Gesellschaft
Politik - Gesellschaft - Umwelt

Willkommen im Verein!

Unsere Fortbildung „Willkommen im Verein!“ vermittelt Ihnen alles, was Sie zur Ansprache von Menschen brauchen, die Sie für Ihren Verein interessieren wollen. Und besonders geht es darum, Menschen anzusprechen, die neu hier sind, vielleicht noch nicht so gut Deutsch sprechen und vielleicht auch noch nie von Vereinstätigkeit gehört haben.
Vereine integrieren. Denn die Menschen in Vereinen kommen zusammen, weil ein spezielles Interesse sie eint. Vereinsintern wird oft unterschieden in schon lange dabei und noch nicht so lange dabei. Doch wenn ein Mensch dabei ist, dann wird zunehmend egal wo sie herkommt, ob er eine Behinderung hat oder welche die Herkunfts-Sprache ist.

Die Fortbildung befasst sich mit den individuellen, den vereinsinternen und auch ausgewählten rechtlichen Aspekten, um gezielt sich und den Verein für Menschen aus anderen Ländern zu öffnen.

Die Fortbildung umfasst:
Drei moderierte Online-Treffen von ca. 1.45h innerhalb von drei Wochen.
Drei Selbst-Arbeitseinheiten auf Moodle von jeweils ca. 1.45h mit Informationen, weiterführenden Links, Arbeitsblöcken und einem Beispielverein, der die Schritte plastisch macht.
Eine Broschüre, die alle Inhalte zusammenfasst.

Die Inhalte
Erarbeitung des eigenen Vereinsprofils
Klärung der Zielgruppe für die Ansprache neuer Mitglieder
Informationen über Neubürger:innen, rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen
Erarbeitung von Auftritt und ggf. Vereinsflyer
Kommunikationsformen im Verein
Wertschätzung und Mitgliederbetreuung
Reflexion über Fettnäpfchen und wie man sie vermeiden kann

Es ist eine Schutzgebühr von 10,00 € zu zahlen.
Das Projekt ist kofinanziert von der Europäischen Union.

0,00 €

Ort: VHS-Online-Kurs
Beginn: 05.05.2026
Zeit: 17:00 - 18:40 Uhr
Termine: 3

Besuch des ehemaligen NS-Arbeitslager in Schwetig: Führung

Die Gebäude des Lagers entstanden bereits 1938 als Unterkunft für Autobahn-Bauarbeiter. Im Oktober 1940 wurden sie zum Arbeitserziehungslager umfunktioniert. In Schwetig wurden vor allem ausländische Zwangsarbeiter gefangengehalten. Die Häftlinge stammten dabei aus 14 verschiedenen Nationen. Die Mehrheit bildeten Polen, Russen, Weißrussen und Ukrainer. Dabei war das für nur 400 Insassen ausgelegte Lager ständig mit etwa 800 Häftlingen überbelegt.Gründe für eine Einweisung waren zum Beispiel Fluchtversuche, aber auch Beschwerden von Arbeitgebern und Denunzianten über "Verletzung von Arbeitspflichten", "Bummelei" oder "Aufsässigkeit". Ziel war die "Umerziehung" der Arbeiter. Diejenigen, die die harte Arbeit, den Hunger und die Schikanen des Lagerpersonals überlebten, wurden abgemagert und gebrochen an ihre ursprüngliche Zwangsarbeitsstelle zurückgeschickt. Dort sollten sie als abschreckendes Beispiel für die anderen Zwangsarbeiter dienen.
Insgesamt wurden über die mehr als vier Jahre seines Bestehens etwa 10.000 Häftlinge im Lager gefangengehalten. Über die Anzahl der Todesopfer gibt es unterschiedliche Angaben, die zwischen 1.000 und 4.000 liegen. In den Nachkriegsjahren wurde weder durch die DDR noch durch die Volksrepublik Polen des Lagers gedacht. Noch 1963 befanden sich in den Resten des Lagers zerbrochene Teller und Tassen sowie Knochen der verbrannten Häftlinge. Erst 1977 errichtete Polen eine Gedenkstätte. Sie besteht aus einem kleinen Turm mit einer Gedenktafel und einer Mauer. Diese enthält ein Fenster, dessen Vergitterung nach innen aufgebrochen ist. Dies soll die Befreiung von außen symbolisieren. Nach dem Jahr 2000 fügte man eine weitere Gedenktafel hinzu, die auf Polnisch und Deutsch an das Lager erinnert. 2007 wurde an der Mauer mit dem Fenster eine weitere Tafel mit den Namen von 60 Opfern angebracht, die von der Stadt Słubice finanziert wurde. (wikipedia)

Wir radeln wir gemeinsam (insgesamt  ca. 20 km), wer nicht so fit ist kann per Fahrgemeinschaft oder privat (bitte anmelden) die Veranstaltung ebenfalls besuchen.
Abfahrt mit Rad: 15:30 Uhr ab Grenzpunkt Slubice

0,00 €

Ort: Schwetig/Swieco
Beginn: 05.05.2026
Zeit: 16:00 - 19:15 Uhr
Termine: 1

Betreuungsvermeidende Verfügungen: Vorsorgevollmacht, Patientenverf.

