Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Heute sind Sie zu einem Vortrag über das jüdische Leben in Frankfurt (Oder) eingeladen. Es wird, angelehnt an die Ausstellung "Jüdische Einrichtungen in Frankfurt (Oder)", über die Historie jüdischen Lebens in Frankfurt (Oder) erzählt, aber auch über die Gegenwart. Wie leben Juden heute in unserer Stadt? Welche Traditionen verfolgen sie weiter? Wie gestaltet sich ihr Lebensalltag? Als Gäste erwarten wir Mitglieder der Frankfurter jüdischen Gemeinde, die darüber erzählen, wie sie in ihrer neuen Heimat angekommen sind.

Kurs abgeschlossen Drei Monate in Südafrika: Erlebnisse, Erfahrungen, Bilder (N109.03)

( ab Mi., 23.3., 18.00 Uhr )

Mit 66 Jahren ....da fängt das Leben an,  dachte sich die Referentin, ehe sie zu einem dreimonatigen Aufenthalt nach Südafrika aufbrach.
Endlich nachholen, was in der Jugend (in der DDR) unmöglich war!! Eine andere Kultur kennenlernen, Land, Leute, Natur hautnah erleben. Über eine weltweit agierende Agentur "Experiment e.V." aus Bonn konnte sie ein Programm nach eigenen Vorlieben zusammenstellen. Deren Website warb mit der Angabe: von 9 bis 99 Jahren würde sie Menschen vermitteln. Das passt, dachte sich Christel Heise (!) und verbrachte 4 Wochen in Kapstadt mit täglichem Englischunterricht,  4 Wochen im Township Kayamandi nahe der Universitätsstadt Stellenbosch. Dann waren 10 Tage frei, 'Urlaub' auf einer organisierten Reise entlang der Gartenroute Südafrikas und am Schluss 2 Wochen in einem Wildlife Resort in der Mitte des Landes in der Nähe von Pretoria.

Sehen Sie Fotos und hören Sie von den Erlebnissen aus einer anderen Welt.

Kurs abgeschlossen Mit dem Fahrrad durch Kuba (Bildervortrag, hybrid) (N109.05)

( ab Mi., 6.4., 18.30 Uhr )

Viele Menschen verbinden Kuba mit Fidel Castro, Revolution, Zigarren, Tanz und dem Charme verfallender Häuser und Autos.
Frank Lehmpuhl hat versucht, dieses schöne Land jenseits der Touristenzentren zu entdecken. Mal zu Fuß, mal mit dem Fahrrad.
Hören Sie interessante Geschichten und sehen Sie Fotos aus einer anderen Welt.

Die Veranstaltung wird zusätzlich online übertragen für alle, die von zu Hause aus teilnehmen möchten. Dafür ist eine vorherige Anmeldung an nowak@vhs-frankfurt-oder.de erforderlich!
Historische Ansichtskarten gelten heute als eine wichtige geschichtliche Bildquelle zur Stadtgeschichte und -entwicklung. Mittlerweile sind antiquarische Bildpostkarten seltene Kunstwerke geworden. Im goldenen Zeitalter der Postkarte von 1895 bis 1918 wurden in außergewöhnlicher Quantität unzählige Kartenmotive und -variationen vermarktet. Sie machten Reklame für Badeanstalten, Firmen, Gaststätten, Kino und Theater, für Vereine, Läden und Warenhäuser, zeigten die Einweihung von öffentlichen Denkmalen und Gebäuden. Es gab auch Einzelmotive von einmaligen Ereignissen, vom alljährlichen Hochwasser und anderen Katastrophen.
Mit ausgewählten Postkartenmotiven wird ein interessanter Vortrag mit Blick in die facettenreiche Stadtgeschichte vor 1945 geboten.
In Frankfurt und Umgebung kommen mehrere wild wachsende Orchideenarten und verschiedene Spinnen vor. Man muss nicht weit reisen, um sie zu finden. Trotz dieser Nähe sind die heimischen Orchideen kaum bekannt, und von den Spinnen halten sich viele Menschen absichtlich fern. Das ist schade, denn es gibt viel zu erzählen. Lassen Sie sich von neuen Informationen über unsere heutigen Protagonisten überraschen.
Werner Weiß engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für den Naturschutz und liebt Naturfotografie. Mit seinen langjährig gesammelten Beobachtungen, Erlebnissen und Fotos hat Herr Weiß insgesamt vier Bücher gestaltet. Unter dem Titel "Natur-Tagebuch" berichtet er auf insgesamt 800 Seiten und mit mehr als 2000 Fotos über Natur und Naturschutz in Frankfurt (Oder) und Umgebung.

