Gesellschaft
Politik - Gesellschaft - Umwelt

Rund um das Wichtige: gemeinsam nachdenken: barrierefrei & inklusiv

Unsere Gesprächsreihe wendet sich komplexen Fragen der Gesellschaft und Ökologie zu. Wir versuchen gemeinsam, uns schwierige Themen zu erschließen. Wir erzählen aus eigenem Wissen und Erfahrungen, lernen aber auch ein paar Fakten.
Themen können sein: Armut, Geld, Zu Hause, KI; Wasser, Boden, Fairness und Ungerechtigkeit, Klimawandel, Weltraum, Müll

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Ort: KB8, Franz-Mehring-Str. 20 (Mikado)
Beginn: 29.01.2027
Zeit: 16:30 - 17:30 Uhr
Termine: 1

Schreibgruppe Biografisches Schreiben

In der Schreibgruppe „Biografischen Schreiben“ wollen wir nicht nur Erinnerungen festhalten, sondern die heilsame Wirkung des Schreibens spüren. Denn Schreiben hilft, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu verarbeiten – und sich aus familiären und gesellschaftlichen Mustern zu lösen und ein Gefühl für die nachhaltigen Folgen von Krieg, Autoritarismus und Propaganda in der eigenen Familiengeschichte zu entwickeln.
Das Schreibtreffen vermittelt Schreib-, Recherche- und (nonverbale) Kreativtechniken. Dazu gibt es – auf Wunsch – Anleitungen zur Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichten. (Archive, Kirchenbücher,
Auslandsrecherche, etc.)
Die Referenten:
Merle Hilbk, 56, ist Schriftstellerin. Sie hat Jura studiert, war Redakteurin bei der „Zeit“ – und ist ausgebildete Schreibtherapeutin. Sie arbeitet mit Methoden aus dem „Creative Writing“, der Poesietherapie und der eher
gruppenorientierten Methode des „CAST“, Creative Arts in Social Transformation. Sie arbeitet im Auftrag von Gedenkstätten, Stiftungen, Sozialträgern und im Auftrag des Goethe-Institutes in Belarus und der
Ukraine.

11,60 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 26.01.2027
Zeit: 16:00 - 18:15 Uhr
Termine: 1

Verlorene Orte in Frankfurt (Oder), einst und heute

Der Lichtbildervortrag vermittelt anhand historischer Außen- und Innenaufnahmen einen Einblick in alte historische Gebäude Frankfurts, die heute dem Verfall preisgegeben sind oder umgebaut werden. In einem historisch-/künstlerischem Projekt wurden diese Orte noch einmal geöffnet, ihre Geschichte(n) erzählt und die Räumlichkeiten fotografiert. In diesem Vortrag erzählt Herr Klemm historische Fakten, aber auch unterhaltsame Anekdoten von der ehemaligen Bürgerschule Lennepark, dem Kino Piast, den Heeresbauamt, dem ehemaligen Puppentheater und der ehemaligen Villa Trowitsch. Parallel dazu sehen Sie Fotos, die zeigen, wie die historischen Bauten vor ca. 4 Jahren von innen und außen aussahen.

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Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 23.01.2027
Zeit: 15:30 - 17:45 Uhr
Termine: 1

Winterzeit: Geschichten, Traditionen, Genuss

Beim Winterfrühstück wollen wir uns mit der Jahreszeit beschäftigen, Geschichten hören und etwas über Traditionen in anderen Kulturen hören. Dabei genießen wir ein leckeres Frühstück.

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Ort: KB8, Franz-Mehring-Str. 20 (Mikado)
Beginn: 16.01.2027
Zeit: 09:30 - 11:30 Uhr
Termine: 1

Collage Résistant(s) – Widerständige Collagen


Auf den ersten Blick wirken seine Werke wie gemalt. Bei näherer Betrachtung erkennt man jedoch viele kleine Schnipsel, die zu einem Porträt verschmelzen. Grafismus-Collage heißt die Kunsttechnik, bei der auf ein ursprünglich mit Bleistift nach einem Foto gezeichnetes Porträt Fragmente aus Hochglanzmagazinen, Zeitungen und Werbeprospekten geklebt werden. Die entstehenden Werke zeigen Porträts algerischer Kämpferinnen, Revolutionäre und bekannter Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Dabei setzt sich Mustapha Boutadjine immer wieder mit bestimmten Themen auseinander: Frauen, Schwarze Menschen, Sinti*zze und Rom*nja, Revolutionär*innen und Dichter*innen – ausgegrenzte und zum Teil stigmatisierte Gruppen. Seine Botschaft ist politisch und pädagogisch. Denn hinter jedem Porträt steckt eine Geschichte.

