Geschichte und Zeitgeschichte
Rund um den Bahnhof - historischer Spaziergang
Der Bahnhofstandort blickt auf eine lange Geschichte zurück. Mehrere extrem aufwendige Umgestaltungen mussten vorgenommen werden, die auch Altberesinchen betrafen.Der Spaziergang umfasst beide Seiten der Bahnhofstraße.
Auch die Hof-Instrumenten-Fabrik und der ehemalige Brauereikeller sind Thema der historischen Führung.
5,80 €
Ort: Altes Lichtspieltheater, Spiekerstr.
Beginn: 15.06.2026
Zeit: 16:00 - 18:15 Uhr
Termine: 0
Plätze frei
Exkursion:Parlament und Regierung in Berlin - Mit Besuch des Bundestages
Was passiert in den Bundesministerien, was macht eigentlich das Bundeskanzleramt? Wo befindet sich das sog. „Kleine Regierungsviertel“? Und was macht ein Bundestagsabgeordneter, wenn er nicht im Plenum ist und wie arbeitet der Deutsche Bundestag? Oft werden diese Fragen gestellt. Und die meisten wissen sowieso besser, wie Politik gemacht wird oder gemacht werden sollte. Die Führung zu verschiedenen Institutionen vermittelt zahlreiche Fakten und Hintergründe und macht manches im Politikgeschehen verständlicher.Für den Besuch im Deutschen Bundestag sind bei der Anmeldung folgende Informationen notwendig: Name, Vorname und Geburtsdatum.
Anmeldung hier:
https://www.kvhs-pm.de/kurs/politik-gesellschaft-umwelt/politik-zeitgeschehen-geschichte/exkursion-parlament-und-regierung-in-berlin-mit-besuch-des-deutschen-bundestages/F26K10208
5,80 €
Ort: Invalidenstraße/Ecke Chausseestraße an den roten Arkaden (U-Bhf. N
Beginn: 06.06.2026
Zeit: 11:30 - 15:00 Uhr
Termine: 1
Keine Online-Anmeldung möglich
Straßen erzählen Geschichte(n): Paul-Feldner-Straße: Spaziergang
Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Die "magischen" Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.Es sind unbedingt feste Schuhe zu tragen, es wird seitens der VHS keine Haftung übernommen.
Paul-Feldner-Straße, Walter-Korsing-Straße, Fischerstraße
Stark veränderte Wohn- und Mischbebauung
Schwerpunkt: Fischerstraße - ein Wandel zur touristischen Vorzeigestraße
Benannt wurde die Fischerstraße nach den dort wohnenden Fischern, die im Gegensatz zu den Kietzer Fischern der Lebuser Vorstadt (bekannt seit 1592) nicht privilegiert waren. 1571 wurden die ersten Vorstadtfischer in der Gubener Vorstadt erwähnt. Auf das Jahr 1696 lässt sich die Fischerinnung der Gubener Vorstadt zu Frankfurt (Oder) zurückdatieren. Am 21. Januar wurde ihr das Privilegium erteilt. In diesem werden auch die der Lebuser Vorstadt „mit denselbigen Kietzern und Ziegelgäßnern“ genannt. Diese Straße wurde mehr und mehr, in nördlicher Richtung, zu einer Industrie-Anliegerstraße. Für die sich um die Jahrhundertwende (19./20. Jh.) stark entwickelnde Stadt war die Errichtung eines Elektrizitätswerkes erforderlich. Es entstand bis 1897 auf dem ehemaligen Finkensteinschen Grundstück, Ecke Bachgasse. Heute befindet sich an der Ecke Kellenspring ein regional bedeutendes Verlags- und Druckhaus. (Quelle Stadtseite)
Walter-Korsing-Straße
Auch heute noch tangiert diese Straße den Anger. Der Anger, einstmals die alte Gänsewiese und die Bleiche der Gubener Fischervorstadt, diente bis zum Ersten Weltkrieg als Exerzierplatz. Er wird westlich und östlich von einer Vierer- bzw. Zweierreihe Linden eingeschlossen (Lindenstraße) – der frühere Reitweg zwischen Gertraudenkirche (Gertraudenplatz) und dem Carthaus-Kloster (Carthausplatz). Seit den 20er Jahren des vorigen Jh. wurde er parkähnlich umgestaltet. Erst 2001 erhielt der Anger eine aufwändige Verjüngungskur. Mitten im Areal befindet sich ein Ehrenmal für Gefallene der Roten Armee. In dieser Straße kam es im Dezember 1983 zur Konstituierung des Instituts für Halbleiterphysik der Akademie der Wissenschaften. Damit erhielt Frankfurt (Oder) eine akademische Stätte der Grundlagenforschung. Korsing, Walter, Widerstandskämpfer, geb. 27.02.1905 Frankfurt (Oder), gest. 19.06.1933 Frankfurt (Oder). Der Antifaschist (Mitglied des Reichsbanners und des Deutschnationalen Kampfbundes) wurde in seiner Geburtsstadt Frankfurt (Oder) von der SA im Ragoser Talweg ermordet. (Quelle Stadtseite)
5,80 €
Ort: VHS, Eingang
Beginn: 28.05.2026
Zeit: 15:00 - 17:15 Uhr
Termine: 1
Anmeldung möglich
Schutztruppe der Republik - das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
