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Agroforst - ein interessantes Konzept (auch für Gemeinschaftsgärten?)

Agroforst - Waldgarten, Foodforest, Nahrungswald, was ist das?

Bei Agroforstprojekten werden Bäume und Sträucher mit Ackerkulturen kombiniert. Waldgärten sind eine Form von Agroforstwirtschaft. Die Kombination aus (Obst-)Bäumen mit Gemüse und Kräutern kann auch in jedem Gemeinschaftsgarten Anwendung finden.
Bäume speichern CO2, produzieren Sauerstoff und kühlen ihre Umgebung. Sie fördern aber auch Bodenfruchtbarkeit und -lebewesen. Der Vortrag ist auch für private Gärtner/-innen geeignet.
Referentin: Noemi Stadler-Kaulich (Mollesnejta - Institut für Agroforstwirtschaft )
Es ist möglich, am Kursende darüber ins Gespräch zu kommen.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 28.05.2026
Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Termine: 1

Besuch beim Eisenbahnverein Letschin: Ausflug; inklusiv

Der Letschiner Eisenbahnverein hat auf einem großen Gelände Eisenbahnsicherungs- und Landmaschinentechnik des 19. und 20. Jahrhunderts gesammelt und ausgestellt. Man kann mehrere Modelleisenbahnen, Uniformen, Fahrkartendrucker, Stellwerkstechnik sowie historische Landmaschinen u.v.m. besichtigen. Aber nicht nur das - eine kleine Feldbahn lädt zur Rundfahrt ein. Wir erhalten eine interessante Führung. Es erwartet Sie ein spannender Tag bei dem alle auf ihre Kosten kommen. Ein kleiner Imbiss ist möglich. Um Spenden wird gebeten.

Anreise: Bahn: von Frankfurt/Oder, Seelow, Wriezen Bad Freienwalde oder Eberswalde über die Strecke Eberswalde - Frankfurt/Oder. Der Bahnhof ist etwa 5 min. Fußweg von Verein entfernt.
Straße: über die B167 und die L334
Bei Interesse an Fahrgemeinschaft oder Mitnahmeangebote bitte anrufen bei Frau Kurzwelly Tel. 0335 500 800 23

0,00 €

Ort: Letschin, Bahnhofstr. 18b
Beginn: 06.06.2026
Zeit: 10:00 - 12:15 Uhr
Termine: 1

Besuch des ehemaligen NS-Arbeitslager in Schwetig: Führung

Die Gebäude des Lagers entstanden bereits 1938 als Unterkunft für Autobahn-Bauarbeiter. Im Oktober 1940 wurden sie zum Arbeitserziehungslager umfunktioniert. In Schwetig wurden vor allem ausländische Zwangsarbeiter gefangengehalten. Die Häftlinge stammten dabei aus 14 verschiedenen Nationen. Die Mehrheit bildeten Polen, Russen, Weißrussen und Ukrainer. Dabei war das für nur 400 Insassen ausgelegte Lager ständig mit etwa 800 Häftlingen überbelegt.Gründe für eine Einweisung waren zum Beispiel Fluchtversuche, aber auch Beschwerden von Arbeitgebern und Denunzianten über "Verletzung von Arbeitspflichten", "Bummelei" oder "Aufsässigkeit". Ziel war die "Umerziehung" der Arbeiter. Diejenigen, die die harte Arbeit, den Hunger und die Schikanen des Lagerpersonals überlebten, wurden abgemagert und gebrochen an ihre ursprüngliche Zwangsarbeitsstelle zurückgeschickt. Dort sollten sie als abschreckendes Beispiel für die anderen Zwangsarbeiter dienen.
Insgesamt wurden über die mehr als vier Jahre seines Bestehens etwa 10.000 Häftlinge im Lager gefangengehalten. Über die Anzahl der Todesopfer gibt es unterschiedliche Angaben, die zwischen 1.000 und 4.000 liegen. In den Nachkriegsjahren wurde weder durch die DDR noch durch die Volksrepublik Polen des Lagers gedacht. Noch 1963 befanden sich in den Resten des Lagers zerbrochene Teller und Tassen sowie Knochen der verbrannten Häftlinge. Erst 1977 errichtete Polen eine Gedenkstätte. Sie besteht aus einem kleinen Turm mit einer Gedenktafel und einer Mauer. Diese enthält ein Fenster, dessen Vergitterung nach innen aufgebrochen ist. Dies soll die Befreiung von außen symbolisieren. Nach dem Jahr 2000 fügte man eine weitere Gedenktafel hinzu, die auf Polnisch und Deutsch an das Lager erinnert. 2007 wurde an der Mauer mit dem Fenster eine weitere Tafel mit den Namen von 60 Opfern angebracht, die von der Stadt Słubice finanziert wurde. (wikipedia)

