Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kurs abgeschlossen Plakatausstellung "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19/19" (J101.01)

( ab Sa., 25.1., 10.00 Uhr )

Unsere Politik wird, so scheint es, zunehmend von Gefühlen bestimmt.
Wir leben in Zeiten der Daueraufgeregtheit. Fakten werden durch gefühlte Wahrheiten infrage gestellt. Radikale aller Couleur finden mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen immer mehr Zuspruch. Die politische Mitte weiß mit den aufgeheizten Emotionen oft nichts anzufangen. Sie ist von der politischen Kultur der alten Bundesrepublik geprägt, in der das Gebot der Nüchternheit galt.

Hier setzt die Ausstellung an, die Ute und Bettina Frevert für die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" sowie die Bundesstiftung Aufarbeitung erarbeiteten. "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19/19" wählt eine emotionsgeschichtliche Perspektive auf die vergangenen 100 Jahre. Die Schau verdeutlicht die politische und gesellschaftliche Wirkungsmacht von Emotionen wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut. Sie nimmt heutige Erscheinungsformen von 20 Gefühlen zum Ausgangspunkt und zeigt deren historische Entwicklung im 20. Jahrhundert auf: Konjunkturen, Wandel und Kontinuitäten.
Die VHS hat in Kooperation mit der Peitzer Acht, der KBS und der Gedenkstätte für die Opfer von Gewalt eine Reihe von Veranstaltungen erarbeitet, in der diese Inhalte noch einmal vertiefend behandelt werden.

Keine Anmeldung möglich Plakatausstellung "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19/19" (K101.01)

( ab Mo., 17.8., 10.00 Uhr )

Unsere Politik wird, so scheint es, zunehmend von Gefühlen bestimmt.
Wir leben in Zeiten der Daueraufgeregtheit. Fakten werden durch gefühlte Wahrheiten infrage gestellt. Radikale aller Couleur finden mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen immer mehr Zuspruch. Die politische Mitte weiß mit den aufgeheizten Emotionen oft nichts anzufangen. Sie ist von der politischen Kultur der alten Bundesrepublik geprägt, in der das Gebot der Nüchternheit galt.

Hier setzt die Ausstellung an, die Ute und Bettina Frevert für die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" sowie die Bundesstiftung Aufarbeitung erarbeiteten. "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19/19" wählt eine emotionsgeschichtliche Perspektive auf die vergangenen 100 Jahre. Die Schau verdeutlicht die politische und gesellschaftliche Wirkungsmacht von Emotionen wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut. Sie nimmt heutige Erscheinungsformen von 20 Gefühlen zum Ausgangspunkt und zeigt deren historische Entwicklung im 20. Jahrhundert auf: Konjunkturen, Wandel und Kontinuitäten.
Die VHS hat in Kooperation mit der Peitzer Acht, der KBS und der Gedenkstätte für die Opfer von Gewalt eine Reihe von Veranstaltungen erarbeitet, in der diese Inhalte noch einmal vertiefend behandelt werden.
Im Rahmen der Ausstellung "Die Macht der Gefühle" setzen wir uns mit starken Emotionen, die Politik beeinflussen oder machen, auseinander.
Heute ist das Thema RESSENTIMENTS. " Der Nationalsozialismus gab sich als "Volkes Stimme" gegen "Volksverderber" aus, aber auch der heutige Rechtspopulismus schürt die Ressentiments jener, die bei Pegidademos gegen vermeintliche "Volksverräter" zu Felde ziehen." (Zitat Ausstellung)
„Der Untermensch“ heißt eine Broschüre, die 1942 vom SS-Hauptamt-Schulungsamt herausgegeben wurde und in der Folge weite Verbreitung fand. Das Titelbild dient noch heute häufig zur Illustration des von Ressentiment und Rassenhass geprägten Menschenbilds der Nationalsozialisten. Weit weniger bekannt jedoch sind die Bilder des Innenteils, die noch heute schockieren, aber auch zum Verständnis beitragen können, welche Bilder die Nationalsozialisten in den Köpfen der Deutschen verankern wollten, um sie im Weltkrieg zu einem verbrecherischen Krieg und schließlich zu einem Kampf bis zuletzt motivieren sollten. Der Vortrag will mit diesen Bildwelten vertraut machen und gleichzeitig aufzeigen, welche zentrale Stellung diese in der NS-Bildpropaganda einnahmen.