Mit der Darstellung des Kampfes der Republikschutztruppe Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Raum Berlin-Brandenburg würdigt Hans-Rainer Sandvoß den Einsatz von über 20 000 Menschen, die zwischen 1924 und 1933 Gesundheit und Leben für den Erhalt der ersten deutschen Demokratie riskierten. Der Autor schildert Erfolge und Probleme dieser zu Unrecht vergessenen Organisation, die das Vorurteil widerlegt, die Weimarer Republik sei eine Republik ohne Republikaner gewesen. Aus verschiedenen Blickwinkeln – historischen Berichten, Zeitzeugenerinnerungen, Gerichtsdokumenten und Zeitungsaussagen – entsteht ein authentisches Bild der damaligen Ereignisse. Die Gegensätze von städtischem und ländlichem Milieu, großagrarischen Interessen und Landarbeiternot sowie die Schwierigkeit, demokratische Vielfalt gegen den politischen Terror militanter Republikfeinde durchzusetzen, zwangen dem Reichsbanner einen aufreibenden „Mehrfrontenkrieg“ auf.Dr. Hans-Rainer Sandvoß, geb. 1949 in Berlin-Wedding, 1969 Abitur am Ranke-Gymnasium, Studium an der FU Berlin, 1976 Abschluss als Diplom-Politologe, 2006 Promotion. Von 1977 bis 2014 Mitarbeiter sowie Stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, seit 2014 ehrenamtlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Herausgeber der „Schriftenreihe über den Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945“, hat zahlreiche Veröffentlichungen zum Arbeiterwiderstand gegen das NS-Regime in Berlin und Brandenburg vorgelegt.
0,00 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 21.05.2026
Zeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Frankfurter Geschichte in Postkarten: Bildervortrag
Ausgehend von originalen Postkarten werden Personen und Firmen aus Frankfurt (Oder) des 19. und 20. Jahrhunderts vorgestellt. Ergänzt mit vielen Bildern, Belegen und interessanten Details lassen sich Mosaikbausteine aus dem früheren Leben in unserer Stadt darstellen. Zusätzlich werden 3 Schautafeln (A1) mit Originalbelegen zum Thema ausgestellt.Seien Sie eingeladen zu einem interessanten Nachmittag.
0,00 €
Ort: Haus der Begegnung, Platz der Begegnung 4
Beginn: 21.05.2026
Zeit: 16:00 - 17:00 Uhr
Termine: 1
Anmeldung möglich
Das Klingetal: malerischer Städtebau - historischer Spaziergang
Beim Wohnquartier „Am grünen Weg“ handelt es sich um die zweitgrößten Siedlung von Martin Kießling in Frankfurt (Oder). Kießling selbst hat das Ensemble als einer der “interessantesten und liebenswürdigsten” Aufträge in Frankfurt (Oder) bezeichnet. Seine planerische Hingabe ist unschwer zu erkennen. Der Spaziergang führt auch zur Evangelischen Kirche Sankt Georg. Geschichte mit all ihren Herausforderungen wird lebendig.5,80 €
Ort: Altes Konsument, Berliner Str. 14
Beginn: 11.05.2026
Zeit: 16:00 - 18:15 Uhr
Termine: 0
Anmeldung möglich
Besuch des ehemaligen NS-Arbeitslager in Schwetig: Führung
Die Gebäude des Lagers entstanden bereits 1938 als Unterkunft für Autobahn-Bauarbeiter. Im Oktober 1940 wurden sie zum Arbeitserziehungslager umfunktioniert. In Schwetig wurden vor allem ausländische Zwangsarbeiter gefangengehalten. Die Häftlinge stammten dabei aus 14 verschiedenen Nationen. Die Mehrheit bildeten Polen, Russen, Weißrussen und Ukrainer. Dabei war das für nur 400 Insassen ausgelegte Lager ständig mit etwa 800 Häftlingen überbelegt.Gründe für eine Einweisung waren zum Beispiel Fluchtversuche, aber auch Beschwerden von Arbeitgebern und Denunzianten über "Verletzung von Arbeitspflichten", "Bummelei" oder "Aufsässigkeit". Ziel war die "Umerziehung" der Arbeiter. Diejenigen, die die harte Arbeit, den Hunger und die Schikanen des Lagerpersonals überlebten, wurden abgemagert und gebrochen an ihre ursprüngliche Zwangsarbeitsstelle zurückgeschickt. Dort sollten sie als abschreckendes Beispiel für die anderen Zwangsarbeiter dienen.Insgesamt wurden über die mehr als vier Jahre seines Bestehens etwa 10.000 Häftlinge im Lager gefangengehalten. Über die Anzahl der Todesopfer gibt es unterschiedliche Angaben, die zwischen 1.000 und 4.000 liegen. In den Nachkriegsjahren wurde weder durch die DDR noch durch die Volksrepublik Polen des Lagers gedacht. Noch 1963 befanden sich in den Resten des Lagers zerbrochene Teller und Tassen sowie Knochen der verbrannten Häftlinge. Erst 1977 errichtete Polen eine Gedenkstätte. Sie besteht aus einem kleinen Turm mit einer Gedenktafel und einer Mauer. Diese enthält ein Fenster, dessen Vergitterung nach innen aufgebrochen ist. Dies soll die Befreiung von außen symbolisieren. Nach dem Jahr 2000 fügte man eine weitere Gedenktafel hinzu, die auf Polnisch und Deutsch an das Lager erinnert. 2007 wurde an der Mauer mit dem Fenster eine weitere Tafel mit den Namen von 60 Opfern angebracht, die von der Stadt Słubice finanziert wurde. (wikipedia)
Wir radeln wir gemeinsam (insgesamt ca. 20 km), wer nicht so fit ist kann per Fahrgemeinschaft oder privat (bitte anmelden) die Veranstaltung ebenfalls besuchen.