Jede/-r kann in die Lage kommen, dass er/sie aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls die Aufgaben seines täglichen Alltags nicht mehr oder nur noch teilweise selbst regeln kann. Vor so einer Situation hat jede/-r Angst und fragt sich: Wer entscheidet für mich? Habe ich überhaupt noch Einfluss auf mein Leben? Werden meine Wünsche und Vorstellungen noch beachtet? Erhalte ich z .B. ärztliche Behandlungen, obwohl ich das nicht will?
Bei den eigenen Vorstellungen wird oft vergessen, dass selbst die eigenen Angehörigen ohne eine ausdrückliche Bevollmächtigung nicht für einen handeln können, so dass bei Fehlen der Vollmacht eine rechtliche Betreuung eingerichtet werden muss.
In der Veranstaltung wird informiert, wie jede:r durch eine Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung für diese besondere Lebenssituation vorsorgen kann, um möglichst die Anordnung einer rechtlichen Betreuung zu vermeiden oder aber zumindest seine Vorstellungen und Wünsche zur Regelung der wichtigen Fragen so aufzuschreiben, dass diese von anderen Personen und auch vom Gericht beachtet werden müssen.
Materialkosten für Kopien von 1,50 € sind an die Dozentin zu zahlen.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 06.05.2026
Zeit: 17:30 - 19:00 Uhr
Termine: 1

Klima und Psychologie : Webinar

Webinar-Reihe „Klima und Wir“: Klimaschutzwissen für alle!
In der kostenlosen Webinar-Reihe vermitteln Expert/-innen in Sachen Klimaschutz praxisnahes Wissen zu Klimawandel, Nachhaltigkeit und umweltbewusstem Handeln. Sie zeigen auf, wie der Klimawandel unseren Alltag prägt – von Gesundheit bis Konsum, von Mobilität bis Digitalisierung – geben verständliche Einblicke und alltagstaugliche Tipps.
Die Veranstaltungsreihe ist Teil des Projekts „vhs goes green 2“ und wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klima, im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.vhs-bw.de/projekte/vhs-goes-green-2/

07. Mai 2026, 18.00 Uhr - 19:30 Uhr: Klima und Psychologie – Anna-Sophie von Agris
„Was treibt jede/n Einzelne/n an, sich klimaschützend zu verhalten? Warum gelingt sozial-ökologisches/nachhaltiges Verhalten nicht immer – trotz positiver Einstellungen und bereits viel vorhandenem Wissen? Diese Fragen treiben Einige um! Mit einem Blick auf umweltpsychologische Forschung vermitteln wir passend dazu in diesem Workshop Wissen und praktische Ansätze, um Menschen besser zu verstehen und so Klimaschutzkampagnen und -aktionen wirksamer zu gestalten.“

0,00 €

Ort: VHS-Online-Kurs
Beginn: 07.05.2026
Zeit: 18:00 - 19:30 Uhr
Termine: 1

Dr. Wald: Gutes für Körper & Geist: barrierefrei & inklusiv

Im Wald kann man gut entspannen. Man kann vieles entdecken, sehen, hören, fühlen. Wir wollen zusammen spazieren gehen und etwas über den Wald lernen, aber auch etwas für die Erholung tun.

0,00 €

Ort: Stadtwald, "Wupis Imbiss"
Beginn: 07.05.2026
Zeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Termine: 0

Willkommen in der Nachbarschaft! Fortbildung zum Nachbarschaftscoach

Diese Fortbildung widmet sich ganz der Herausforderung, wie man Nachbarschaftsgesellschaften anstoßen, begleiten und entwickeln kann.

Die Inhalte:
- Kontakt aufbauen zu Ihrer Nachbarschaft
- andere Nachbarn ermutigen, sich ebenfalls zu engagieren
- wie organisiert man Begegnungen und Gruppenprozesse
- die richtigen Stellen für Fragen um Aufenthaltsrecht, Bildung, Wohnen oder Gesundheit kennen

Alle Teilnehmenden erhalten zudem ein Handbuch mit allen relevanten Adressen in Brandenburg. Zudem besteht die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Coaching für die Zeit nach der Ausbildung. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.