Keine Anmeldung möglich Die Macht der Gefühle: "Die Brücke" - Filmaufführung (K101.03)

( ab Do., 24.9., 18.00 Uhr )

Im Rahmen der Ausstellung "Die Macht der Gefühle" setzen wir uns mit starken Emotionen, die Politik beeinflussen oder machen, auseinander. Heute ist das Thema EMPATHIE. "Die Deutsche Willkommenskultur von 2015 hat im In- und Ausland Bewunderung erregt. Viele Menschen zeigten damals ein großes Herz für Geflüchtete. Aber das Land konnte sich auch Mitgefühl leisten - anders als nach den Weltkriegen, als die Bevölkerung selbst Not litt und Hilfe brauchte..." (Zitat Ausstellung)

Migration und Zuwanderung sind nicht erst ein Thema der heutigen Zeit. Gerade nach Kriegsende kamen Millionen Deutsche als „Umsiedler“, das heißt als Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten und waren auf der Suche nach Heimat, Neuanfang und Integration. Der DEFA-Film „Die Brücke“ von Arthur Pohl aus dem Jahr 1949 zeigt, mit welchen Schwierigkeiten die Neuankömmlinge damals konfrontiert waren, wie sie auf Ressentiments und Ablehnung stießen und die heimische Bevölkerung sich dabei einer Rhetorik bedienen konnte, die frappierend an die Parolen erinnert, der sich fremdenfeindliche Agitation auch heute noch bedient. Der Film lädt dazu ein, in die Vergangenheit zurückzuschauen, aber durchaus auch, über Parallelen in der Gegenwart nachzudenken.

Keine Anmeldung möglich Plakatausstellung "Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel" (K101.04)

( ab Mo., 17.8., 10.00 Uhr )

Die Ausstellung widmet sich dem Alltag der deutschen Einheit seit 1990. Im Zentrum stehen dabei die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Deren Lebenswelten hatten sich mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 grundlegend verändert. Autor der Ausstellung ist der Historiker und Publizist Stefan Wolle.

Anmeldung möglich "Wendebilder - 5 Fotos und ihre Geschichten": Filmaufführung (K101.05)

( ab Do., 1.10., 17.00 Uhr )

Die VHS und Gedenkstätte zeigen zum 30. Jubiläum des Tages der deutschen Einheit unterschiedliche Filme zur DDR Geschichte und Wendezeit.


Der heutige Dokumentarfilm von Karoline Kleinert begibt sich auf die Spuren von fünf Fotografien, die im Herbst 1989 in der DDR entstanden. Dabei treffen wir auf die Fotografen und Menschen, die ihre sehr persönlichen Geschichten hinter den Momentaufnahmen erzählen. Es waren sehr aufregende Tage im Herbst 1989. Ein Land geriet in Bewegung und wurde bis in die entlegensten Bereiche von einem Sog der Veränderung, der friedlichen Revolution, erfasst. Im Strudel des Geschehens begegneten einander höchst unterschiedliche Menschen. Kaum einer erinnert sich aber heute noch an diese Begegnungen. Doch glücklicherweise wurde viel fotografiert. Die Menschen wollten das Unfassbare festhalten, das sie nun fast täglich erlebten.

Aufführung mit freundlicher Genehmigung der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Wenn Sie selbst Bilder in der Wendezeit gemacht haben und Geschichten dazu erzählen wollen, bringen Sie die gern mit.
Die VHS und Gedenkstätte zeigen zum 30. Jubiläum des Tages der deutschen Einheit unterschiedliche Filme zur DDR Geschichte und Wendezeit.


Wer die DDR erlebt hat, kann viele verschiedene Geschichten erzählen und jede einzelne Geschichte wirft ein anderes Bild auf das Land. Also gibt es DIE Geschichte des Landes eigentlich gar nicht. Die heutigen Beiträge erzählen von Menschen, deren Biografien durch das, was sie in der DDR erlebt haben, weit über den Bestand des Staates DDR hinaus geprägt sind.
Die Filme erzählen vom Unrecht, von erfahrenem Leid, aber auch von Mut, dem Testen von Grenzen, von Nischen und individuellem Glück.

Aufführung mit freundlicher Genehmigung der Bundesstiftung Aufarbeitung
Die VHS und Gedenkstätte zeigen zum 30. Jubiläum des Tages der deutschen Einheit unterschiedliche Filme zur DDR Geschichte und Wendezeit.


Mit Mauerfall und Wiedervereinigung veränderte sich auf einen Schlag fast alles im Alltag der Menschen in der ehemaligen DDR. Vieles befand sich im Aufbruch, noch mehr jedoch im Umbruch. Heute sehen Sie exemplarische Geschichten aus dieser Zeit, private Geschichten, die immer einen Brückenschlag zu den großen gesellschaftlichen Umwälzungen bieten.

Als besondere Gäste haben wir Horst Klute und Erika Krause eingeladen, die über ihre bewegte Zeit in der Übergangsphase erzählen werden. Aber auch Sie sind herzlich eingeladen, sich zu erinnern und das mit uns zu teilen.

Aufführung mit freundlicher Genehmigung der Bundesstiftung Aufarbeitung
Die VHS und Gedenkstätte zeigen zum 30. Jubiläum des Tages der deutschen Einheit unterschiedliche Filme zur DDR Geschichte und Wendezeit.


