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Werner Seelenbinder. Ringer – Kommunist - Staatsfeind: Ausstellung

Werner Seelenbinder kam 1904 in Stettin zu Welt und wurde mit 13 Jahren Mitglied im Arbeitersport. Den Auftakt seiner erfolgreichen Karriere als Ringer bildete 1922 der Gewinn der Berliner Arbeitersport-Meisterschaft im Federgewicht. International sorgte er erstmals 1926 für Aufsehen, als er beim Arbeiter-Turn- und Sportfest in Wien siegte. Neben dem Sport engagierte sich Seelenbinder auch politisch: 1928 trat er der KPD bei. Weil er nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1933 den Hitlergruß verweigerte und im illegalen Widerstand gegen das Nazi-Regime aktiv war, wurde er verhaftet. Nach seiner Entlassung gehörte er dennoch der Ringer-Nationalmannschaft an und belegte bei den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin den vierten Platz. Obwohl er sportlich weiterhin sehr erfolgreich war und bis 1941 noch mehrmals Deutscher Meister wurde, verhafteten ihn die Nazis im Februar 1942 erneut. Am 5. September 1944 wurde er wegen „organisierter Vorbereitung zum Hochverrat und der landesverräterischen Feindbegünstigung“ vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 24. Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden enthauptet.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erhielten viele Orte in der DDR den Namen des Sportlers und Widerstandskämpfers. Im Jahr 2008 ist Werner Seelenbinder in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen worden.

0,00 €

Ort: VHS, Erdgeschoss, Flur vorderer Bereich
Beginn: 30.11.2026
Zeit: 10:00 - 19:00 Uhr
Termine: 30

Werner Seelenbinder. Ringer – Kommunist - Staatsfeind

Werner Seelenbinder kam 1904 in Stettin zu Welt und wurde mit 13 Jahren Mitglied im Arbeitersport. Den Auftakt seiner erfolgreichen Karriere als Ringer bildete 1922 der Gewinn der Berliner Arbeitersport-Meisterschaft im Federgewicht. International sorgte er erstmals 1926 für Aufsehen, als er beim Arbeiter-Turn- und Sportfest in Wien siegte. Neben dem Sport engagierte sich Seelenbinder auch politisch: 1928 trat er der KPD bei. Weil er nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1933 den Hitlergruß verweigerte und im illegalen Widerstand gegen das Nazi-Regime aktiv war, wurde er verhaftet. Nach seiner Entlassung gehörte er dennoch der Ringer-Nationalmannschaft an und belegte bei den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin den vierten Platz. Obwohl er sportlich weiterhin sehr erfolgreich war und bis 1941 noch mehrmals Deutscher Meister wurde, verhafteten ihn die Nazis im Februar 1942 erneut. Am 5. September 1944 wurde er wegen „organisierter Vorbereitung zum Hochverrat und der landesverräterischen Feindbegünstigung“ vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 24. Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden enthauptet.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erhielten viele Orte in der DDR den Namen des Sportlers und Widerstandskämpfers. Im Jahr 2008 ist Werner Seelenbinder in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen worden.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 04.12.2026
Zeit: 17:30 - 19:00 Uhr
Termine: 1

Peaceleaders - Frieden stiften und gemeinsam Lösungen entwickeln

Konflikte können viel kaputt machen – besonders, wenn man dabei geliebte Menschen verliert, denen man nahe stand. Wir kennen die Gefühle der Machtlosigkeit und der Traurigkeit, die damit einhergehen. Gerade, wenn plötzlich persönliche oder gesellschaftliche Ereignisse den Frieden zerstören wollen.

Wir glauben: Krisen bewältigt man am besten, wenn gerade keine ist. Das gilt für vergangene und zukünftige Krisen.

Gute Führungskräfte haben gelernt, sich selbst und andere gut durch Krisen zu navigieren.

Wenn auch Sie das lernen wollen, statten wir Sie mit dem nötigen Wissen und den notwendigen Fähigkeiten aus, um Konflikte erfolgreich bewältigen zu können. Situationen, die einfach kommen - ob Sie darauf vorbereitet sind, oder nicht.

Lassen Sie sich von guten Vorbildern inspirieren. Hier erhalten Sie Werkzeuge. Denn niemand sollte allein sein und das Gefühl haben, sowieso nichts bewirken zu können. Lernen Sie, wie Sie mit Selbstvertrauen Konflikten begegnen können. Wie Sie für sich und andere Verantwortung übernehmen. Werden Sie Leader for Peace.

