Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Keine Anmeldung möglich "Die Geschichte der Volkshochschule Frankfurt (Oder)" (I101.01)

( ab Fr., 20.9., 10.00 Uhr )

100 Jahre Volkshochschule - 100 Jahre Wissen teilen. Nicht nur die VHS in Frankfurt (Oder) feiert dieses Jubiläum - in ganz Deutschland entstanden 1919 Volkshochschulen. Alles fing an mit der Weimarer Reichsverfassung von 1919, wo es im Artikel 148 Absatz 4 heißt: "Das Volksbildungswesen, einschließlich der Volkshochschulen, soll von Reich, Ländern und Gemeinden gefördert werden." Volksbildung erhielt Verfassungsrang, nämlich als Grundrecht und die VHS wurden als beispielhafte Einrichtungen ausdrücklich benannt.
Wie es die nächsten 100 Jahre in Frankfurt (Oder) mit der Volkshochschule weiterging, können Sie in dieser Ausstellung sehen. Spannende Geschichte, die die Politik der jeweiligen Zeit spiegelt.
Über Opfer der sogenannten "Euthanasie" in Stadt und Regierungsbezirk Frankfurt (Oder) ist gegenwärtig kaum etwas bekannt. Gleichwohl hat eine erste Stichprobe am Bundesarchiv nach gebürtigen Frankfurtern, die im Rahmen der T4-Aktion ermordet wurden, ergeben, dass es sich hierbei wahrscheinlich um die größte Opfergruppe des Nationalsozialismus in der Stadt handelt - zahlenmäßig wird sie nur von den ermordeten jüdischen Frankfurtern übertroffen.
Es ist an der Zeit, auf die zahlreichen Facetten aufmerksam zu machen, die die Geschichte dieser Mordaktion mit der Stadt Frankfurt (Oder) verbinden.

Die Volkshochschule Frankfurt (Oder) hat (gemeinsam mit der Wichern-Diakonie und der Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft") ein Projekt durchgeführt, in dem die Öffentlichkeit für das Thema der "Euthanasie" anhand von Beispielen aus der Region sensibilisiert werden soll. Gezeigt werden drei Ausstellungen
1. über ausgewählte Opfer aus der Stadt Frankfurt (Oder) und die regionale Geschichte der "Euthanasie", erstellt von Konrad Tschäpe, Historiker
2. "Wunden und Verletzungen", erstellt von Frankfurter Bürger*innen
3. "Lebens- und liebenswerte Orte", erstellt von Frankfurter*innen mit Lernschwierigkeiten

Dieses Projekt wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung gefördert. Wir freuen uns weiterhin über jede Unterstützung bei der Forschungsarbeit.
Über Opfer der sogenannten "Euthanasie" in Frankfurt (Oder) ist bis heute wenig bekannt. Dabei verloren mehrere Duzend Frankfurter*innen im Rahmen dieser Mordaktion ihr Leben. Verschiedene Institutionen waren an der Registrierung und Misshandlung von Kranken oder Für-krank-Erklärter beteiligt, Opfer der Mordaktionen ruhen in Frankfurter Erde. Dr. Tschäpe wird über seine Forschungen zu den verschiedenen Facetten des Krankenmords in Frankfurt (Oder) berichten. Eine dazu erarbeitete Ausstellung im Rahmen des Projektes "Euthanasie in Deutschland: ein dunkles Kapitel wird aufgearbeitet" begleitet den Vortrag.
Als Friedrich Ebert am 11. Februar 1919 zum ersten Reichspräsidenten der Republik gewählt wurde, versicherte er der Nationalversammlung in seiner Dankesrede: "Ich will und werde als der Beauftragte des ganzen deutschen Volkes handeln, nicht als Vormann einer einzigen Partei." Ebert sah es als seine Aufgabe an, Bürgertum und Arbeiterschaft für die neue Republik zu vereinen. Hinter dieser Absicht stand die Erkenntnis, dass die Stabilisierung der Republik nur dann gelingen könnte, wenn anders als vor 1919 alle Bereiche der Gesellschaft an der politischen Gestaltung mitwirken konnten.

Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird.
Das Web-Seminar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Es ist "live" in dem Sinne, dass die Informationen nur in einer festgelegten Anfangs- und Endzeit übermittelt werden. Weitere mögliche Interaktionsmöglichkeiten sind Fragestellungen via Chat oder die Teilnahme an Umfragen. Die VHS-Seminare werden von hochkarätigen Spezialisten gehalten, sind allgemein verständlich und richten sich nach dem Interesse der der VHS-Hörer*innen.

