Programm
Kursdetails

Straßen erzählen Geschichte(n): Lindenstraße mit Besichtigung der Gertraudenkirche bis zum Carthausplatz: Spaziergang

Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Die "magischen" Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.
Es sind unbedingt feste Schuhe zu tragen, es wird seitens der VHS keine Haftung übernommen.

Der Anger befindet sich im Wohnbezirk Fischerkiez im Stadtteil Gubener Vorstadt von Frankfurt (Oder). Im Norden trennt eine von Martin Kießling errichtete Wohnanlage den Park von der Sankt-Gertraud-Kirche. Im Nordwesten befindet sich an der Kreuzung der Straßen Walter-Korsing-Straße, Kellenspring, Paul-Feldner-Straße und Dr.-Martin-Luther-Straße der Kellenbrunnen. Im Osten, in Richtung des Flusses Oder, ist die Westseite der Walter-Korsing-Straße (ab 1846 Anger oder Am Anger, ab 1953 Walter-Korsing-Straße[1]) geschlossen mit Mehrfamilienhäusern bebaut, nur unterbrochen von der Lehmgasse und der Steingasse. Der Park beginnt im Norden am Haus Walter-Korsing-Straße 5 und endet im Süden am Haus Nr. 33. Von diesen Häusern stehen die Nummern 25 und 29 unter Denkmalschutz. Im Südosten führt der Hermann-Weingärtner-Weg an einer Straßenbahnwendeschleife vorbei zur Insel Ziegenwerder.
Der Carthausplatz in Frankfurt (Oder) erinnert an das Kartäuserkloster, das 1396 gegründet wurde, durch die Hussiten zerstört wurde und später der Universität übereignet wurde. Ursprünglich trug der Platz die Bezeichnung "Platz am Carthaus". Nach der Zerstörung des Klosters im Dreißigjährigen Krieg wurde es durch die Universität wiederhergestellt. Auf dem Carthausplatz werden heute wechselnde Kunstwerke präsentiert, nachdem ein früheres Denkmal an das Telegraphen-Bataillon Nr. 2 entfernt wurde.

Sankt Gerteud
1865 setzte der Magistrat eine Kommission für einen Neubau von St. Gertraud ein. Nach Landerwerb und Architektensuche konnte 1873 mit einer Anleihe ein Neubau im neogotischen Stil begonnen werden. Die Entwürfe der dreischiffigen, neugotischen Basilika stammten von den Architekten Carl Christ und Wilhelm Kinzel. Am 20. Dezember 1878 war der Bau vollendet und die neue Kirche wurde eingeweiht. Das Ereignis war bedeutsam, da es sich um den ersten Kirchenneubau in Frankfurt seit dem Mittelalter handelte. Die Gemeinde feierte die Einweihung später. 1879 war die Orgel fertig.

Um 1882/1885 erhielt St. Gertraud eine neue Turmspitze. Um 1930 erfolgten wieder Reparaturarbeiten, infolgedessen vielfältiger Zierrat entfernt wurde. Der Turm erhielt seine Spitze in der heutigen Form.

Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche durch Artillerietreffer schwer beschädigt, aber rasch wieder instand gesetzt. Am 15. Mai 1949 wurde die provisorisch renovierte Kirche wieder genutzt.

1975 wurden die Gertraud- und Mariengemeinde vereint. Finanziert mit Hilfe eines Kirchenbauprogramms in der DDR, wurde beim Umbau 1978 bis 1980 in St. Gertraud eine Zwischendecke auf der Höhe der ehemaligen Emporen eingezogen: Im unteren Geschoss entstanden Gemeinde- und Büroräume, im oberen Geschoss ein Kirchraum.

Nach 1980 wurden die mittelalterlichen Kunstgüter Hochaltar, Bronzetaufe, ein siebenflammiger Leuchter und viele Epitaphien aus der Marienkirche in den oberen Kirchraum eingebracht.

Kursnr. V109.11
Kurstermine
0
Termin Di., 09.09.2025, 15:00 Uhr - 17:15 Uhr
Kursort St. Gertraud Kirche, Getraudenplatz 6
Dozent

Kurs

Straßen erzählen Geschichte(n): Lindenstraße mit Besichtigung der Gertraudenkirche bis zum Carthausplatz: Spaziergang


Kursnummer: V109.11

Anzahl Termine
0

Wann
Di., 09.09.2025, 15:00 Uhr - 17:15 Uhr

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Wer

Kursgebühr:

5,00 €


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