Politik - Gesellschaft - Umwelt
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"Einer trage des anderen Last": Filmaufführung
Die VHS und Gedenkstätte zeigen 7 DEFA-Filmklassiker. Anhand der ausgewählten DEFA-Filme aus der staatlichen DDR-Filmproduktion werden jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahme der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt. Über das Populär-Medium Film wird eine kleine Geschichte der DDR erzählt.4. Periode: Von der Biermann-Affäre bis zur Wiedervereinigung (1976 bis 1990)
Einer trage des anderen Last ... (Regie: Lothar Warneke, DDR 1987)
Drehbuch Lothar Warneke
Darsteller Jörg Pose, Manfred Möck, Karin Gregorek, u.a.
Produktionsfirma DEFA-Studio für Spielfilme (Künstlerische Arbeitsgruppe "Babelsberg")
Länge 113 Min., Farbe
Anfang der 1950er Jahre: In einer Lungenheilanstalt in der DDR müssen zwei ungleiche Patienten ihr Krankenzimmer miteinander teilen. Der junge Volkspolizist Hubertus Koschenz und der evangelische Vikar Josef Heiliger erscheinen als unversöhnliches Gegensatzpaar. Über dem Bett des einen hängt ein Porträt Stalins, über dem des anderen ein Kruzifix. Nicht nur, weil der eine im Kommunistischen Manifest und der andere in der Bibel liest, ist jede Menge Streit programmiert. Dennoch nähern sich die beiden langsam an, bemerken Gemeinsamkeiten in ihrem Denken. Als es Koschenz immer schlechter geht, überlässt Heiliger diesem seine aus dem Westen stammenden, wirkungsvolleren Medikamente.
0,00 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 16.03.2026
Zeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Termine: 1
Anmeldung möglich
After work: Filmaufführung mit Gespräch
AFTER WORK von Erik Gandini beschäftigt sich mit zentralen Fragen unserer Arbeitswelt: Welche Bedeutung hat Arbeit für Identität, Sinnstiftung und gesellschaftliche Teilhabe – und wie verändern Automatisierung, KI sowie gesellschaftlicher Wandel unsere Vorstellungen von Arbeit und Leben? Die Doku wirft einen kritischen Blick auf das Phänomen „Arbeit“ im 21. Jahrhundert. Über vier Kontinente hinweg wird nach Antworten auf Fragen gesucht wie: Was bedeutet Arbeit heute? Und welche Bedeutung könnte sie in Zukunft haben? (Text: GEO Television)Wir wollen herzlich einladen zu anschließenden Austausch und Diskussion um für unterschiedliche Perspektiven auf Arbeitskultur, Lebensentwürfe und Zukunftsfragen zu sensibilisieren.
0,00 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn:
Zeit: 17:00 - 19:15 Uhr
Termine: 0
Plätze frei
Agroforst - ein interessantes Konzept (auch für Gemeinschaftsgärten?)
Agroforst - Waldgarten, Foodforest, Nahrungswald, was ist das?Bei Agroforstprojekten werden Bäume und Sträucher mit Ackerkulturen kombiniert. Waldgärten sind eine Form von Agroforstwirtschaft. Die Kombination aus (Obst-)Bäumen mit Gemüse und Kräutern kann auch in jedem Gemeinschaftsgarten Anwendung finden.
Bäume speichern CO2, produzieren Sauerstoff und kühlen ihre Umgebung. Sie fördern aber auch Bodenfruchtbarkeit und -lebewesen. Der Vortrag ist auch für private Gärtner/-innen geeignet.
Referentin: Noemi Stadler-Kaulich (Mollesnejta - Institut für Agroforstwirtschaft )
Es ist möglich, am Kursende darüber ins Gespräch zu kommen.
0,00 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 28.05.2026
Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Besuch beim Eisenbahnverein Letschin: Ausflug; inklusiv
Der Letschiner Eisenbahnverein hat auf einem großen Gelände Eisenbahnsicherungs- und Landmaschinentechnik des 19. und 20. Jahrhunderts gesammelt und ausgestellt. Man kann mehrere Modelleisenbahnen, Uniformen, Fahrkartendrucker, Stellwerkstechnik sowie historische Landmaschinen u.v.m. besichtigen. Aber nicht nur das - eine kleine Feldbahn lädt zur Rundfahrt ein. Wir erhalten eine interessante Führung. Es erwartet Sie ein spannender Tag bei dem alle auf ihre Kosten kommen. Ein kleiner Imbiss ist möglich. Um Spenden wird gebeten.Anreise: Bahn: von Frankfurt/Oder, Seelow, Wriezen Bad Freienwalde oder Eberswalde über die Strecke Eberswalde - Frankfurt/Oder. Der Bahnhof ist etwa 5 min. Fußweg von Verein entfernt.
Straße: über die B167 und die L334
Bei Interesse an Fahrgemeinschaft oder Mitnahmeangebote bitte anrufen bei Frau Kurzwelly Tel. 0335 500 800 23
0,00 €
Ort: Letschin, Bahnhofstr. 18b
Beginn: 06.06.2026
Zeit: 10:00 - 12:15 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Betreuungsvermeidende Verfügungen: Vorsorgevollmacht, Patientenverf.
Jede/-r kann in die Lage kommen, dass er/sie aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls die Aufgaben seines täglichen Alltags nicht mehr oder nur noch teilweise selbst regeln kann. Vor so einer Situation hat jede/-r Angst und fragt sich: Wer entscheidet für mich? Habe ich überhaupt noch Einfluss auf mein Leben? Werden meine Wünsche und Vorstellungen noch beachtet? Erhalte ich z .B. ärztliche Behandlungen, obwohl ich das nicht will?Bei den eigenen Vorstellungen wird oft vergessen, dass selbst die eigenen Angehörigen ohne eine ausdrückliche Bevollmächtigung nicht für einen handeln können, so dass bei Fehlen der Vollmacht eine rechtliche Betreuung eingerichtet werden muss.
