Literatur und Theater
Sütterlin-Schrift lesen und schreiben lernen: Einführung
Schrift bedeutet, sich die Vergangenheit gegenwärtig machen zu können. Dazu muss man sie lesen können. Ägyptische Hieroglyphen waren lange Zeit nicht zu entziffern, bis über die Keilschrift die Lösung gefunden wurde. Mit unseren privaten Dokumenten und Briefen unserer Vorfahren oder auch Auszügen aus alten Archivunterlagen oder Kirchenbüchern kann es uns auch so gehen. Wir können sie nicht enträtseln, es sind böhmische Dörfer für uns.Bis 1941 wurde die Sütterlin-Schrift gelehrt und geschrieben, danach verboten und stattdessen nur noch das lateinische Alphabet in den Schulen unterrichtet.
Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Grafiker Ludwig Sütterlin aus den altdeutschen Schriften entwickelt, die in den davor liegenden Jahrhunderten verwandt wurden und unter den Namen Kurrent- oder Kanzleischriften bekannt sind.
Möchten Sie alte Dokumente privater oder öffentlicher Art selbst lesen können? Der Termin findet statt, wenn sich 6 Teilnehmer/-innnen sich dafür verbindlich vorgemerkt haben.
6,80 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn:
Zeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Termine: 0
Plätze frei
Erich Loest - durch das Leben geht ein Riss
von Rene Römer, hrsg. von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2014Ausführlich erzählt der Schriftsteller sein bewegtes Leben: Hitlerjunge und Fähnleinführer, MG-Schütze und Werwolf, SED-Kader und verurteilter "Konterrevolutionär", politischer Häftling, in den Westen vertriebener Schriftsteller und Wiederheimkehrer. Es ist ein sehr persönlicher Film, ein Porträt der jüngeren deutschen Geschichte und zugleich das Bild eines Unbeugsamen, eines aufrecht Gehenden, der sich stetes selbst in Frage stellt.
0,00 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 17.09.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 1
Keine Online-Anmeldung möglich
26 Affen.... Schreib- und Wortspielereien: barrierefrei
Überall begegnen uns Buchstaben.Sie sind auf Plakaten oder im Buch.
Wir haben 26 Buchstaben.
Das heißt Alphabet.
Wir wollen mit den Buchstaben spielen.
Wir schreiben sie mit-einander auf
und finden lustige Wörter.
Vielleicht werden Geschichten daraus.
Sie müssen nicht lesen
oder schreiben können.
0,00 €
Ort: KB8, Franz-Mehring-Str. 20 (Mikado)
Beginn: 17.09.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 4
Plätze frei
„Mein Fantasiewesen“ – Kreative Malerei & kleine Geschichten: barrieref
Heute können Sie ihr eigenes Fantasiewesen erfinden!Malen Sie ein lustiges, buntes oder besonderes Wesen.
Es kann fliegen, tanzen, singen oder was Sie wollen!
Zum Schluss können Sie auch erzählen, wie es heißt, wo es lebt und was es gerne
macht.
Viel Spaß beim Malen und Erfinden!
5,80 €
Ort: VHS, Raum 0.06 (Haus 2)
Beginn: 29.09.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Schreibgruppe Biografisches Schreiben
In der Schreibgruppe „Biografischen Schreiben“ wollen wir nicht nur Erinnerungen festhalten, sondern die heilsame Wirkung des Schreibens spüren. Denn Schreiben hilft, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu verarbeiten – und sich aus familiären und gesellschaftlichen Mustern zu lösen und ein Gefühl für die nachhaltigen Folgen von Krieg, Autoritarismus und Propaganda in der eigenen Familiengeschichte zu entwickeln.Das Schreibtreffen vermittelt Schreib-, Recherche- und (nonverbale) Kreativtechniken. Dazu gibt es – auf Wunsch – Anleitungen zur Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichten. (Archive, Kirchenbücher,
Auslandsrecherche, etc.)
Die Referenten:
Merle Hilbk, 56, ist Schriftstellerin. Sie hat Jura studiert, war Redakteurin bei der „Zeit“ – und ist ausgebildete Schreibtherapeutin. Sie arbeitet mit Methoden aus dem „Creative Writing“, der Poesietherapie und der eher
gruppenorientierten Methode des „CAST“, Creative Arts in Social Transformation. Sie arbeitet im Auftrag von Gedenkstätten, Stiftungen, Sozialträgern und im Auftrag des Goethe-Institutes in Belarus und der
Ukraine.
11,60 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 29.09.2026
Zeit: 17:00 - 19:15 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Führung durch die Kinder- und Jugendbibliothek
Die Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt- und Regionalbibliothek lädt alle Interessierten zu der Führung durch das Haus in der Collegienstraße 10 ein. Die Führung beginnt mit einer kurzen Darstellung der Historie des Gebäudes. Im anschließenden Rundgang bekommen die Teilnehmenden einen spannenden Einblick in die Bibliotheksarbeit einer Kinder- und Jugendbibliothek. Tipps zur Medienrecherche sowie Informationen zur Anmeldung runden die Bibliotheksführung ab.0,00 €
Ort: Kinder- und Jugendbibliothek, Collegienstr.10
Beginn: 14.10.2026
Zeit: 16:00 - 17:00 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Farbenfrohe "Collage der Freude" – Gestalten mit Papier & Bildern: barr
Willkommen zur Kreativzeit!Heute gestalten Sie eine bunte Collage mit dem Titel:
'Das macht mich froh!'
Blättern Sie in Zeitschriften, schneiden Sie schöne Bilder aus oder nutzen Sie die Bildvorlagen.
Sie können auch malen oder mit buntem Papier gestalten.