23,50 €

Ort: VHS, Raum 1.04 (Haus 1)
Beginn: 13.11.2026
Zeit: 15:00 - 19:00 Uhr
Termine: 1

Willkommen in der Nachbarschaft! Fortbildung zum Nachbarschaftscoach

Diese Fortbildung widmet sich ganz der Herausforderung, wie man Nachbarschaftsgesellschaften anstoßen, begleiten und entwickeln kann.

Die Inhalte:
- Kontakt aufbauen zu Ihrer Nachbarschaft
- andere Nachbarn ermutigen, sich ebenfalls zu engagieren
- wie organisiert man Begegnungen und Gruppenprozesse
- die richtigen Stellen für Fragen um Aufenthaltsrecht, Bildung, Wohnen oder Gesundheit kennen

Alle Teilnehmenden erhalten zudem ein Handbuch mit allen relevanten Adressen in Brandenburg. Zudem besteht die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Coaching für die Zeit nach der Ausbildung. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.

Das Projekt ist kofinanziert von der Europäischen Union. Es findet statt in Kooperation mit der Phronesis Diskurswerkstatt gGmbH.

Teil 1: Präsenzworkshop am 8. Mai 2026 – 13.00h-17.00h
Teil 2: Videogespräch nach vier Wochen – eine Stunde nach Absprache
Teil 3: Beratung und Vernetzung

Es ist eine Schutzgebühr von 10,00 € zu zahlen.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 27.11.2026
Zeit: 13:00 - 17:00 Uhr
Termine: 1

Kietzcafe: Anliegen der Nachbarschaft

Wir wollen uns aktiv in unser Lebensumfeld einbringen. Jede/r bring ihr/sein Anliegen vor und wir überlegen, was zu tun ist. Wir wollen uns nicht nur beklagen, sondern versuchen, Wege der Umsetzung zu finden. Zuhören, einander verstehen und miteinander handeln kann hier praktiziert und geübt werden.
Bringt gern Tee, Kaffee oder einen Kuchen mit, in gemütlicher Runde denkt und redet es sich besser.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 0.19 (Haus 2)
Beginn: 16.09.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 1

Kietzcafe: Anliegen der Nachbarschaft

Wir wollen uns aktiv in unser Lebensumfeld einbringen. Jede/r bring ihr/sein Anliegen vor und wir überlegen, was zu tun ist. Wir wollen uns nicht nur beklagen, sondern versuchen, Wege der Umsetzung zu finden. Zuhören, einander verstehen und miteinander handeln kann hier praktiziert und geübt werden.
Bringt gern Tee, Kaffee oder einen Kuchen mit, in gemütlicher Runde denkt und redet es sich besser.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 0.19 (Haus 2)
Beginn: 16.12.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 1

