Was passiert, wenn die letzten Zeitzeug/-innen des Nationalsozialismus nicht mehr da sind? Wer erzählt dann ihre Geschichten?
Das Projekt „In Echt? – Virtuelle Begegnungen mit NS-Zeitzeug:innen“ bietet einen möglichen Weg, um die Eindringlichkeit von erzählten Zeitzeugenberichten für nachfolgende Generationen zu bewahren. Mithilfe einer VR-Brille begegnet man fünf Überlebenden des Holocausts im virtuellen Raum. Die Intensität der Begegnung und der medienkritische Bildungsansatz des Projektes fördern Empathie und vermitteln Wissen auf eine neue Art, um ein starkes Bewusstsein für die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechte zu schaffen.
Das „In Echt?“ - Erlebnis wird in fünf weiteren Sprachen und in Gebärdensprache barrierearm angeboten. Die Ausstellung ist kostenfrei und wird für Personen ab 14 Jahren empfohlen.
Vom 15. - 17. Juni 2026 macht der mobile Ausstellungstruck am Marktplatz vor der Stadt- und Regionalbibliothek in Frankfurt (Oder) Halt. Er ist zu folgenden Zeiten öffentlich und ohne Voranmeldung zugänglich:
Montag, 15.06.2026: 14:30-17:00 Uhr
Dienstag, 16.06.2026: 14:30-17:30 Uhr
Mittwoch, 17.06.2026: 14:30 – 17:30 Uhr
In Kooperation mit der Volkshochschule findet am Montag, den 15.06.2026 von 17:00 - 18:30 Uhr ein Workshop für Erwachsene statt. Über unsere Homepage können Sie sich anmelden.
Weitere Informationen: in-echt-projekt.de
„In Echt?“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Brandenburg Museums und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Lokale Partner/-innen des Projektes sind die Volkshochschule Frankfurt (Oder), die Stadt- und Regionalbibliothek und das Museum Viadrina.
Von 2022 bis 2025 in der Bildungsagenda NS-Unrecht vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.
