Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Der Hinduismus: Filmaufführung (M108.01)

( ab Mo., 4.10., 18.00 Uhr )

Frieden zwischen den Völkern durch Frieden zwischen den Religionen. Hans Küng, bekannter Autor des "Weltethos" führt in seiner 7-teiligen Reihe "Spurensuche" durch die großen Religionen. Er zeigt ihren Einfluss auf die Kultur und das Leben der Menschen durch alle Zeiten und Kontinente.

Hinduismus

So zahlreich wie die Götter sind auch die religiösen Strömungen und Traditionen Indiens. Was Europäer "Hinduismus" nennen, bezeichnen Hindus selbst als "Sanatana dharma", als "ewige Ordnung". Hans Küng erzählt von den heiligen Schriften, vom Feuerritual, von der Philosophie der Upanishaden und von einer großen Leidenschaft für Erotik.

freie Plätze Das Christentum: Filmaufführung (M108.02)

( ab Mo., 29.11., 18.00 Uhr )

Frieden zwischen den Völkern durch Frieden zwischen den Religionen. Hans Küng, bekannter Autor des "Weltethos" führt in seiner 7-teiligen Reihe "Spurensuche" durch die großen Religionen. Er zeigt ihren Einfluss auf die Kultur und das Leben der Menschen durch alle Zeiten und Kontinente.

Christentum

Feuer des Glaubens und soziales Engagement waren die christlichen Grundkonstanten. Im Mittelalter verabschiedete sich die kollegial-ökumenische Kirche in eine absolutistisch-monarchische Kirchenkonzeption. Die heutige Globalisierung stellt die Geltungsansprüche eines europäisch-geprägten Christentums in Frage.

freie Plätze Besuch bei Freunden - die jüdische Gemeinde (M109.36)

( ab Do., 11.11., 17.00 Uhr )

Ab 1294 lebten Juden in der Stadt. Bei einem Pogrom 1491/1492 wurden alle Juden getötet, aber es zogen bald darauf wieder Juden in die Stadt. 1561 gab es eine neu errichtete Synagoge. Im Jahr 1864 lebten 808 Juden in Frankfurt (Oder).
1933 ging die Zahl auf 568 zurück, die bis 1934 in zwei Gemeinden geteilt waren. Die große reformierte Gemeinde saß in der sogenannten Orgel-Synagoge. Eine weitere Gemeinde befand sich in der Spornmachergasse. Die Juden waren zu einem großen Teil nach dem Ersten Weltkrieg aus Posen und Westpreußen zugewandert, da sie sich als Deutsche fühlten und nicht in Polen leben wollten. Die Stellung der Juden in der Stadt wurde erst mit der Machtübernahme der NSDAP schwierig. In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge angezündet und brannte im Inneren aus; jüdische Geschäfte wurden geplündert und zerstört, jüdische Familienväter verhaftet und in das KZ Sachsenhausen verschleppt. Das Synagogengebäude wurde später als Lagerraum genutzt und in den 1950er Jahren zur Errichtung von Wohnraum abgerissen. 1944 lebten noch 62 Juden in Frankfurt (Oder). Seit 1998 gibt es in Frankfurt (Oder) auch wieder eine jüdische Gemeinde, die mehr als 200 Mitglieder zählt, aber bis heute außer einem Gemeindezentrum im Stadtgebiet Halbe Stadt keine würdige Synagoge besitzt. Seit dem 16. März 2008 besitzt die Jüdische Gemeinde als erste in Brandenburg nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine eigene Tora-Rolle.
Quelle: Wikipedia
Wir wollen heute das Gemeindehaus besichtigen und uns von der jüdischen Kultur erzählen lassen.
Orthodoxie (griechisch Rechtgläubigkeit) bezeichnet allgemein eine Interpretation einer Lehre, die sich stark an die ursprüngliche Ausdeutung hält. Anhänger einer Orthodoxie sehen darin eine notwendige Selbstbehauptung des Denkens gegen Beliebigkeit und Willkür. (wikipedia)
Der Aufbau einer orthodoxen Gemeinde in Slubice begann bereits vor über 10 Jahren. Es gab jahrelang Gottesdienste im Wohnzimmer, bis nach langen Gesprächen mit der Stadt die Gemeinde 2006 ein Grundstück für einen symbolischen Wert von einem Zloty erhielt.
Der Bau der Kirche in Slubice orientiert sich im Stil an einem Gotteshaus in Wladimir, westlich von Moskau. Die Kuppel ist inzwischen fast vollständig golden überzogen. Der Bau wurde von der gesamten Gemeinschaft der in Polen lebenden Orthodoxen mit unterstützt.
Heute wollen wir nicht nur etwas über die Geschichte der Gemeinde, sondern auch über Riten und Praktiken der orthodoxen Kirche hören. Um eine Spende für die Kirche wird gebeten.

Kurs abgeschlossen Kaffeeklatsch: Meine Gedanken sind wichtig (M120.06)

( ab Fr., 10.9., 16.00 Uhr )

Wir wollen uns heute gemütlich bei Kaffee und Keksen Gedanken über Gott und die Welt machen.
Und dann darüber reden. Es gibt viele Ansichten und Meinungen. Man kann im Gespräch Neues hören oder sich einfach austauschen.

