Kultur und Gestalten Kunst und Kultur 60+

Kunst und Kultur 60+

Katholische Kirche "Heilig Kreuz" und Kirchturm: Führung

Der Bau der katholischen Kirche nach Plänen des Architekten Engelbert Seibertz begann 1897. Die Kirchweihe als Heilig-Kreuz und Königin-des-Heiligen-Rosenkranz-Kirche erfolgte 1899.
Der Name Heilig Kreuz wurde von der ursprünglich in der Grapengießer Gasse zu findenden Kirche übernommen. Der Doppelname entstand auf den Wunsch des zur Zeit der Segnung bereits verstorbenen Pfarrers Erzpriester Julius Winkler, der die Kirche Rosenkranz-Kirche nennen wollte. Das Glasmosaik über dem Hauptportal weist noch heute auf den Rosenkranz hin.

Rene Pachmann, Hochschulseelsorger und engagierter Bürger der Stadt führt durch die Kirche und auf den Kirchturm.
Die Führung ist in einfacher Sprache und geeignet für Jede/n.

0,00 €

Ort: Katholische Kirche Franz-Mehring-Straße 4
Beginn: 05.03.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 1

Sütterlin-Schrift lesen und schreiben lernen: Einführung

Schrift bedeutet, sich die Vergangenheit gegenwärtig machen zu können. Dazu muss man sie lesen können. Ägyptische Hieroglyphen waren lange Zeit nicht zu entziffern, bis über die Keilschrift die Lösung gefunden wurde. Mit unseren privaten Dokumenten und Briefen unserer Vorfahren oder auch Auszügen aus alten Archivunterlagen oder Kirchenbüchern kann es uns auch so gehen. Wir können sie nicht enträtseln, es sind böhmische Dörfer für uns.
Bis 1941 wurde die Sütterlin-Schrift gelehrt und geschrieben, danach verboten und stattdessen nur noch das lateinische Alphabet in den Schulen unterrichtet.
Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Grafiker Ludwig Sütterlin aus den altdeutschen Schriften entwickelt, die in den davor liegenden Jahrhunderten verwandt wurden und unter den Namen Kurrent- oder Kanzleischriften bekannt sind.
Möchten Sie alte Dokumente privater oder öffentlicher Art selbst lesen können? Der heutige Termin ist eine Einführung, wenn sich danach ausreichend Teilnehmer/-innen finden, kann ein Kurs verabredet werden.

6,80 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 09.03.2026
Zeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Termine: 1

Die Entwicklung des Personenbahnhofs Frankfurt nach 1924 bis heute

Der Bahnhof Frankfurt (Oder) ist der wichtigste Personenbahnhof der Stadt Frankfurt (Oder). Er zählt zu den bedeutendsten Bahnhöfen im Land Brandenburg. Er dient dem Personennah- und -fernverkehr und ist seit 1945 Grenzbahnhof für den Verkehr mit Polen. Der Bahnhof wurde mehrfach erheblich umgebaut. Ein Gebäude auf dem Gelände des ersten Frankfurter Bahnhofs nördlich der heutigen Station steht unter Denkmalschutz, ebenso die als Eisenbahnersiedlung gebaute Wohnanlage Kiliansberg am Bahnhofsvorplatz mit einem Denkmal für im Ersten Weltkrieg gefallene Eisenbahner. In dem Bildervortrag wird die wechselvolle Geschichte des Bahnhofes widergespiegelt.

5,80 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 13.03.2026
Zeit: 15:00 - 16:30 Uhr
Termine: 1

Geschichtensalon

Zwei Geschichtenerzähler/-innen laden ein zum Zuhören und selbst erzählen. Bei einem Tee wollen wir zuhören, vielleicht selbst erzählen und bei Bedarf ins Gespräch kommen über die Welt der Märchen, Mythen und Sagen. Mitzubringen sind zwei offene Ohren, vielleicht Tee und Kekse für sich selbst und zum Teilen.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 10.04.2026
Zeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Termine: 1

Straßen erzählen Geschichte(n): Herbert-Jensch-Straße: Spaziergang

Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Die "magischen" Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.
Es sind unbedingt feste Schuhe zu tragen, es wird seitens der VHS keine Haftung übernommen.