Werden Sie Senior-Mediator/-in an Grundschulen: Projektvorstellung

Seniorpartner in School Landesverband Brandenburg e.V. (SiS) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, eine Brücke der Begegnung zwischen Jung und Alt an Schulen zu bauen und diese lebendig zu gestalten. Es ist Ziel dieses Projektes, dass Senioren und Seniorinnen Kinder und Jugendliche mit Hilfe der Mediation dabei unterstützen, ihre Konflikte friedlich zu lösen. Damit soll auch ein Beitrag für die Verständigung zwischen den Generationen geleistet werden. Es gibt immer mehr Menschen in der dritten Lebensphase, die sich mit einer sinnvollen freiwilligen Tätigkeit im Interesse des Gemeinwohls engagieren wollen. Gegenwärtig leben die Generationen oft voneinander getrennt. Junge Menschen erleben nur noch selten ihre Großeltern im Alltag. Sie erfahren kaum noch, was es bedeutet, von der Lebenserfahrung der älteren Generation zu lernen sowie ihre Wärme und Gelassenheit zu spüren. Die ältere Generation ist in dieser Initiative aufgefordert, mit Kindern und Jugendlichen neue Wege zur Konfliktlösung und zum friedlichen Zusammenleben zu beschreiten. Im Bereich Schule wird die Häufigkeit von Konflikten und deren Auswirkungen auf das Miteinander und das Lernklima beklagt. Viele junge Menschen kommen mit Problemen beladen in die Schule und haben nicht die Möglichkeit diese zu verarbeiten. Das Projekt SiS bildet Senioren und Seniorinnen zu Schulmediatoren und Schulmediatorinnen weiter, um sie anschließend jeweils im Zweierteam als Konfliktvermittler in Schulen einzusetzen. Die Mediation ist eine Möglichkeit der Vermittlung und Anwendung von Handlungsalternativen und Bewältigungsstrategien in Konflikten. In der Schulmediation ermöglicht sie eine aktive Begegnung zwischen Jung und Alt (Enkel- und Großelterngeneration). Daraus ergibt sich Für die Jugend ein erheblicher Gewinn an sozialer Kompetenz und damit bessere Chancen für die Gestaltung ihrer Zukunft. Für die Senioren und Seniorinnen ein höheres Maß an Zufriedenheit durch eine sinnvolle Betätigung. Für die Schulen eine Verbesserung des Lernklimas und damit des Lernerfolgs. Für die Gesellschaft: Zufriedene Bürger und Bürgerinnen in der dritten Lebensphase tragen zu einem guten gesellschaftlichen Klima bei. In der Enkelgeneration kann mit der Methode der Mediation ein wesentlicher Beitrag zur Eindämmung von Gewalt im Konfliktfall geleistet werden. Somit können in beiden Generationen die sozialen Fähigkeiten und damit auch die psychischen und physischen Befindlichkeiten verstärkt wer-den. Die Verbesserung der sozialen Kompetenz und eine Stärkung des Vertrauens bei Schülern und Schülerinnen kann zu einer Verminderung der Kosten für die Prävention von Gewalt führen.

Ziele der Initiative
• Verbesserung der Kommunikation zwischen den Generationen
• Steigerung des bürgerschaftlichen Engagements
• Aufgreifen und Nutzen von Erfahrungen und Leistungsfähigkeit der älteren Generation und Leistung eines sinnvollen Beitrages zum Gemeinwesen der Schulen
• Einsatz von Mediation, um Schüler und Schülerinnen mit gewaltfreien Konfliktlösungen vertraut zu machen
• Angebot von zusätzlicher Lebensorientierung und Sozialtraining für Schüler und Schülerinnen
• Längerfristiges Ziel: Es soll in Zukunft selbstverständlich sein, dass an Schulen Brandenburgs Senioren und Seniorinnen als Schulmediatoren und Schulmediatorinnen tätig sind.

Für die Arbeit von SiS in den Schulen wurden folgende Standards entwickelt
• Die freiwillige, ehrenamtliche Tätigkeit der Seniorpartner/-in wird vertraglich zwischen Ihnen und dem Verein vereinbart.
• Die 96-stündige Weiterbildung zum/zur Schulmediator/in bildet die Grundlage der Tätigkeit.
• Supervision, Trainingstage und Fortbildungen sind Maßnahmen zur Qualifizierung nach der Weiterbildung und werden für alle Schulmediatoren und Schulmediatorinnen Praxis begleitend angeboten.
• Die Zusammenarbeit zwischen SiS und der entsprechenden Schule wird durch eine vertragliche Vereinbarung geregelt, damit für alle Beteiligten der Rahmen für Verlässlichkeit und Kontinuität in der Zusammenarbeit hergestellt wird.
• Für die Arbeit in der Schule wird ein eigener Raum benötigt, der die Vertraulichkeit als Voraussetzung für die Mediation gewährleistet.

Die Erfahrung zeigt, dass die Tätigkeit der Seniorpartner von Schülern und Schülerinnen angenommen und von den Schulen als wertvoller Beitrag zur Gewaltprävention gesehen wird

Die Ausbildung ist gedacht für Menschen ab 55 Jahre.
Achtung, der nächste Kurs beginnt im September, bei Interesse bitte unbedingt zum Termin erscheinen.