Am Ende dürfen Sie Ihr Werk gerne vorstellen - wenn Sie möchten.
Viel Freude beim Basteln
5,80 €
Ort: VHS, Raum 0.06 (Haus 2)
Beginn: 20.10.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Führung durch die Stadt- und Regionalbibliothek
Die Bibliothek befindet sich in einem historischen Gebäude, einem ehemaligen Teppichhaus. Dessen Historie und die über 100-jährige Geschichte der Bibliothek werden im Vortrag erläutert. Anschließend findet ein Rundgang statt, der auch mal hinter die Kulissen schauen lässt. Sie werden informiert über Anmeldeformalitäten und Dienstleistungen der öffentlichen Bibliothek. Es werden Hinweise bei der Literaturrecherche innerhalb des Stadtnetzes, aber auch über die Nutzung des Internets als wertvolle Informationsquelle gegeben.0,00 €
Ort: Stadt- und Regionalbibliothek, Bischofstr. 17
Beginn: 20.10.2026
Zeit: 16:30 - 17:30 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Schreibgruppe Biografisches Schreiben
In der Schreibgruppe „Biografischen Schreiben“ wollen wir nicht nur Erinnerungen festhalten, sondern die heilsame Wirkung des Schreibens spüren. Denn Schreiben hilft, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu verarbeiten – und sich aus familiären und gesellschaftlichen Mustern zu lösen und ein Gefühl für die nachhaltigen Folgen von Krieg, Autoritarismus und Propaganda in der eigenen Familiengeschichte zu entwickeln.Das Schreibtreffen vermittelt Schreib-, Recherche- und (nonverbale) Kreativtechniken. Dazu gibt es – auf Wunsch – Anleitungen zur Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichten. (Archive, Kirchenbücher,
Auslandsrecherche, etc.)
Die Referenten:
Merle Hilbk, 56, ist Schriftstellerin. Sie hat Jura studiert, war Redakteurin bei der „Zeit“ – und ist ausgebildete Schreibtherapeutin. Sie arbeitet mit Methoden aus dem „Creative Writing“, der Poesietherapie und der eher
gruppenorientierten Methode des „CAST“, Creative Arts in Social Transformation. Sie arbeitet im Auftrag von Gedenkstätten, Stiftungen, Sozialträgern und im Auftrag des Goethe-Institutes in Belarus und der
Ukraine.
11,60 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 27.10.2026
Zeit: 17:00 - 19:15 Uhr
Termine: 1
Plätze frei
Workshop Biografisches Schreiben für Kriegsenkel
"Kriegsenkel" sind Angehörige der 1960er und 1970er-Jahrgänge, deren Eltern den Krieg als Kinder und Jugendliche erlebt haben und - oft unbemerkt - unter dem Eindruck von belastenden Erfahrungen stehen. Erfahrungen, die auch das Leben der weiteren Folgegenerationen beeinflussen, die nun zu fragen beginnen, wie sie das eigene Leben, die eigenen Ziele und Ängste geprägt haben könnten: Wieso fühle ich mich nirgendwo zu Hause? Wieso fällt es mir so schwer, beruflich Fuß zu fassen? Warum habe ich solche Schwierigkeiten, meine Gefühle zu verstehen?Dies ist nur eine kleine Auswahl an Themen, die Kriegsenkel beschäftigen.
Der Workshop „Die Macht der Biographie“ stellt eine Methode vor, die auf diese spezifischen Themen von Kriegsenkeln eingeht und sie zu den verborgenen Sedimenten ihrer Erfahrung führen kann. Er vermittelt Kenntnisse und Handwerkstechniken, die dazu beitragen, das Schreiben effektiv als persönliche Ressource nutzen zu können.
Zum Inhalt:
Schreiben ist mehr als ein ästhetischer Gestaltungsprozess von Sprache. Es ist eine Methode der Selbsterkenntnis, die wie ein psychologischer Klärungsprozess wirken kann. Denn zu jedem persönlich verfassten Text liefert das Unterbewusstsein einen Subtext mit, der dem Verfasser oft erst beim Durchlesen bewusst wird – und der überraschende Erkenntnisse darüber liefern kann, was die Eltern weitergaben.
Es ist allerdings nicht damit getan, sich einfach vor ein leeres Blatt zu setzen und das aufzuschreiben, was einem durch den Kopf geht. Denn um die „Stimme des Unterbewussten“ wahrnehmen zu können, gilt es zunächst, sich mit einigen Fragen auseinanderzusetzen:
Wie strukturiere ich meine Gedanken? Bin ich die Stimme meines Inneren oder „neutraler“ Beobachter? Wie gehe ich mit starken Emotionen beim Schreiben um – lasse ich mich von ihnen tragen oder versuche ich, sie aus einer Außenperspektive zu betrachten? Welche formalen Gestaltungselemente erzeugen welche Wirkung?
Was will ich persönlich durch das Schreiben erreichen: Ereignisse vor dem Vergessen bewahren oder mich von bestimmten Bildern befreien?
Die vorgestellte Methode wird im Workshop praktisch erprobt. Deshalb bitte Schreibwerkzeug, Laptop o.ä. mitbringen.
Die Dozenten:
Merle Hilbk, Jahrgang 1969, Kriegsenkelin, ist Schriftstellerin („Sibirski Punk“, „Chaussee der Enthusiasten“, „Tschernobyl Baby“) und Osteuropa-Reporterin in Berlin. Sie hat als Redakteurin im „Dossier“ der „Zeit“ gearbeitet und kreatives Schreiben an verschiedenen Universitäten in Deutschland und Russland unterrichtet.
67,50 €
Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 07.11.2026
Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Termine: 2
Plätze frei