Kurs abgeschlossen Die Oderbruchbahn: Bildervortrag (N109.14)

( ab Do., 14.4., 15.00 Uhr )

Die Oderbruchbahn verdankte ihren Namen jenem fruchtbaren Landstrich zwischen dem Barnim und der Oder von dem der Preußenkönig Friedrich der Große nach der Regulierung des Flusses gesagt haben soll, hier habe er im Frieden eine Provinz erobert, die ihn keinen Soldaten gekostet habe.
Die Kleinbahn, ursprünglich vor rund 100 Jahren von Wriezen ausgehend zur Erschließung des Bruches angedacht, dann aber des besseren Absatzes ihrer Produkte und des bequemeren Reisens wegen auch von den Kommunen auf dem Barnim zwischen Seelow und Fürstenwalde gewünscht, gehörte bis Mitte der 60er Jahre zum Erscheinungsbild dieser märkischen Region. Ihre Existenz war durch Höhen und Tiefen geprägt. Die Euphorie der Anfangsjahre wurde durch den 1. Weltkrieg gedämpft. Inflation, wirtschaftlicher Aufschwung Mitte des Jahrzehnts und die Weltwirtschaftskrise bestimmten das Betriebsergebnis in den 20er Jahren. Mit der Bildung der Aktiengesellschaft im Jahre 1932 wurde eine gewisse Basis für die dringende Erneuerung der Anlagen geschaffen. In den 30er Jahren profitierte die Bahn von der kriegsvorbereitenden Konjunktur. Bis kurz vor dessen Ende erfüllte sie ihre Aufgaben scheinbar weit vom Geschehen des 2.Weltkrieges entfernt, dann im Frühjahr 1945 lag sie wochenlang mitten im Kampfgebiet der Oderfront. Schwerste Zerstörungen waren die Folge. Zwei Jahre später wurde der mühsame Wiederaufbau durch die Naturgewalten des Oderhochwassers erneut zunichte gemacht. Die Eisenbahner gingen fast mit dem Mut der Verzweiflung an die Arbeit. 1950 fuhr sie wieder auf der ganzen Länge von rund 100 Kilometern zwischen Wriezen und Fürstenwalde und auf dem Abzweig nach Müncheberg, ihre "Rübenbahn". Mitte der 60er Jahre schlug im Zuge der Rationalisierung des Nebenbahnnetzes der Deutschen Reichsbahn auch ihre letzte Stunde. Im Vortrag soll die Historie dieser brandenburgischen Kleinbahn im Umfeld ihrer Region umrissen werden.
Im heutigen Vortrag kehren wir an den Anfang der Automobilindustrie in der SBZ und späteren DDR zurück. Wie war die Ausgangssituation in den Autowerken nach Kriegsende? Wussten Sie, dass 1949 aus dem Eisenacher Automobilwerk der BMW 340 kam? Dass Marschall Shukow Luxuslimousinen produzieren ließ? Oder, dass später, im Jahre 1966 die Neuentwicklung eines Trabi-Prototypen von Günter Mittag aus Kostengründen verboten wurde? Wir verfolgen heute die Entwicklung der Autos im Osten und werfen gleichzeitig einen Blick in die Autoherstellung in der BRD. Eine spannende, bebilderte Reise in die Vergangenheit der DDR-Automobilbranche erwartet Sie.

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