Achtung, das Treffen heute ist digital. Wenn Sie von zu Hause teilnehmen wollen, schicken wir gern einen Link.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 24.09.2026
Zeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Termine: 1

Werden Sie Senior-Mediator/-in an Grundschulen: Projektvorstellung

Seniorpartner in School Landesverband Brandenburg e.V. (SiS) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, eine Brücke der Begegnung zwischen Jung und Alt an Schulen zu bauen und diese lebendig zu gestalten. Es ist Ziel dieses Projektes, dass Senioren und Seniorinnen Kinder und Jugendliche mit Hilfe der Mediation dabei unterstützen, ihre Konflikte friedlich zu lösen. Damit soll auch ein Beitrag für die Verständigung zwischen den Generationen geleistet werden. Es gibt immer mehr Menschen in der dritten Lebensphase, die sich mit einer sinnvollen freiwilligen Tätigkeit im Interesse des Gemeinwohls engagieren wollen. Gegenwärtig leben die Generationen oft voneinander getrennt. Junge Menschen erleben nur noch selten ihre Großeltern im Alltag. Sie erfahren kaum noch, was es bedeutet, von der Lebenserfahrung der älteren Generation zu lernen sowie ihre Wärme und Gelassenheit zu spüren. Die ältere Generation ist in dieser Initiative aufgefordert, mit Kindern und Jugendlichen neue Wege zur Konfliktlösung und zum friedlichen Zusammenleben zu beschreiten. Im Bereich Schule wird die Häufigkeit von Konflikten und deren Auswirkungen auf das Miteinander und das Lernklima beklagt. Viele junge Menschen kommen mit Problemen beladen in die Schule und haben nicht die Möglichkeit diese zu verarbeiten. Das Projekt SiS bildet Senioren und Seniorinnen zu Schulmediatoren und Schulmediatorinnen weiter, um sie anschließend jeweils im Zweierteam als Konfliktvermittler in Schulen einzusetzen. Die Mediation ist eine Möglichkeit der Vermittlung und Anwendung von Handlungsalternativen und Bewältigungsstrategien in Konflikten. In der Schulmediation ermöglicht sie eine aktive Begegnung zwischen Jung und Alt (Enkel- und Großelterngeneration). Daraus ergibt sich Für die Jugend ein erheblicher Gewinn an sozialer Kompetenz und damit bessere Chancen für die Gestaltung ihrer Zukunft. Für die Senioren und Seniorinnen ein höheres Maß an Zufriedenheit durch eine sinnvolle Betätigung. Für die Schulen eine Verbesserung des Lernklimas und damit des Lernerfolgs. Für die Gesellschaft: Zufriedene Bürger und Bürgerinnen in der dritten Lebensphase tragen zu einem guten gesellschaftlichen Klima bei. In der Enkelgeneration kann mit der Methode der Mediation ein wesentlicher Beitrag zur Eindämmung von Gewalt im Konfliktfall geleistet werden. Somit können in beiden Generationen die sozialen Fähigkeiten und damit auch die psychischen und physischen Befindlichkeiten verstärkt wer-den. Die Verbesserung der sozialen Kompetenz und eine Stärkung des Vertrauens bei Schülern und Schülerinnen kann zu einer Verminderung der Kosten für die Prävention von Gewalt führen.

Ziele der Initiative
• Verbesserung der Kommunikation zwischen den Generationen
• Steigerung des bürgerschaftlichen Engagements
• Aufgreifen und Nutzen von Erfahrungen und Leistungsfähigkeit der älteren Generation und Leistung eines sinnvollen Beitrages zum Gemeinwesen der Schulen
• Einsatz von Mediation, um Schüler und Schülerinnen mit gewaltfreien Konfliktlösungen vertraut zu machen
• Angebot von zusätzlicher Lebensorientierung und Sozialtraining für Schüler und Schülerinnen
• Längerfristiges Ziel: Es soll in Zukunft selbstverständlich sein, dass an Schulen Brandenburgs Senioren und Seniorinnen als Schulmediatoren und Schulmediatorinnen tätig sind.

Für die Arbeit von SiS in den Schulen wurden folgende Standards entwickelt
• Die freiwillige, ehrenamtliche Tätigkeit der Seniorpartner/-in wird vertraglich zwischen Ihnen und dem Verein vereinbart.
• Die 96-stündige Weiterbildung zum/zur Schulmediator/in bildet die Grundlage der Tätigkeit.
• Supervision, Trainingstage und Fortbildungen sind Maßnahmen zur Qualifizierung nach der Weiterbildung und werden für alle Schulmediatoren und Schulmediatorinnen Praxis begleitend angeboten.
• Die Zusammenarbeit zwischen SiS und der entsprechenden Schule wird durch eine vertragliche Vereinbarung geregelt, damit für alle Beteiligten der Rahmen für Verlässlichkeit und Kontinuität in der Zusammenarbeit hergestellt wird.
• Für die Arbeit in der Schule wird ein eigener Raum benötigt, der die Vertraulichkeit als Voraussetzung für die Mediation gewährleistet.

