Geschichte, sozialer Hüter der Denkmäler des Kreis Slubice - durchgeführt.
Schwierigkeitsgrad: einfach
Als Stadt in Grenznähe erhielt Frankfurt (Oder) nach der Wiedergründung des polnischen Staates 1918 diverse Investitionsmittel. Es entstanden in den 20er Jahren viele neue Siedlungen, Schulgebäude und weitere sehr ansehnliche öffentliche Häuser wie die Trauerhalle, das Amtsgericht, Stadion und Kino im heutigen Slubice. Glücklicherweise sind fast alle Gebäude erhalten. Heute spazieren wir unter fachmännischer Leitung durch die Nuhnenvorstadt und lassen uns begeistern von Funktionalität und Schönheit der Bauhaus- und weiteren Architekturen der 20er Jahre.

Anmeldung möglich Rundwanderung 7 Brückenwanderweg (P109.20)

( ab So., 16.10., 9.30 Uhr )

Wir umwandern Kossenblatt und überqueren dabei 7 Spreebrücken, ca. 12 Km
Alle Wanderer nehmen kostenlos teil, stets aber auf eigene Versicherung. Jeder versorgt sich aus dem eigenen Rucksack. Eine Einkehr ist nicht bei jeder Tour vorgesehen.
Bitte festes Schuhwerk tragen.
Nähere Auskünfte über wandern@alpenverein-ffo.de

freie Plätze Auf Baumpfaden in Markendorf - Spaziergang (P109.21)

( ab Mo., 17.10., 15.00 Uhr )

Wir laden Sie ein zu einem Rundgang durch den geplanten Baumlehrpfad mit alten und seltenen Baumarten. Wir lernen u.a. eine der stärksten Eichen der Mark Brandenburg kennen und eine Trauerbuche, die (fast) längst vergessene Theatergeschichte erzählt. Es führt die Ortschronistin von Markendorf und Gründerin der "Frankfurter Baumfreunde" Hannelore Skirde.

Anmeldung möglich Neubürger:innentour in Frankfurt (Oder) / Slubice (P109.22)

( ab Do., 20.10., 17.30 Uhr )

Für alle, die neu in Frankfurt (Oder) / Slubice sind oder noch Neues entdecken wollen: Auf interessanten Wegen geht es zu wichtigen Orten beiderseits der Oder. Zwischenstationen sind unter anderem die Rathäuser und Kulturstätten beider Städte. Bitte Ausweis nicht vergessen. Dauer: ca. 2 Stunden (ca. 15 km). Die Teilnahme ist kostenlos. Ein Picknick ist vorgesehen, bitte ausreichend Verpflegung mitbringen. Die Tour ist geeignet für Radfahrer:innen, die wenig oder gar nicht trainiert sind. 2,00 € Gebühren sind vor Ort an den Tourenleiter zu entrichten.

Der ADFC ist ein verkehrspolitischer Verein und als Fahrradlobby setzt er sich für die konsequente Förderung des Fahrradverkehrs ein. Wer Interesse hat mitzumachen, meldet sich beim Tourenleiter Peter Hauptmann unter der Mailadresse: p.Hauptmann@t-online.de

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