Wir bitten um Voranmeldung.

freie Plätze Grenzbahnhof Oderbrücke: Bildervortrag (I109.15)

( ab Fr., 14.2., 15.00 Uhr )

Als Folge des Zweiten Weltkrieges war Frankfurt (Oder) 1945 eine Grenzstadt geworden. Für den grenzüberschreitenden Güterverkehr waren die vorhandenen Betriebsanlagen nicht mehr ausreichend. Der Bau eines neuen Grenzbahnhofs machte sich erforderlich. Unmittelbar westlich der Oderbrücke wurde der bis zu 14 Meter hohe zweigleisige Bahndamm für die Aufnahme von je drei Übergabe- und Übernahmegleise vorbereitet. Baubeginn war 1950, die Inbetriebnahme des neuen Grenzbahnhofs erfolgte am 23. Mai 1954.
Der Bahnhof Oderbrücke wurde als gemeinsamer Übergabebahnhof der Deutschen Reichsbahn und der Polnischen Staatsbahn mit getrennter Zoll- und Grenzkontrolle konzipiert. Wie es weiterging erfahren Sie heute.

Kurs abgeschlossen Häuser erzählen Geschichte(n): Postgebäude (I109.19)

( ab Mo., 16.9., 16.30 Uhr )

Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Diese Orte auf Fotos festzuhalten, reizt nicht nur Profifotografen. Die "magischen" Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.
Es sind unbedingt feste Schuhe zu tragen, es wird seitens der VHS keine Haftung übernommen.
Das Postgebäude wurde von 1899 - 1902 in neogotischem Baustil errichtet. Der Entwurf dazu stammt vom Architekten Freiherr von Rechenberg. Die beiden klinkerverkleideten Häuser an Linden- und Logenstraße umschließen den Posthof, von dem auch der Paketverkehr erfolgte. Das Eingangsportal an der Straßenecke wird durch einen Ziergiebel verschönt. Den darüberliegenden Giebel mit Uhr krönt ein schlanker Dachreiter, in dem eine Glocke hängt. Ein Doppelportal führt zur Schalterhalle, in der noch heute die Deutsche Post tätig ist. Die große Rosette an der Stirnseite dieses Saales ist eine Bleiverglasung mit märkischen Heimatmotiven aus den 1990er Jahren.

Kurs abgeschlossen Führung durch das 1. Befehlsstellwerk Frankfurt (Oder) (I109.21)

( ab Fr., 20.9., 15.00 Uhr )

Das 1. Befehlsstellwerk versteckt sich in einem eher unscheinbaren Zweckbau.
Es wurde noch mit DDR-Geld gebaut, um dann in der BRD im November 1990 in Betrieb zu gehen. Es ist ein Relaisstellwerk, von dem aus 50 bis 60 Weichen bedient werden. Wer hochmoderne Technik erwartet, wird eher enttäuscht. Vielmehr sind in einem großen Saal bis zu 30.000 Relais angeordnet. Mit ihnen verstellt man die Weichen. Zwei unabhängige Stromnetze versorgen das Stellwerk. Wenn beide ausfallen, gehen zwei Dieselmotoren in Betrieb. Die Dieselmotoren (ebenfalls aus DDR-Produktion), ein Sechs- und ein Vierzylinder, beginnen dann stampfend ihre Arbeit - damit der Bahnbetrieb weitergehen kann.
Bei der Führung erhalten Sie weitere interessante Informationen über den Bahnbetrieb.

Kurs abgeschlossen Lange Nacht der VHS: Häuser erzählen Geschichte(n): die VHS (I109.22)

( ab Fr., 20.9., 21.00 Uhr )

Das Gebäude, in dem heute die Volkshochschule residiert, hat eine lange Geschichte hinter sich. Heute sind zwei Gebäude miteinander verbunden und ergeben eine lebendige, immer gut frequentierte VHS. Lassen Sie uns die Räumlichkeiten erkunden und Geschichte(n) über alte und neue Zeiten des Gebäudes und der VHS hören.

Kurs abgeschlossen Lange Nacht der VHS: Häuser erzählen Geschichte(n): die VHS (I109.22A)

( ab Fr., 20.9., 17.00 Uhr )

Das Gebäude, in dem heute die Volkshochschule residiert, hat eine lange Geschichte hinter sich. Heute sind zwei Gebäude miteinander verbunden und ergeben eine lebendige, immer gut frequentierte VHS. Lassen Sie uns die Räumlichkeiten erkunden und Geschichte(n) über alte und neue Zeiten des Gebäudes und der VHS hören.

Kurs abgeschlossen Häuser erzählen Geschichte(n): Gerstenberger Höfe (I109.23)

( ab Mo., 23.9., 16.00 Uhr )

Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Diese Orte auf Fotos festzuhalten, reizt nicht nur Profifotografen. Die "magischen" Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort. Währenddessen kann gern fotografiert werden. Die Kurse werden unabhängig vom Wetter durchgeführt.
Es sind unbedingt feste Schuhe zu tragen, es wird seitens der VHS keine Haftung übernommen.