Die Erfahrung zeigt, dass die Tätigkeit der Seniorpartner von Schülern und Schülerinnen angenommen und von den Schulen als wertvoller Beitrag zur Gewaltprävention gesehen wird

Die Ausbildung ist gedacht für Menschen ab 55 Jahre.
Achtung, der nächste Kurs beginnt im September, bei Interesse bitte unbedingt zum Termin erscheinen.

Achtung, das Treffen heute ist digital. Wenn Sie von zu Hause teilnehmen wollen, schicken wir gern einen Link.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 27.10.2026
Zeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Termine: 1

Werden Sie Senior-Mediator/-in an Grundschulen: Projektvorstellung

Seniorpartner in School Landesverband Brandenburg e.V. (SiS) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, eine Brücke der Begegnung zwischen Jung und Alt an Schulen zu bauen und diese lebendig zu gestalten. Es ist Ziel dieses Projektes, dass Senioren und Seniorinnen Kinder und Jugendliche mit Hilfe der Mediation dabei unterstützen, ihre Konflikte friedlich zu lösen. Damit soll auch ein Beitrag für die Verständigung zwischen den Generationen geleistet werden. Es gibt immer mehr Menschen in der dritten Lebensphase, die sich mit einer sinnvollen freiwilligen Tätigkeit im Interesse des Gemeinwohls engagieren wollen. Gegenwärtig leben die Generationen oft voneinander getrennt. Junge Menschen erleben nur noch selten ihre Großeltern im Alltag. Sie erfahren kaum noch, was es bedeutet, von der Lebenserfahrung der älteren Generation zu lernen sowie ihre Wärme und Gelassenheit zu spüren. Die ältere Generation ist in dieser Initiative aufgefordert, mit Kindern und Jugendlichen neue Wege zur Konfliktlösung und zum friedlichen Zusammenleben zu beschreiten. Im Bereich Schule wird die Häufigkeit von Konflikten und deren Auswirkungen auf das Miteinander und das Lernklima beklagt. Viele junge Menschen kommen mit Problemen beladen in die Schule und haben nicht die Möglichkeit diese zu verarbeiten. Das Projekt SiS bildet Senioren und Seniorinnen zu Schulmediatoren und Schulmediatorinnen weiter, um sie anschließend jeweils im Zweierteam als Konfliktvermittler in Schulen einzusetzen. Die Mediation ist eine Möglichkeit der Vermittlung und Anwendung von Handlungsalternativen und Bewältigungsstrategien in Konflikten. In der Schulmediation ermöglicht sie eine aktive Begegnung zwischen Jung und Alt (Enkel- und Großelterngeneration). Daraus ergibt sich Für die Jugend ein erheblicher Gewinn an sozialer Kompetenz und damit bessere Chancen für die Gestaltung ihrer Zukunft. Für die Senioren und Seniorinnen ein höheres Maß an Zufriedenheit durch eine sinnvolle Betätigung. Für die Schulen eine Verbesserung des Lernklimas und damit des Lernerfolgs. Für die Gesellschaft: Zufriedene Bürger und Bürgerinnen in der dritten Lebensphase tragen zu einem guten gesellschaftlichen Klima bei. In der Enkelgeneration kann mit der Methode der Mediation ein wesentlicher Beitrag zur Eindämmung von Gewalt im Konfliktfall geleistet werden. Somit können in beiden Generationen die sozialen Fähigkeiten und damit auch die psychischen und physischen Befindlichkeiten verstärkt wer-den. Die Verbesserung der sozialen Kompetenz und eine Stärkung des Vertrauens bei Schülern und Schülerinnen kann zu einer Verminderung der Kosten für die Prävention von Gewalt führen.