Wir radeln wir gemeinsam (insgesamt  ca. 20 km), wer nicht so fit ist kann per Fahrgemeinschaft oder privat (bitte anmelden) die Veranstaltung ebenfalls besuchen.
Abfahrt mit Rad: 15:30 Uhr ab Grenzpunkt Slubice

0,00 €

Ort: Schwetig/Swieco
Beginn: 05.05.2026
Zeit: 16:00 - 19:15 Uhr
Termine: 1

Betreuungsvermeidende Verfügungen: Vorsorgevollmacht, Patientenverf.

Jede/-r kann in die Lage kommen, dass er/sie aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls die Aufgaben seines täglichen Alltags nicht mehr oder nur noch teilweise selbst regeln kann. Vor so einer Situation hat jede/-r Angst und fragt sich: Wer entscheidet für mich? Habe ich überhaupt noch Einfluss auf mein Leben? Werden meine Wünsche und Vorstellungen noch beachtet? Erhalte ich z .B. ärztliche Behandlungen, obwohl ich das nicht will?
Bei den eigenen Vorstellungen wird oft vergessen, dass selbst die eigenen Angehörigen ohne eine ausdrückliche Bevollmächtigung nicht für einen handeln können, so dass bei Fehlen der Vollmacht eine rechtliche Betreuung eingerichtet werden muss.
In der Veranstaltung wird informiert, wie jede:r durch eine Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung für diese besondere Lebenssituation vorsorgen kann, um möglichst die Anordnung einer rechtlichen Betreuung zu vermeiden oder aber zumindest seine Vorstellungen und Wünsche zur Regelung der wichtigen Fragen so aufzuschreiben, dass diese von anderen Personen und auch vom Gericht beachtet werden müssen.
Materialkosten für Kopien von 1,50 € sind an die Dozentin zu zahlen.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 06.05.2026
Zeit: 17:30 - 19:00 Uhr
Termine: 1

Das Klingetal: malerischer Städtebau - historischer Spaziergang

Beim Wohnquartier „Am grünen Weg“ handelt es sich um die zweitgrößten Siedlung von Martin Kießling in Frankfurt (Oder). Kießling selbst hat das Ensemble als einer der “interessantesten und liebenswürdigsten” Aufträge in Frankfurt (Oder) bezeichnet. Seine planerische Hingabe ist unschwer zu erkennen. Der Spaziergang führt auch zur Evangelischen Kirche Sankt Georg. Geschichte mit all ihren Herausforderungen wird lebendig.

5,80 €

Ort: Altes Konsument, Berliner Str. 14
Beginn: 11.05.2026
Zeit: 16:00 - 18:15 Uhr
Termine: 0

Der lange Schatten der Treuhandanstalt

Das Handeln der Treuhandanstalt prägt bis heute die Wertschöpfung in den neuen Bundesländern. In den 1990er Jahren schuf sie die Grundlage für die Eigentumsstruktur, die Branchenlandschaft und die Kapitalbasis der ostdeutschen Wirtschaft. Die Treuhandanstalt sollte 9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4,1 Millionen Arbeitsplätzen innerhalb kürzester Zeit „markttauglich” machen. Millionen Menschen verloren damals ihre Arbeitsplätze und damit ihre Lebensgrundlage, da die Betriebe privatisiert oder liquidiert wurden. Die Ausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale” zeigt anhand von Lebensgeschichten die Folgen der Treuhandpolitik.
Dieses beispiellose Tempo führte zu erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen, darunter den Verlust von zwei Dritteln der Arbeitsplätze in der ostdeutschen Industrie. Der Großteil der Treuhand-Privatisierungen ging an westdeutsche oder ausländische Investoren. Bis heute liegen daher Wertschöpfung, Gewinne, Forschung und zentrale Unternehmensfunktionen oft im Westen, während im Osten eher Produktions- und Zulieferfunktionen angesiedelt sind.
Im Rahmen der derzeit an der Volkshochschule gezeigten Ausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“ findet eine Podiumsdiskussion über die Folgen und Lehren aus der Politik der Treuhandanstalt statt:
Wann: am 22. April 2026, 17 Uhr
Wo: Volkshochschule Frankfurt (Oder), Gartenstraße 1
Mit: Dagmar Enkelmann, Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Initiatorin der Ausstellung,
Martin Wilke, Zeitzeuge und ehemaliger Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder)
Heinz Kannenberg, langjähriger Lokalchef der MOZ
Moderation: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Eintritt frei!