Herbert-Jensch-Str. von Straße Am Winterhafen bis Kliestower Weg

Industrieviertel durchmischt mit Wohnbebauung (Gaswerk, Schlachthof, Villa Paetsch)

Die Herbert-Jensch-Str. ist die Hauptachse des sich seit der zweiten Hälfte des 19. Jh. entwickelnden Industriegebietes im Norden Frankfurts. Jensch, Herbert, Widerstandskämpfer, Arbeiterfunktionär, geb. 13.08.1900 Breslau, gest. 05.06.1944 Brest (Frankreich). J. war 1919-20 beim Reichswasserschutz auf der Oder in Breslau und wurde nach Frankfurt (Oder) versetzt. Von 1921 bis 1939 Notstandsarbeiten und Schlosser in verschiedenen Frankfurter Betrieben. 1923 trat er in die KPD ein und war 1929-33 Stadtverordneter der KPD, 1930-33 Vorsitzender der Ortsgruppe der KPD in Frankfurt (Oder), 1930 Provinziallandtags-Abgeordneter der KPD in Brandenburg. Am 02.03.1933 Verhaftung und Schutzhaft im KZ Sonnenburg und im Gefängnis Plötzensee sowie im Untersuchungsgefängnis Moabit. 1935-39 Maschinist in der „Ostquellbrauerei Frankfurt (Oder)“, Heizer auf dem Dampfer „Großer Kurfürst“ der Schlesischen Dampferkompanie. 1939 zur Marine gezogen. Stationierung später in Brest. 1941-44 Verbindung zur französischen Hafenarbeitergewerkschaft und zur Resistance. Am 05.06.1944 wurde J. auf offener Straße in Brest von SS-Angehörigen erstochen. (Quelle Stadtseite)

5,80 €

Ort: Herbert-Jensch-Str./Einmündung Straße Am Winterhafen
Beginn: 16.04.2026
Zeit: 15:00 - 17:15 Uhr
Termine: 1

Straßen erzählen Geschichte(n): Paul-Feldner-Straße: Spaziergang

Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Die "magischen" Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.
Es sind unbedingt feste Schuhe zu tragen, es wird seitens der VHS keine Haftung übernommen.

Paul-Feldner-Straße, Walter-Korsing-Straße, Fischerstraße

Stark veränderte Wohn- und Mischbebauung

Schwerpunkt: Fischerstraße - ein Wandel zur touristischen Vorzeigestraße

Benannt wurde die Fischerstraße nach den dort wohnenden Fischern, die im Gegensatz zu den Kietzer Fischern der Lebuser Vorstadt (bekannt seit 1592) nicht privilegiert waren. 1571 wurden die ersten Vorstadtfischer in der Gubener Vorstadt erwähnt. Auf das Jahr 1696 lässt sich die Fischerinnung der Gubener Vorstadt zu Frankfurt (Oder) zurückdatieren. Am 21. Januar wurde ihr das Privilegium erteilt. In diesem werden auch die der Lebuser Vorstadt „mit denselbigen Kietzern und Ziegelgäßnern“ genannt. Diese Straße wurde mehr und mehr, in nördlicher Richtung, zu einer Industrie-Anliegerstraße. Für die sich um die Jahrhundertwende (19./20. Jh.) stark entwickelnde Stadt war die Errichtung eines Elektrizitätswerkes erforderlich. Es entstand bis 1897 auf dem ehemaligen Finkensteinschen Grundstück, Ecke Bachgasse. Heute befindet sich an der Ecke Kellenspring ein regional bedeutendes Verlags- und Druckhaus. (Quelle Stadtseite)

Walter-Korsing-Straße
Auch heute noch tangiert diese Straße den Anger. Der Anger, einstmals die alte Gänsewiese und die Bleiche der Gubener Fischervorstadt, diente bis zum Ersten Weltkrieg als Exerzierplatz. Er wird westlich und östlich von einer Vierer- bzw. Zweierreihe Linden eingeschlossen (Lindenstraße) – der frühere Reitweg zwischen Gertraudenkirche (Gertraudenplatz) und dem Carthaus-Kloster (Carthausplatz). Seit den 20er Jahren des vorigen Jh. wurde er parkähnlich umgestaltet. Erst 2001 erhielt der Anger eine aufwändige Verjüngungskur. Mitten im Areal befindet sich ein Ehrenmal für Gefallene der Roten Armee. In dieser Straße kam es im Dezember 1983 zur Konstituierung des Instituts für Halbleiterphysik der Akademie der Wissenschaften. Damit erhielt Frankfurt (Oder) eine akademische Stätte der Grundlagenforschung. Korsing, Walter, Widerstandskämpfer, geb. 27.02.1905 Frankfurt (Oder), gest. 19.06.1933 Frankfurt (Oder). Der Antifaschist (Mitglied des Reichsbanners und des Deutschnationalen Kampfbundes) wurde in seiner Geburtsstadt Frankfurt (Oder) von der SA im Ragoser Talweg ermordet. (Quelle Stadtseite)

5,80 €

Ort: VHS, Eingang
Beginn: 28.05.2026
Zeit: 15:00 - 17:15 Uhr
Termine: 1

Geschichtensalon

Zwei Geschichtenerzähler/-innen laden ein zum Zuhören und selbst erzählen. Bei einem Tee wollen wir zuhören, vielleicht selbst erzählen und bei Bedarf ins Gespräch kommen über die Welt der Märchen, Mythen und Sagen. Mitzubringen sind zwei offene Ohren, vielleicht Tee und Kekse für sich selbst und zum Teilen.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 20.06.2026
Zeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Termine: 1