Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kurs abgeschlossen Vielfalt Norwegen: Die UNESCO-Welterbestätten in Norwegen (J109.01)

( ab Di., 21.1., 19.00 Uhr )

Grundidee der Welterbekonvention und der aus ihr resultierenden Welterbeliste ist es, Natur- und Kulturerbestätten von außergewöhnlichem universellem Wert für die gesamte Weltgemeinschaft für gegenwärtige und zukünftige Generationen zu bewahren. Zum Welterbe in Norwegen gehören insgesamt acht UNESCO-Welterbestätten. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Vielfalt der unterschiedlichen Welterbestätten, angefangen mit den Klassikern Bryggen (Hafenstadt von Bergen), der Bergbaustadt Røros, der Stabkirche von Urnes und den Felszeichnungen von Alta. Die traditionellen Kontor- und Lagerhäuser von Bryggen erinnern an die einst mächtige nordische Hanse. Historische Holzbauten und Gruben der Bergbaustadt Røros ehren das einst wichtige Industriezentrum, in dem über 300 Jahre lang Kupferabbau betrieben wurde. Die hölzerne Kirche von Urnes, errichtet im 12. und 13. Jh., ist ein herausragendes Beispiel traditioneller skandinavischer Holzarchitektur und verbindet keltische Kunst mit Wikingertraditionen und romanischem Raumkonzept. Doch auch die Naturerbelandschaften wie die Fjordlandschaften und Vega-Inseln kommen in dem Vortrag nicht zu kurz: Die Vega-Inseln liegen knapp unterhalb des Polarkreises und gelten als einer der am wenigsten erforschten Inselschätze der Welt. Die Fjordlandschaften Geirangerfjord und Nærøyfjord sind während der Eiszeit entstanden. Mit 500 km Länge, bis zu 700 m Tiefe sowie auf beiden Seiten bis zu 2000 m emporragenden steilen Felswänden sind sie einzigartig. Die Industrieregion Notodden-Rjukan ist Norwegens neuestes Welterbe: Geschützt werden damit Gebäude, die für die industrielle Revolution in Norwegen stehen und die bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr bäuerlich geprägte Gesellschaft grundlegend veränderten. Der Struve Meridianbogen (ein länderübergreifendes Welterbe) wurde als erstes technisch-wissenschaftliches Objekt in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen und wird in dem Vortrag ebenfalls Thema sein.

Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird.
Das Web-Seminar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Es ist "live" in dem Sinne, dass die Informationen nur in einer festgelegten Anfangs- und Endzeit übermittelt werden. Weitere mögliche Interaktionsmöglichkeiten sind Fragestellungen via Chat oder die Teilnahme an Umfragen. Die VHS-Seminare werden von hochkarätigen Spezialisten gehalten, sind allgemein verständlich und richten sich nach dem Interesse der VHS-Hörer*innen.

Wir bitten um Voranmeldung.
Als Stadt in Grenznähe erhielt Frankfurt (Oder) nach der Wiedergründung des polnischen Staates 1918 diverse Investitionsmittel. Es entstanden in den 20er Jahren viele neue Siedlungen, Schulgebäude und weitere sehr ansehnliche öffentliche Häuser wie die Trauerhalle, das Amtsgericht, Stadion und Kino im heutigen Slubice. Glücklicherweise sind fast alle Gebäude erhalten. Heute spazieren wir unter fachmännischer Leitung durch die Eisenbahnersiedlungen von Martin Kießling und lassen uns begeistern von Funktionalität und Schönheit der Bauhaus- und weiterer Architekturen der 20er Jahre.

Kurs abgeschlossen Besuch im Museum: ABC zur Weihnachtszeit (J206.01)

( ab Mi., 5.2., 16.00 Uhr )

Die 26 Buchstaben des Alphabets und ihre weihnachtliche Lesart sind Thema der diesjährigen Weihnachtsausstellung im Museum Viadrina in Frankfurt (Oder). Die Ausgestaltung des Festes in Brandenburg und Polen, traditionelle Bräuche, weihnachtliche Gabenbringer und längst vergessene Speisen, die an der Oder einst zum Weihnachtsfest gehörten, werden vorgestellt.
Was sich hinter dem Buchstaben "D" verbirgt, hat in der Ausstellung einen Extra-Raum: Gezeigt werden Original-Requisiten, Musikinstrumente und Filmausschnitte aus dem DEFA-Klassiker "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", der gleich zwei Verbindungen nach Frankfurt (Oder) hat. Der CDU-Politiker Ulrich Junghanns war als 17-jähriger Reiter Komparse in dem noch heute beliebten Märchenfilm von 1973. Berol Kaiser-Reka, der lange in Frankfurt lebte und der Stadt große Teile seiner Sammlung historischer und kurioser Musikinstrumente vermachte, mimt in der Ballszene des Films den Kapellmeister der Musikergruppe. Sie spielt auf seinen Instrumenten. (Kurator Dr. Schieck)
Als Stadt in Grenznähe erhielt Frankfurt (Oder) nach der Wiedergründung des polnischen Staates 1918 diverse Investitionsmittel. Es entstanden in den 20er Jahren viele neue Siedlungen, Schulgebäude und weitere sehr ansehnliche öffentliche Häuser wie die Trauerhalle, die Baugewerkschule, Stadion und Musikheim. Glücklicherweise sind fast alle Gebäude erhalten. Heute spazieren wir unter fachmännischer Leitung vom Anger über das Amtsgericht zum Kino Piast und zu Wohnbauten der "neuen Sachlichkeit" in Slubice und lassen uns begeistern von "Manifesten der Gerechtigkeit", "Verheißungen in Art Deco" und Spätbarock.

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