"Die Wortfinder" ist ein Projekt, wo sich Menschen unterschiedliche Fragen stellen. Dazu sind Bücher entstanden. Wir nehmen uns daraus Fragen und wollen sie uns selbst beantworten.

Heute geht es um das Leben als Mensch. Es ist bunt, lebendig, manchmal kompliziert oder anstrengend oder sogar langweilig.
Wir stellen uns Fragen, wie
"Was ist der Sinn des Lebens?" oder "Was ist das Allerschönste?", "Was ist Pech?" und "Was braucht man wirklich?"


Es gibt noch viel mehr Fragen, die wir uns stellen können. Es wird ein schöner Nachmittag voller Gedanken, Ideen und Lachen.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Realität des Risikos (M130.09)

( ab Mo., 27.9., 19.30 Uhr )

Menschen sind Gefahren ausgesetzt und viele dieser Gefahren sind von Menschen verursacht oder beeinflusst.
Wir leben nicht heute erst in der "postmodernen Moderne" (Ulrich Beck), in einer "Risikogesellschaft"; vielmehr war die Menschheit von jeher Risiken ausgesetzt und hat versucht, diese durch eigenes Tun günstig zu beeinflussen. Bevor Menschheitsgeißeln wie die Pest, die Pocken, Masern etc. durch Hygienemaßnahmen und Impfungen unter Kontrolle gebracht wurden, gehörten Epidemien zu den größten Menschheitsgefahren.
Uns ist unterdessen bewusst, dass es damit nicht vorüber ist. Kriege, Umweltzerstörung, Großtechnologien vernichten und gefährden Menschenleben, sind aber allein von Menschen verantwortet.
Die Realität des Risikos zwingt uns zu einer rationalen Auseinandersetzung: Wie sollen wir auf Risiken reagieren und welche Rolle spielen dabei ethische Kriterien?

Julian Nida-Rümelin gilt als einer der renommiertesten Philosophen in Deutschland und lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er gehörte als Staatsminister für Kultur und Medien dem ersten Kabinett Schröder an. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Im Frühjahr 2021 veröffentlichte er gemeinsam mit Nathalie Weidenfeld bei Piper "Die Realität des Risikos: Über den vernünftigen Umgang mit Gefahren".

Anmeldung möglich Zuversicht. Von der wichtigsten Energie in Krisenzeiten. (M130.09A)

( ab Mo., 27.9., 19.30 Uhr )

Im Gespräch:
- Referent Ulrich Schnabel (Buchautor und Wissenschaftsjournalist bei DIE ZEIT)
- Moderatorin Anette Borkel (vhs Hamburg)

Wir leben in herausfordernden Zeiten, neue Denk- und Verhaltensmuster sind gefragt. Das erfordert Energie – nicht nur praktische, ökonomische oder politische, sondern auch seelische Energie.
Wir benötigen innere Widerstandskraft, um Schwierigkeiten zu trotzen, und kreative Imagination, um neue Ideen zu entwickeln. Was zeichnet eine solch zuversichtlich-widerständige Haltung aus, welche Faktoren fördern sie? Diesen Fragen geht Ulrich Schnabel anhand von wissen-schaftlichen Erkenntnissen, persönlichen Schicksalen und erhellenden Geschichten nach.

Format
In der vhs Hamburg hält Ulrich Schnabel einen Impulsvortrag, gefolgt von  einer moderierten Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen. Die Veranstaltung wird über den Livestream  der vhs Hamburg online übertragen. Die Teilnehmenden verfolgen die Veranstaltung live zu Hause vor ihrem eigenen Endgerät (PC, Tablet, Smartphone, etc.) und können über den Chat Fragen zum Thema stellen und damit die Diskussion mit den Expert*innen beeinflussen. Die Veranstaltung wird ca. 90 Minuten dauern.

Den Zugangslink zur Veranstaltung finden Teilnehmer*innen ab dem 28. September unter https://www.volkshochschule.de/livestream
Anmeldung dringend erforderlich, die Plätze sind begrenzt.

Anmeldung möglich Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? (M130.25)

( ab Mi., 24.11., 18.00 Uhr )

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Smart Democracy" werden seit 2017 Fragen der gesellschaftspolitischen Dimension von Digitalisierung mit Fachleuten diskutiert.
Die Veranstaltungen werden folgendermaßen geplant: An einer ausgewählten VHS halten zwei Referent*innen einen Impulsvortrag; anschließend folgt eine moderierte Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen. Die Veranstaltung wird via Livestream in andere Volkshochschulen übertragen. Über eine Online-Plattform können Teilnehmende Fragen zum Thema stellen und damit die Diskussion mit den Expert*innen beeinflussen.

Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits vom Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Welche Möglichkeiten gibt es, dem wachsenden Antisemitismus zu begegnen?
Mit unseren Gästen aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft kommen wir zu diesen Fragen ins Gespräch. Im Vorfeld daran erzählen Frankfurter Jüd*innen über ihren Lebensalltag in unserer Stadt.

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