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 22.04.2026
Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Termine: 1

Deutsch-Polnische Radtour

Kostenlose deutsch-polnische Radtour im Umfeld des Europatages. Die Route führt auf polnischer und deutscher Seite entlang der Oder. Bitte Picknick und ausreichend zu trinken sowie Personalausweis mitbringen. Gemütliches Tempo (familienfreundlich), Streckenlänge ca. 45 km. Weitere Informationen: https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung

0,00 €

Ort: Bahnhof Frankfurt (Oder), Vorplatz
Beginn: 09.05.2026
Zeit: 10:15 - 18:15 Uhr
Termine: 1

Dr. Wald: Gutes für Körper & Geist: barrierefrei & inklusiv

Im Wald kann man gut entspannen. Man kann vieles entdecken, sehen, hören, fühlen. Wir wollen zusammen spazieren gehen und etwas über den Wald lernen, aber auch etwas für die Erholung tun.

0,00 €

Ort: Stadtwald, "Wupis Imbiss"
Beginn: 07.05.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 0

Exkursion:Parlament und Regierung in Berlin - Mit Besuch des Bundestages

Was passiert in den Bundesministerien, was macht eigentlich das Bundeskanzleramt? Wo befindet sich das sog. „Kleine Regierungsviertel“? Und was macht ein Bundestagsabgeordneter, wenn er nicht im Plenum ist und wie arbeitet der Deutsche Bundestag? Oft werden diese Fragen gestellt. Und die meisten wissen sowieso besser, wie Politik gemacht wird oder gemacht werden sollte. Die Führung zu verschiedenen Institutionen vermittelt zahlreiche Fakten und Hintergründe und macht manches im Politikgeschehen verständlicher.

Für den Besuch im Deutschen Bundestag sind bei der Anmeldung folgende Informationen notwendig: Name, Vorname und Geburtsdatum.


Anmeldung hier:
https://www.kvhs-pm.de/kurs/politik-gesellschaft-umwelt/politik-zeitgeschehen-geschichte/exkursion-parlament-und-regierung-in-berlin-mit-besuch-des-deutschen-bundestages/F26K10208

5,80 €

Ort: Invalidenstraße/Ecke Chausseestraße an den roten Arkaden (U-Bhf. N
Beginn: 06.06.2026
Zeit: 11:30 - 15:00 Uhr
Termine: 1

Keine Online-Anmeldung möglich Keine Online-Anmeldung möglich

Fakten, Lügen, Halbwahrheiten - was ist richtig, was ist falsch? barrierefrei

Tagtäglich treffen wir im Internet und in sozialen Medien auf Inhalte, die bewusst täuschen und manipulieren.

Wir wollen fit werden im Umgang mit Desinformation: Was steckt dahinter? Wie erkennt man sie? Und was kann man konkret dagegen tun?
Sie erhalten Informationen und praktische Tipps für den Alltag. Themen sind:
Falschinformationen verstehen: Was sind Desinformationen, wer verbreitet sie – und mit welchem Ziel? Welche Auswirkungen haben sie?
Falschinformationen erkennen: Welche Manipulationsstrategien werden genutzt? Wie lassen sich Informationen überprüfen?
Falschinformationen begegnen: Was hilft im Umgang mit Desinformationen?

Wir wollen gemeinsam lernen und Beispiele finden.

0,00 €

Ort: KB8, Franz-Mehring-Str. 20 (Mikado)
Beginn: 28.04.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 1