Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Mit Lena Kampf und Georg Mascolo

1964 in Stadthagen geboren, begann Georg Mascolo seine Karriere 1988 für “Spiegel-TV“. 1992 folgte der Wechsel zum Magazin „Der Spiegel“, wo er als Leiter des Ressorts „Deutschland II“ sowie als politischer Korrespondent in den USA arbeitete. Von 2008 bis 2013 war Mascolo Chefredakteur des „Spiegel“. Aufsehen erregte u.a. sein Gespräch mit Edward Snowden 2013 in Moskau über dessen Enthüllungen in der NSA-Affäre. Seit 2014 ist Mascolo Leiter der Recherchekooperation von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.


Technische Voraussetzungen
Ein Onlineseminar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Onlineseminars gestellt werden.

Kurs abgeschlossen Elli und ihr kleiner Dino: Theaterstück (K109.23)

( ab Mi., 21.10., 16.00 Uhr )

Ein Schauspiel mit Puppen, für kleine und große Zuschauer ab 4 Jahren
Elli langweilt sich. Und wie! Sie darf nicht hinaus, weil sie krank war. Noch eine ganze Woche lang. Und alleine spielen, macht auch keinen Spaß.
Ihr Lieblingsbuch vom kleinen Dino hat sie schon so oft gelesen, dass sie jede Seite in- und auswendig kennt. Wo der kleine Dino ist, da wäre ich jetzt auch gerne, denkt sie. Der hat bestimmt keine Langeweile. Sie schließt die Augen, hält das Buch ganz doll fest, und als sie ihre Augen wieder öffnet, staunt sie so sehr,
dass ihr der Mund weit offen steht...
Eine aufregende und abenteuerliche Geschichte mit viel Phantasie, um die eigene Langeweile zu verjagen - über Neugier, Angst, Freundschaft und Mut.

Das Entgelt von 3,00 € ist vor Ort zu zahlen.
Prägt der gesellschaftliche Rahmen, in den wir hineinwachsen, in dem wir leben, arbeiten, lieben, leiden, unsere Biografien? Die Berliner Autorin Barbe Maria Linke hat Frauen aus Ost und West dazu befragt. Wir hören interessante Gegenüberstellungen von Lebensentwürfen und diskutieren, was uns selbst geprägt hat. Die Veranstaltung wird gefördert durch die LZ für pol. Bildung

Kurs abgeschlossen Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung (K201.03)

( ab Mi., 4.11., 16.00 Uhr )

Wie kann eine Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das - außer einer Miniatur - keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen dem Dichter und seinem Werk soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus?
Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren. Seine Dichtungen und Schriften werden unabhängig von ihren Entstehungskontexten betrachtet, der Fokus liegt zunächst auf den spezifischen Merkmalen der einzigartigen Sprache Kleists. Seine Werke werden unter vier thematischen Perspektiven "pur", in auditiven Zitaten, vorgestellt. Die Ausstellung bietet keine vorgefertigten Bilder an, dadurch ermöglicht sie persönliche Zugänge zu Kleists Werk, die den individuellen Akt des Lesens spiegeln. Kleists Leben wird in seinem historischen Kontext präsentiert. Originalexponate, Nachbildungen und Rauminstallationen fassen die Lebensphasen Kleists in charakteristische Bilder und erschaffen eine sinnliche Dimension. Jeder Raum widmet sich einem biographischen Abschnitt: Herkunft und Offizierskarriere, naturwissenschaftliches Studium, Versuche als Dichter und Beamter, Schriftstellerexistenz, Tod. Brüche in der Lebensbahn, die die Selbstäußerungen Kleists nicht hinreichend erklären können, Kämpfe der literarischen Figuren in mehrdeutigen Textwelten: Kleists Leben und Werk stellen uns immer wieder vor Rätsel. Heute wird nicht nur durch die Dauer-, sondern auch durch die Sonderausstellung geführt.

Entgelt: 5,00 €, erm. 3,00 €, vor Ort zu zahlen

Kurs abgeschlossen Literaturnobelpreisträger vorgestellt: Olga Tokarczuk (K201.04)

( ab Mi., 9.9., 16.00 Uhr )

Der Kurs richtet sich an alle, die gute Literatur lieben, Interesse daran haben, ihren literarischen Bildungshorizont zu erweitern und in gemütlichen Atmosphäre über Literatur ins Gespräch zu kommen.
Olga Tokarczuk
Olga Tokarczuk – am 29. Januar 1962 in Sulechów bei Zielona Góra geboren – gehört zu den interessantesten und erfolgreichsten polnischen Schriftstellerinnen der Gegenwart.
Sie hat Psychologie studiert, sieht sich in der geistigen Tradition des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung und lässt sich von dessen Theorien literarisch inspirieren. Das Doppelbödige, Abseitige, Abnorme und Unheimliche übt eine ungebrochene Faszination auf ihre überwiegend weibliche Leserschaft aus. Wichtige Werke sind z. B. „Taghaus, Nachthaus“, „Der Gesang der Fledermäuse“, „Unrast“ und ihr neuester Roman „Die Jakobsbücher“. Der Literaturnobelpreis für das Jahr 2018 wurde ihr ein Jahr später zusammen mit dem Literaturnobelpreisträger für das Jahr 2019, dem österreichischen Schriftsteller Peter Handke, verliehen „für ihre narrative Vorstellungskraft, die, in Verbindung mit enzyklopädischer Leidenschaft, für das Überschreiten von Grenzen als eine neue Form von Leben steht“.