Der heutige Dokumentarfilm von Marc Thümmler begibt sich auf die Spuren des systemkritischen Fotografen Harald Hauswald. 1500 Seiten spröder Stasitext beweisen die engmaschige Beobachtung durch die Staatssicherheit. Der Film ist eine gleichsam bedrückende wie unterhaltsame Darstellung von Opfern und Tätern im Überwachungsstaat DDR.

Aufführung mit freundlicher Genehmigung der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

freie Plätze Woher komme ich? Ahnenforschung für Einsteiger (K101.09)

( ab Di., 27.10., 18.00 Uhr )

In diesem Kurs begeben wir uns auf die Spuren der Vergangenheit. Wer waren meine Vorfahren, wo wohnten und lebten sie? Wo startet man mit seiner Suche und wo genau findet man die Informationen zur eigenen Familiengeschichte? Das Seminar zeigt Ihnen den Einstieg in die Ahnenforschung mit vielen Hinweisen und konkreten Beispielen.
Kursinhalt: Quellen der Forschung, Kekule, Art der Dokumentation, Ahnenverlust, Ortsfamilienbuch, Namenskunde, Verluste/Vermisste des 2. Weltkrieges, Hilfen im Internet

freie Plätze Das Christentum: Filmaufführung (K108.01)

( ab Mo., 14.12., 18.00 Uhr )

Frieden zwischen den Völkern durch Frieden zwischen den Religionen. Hans Küng, bekannter Autor des "Weltethos" führt in seiner 7-teiligen Reihe "Spurensuche" durch die großen Religionen. Er zeigt ihren Einfluss auf die Kultur und das Leben der Menschen durch alle Zeiten und Kontinente.

Christentum

Feuer des Glaubens und soziales Engagement waren die christlichen Grundkonstanten. Im Mittelalter verabschiedete sich die kollegial-ökumenische Kirche in eine absolutistisch-monarchische Kirchenkonzeption. Die heutige Globalisierung stellt die Geltungsansprüche eines europäisch-geprägten Christentums in Frage.
Gubener Str., einschließlich Klenksberg
Sie sind eingeladen, Geschichten zu erzählen sowie Ihr Wissen und Erfahrungen über Frankfurt, Slubice und die Region mit uns zu teilen. Nach Themen ausgewählt finden Treffen für Interessierte statt, die etwas aus ihrem Leben berichten, Fotos zeigen und sich über Erinnerungen austauschen möchten. Gern können Sie Erinnerungsmaterialien wie Fotos, Postkarten und ähnliches mitbringen. Auch die, die nur zuhören wollen, sind herzlich willkommen.
Große Oderstraße und ihre Nebenstraßen
Sie sind eingeladen, Geschichten zu erzählen sowie Ihr Wissen und Erfahrungen über Frankfurt, Slubice und die Region mit uns zu teilen. Nach Themen ausgewählt finden Treffen für Interessierte statt, die etwas aus ihrem Leben berichten, Fotos zeigen und sich über Erinnerungen austauschen möchten. Gern können Sie Erinnerungsmaterialien wie Fotos, Postkarten und ähnliches mitbringen. Auch die, die nur zuhören wollen, sind herzlich willkommen.
Historische Ansichtskarten gelten heute als eine wichtige geschichtliche Bildquelle zur Stadtgeschichte und -entwicklung. Mittlerweile sind antiquarische Bildpostkarten seltene Kunstwerke geworden. Im goldenen Zeitalter der Postkarte von 1895 bis 1918 wurden in außergewöhnlicher Quantität unzählige Kartenmotive- und Variationen vermarktet. Sie machten Reklame für Badeanstalten, Firmen, Gaststätten, Kino und Theater, für Vereine, Läden und Warenhäuser, zeigten die Einweihung von öffentlichen Denkmalen und Gebäuden. Es gab auch Einzelmotive von einmaligen Ereignissen, vom alljährlichen Hochwasser und anderen Katastrophen.
Mit ausgewählten Postkartenmotiven wird ein interessanter Vortrag mit Blick in die facettenreiche Stadtgeschichte vor 1945 geboten.
Im heutigen Vortrag kehren wir an den Anfang der Automobilindustrie in der SBZ und späteren DDR zurück. Wie war die Ausgangssituation in den Autowerken nach Kriegsende? Wussten Sie, dass 1949 aus dem Eisenacher Automobilwerk der BMW 340 kam? Dass Marschall Shukow Luxuslimousinen produzieren ließ? Oder, dass später, im Jahre 1966 die Neuentwicklung eines Trabi-Prototypen von Günter Mittag aus Kostengründen verboten wurde? Wir verfolgen heute die Entwicklung der Autos im Osten und werfen gleichzeitig einen Blick in die Autoherstellung in der BRD. Eine spannende, bebilderte Reise in die Vergangenheit der DDR Automobilbranche erwartet Sie.

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