In der Veranstaltung wird informiert, wie jede:r durch eine Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung für diese besondere Lebenssituation vorsorgen kann, um möglichst die Anordnung einer rechtlichen Betreuung zu vermeiden oder aber zumindest seine Vorstellungen und Wünsche zur Regelung der wichtigen Fragen so aufzuschreiben, dass diese von anderen Personen und auch vom Gericht beachtet werden müssen.
Materialkosten für Kopien von 1,50 € sind an die Dozentin zu zahlen.
0,00 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 06.05.2026
Zeit: 17:30 - 19:00 Uhr
Termine: 1
Anmeldung möglich
Das Klingetal: malerischer Städtebau - historischer Spaziergang
Beim Wohnquartier „Am grünen Weg“ handelt es sich um die zweitgrößten Siedlung von Martin Kießling in Frankfurt (Oder). Kießling selbst hat das Ensemble als einer der “interessantesten und liebenswürdigsten” Aufträge in Frankfurt (Oder) bezeichnet. Seine planerische Hingabe ist unschwer zu erkennen. Der Spaziergang führt auch zur Evangelischen Kirche Sankt Georg. Geschichte mit all ihren Herausforderungen wird lebendig.5,80 €
Ort: Altes Konsument, Berliner Str. 14
Beginn: 11.05.2026
Zeit: 16:00 - 18:15 Uhr
Termine: 0
Anmeldung möglich
Der lange Schatten der Treuhandanstalt
Das Handeln der Treuhandanstalt prägt bis heute die Wertschöpfung in den neuen Bundesländern. In den 1990er Jahren schuf sie die Grundlage für die Eigentumsstruktur, die Branchenlandschaft und die Kapitalbasis der ostdeutschen Wirtschaft. Die Treuhandanstalt sollte 9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4,1 Millionen Arbeitsplätzen innerhalb kürzester Zeit „markttauglich” machen. Millionen Menschen verloren damals ihre Arbeitsplätze und damit ihre Lebensgrundlage, da die Betriebe privatisiert oder liquidiert wurden. Die Ausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale” zeigt anhand von Lebensgeschichten die Folgen der Treuhandpolitik.Dieses beispiellose Tempo führte zu erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen, darunter den Verlust von zwei Dritteln der Arbeitsplätze in der ostdeutschen Industrie. Der Großteil der Treuhand-Privatisierungen ging an westdeutsche oder ausländische Investoren. Bis heute liegen daher Wertschöpfung, Gewinne, Forschung und zentrale Unternehmensfunktionen oft im Westen, während im Osten eher Produktions- und Zulieferfunktionen angesiedelt sind.
Im Rahmen der derzeit an der Volkshochschule gezeigten Ausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“ findet eine Podiumsdiskussion über die Folgen und Lehren aus der Politik der Treuhandanstalt statt:
Wann: am 22. April 2026, 17 Uhr
Wo: Volkshochschule Frankfurt (Oder), Gartenstraße 1
Mit: Dagmar Enkelmann, Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Initiatorin der Ausstellung,
Martin Wilke, Zeitzeuge und ehemaliger Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder)
Heinz Kannenberg, langjähriger Lokalchef der MOZ
Moderation: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Eintritt frei!
0,00 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 22.04.2026
Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Deutsch-Polnische Radtour
Kostenlose deutsch-polnische Radtour im Umfeld des Europatages. Die Route führt auf polnischer und deutscher Seite entlang der Oder. Bitte Picknick und ausreichend zu trinken sowie Personalausweis mitbringen. Gemütliches Tempo (familienfreundlich), Streckenlänge ca. 45 km. Weitere Informationen: https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung0,00 €
Ort: Bahnhof Frankfurt (Oder), Vorplatz
Beginn: 09.05.2026
Zeit: 10:15 - 18:15 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Die Entwicklung des Personenbahnhofs Frankfurt nach 1924 bis heute
Der Bahnhof Frankfurt (Oder) ist der wichtigste Personenbahnhof der Stadt Frankfurt (Oder). Er zählt zu den bedeutendsten Bahnhöfen im Land Brandenburg. Er dient dem Personennah- und -fernverkehr und ist seit 1945 Grenzbahnhof für den Verkehr mit Polen. Der Bahnhof wurde mehrfach erheblich umgebaut. Ein Gebäude auf dem Gelände des ersten Frankfurter Bahnhofs nördlich der heutigen Station steht unter Denkmalschutz, ebenso die als Eisenbahnersiedlung gebaute Wohnanlage Kiliansberg am Bahnhofsvorplatz mit einem Denkmal für im Ersten Weltkrieg gefallene Eisenbahner. In dem Bildervortrag wird die wechselvolle Geschichte des Bahnhofes widergespiegelt.5,80 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 13.03.2026
Zeit: 15:00 - 16:30 Uhr
Termine: 1
Anmeldung möglich
Dr. Wald: Gutes für Körper & Geist: barrierefrei & inklusiv
Im Wald kann man gut entspannen. Man kann vieles entdecken, sehen, hören, fühlen. Wir wollen zusammen spazieren gehen und etwas über den Wald lernen, aber auch etwas für die Erholung tun.0,00 €
Ort: Stadtwald, "Wupis Imbiss"
Beginn: 07.05.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 0
Anmeldung möglich