Mit seinen Collagen grenzt er sich dabei bewusst von inhaltsleerer Kunst, also Kunst um der Kunst willen, ab. Sein Konzept: «… bourgeoise Pressemagazine zu zerreißen und sie für engagierte Porträts wiederzuverwenden», sagt er. Ein Beispiel ist seine Serie «Die Frauen von Algier». Unter dem bewusst von Eugène Delacroix bewusst entlehnten Titel hat er 14 Porträts berühmter Frauen geschaffen – Algerierinnen, indigene Frauen, aber auch Französinnen, Schweizerinnen und Italienerinnen, die die algerischen Frauen im Algerienkrieg unterstützt haben. «Denn diese wurden gefoltert, vergewaltigt und misshandelt. Es geht um die internationale Solidarität zwischen Frauen», sagt Boutadjine.

Die 48 vom Künstler selbst ausgewählten Porträts sind Teil seiner mehr als 300 Werke. Die Werkschau zeigt Porträts mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten. In einem kurzen Film spricht Mustapha Boutadjine über seine Beweggründe und Botschaften.

Mustapha Boutadjine wurde 1952 in Algier geboren. Seine Kindheit war geprägt vom algerischen Unabhängigkeitskrieg. Nach seinem Kunststudium in Algier erhielt er ein Stipendium, das es ihm ermöglichte, sich in Frankreich zum Designer weiterzubilden. Anschließend kehrte er nach Algier zurück und unterrichtete Studierende an seiner ehemaligen Kunsthochschule. 1990 musste er sein Heimatland aufgrund massiver Bedrohungen gegen Künstler*innen und Intellektuelle durch Fundamentalist*innen wieder verlassen und lebt seitdem in Paris.

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Ort: VHS, Erdgeschoss / Ausstellungsfläche
Beginn: 04.01.2027
Zeit: 10:00 - 19:00 Uhr
Termine: 37

Wesensgemäße Bienenhaltung: Imkern im Einklang von Biene, Mensch und Natur

Die wesensgemäße Bienenhaltung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen des Bienenvolks. Sie geht von der Erkenntnis aus, dass das Bienenvolk einschließlich seiner Waben ein Organismus ist und respektiert den Bien in der Tradition Rudolf Steiner und Ferdinand Gerstungs als ein Ganzes.
Wesensgemäße oder artgemäße Bienenhaltung?
Bienengemäß, naturgemäß oder ökologisch imkern, Bio-Imkern in der Stadt, darwinistische Bienenhaltung – das Spektrum an Betriebsweisen ist groß und unübersichtlich. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie verzichten auf die chemisch-synthetische Varroabekämpfung. Die darwinistische und die artgemäße Bienenhaltung orientieren sich an den Lebensbedingungen von wilden Honigbienen in Bäumen. Die wesensgemäße Bienenhaltung will zwar eine artgerechte, biologische, möglichst rückstandsfreie Imkerei einschließen – Bedingungen, unter denen Bienen ohne Menschen im Wald überleben können, will sie aber nicht. Es ist möglich, am Kursende darüber ins Gespräch zu kommen.