Kurs abgeschlossen Literaturnobelpreisträger vorgestellt: Peter Handke (K201.05)

( ab Mi., 7.10., 16.00 Uhr )

Der Kurs richtet sich an alle, die gute Literatur lieben und mit der Literaturwissenschaftlerin Cornelia Fabig darüber ins Gespräch kommen wollen. Heute geht es um
Peter Handke, ein vielfach ausgezeichneter österreichischer Schriftsteller und sowohl von der Literaturkritik hochgeschätzter als auch streitbarer deutschsprachiger Autor. Neben seiner Kritik an Sprach- und Bewusstseinsschablonen befasst sich Handke vor allem mit der Entfremdung zwischen Subjekt und Umwelt. Bekannt geworden ist er vor allem mit Werken wie z. B. "Publikumsbeschimpfung", "Wunschloses Unglück", "Versuch über die Müdigkeit" und "Der kurze Brief zum langen Abschied". Im Jahr 2019 wurde ihm der Literaturnobelpreis zuerkannt für ein literarisches Werk, dass in meisterhaft visionärer Sprache durchzogen ist vom "Geist der Entdeckung".

freie Plätze Corona ist ein Gedicht: Schreibwerkstatt (K202.01)

( ab Sa., 5.12., 10.00 Uhr )

Corona ist ein Gedicht von Paul Celan. Corona ist ein Fluss. Corona sehen wir, wenn sich die
Sonne verfinstert. Corona wird als Märtyrerin verehrt. Corona ist ein Wort. Es prägt das Jahr 2020.
Zumeist wurde uns hierbei die Rolle im Zusehen, Zuhören, Konsumieren zugedacht. Schreibend
verlassen wir diese Rolle. Schreibend werden wir aktiv. Schreibend erlangen wir
Selbstermächtigung. Wir erkunden eigene Landschaften. Wir lassen Corona Corona sein und
schöpfen aus dem, was in uns ist. Ohne Anspruch. Ohne Bewertung. Ohne Urteil. Wir schreiben.

Corona
Paul Celan
Aus der Hand frisst der Herbst mir sein Blatt: wir sind Freunde.
Wir schälen die Zeit aus den Nüssen und lehren sie gehn:
die Zeit kehrt zurück in die Schale.
Im Spiegel ist Sonntag,
im Traum wird geschlafen,
der Mund redet wahr.
Mein Aug steigt hinab zum Geschlecht der Geliebten:
wir sehen uns an,
wir sagen uns Dunkles,
wir lieben einander wie Mohn und Gedächtnis,
wir schlafen wie Wein in den Muscheln,
wie das Meer im Blutstrahl des Mondes.
Wir stehen umschlungen im Fenster, sie sehen uns zu von der
Straße:
es ist Zeit, dass man weiß!
Es ist Zeit, dass der Stein sich zu blühen bequemt,
das der Unrast ein Herz schlägt.
Es ist Zeit, dass es Zeit wird.
Es ist Zeit.

Kurs abgeschlossen Sütterlin-Schrift lesen und schreiben lernen (K202.02)

( ab Mo., 19.10., 17.00 Uhr )

Schrift bedeutet, sich die Vergangenheit gegenwärtig machen zu können. Dazu muss man sie lesen können. Ägyptische Hieroglyphen waren lange Zeit nicht zu entziffern, bis über die Keilschrift die Lösung gefunden wurde. Mit unseren privaten Dokumenten und Briefen unserer Vorfahren oder auch Auszügen aus alten Archivunterlagen oder Kirchenbüchern kann es uns auch so gehen. Wir können sie nicht enträtseln, es sind böhmische Dörfer für uns.
Bis 1941 wurde die Sütterlin-Schrift gelehrt und geschrieben, danach verboten und stattdessen nur noch das lateinische Alphabet in den Schulen unterrichtet.
Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Grafiker Ludwig Sütterlin aus den altdeutschen Schriften entwickelt, die in den davor liegenden Jahrhunderten verwandt wurden und unter den Namen Kurrent- oder Kanzleischriften bekannt sind.
Möchten Sie alte Dokumente privater oder öffentlicher Art selbst lesen können? Über diesen Kurs können Sie sich die Grundlagen des Schreibens und Lesens dieser alten Schrift aneignen.

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