Abfahrt mit Rad: 15:30 Uhr ab Grenzpunkt Slubice
0,00 €
Ort: Schwetig/Swieco
Beginn: 05.05.2026
Zeit: 16:00 - 19:15 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Rund um die Rote Kaserne: historischer Spaziergang
Die preußische Armee benötigte im gesamten Land Unterkünfte für ihre Soldaten. So entstanden am westlichen Rand der Stadt Frankfurt (Oder) große Gebäude als Unterkünfte für Reiter, Ställe für Pferde, eine Krankenstation, alles in schlichter Backsteinarchitektur. Die Kaserne diente auch nach dem Ende Preußens weiterhin als Unterkunft für Militäreinheiten. Selbst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zogen in den Komplex Einheiten der Roten Armee ein. Wir wollen nicht nur über die Architektur, sondern auch über den Drill in den Kasernen sprechen.5,80 €
Ort: August-Bebel-Straße. 15234. Frankfurt (Oder), Ecke Dr.-Ursula-Sell
Beginn: 27.04.2026
Zeit: 16:00 - 18:15 Uhr
Termine: 1
Anmeldung möglich
Neue Frankfurter Belege mit Geschichte(n): Bildvortrag
Ausgehend von originalen Postbelegen werden Personen und Firmen aus Frankfurt (Oder) des 19. und 20. Jahrhunderts vorgestellt. Ergänzt mit vielen Bildern, Belegen und interessanten Details lassen sich Mosaikbausteine aus dem früheren Leben in unserer Stadt darstellen. Zusätzlich werden 2 Schautafeln (A1) mit Originalbelegen zum Thema ausgestellt.In diesem Vortrag stehen im Mittelpunkt: Bankhaus Mende, OB Oskar Wegener, Niederlausitzer Bank, Brauereien in Ffo., Ausflugs-Restaurants und mehr
5,80 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 24.04.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 1
Anmeldung möglich
Der lange Schatten der Treuhandanstalt
Das Handeln der Treuhandanstalt prägt bis heute die Wertschöpfung in den neuen Bundesländern. In den 1990er Jahren schuf sie die Grundlage für die Eigentumsstruktur, die Branchenlandschaft und die Kapitalbasis der ostdeutschen Wirtschaft. Die Treuhandanstalt sollte 9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4,1 Millionen Arbeitsplätzen innerhalb kürzester Zeit „markttauglich” machen. Millionen Menschen verloren damals ihre Arbeitsplätze und damit ihre Lebensgrundlage, da die Betriebe privatisiert oder liquidiert wurden. Die Ausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale” zeigt anhand von Lebensgeschichten die Folgen der Treuhandpolitik.Dieses beispiellose Tempo führte zu erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen, darunter den Verlust von zwei Dritteln der Arbeitsplätze in der ostdeutschen Industrie. Der Großteil der Treuhand-Privatisierungen ging an westdeutsche oder ausländische Investoren. Bis heute liegen daher Wertschöpfung, Gewinne, Forschung und zentrale Unternehmensfunktionen oft im Westen, während im Osten eher Produktions- und Zulieferfunktionen angesiedelt sind.
Im Rahmen der derzeit an der Volkshochschule gezeigten Ausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“ findet eine Podiumsdiskussion über die Folgen und Lehren aus der Politik der Treuhandanstalt statt:
Wann: am 22. April 2026, 17 Uhr
Wo: Volkshochschule Frankfurt (Oder), Gartenstraße 1
Mit: Dagmar Enkelmann, Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Initiatorin der Ausstellung,
Martin Wilke, Zeitzeuge und ehemaliger Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder)
Heinz Kannenberg, langjähriger Lokalchef der MOZ
Moderation: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Eintritt frei!
0,00 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 22.04.2026
Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Termine: 1
Anmeldung möglich