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Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 17.12.2026
Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Termine: 1

Kietzcafe: Anliegen der Nachbarschaft

Wir wollen uns aktiv in unser Lebensumfeld einbringen. Jede/r bring ihr/sein Anliegen vor und wir überlegen, was zu tun ist. Wir wollen uns nicht nur beklagen, sondern versuchen, Wege der Umsetzung zu finden. Zuhören, einander verstehen und miteinander handeln kann hier praktiziert und geübt werden.
Bringt gern Tee, Kaffee oder einen Kuchen mit, in gemütlicher Runde denkt und redet es sich besser.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 0.19 (Haus 2)
Beginn: 16.12.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 1

Einen Gemeinschaftsgarten gründen : Kurs

Inhalte:
Gemeinschaftsgärten als Ankommensorte
Von der Idee zum gemeinsamen Konzept
Mitmacher/-innen gewinnen
Fläche & lage
Den Garten gestalten
Finanzierung
Koordination & Kommunikation
Öffentlichkeit einbeziehen


Der Workshop ist digital, Gärtner/-innen aus dem Frankfurter interkulturellen Garten stehen für Fragen und eine Führung bereit.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 14.12.2026
Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Termine: 1

Das Kulturhaus Völkerfreundschaft: Bildervortrag

Das Kulturhaus "Völkerfreundschaft" wurde von 1952-1954 durch Kurt Brenneisen für die Deutsche Reichsbahn erbaut. Dafür wurden 1,79 Mio Mark der DDR eingeplant. Der erste Bauabschnitt mit einem Speisesaal für 300 und einer Küchenkapazität für 600 Personen sowie einer Gaststätte konnte im Mai 1953 fertiggestellt werden. Innerhalb des zweiten Bauabschnittes kam an der Straße Birnbaumsmühle der große Saal einschließlich der Künstlergarderoben, der Beethovensaal, das Clara-Zetkin-Zimmer sowie eine Bibliothek dazu. Für die Dachaufbauten wurden Stahlkonstruktionen des zerstörten Stettiner Bahnhofes in Berlin verwendet. Der dritte Abschnitt mit Wohnheim, Unterrichtsraum, Sanitäranlagen und Umkleideräumen für das Lokpersonal sowie einem Raum für die Modelleisenbahnanlage gingen im Frühjahr 1954 und die Wäscherei mit den angrenzenden Trockenräumen 1956 in Betrieb.
Die Einweihung und die Verleihung des Namens »Kulturhaus Völkerfreundschaft« erfolgte am 12. Juni 1954. In den folgenden Jahren war das Haus ein beliebter Veranstaltungsort für Betriebsveranstaltungen und Jugendweihen. Auch diverse Volkskunstgruppen hatten hier ihre Heimat. Vom 01.06.1955 bis zum 31.10.1999 war im Seitenflügel des Komplexes die Modellbahnausstellung der Frankfurter Modell- und Eisenbahnfreunde 55 untergebracht. Am 08.06.1978 wurde die Dampflok 64 317 als technisches Denkmal vor dem Kulturhaus aufgestellt. 1989 fand hier die erste Dialogveranstaltung mit dem "Neuen Forum" in Frankfurt (Oder) statt. Am 31.12.1990 fand der Silvesterball als letztes Großevent hier statt. Bis zum April 1992 gab es noch noch Verkaufsveranstaltungen und einen Biergarten. Erste Demontagen begannen. Seit 1992 ist das denkmalgeschützte Gebäude endgültig geschlossen. 1995 wurde die Lok 64 317 vom Standort Völkerfreundschaft auf den Personenbahnhof umgesetzt. Mittlerweile ist das Haus zum lost Place geworden. Ob es noch einmal erblüht, ist fraglich. Sie hören heute interessante Details über das Haus und haben die Möglichkeit, eigene Erinnerungen mit anderen zu teilen. Gern Fotos mitbringen!

5,80 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 10.12.2026
Zeit: 15:00 - 16:30 Uhr
Termine: 1

Im Schatten des Gulag - Filmaufführung

An ein Leben im »Schatten des Gulag« erinnern sich acht Frauen und Männer, die ihre Kindheit und Jugend in der Sowjetunion verbrachten und deren deutsche Eltern während der stalinistischen Säuberungen verfolgt oder ermordet wurden.
In ihrer zweiten Heimat - der DDR - sind sie zum Schweigen verpflichtet. Erst nach 1989 können sie über ihr Leben in der Sowjetunion offen reden. Einige von ihnen sprechen im Film erstmals über ihre Vergangenheit.

Eine Produktion von Loretta Walz in Koproduktion mit rbb und mdr, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 07.12.2026
Zeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Termine: 1