Ziele der Initiative
• Verbesserung der Kommunikation zwischen den Generationen
• Steigerung des bürgerschaftlichen Engagements
• Aufgreifen und Nutzen von Erfahrungen und Leistungsfähigkeit der älteren Generation und Leistung eines sinnvollen Beitrages zum Gemeinwesen der Schulen
• Einsatz von Mediation, um Schüler und Schülerinnen mit gewaltfreien Konfliktlösungen vertraut zu machen
• Angebot von zusätzlicher Lebensorientierung und Sozialtraining für Schüler und Schülerinnen
• Längerfristiges Ziel: Es soll in Zukunft selbstverständlich sein, dass an Schulen Brandenburgs Senioren und Seniorinnen als Schulmediatoren und Schulmediatorinnen tätig sind.

Für die Arbeit von SiS in den Schulen wurden folgende Standards entwickelt
• Die freiwillige, ehrenamtliche Tätigkeit der Seniorpartner/-in wird vertraglich zwischen Ihnen und dem Verein vereinbart.
• Die 96-stündige Weiterbildung zum/zur Schulmediator/in bildet die Grundlage der Tätigkeit.
• Supervision, Trainingstage und Fortbildungen sind Maßnahmen zur Qualifizierung nach der Weiterbildung und werden für alle Schulmediatoren und Schulmediatorinnen Praxis begleitend angeboten.
• Die Zusammenarbeit zwischen SiS und der entsprechenden Schule wird durch eine vertragliche Vereinbarung geregelt, damit für alle Beteiligten der Rahmen für Verlässlichkeit und Kontinuität in der Zusammenarbeit hergestellt wird.
• Für die Arbeit in der Schule wird ein eigener Raum benötigt, der die Vertraulichkeit als Voraussetzung für die Mediation gewährleistet.

Die Erfahrung zeigt, dass die Tätigkeit der Seniorpartner von Schülern und Schülerinnen angenommen und von den Schulen als wertvoller Beitrag zur Gewaltprävention gesehen wird

Die Ausbildung ist gedacht für Menschen ab 55 Jahre.
Achtung, der nächste Kurs beginnt im September, bei Interesse bitte unbedingt zum Termin erscheinen.

Achtung, das Treffen heute ist digital. Wenn Sie von zu Hause teilnehmen wollen, schicken wir gern einen Link.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 19.11.2026
Zeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Termine: 1

Willkommen im Verein!

Unsere Fortbildung „Willkommen im Verein!“ vermittelt Ihnen alles, was Sie zur Ansprache von Menschen brauchen, die Sie für Ihren Verein interessieren wollen. Und besonders geht es darum, Menschen anzusprechen, die neu hier sind, vielleicht noch nicht so gut Deutsch sprechen und vielleicht auch noch nie von Vereinstätigkeit gehört haben.
Vereine integrieren. Denn die Menschen in Vereinen kommen zusammen, weil ein spezielles Interesse sie eint. Vereinsintern wird oft unterschieden in schon lange dabei und noch nicht so lange dabei. Doch wenn ein Mensch dabei ist, dann wird zunehmend egal wo sie herkommt, ob er eine Behinderung hat oder welche die Herkunfts-Sprache ist.

Die Fortbildung befasst sich mit den individuellen, den vereinsinternen und auch ausgewählten rechtlichen Aspekten, um gezielt sich und den Verein für Menschen aus anderen Ländern zu öffnen.

Die Fortbildung umfasst:
Drei moderierte Online-Treffen von ca. 1.45h innerhalb von drei Wochen.
Drei Selbst-Arbeitseinheiten auf Moodle von jeweils ca. 1.45h mit Informationen, weiterführenden Links, Arbeitsblöcken und einem Beispielverein, der die Schritte plastisch macht.
Eine Broschüre, die alle Inhalte zusammenfasst.

Die Inhalte
Erarbeitung des eigenen Vereinsprofils
Klärung der Zielgruppe für die Ansprache neuer Mitglieder
Informationen über Neubürger:innen, rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen
Erarbeitung von Auftritt und ggf. Vereinsflyer
Kommunikationsformen im Verein
Wertschätzung und Mitgliederbetreuung
Reflexion über Fettnäpfchen und wie man sie vermeiden kann

Es ist eine Schutzgebühr von 10,00 € zu zahlen.
Das Projekt ist kofinanziert von der Europäischen Union.

0,00 €

Ort: VHS-Online-Kurs
Beginn: 15.09.2026
Zeit: 17:00 - 18:40 Uhr
Termine: 3