Gerstenberger Höfe - es gibt vieles zu entdecken. In den neuen Rundgang einbezogen ist das Atelier des Malers Manfred Neumann. Er hat viele Jahre als Dozent für die Volkshochschule gearbeitet. In einigen Ausstellungen konnte man die sehenswerten Kursergebnisse besichtigen. Noch heute zieht es seine Schüler*innen zu ihm, um einen Ratschlag zu erbitten. Der Künstler Herr Neumann ist noch heute sehr produktiv und probiert sich immer wieder an neuen Techniken aus. Bekannt ist er durch seine Reihe von Porträts bekannter Frankfurter*innen. In seinem Atelier kann man heute nicht nur 100, sondern hunderte Bilder und Grafiken betrachten.
Als Stadt in Grenznähe erhielt Frankfurt (Oder) nach der Wiedergründung des polnischen Staates 1918 diverse Investitionsmittel. Es entstanden in den 20er Jahren viele neue Siedlungen, Schulgebäude und weitere sehr ansehnliche öffentliche Häuser wie die Trauerhalle, das Amtsgericht, Stadion und Kino im heutigen Slubice. Glücklicherweise sind fast alle Gebäude erhalten. Heute spazieren wir unter fachmännischer Leitung durch die Nuhnenvorstadt und lassen uns begeistern von Funktionalität und Schönheit der Bauhaus- und weiteren Architekturen der 20er Jahre.

Kurs abgeschlossen 100 Jahre Volkshochschule: Plakate der letzten 20 Jahre (I200.00)

( ab Mo., 5.8., 10.00 Uhr )

Im Laufe der Jahre hat sich auch die Werbung der VHS gewandelt und an Professionalität gewonnen. Lassen Sie sich überraschen - nicht nur von der Vielfalt an Werbemitteln, sondern auch von den unzähligen spannenden Projekten und Angeboten der Einrichtung. Sie können sicher feststellen: So bunt wie das Leben, ist auch das Lernen.

Ausstellungseröffnung: 16.02.2019, 15:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 16.02.2019 - 31.12.10.2019, 10:00 - 19:00 Uhr
Spätestens seit der erfolgreichen Sonderausstellung "Alles spielt - der Mensch und sein Kind", die sich Kinder- und Erwachsenenspielen um 1800 widmete, wird im Kleist-Museum immer wieder einmal gespielt. Gesellschafts-, Karten- und Glücksspiele stehen auf dem Programm. Casino ist ein altes Kartenspiel, das man in fünf Minuten lernen kann. Es wurde schon im 17. Jahrhundert gespielt. Schwieriger wird es da schon mit Tarock, das zu den ältesten überlieferten Kartenspielen gehört: Skatkenntnisse sind von Vorteil, wenn man das Spiel schnell erfassen will. Biribi wiederum kann jeder und sofort spielen. Es ist ein Vorläufer vom Roulette und macht großen Spaß. Ein klassisches Glücksspiel: Wir zocken um Thaler und Groschen - aber das Gute ist, dass sich dabei niemand ruinieren kann. Im 19. Jahrhundert war das Spiel wegen der Gefahr, Haus und Hof dabei zu verlieren, sogar verboten. Ebenfalls um das Glück geht es bei dem deutlich jüngeren Glocke und Hammer, das nach 1800 ebenfalls ein weitverbreitetes Spiel war. Und immer macht das Gänsespiel viel Spaß - ein Spiel, das man ebenso gut mit Kindern wie mit Erwachsenen spielen kann.
Gespielt wird mit Reprints historischer Spiele. Und wer Feuer gefangen hat, kann das eine oder andere Spiel auch im Museumsshop erwerben und zu Hause weiterspielen.


Die Gebühren von 5,00 € werden vor Ort entrichtet.

freie Plätze "Die Architekten": Filmaufführung (J101.04)

( ab Do., 16.1., 18.00 Uhr )

Die VHS und Gedenkstätte zeigen 7 DEFA Filmklassiker. Anhand der ausgewählten DEFA-Filme aus der staatlichen DDR-Filmproduktion werden jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahme der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt. Über das Populär-Medium Film wird eine kleine Geschichte der DDR erzählt.

4. Periode: Von der Biermann-Affäre zur Wiedervereinigung (1976 bis 1990)

Die Architekten (Regie: Peter Kahane, DDR 1990)
Drehbuch Thomas Knauf
Darsteller Kurt Naumann, Rita Feldmeier, Uta Eisold, Jürgen Watzke
Produktionsfirma DEFA-Studio für Spielfilme
Länge 102 Min., Farbe

Daniel Brenner ist Ende 40 und Architekt. Außer ein paar Bushaltestellen, Trafohäuschen und Kaufhallen konnte er bisher allerdings nichts gestalten. Dann erhält er die Chance seines Lebens: Als Chefarchitekt soll er das Zentrum eines neuen Wohngebiets entwerfen. Da der Forderung, seine Mitarbeiter für das Projekt selbst zu rekrutieren, stattgegeben wird, gibt er sich mit Begeisterung dem Neubeginn hin. Das Team entwickelt ehrgeizige Pläne, will alles anders machen. Schon bald erweist sich jedoch, dass kaum etwas von den kühnen Gedanken umsetzbar sein wird. Zuerst werden kleine Kompromisse gefunden, zuletzt droht das gesamte Unterfangen zu scheitern. Zunehmend verliert Brenner seine Identität.

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Gartenstraße 1
15230 Frankfurt (Oder)

Tel.: +49 335 54 20 25
Fax: +49 335 500 800 20
E-Mail: buero@vhs-frankfurt-oder.de

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