Das Projekt ist kofinanziert von der Europäischen Union. Es findet statt in Kooperation mit der Phronesis Diskurswerkstatt gGmbH.

Teil 1: Präsenzworkshop am 8. Mai 2026 – 13.00h-17.00h
Teil 2: Videogespräch nach vier Wochen – eine Stunde nach Absprache
Teil 3: Beratung und Vernetzung

Es ist eine Schutzgebühr von 10,00 € zu zahlen.

0,00 €

Ort: VHS, Raum 1.07 (Haus 1)
Beginn: 08.05.2026
Zeit: 13:00 - 17:00 Uhr
Termine: 1

Wanderung durch die Booßener Teichlandschaft

Dicht am Treffpunkt (Booßener Bahnhof) schließt die wunderschöne Teichlandschaft Booßens an. Die Exkursion führt über die Wirtschaftswege der Fischer entlang der vier Teiche durch das Naturschutzgebiet, welches verschiedenste Lebensräume (Feuchtwiesen, Trockenhänge usw.) so nah beieinander vorweist. Entlang des Weges macht uns Herr Weiß mit seinen zoologischen und botanischen Kenntnissen auf die vielen Entdeckungen aufmerksam. Die Exkursion ist inklusiv, aber leider nicht barrierefrei. Kinder bis 8 Jahren frei.

Werner Weiß ist Jahrgang 1940 und in Neuhardenberg aufgewachsen. Er war lange Zeit Biologielehrer, danach Mitarbeiter in der Station "Junger Techniker und Naturforscher", eine staatliche Schülerfreizeiteinrichtung in Frankfurt (Oder) und arbeitete ab 1992 im Landesumweltamt in der Abteilung Naturschutz. Der offenkundige Naturfreund engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für den Naturschutz und liebt Naturfotografie. Mit seinen langjährig gesammelten Beobachtungen, Erlebnissen und Fotos hat Herr Weiß insgesamt vier Bücher gestaltet. Unter dem Titel "Natur-Tagebuch" berichtet er auf insgesamt 800 Seiten und mit mehr als 2000 Fotos über Natur und Naturschutz in Frankfurt (Oder) und Umgebung. Dem Booßener Teichgebiet sind wegen seines besonderen Artenreichtums mehr als 50 Seiten und 160 Fotos gewidmet. Die Natur-Tagebücher sind im Buchhandel erhältlich.

5,80 €

Ort: Booßen, Bahnhof
Beginn: 09.05.2026
Zeit: 09:30 - 11:45 Uhr
Termine: 1

Deutsch-Polnische Radtour

Kostenlose deutsch-polnische Radtour im Umfeld des Europatages. Die Route führt auf polnischer und deutscher Seite entlang der Oder. Bitte Picknick und ausreichend zu trinken sowie Personalausweis mitbringen. Gemütliches Tempo (familienfreundlich), Streckenlänge ca. 45 km. Weitere Informationen: https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung

0,00 €

Ort: Bahnhof Frankfurt (Oder), Vorplatz
Beginn: 09.05.2026
Zeit: 10:15 - 18:15 Uhr
Termine: 1

Letzte Hilfe – das 1x1 der Sterbebegleitung: Workshop zur Unterstützung

Das Lebensende und Sterben unserer Angehörigen, Freunde und Nachbarn macht oft hilflos.  Wir bieten einen Kurs zur „Letzten Hilfe“ an. In diesem lernen interessierte BürgerInnen, was sie für die ihnen nahestehenden am Ende des Lebens tun können. Wir vermitteln Basiswissen, Orientierung und einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern auch in Familie und Nachbarschaft möglich. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. Das Angebot ist kostenfrei. Über eine Spende für das Hospiz freuen wir uns.

0,00 €

Ort: Regine-Hildebrandt-Haus (Hospiz), Bergstraße 171
Beginn: 09.05.2026
Zeit: 09:00 - 13:30 Uhr
Termine: 1

Das Klingetal: malerischer Städtebau - historischer Spaziergang

Beim Wohnquartier „Am grünen Weg“ handelt es sich um die zweitgrößten Siedlung von Martin Kießling in Frankfurt (Oder). Kießling selbst hat das Ensemble als einer der “interessantesten und liebenswürdigsten” Aufträge in Frankfurt (Oder) bezeichnet. Seine planerische Hingabe ist unschwer zu erkennen. Der Spaziergang führt auch zur Evangelischen Kirche Sankt Georg. Geschichte mit all ihren Herausforderungen wird lebendig.

5,80 €

Ort: Altes Konsument, Berliner Str. 14
Beginn: 11.05.2026
Zeit: 16:00 - 18:15 Uhr
Termine: 0