Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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In der DDR wurde es offiziell als "Durchgangsheim" bezeichnet, in Wirklichkeit war es ein Gefängnis. Ein Kindergefängnis, wie es die ehemaligen Insassen nennen. Kinder und Jugendliche wurden im brandenburgischen Bad Freienwalde unter unzumutbaren Bedingungen eingesperrt und misshandelt.
Auf 12 Ausstellungstafeln und 14 Videostationen (12 Stelen) erhalten Besucher einen lebendigen, nachhaltigen Eindruck von den damaligen Lebensbedingungen.
Als „Kindergefängnis“ bezeichnen es die ehemaligen Insassen. Ihre Biographien stehen im Fokus der Ausstellung - Kinder und Jugendliche die über unterschiedliche Zeiträume hinweg unter unzumutbaren Bedingungen eingesperrt und waren. Das Ziel war immer das Gleiche: Bestrafung und Umerziehung. „Man wollte die Jugendlichen erniedrigen und brechen. Das war das Prinzip.“
„Brigitte Schreiber, Vorstand des Vereins "Kindergefängnis Bad Freienwalde nerv.)
Die DDR-Jugendhilfe ging ideologiebehaftete Wege um Jugendliche, die sich nicht der Konformität des sozialistischen Alltags ergaben zu reglementieren. Aufmüpfige, Unangepasste wurden in Heimen und Jugendwerkhöfen „Umerzogen“. Kinder und Jugendliche wurden nicht zu ihrem Schutz, sondern zum Schutz des Staates und seiner Ideologie „in Obhut genommen“.
Die Opfer kämpfen teilweise bis heute mit den Folgeschäden und um deren Anerkennung.

Anmeldung möglich Besuch der Roten Kaserne (S109.27)

( ab Mo., 24.6., 16.00 Uhr )

Die preußische Armee benötigte im gesamten Land Unterkünfte für ihre Soldaten. So entstanden am westlichen Rand der Stadt Frankfurt (Oder) große Gebäude als Unterkünfte für Reiter, Ställe für Pferde, eine Krankenstation, alles in schlichter Backsteinarchitektur. Die Kaserne diente auch nach dem Ende Preußens weiterhin als Unterkunft für Militäreinheiten. Selbst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zogen in den Komplex Einheiten der Roten Armee ein. Wir wollen nicht nur über die Architektur, sondern auch über den Drill in den Kasernen sprechen.

Keine Anmeldung möglich Das Parlaments- und Regierungsviertel in Berlin - mit Besuch des Bundeskanzleram (S109.F03)

Anmeldung nur über den Link möglich. sieheText

( ab Sa., 22.6., 12.15 Uhr )

Was macht eigentlich genau das Bundeskanzleramt? Warum wird es die Schaltzentrale der Regierung genannt? Und was macht ein Bundestagsabgeordneter, wenn er nicht im Parlament ist? Wieviel Bundesministerien gibt es eigentlich? Oft werden diese Fragen gestellt. Und die meisten wissen sowieso besser, wie Politik gemacht wird oder gemacht werden sollte. Die Führung vermittelt zahlreiche Fakten und Hintergründe und macht manches im Politikgeschehen verständlicher.

Für die Sicherheitsüberprüfung des Bundeskanzleramts benötigen wir für Ihre Anmeldung mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort bis zum 17.05.24. Spätere Anmeldungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Bitte beachten Sie für den Einlass ins Bundeskanzleramt folgende Sicherheitshinweise:
Sie benötigen einen gültigen Pass oder Personalausweis. Die Sicherheitsvorkehrungen im Bundeskanzleramt entsprechen denen an Flughäfen:
Taschen und Gepäck jeder Art werden durchleuchtet und nach gefährlichen
Gegenständen durchsucht (auch Taschenmesser, Scheren u.ä.). Flüssigkeiten dürfen in Anlehnung an die luftsicherheitsrechtlichen Bestimmungen nur bis zu einer Menge von 100 ml mitgenommen werden.

Eine Veranstaltung der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark.


Anmeldungen nur über (dringend erforderlich) bis 20.05.2024
https://www.kvhs-pm.de/programm/politik-gesellschaft-umwelt/kurs/Exkursion-Das-Parlaments--und-Regierungsviertel-Berlin/F24K10203


Anreise selbstständig.

Keine Anmeldung möglich Dozentinnentreffen (S700.D02)

( ab Di., 9.7., 10.00 Uhr )

Immer am 1. Mittwoch im Monat kann man das Museum Viadrina und seine Ausstellungen bei einer 60-minütigen Führung kennenlernen. Dieses Mal führt uns der Direktor des Museums Dr. Tim Müller in Einfacher Sprache durch das Haus. Freier Eintritt!

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