Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich Tag der offenen Tür im Kommunalen Integrationszentrum (KI) (M100.KI01)

( ab Di., 21.9., 13.00 Uhr )

Unter dem Motto "Wir feiern heute Weltkindertag" öffnet das KI seine Türen für Kinder, Eltern und alle Interessierten, um gemeinsam zu basteln, zu spielen, das Glücksrad zu drehen und sich schminken zu lassen. Das Netzwerk Gesunde Kinder, der Verein Miteinander Wohnen e.V., das Eltern-Kind-Zentrum Nord und die Erziehungs- und Familienberatungsstelle der Caritas stellen sich vor. Außerdem feiern wir den Abschluss der Interkulturellen Frankfurter Stadtrallye mit einer großen Tombola.

Anmeldung möglich Blauäugig - blue eyed: Filmaufführung (M102.01)

( ab Sa., 18.9., 18.00 Uhr )

Im Rahmen der interkulturellen Woche wollen wir uns den Film "Blue Eyed" ansehen und darüber ins Gespräch kommen.
Der Film ist eine Dokumentation über den Workshop der US-amerikanischen Lehrerin und Anti-Rassismus-Aktivistin Jane Elliot. Der Film berichtet darüber, wie sie in diesen Workshops den Teilnehmer*innen, unter deren Mitwirkung, anschaulich und unmittelbar die Lebenserfahrung von diskriminierten Minderheiten wie beispielsweise people of colour, Behinderten, queere Menschen und anderen benachteiligten Gruppen der Gesellschaft vermittelt.
Der Film ist sehr berührend, da er die Folgen von Stigmatisierung bewusst macht. Es wird hautnah vermittelt, dass es nicht reicht, nichts zu tun, um Rassismus und Vorurteile zu bekämpfen. Gleichgültigkeit , Passivität, fehlendes Engagement und mangelnde Zivilcourage sind die Stabilisatoren dieser strukturellen Diskriminierung.

Anmeldung möglich Masel Tov Cocktail: Filmaufführung mit Diskussion (M102.02)

( ab , 30.12., 19.30 Uhr )

Sie sind zu einem besonderen Film eingeladen, der Ihre Vorstellungen vom jüdischen Leben sicher auf den Kopf stellen wird.
Dima ist 16 und ist der Sohn russischer Einwanderer. Er ist Schüler am Gymnasium und er ist Jude. Das wäre nicht so wichtig, wenn nicht alle ständig darüber reden würden. So auch sein Klassenkamerad Tobi, der ihn mit einem schlechten Witz über Juden in Deutschland provoziert. Dimas Reaktion führt zum Schulverweis. Außerdem muss er sich bei Tobi entschuldigen. Auf dem Weg zu Tobi trifft er auf Leute, die alle eine eigene Haltung zum Judentum haben.
Auf unterhaltsame und selbstironische Weise behandelt MASEL TOV COCKTAIL vielfältige Aspekte rund um das jüdische Leben in Deutschland. Dazu schlägt er eine Brücke von geschichtlichen Fakten bis zur persönlichen Erfahrungswelt eines Jugendlichen, welcher die Leidensgeschichte der Juden im 2. Weltkrieg selbst nicht miterlebt hat, diese aber ständig vor Augen gehalten bekommt.
Sei es durch Vorurteile, Antisemitismus oder übertriebene Betroffenheitsgesten von Menschen, die sich hinter Political Correctness verstecken.
Dima spricht die Zuschauer direkt an und entlässt niemanden aus der Verantwortung, über das Thema nachzudenken. Neben der aktuellen Problemlage schafft MASEL TOV COCKTAIL assoziativ Verbindungen zu historischen Hintergründen und verweigert sich jeglicher Opferhaltung, bis hin zum konsequenten Filmende. Ein derartig feinsinniges Stimmungsbild unserer Gesellschaft und einen wie selbstverständlich daherkommenden Aufruf zu einem respektvollen Miteinander findet man selten.
Im Anschluss an den Film unterhalten wir uns mit dem Regisseur Arkadij Khaet.

Gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

freie Plätze Unsere Freunde, die Pflanzen - ein Thementag: inklusiv (M104.01)

( ab Mi., 20.10., 10.00 Uhr )

Wir entdecken spielerisch die Vielfalt von Saatgut, unserem Zusammenleben mit den Pflanzen und lernen Menschen kennen, die diese Vielfalt schützen möchten.
Durch das Ertasten und Einordnen von Saatgut nähern wir uns der Bedeutung der Pflanzen für die Landwirtschaft und die menschliche Ernährung. Wir Anhand eines Beispiels aus Kenia entdecken wir, dass Pflanzen auch für uns Menschen eine Menge bewirken können, sie wahre Superheldinnen sind. Diese Erkenntnis werden wir mit einer kreativen Methode festhalten und Porträts unserer Pflanzen-Heldinnen gestalten.

Gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, "In Zusammenarbeit mit der BREBIT (Brandenburger Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationstage)."




Informationen zur Referentin:
Marie Sauß ist als Bildungsreferentin und Trainerin in verschiedenen Projekten in Berlin und Brandenburg unterwegs. Mit verschiedenen Zielgruppen arbeitet sie zu Themen im Bereich Klimagerechtigkeit und Landwirtschaft, Umwelt und Globale Gerechtigkeit sowie Vielfalt. Ihre Angebote stellen Gewohntes in Frage und versuchen stets neue Perspektiven erlebbar zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei das aktive Mitwirken der Teilnehmenden mit dem Ziel zu ergründen, wie wir gemeinsam die Welt um uns herum gestalten können.
In Sonntagsreden wird die deutsch-italienische Beziehung gemeinhin als Idylle beschworen. Italophile Deutsche und germanophile Italiener*innen loben dann gerne das, was man einst als "Wahlverwandtschaft" feierte. In Wirklichkeit vernebeln Stereotypen und Vorurteile, Fehlinformation und Fake News, ja zuweilen Hass und Hetze, den Blick.
Italien, seit Jahrhunderten Sehnsuchtsort der Deutschen, leidet an chronischen Krankheiten: politische Instabilität, monströse Bürokratie, schwaches Wirtschaftswachstum, wachsender Brain-Drain. Und Deutschland, im Belpaese als das Land des Pflichtbewusstseins und der Systematik, als Lokomotive, die Italien mitzieht, respektiert, schwächelt. Die Corona-Krise legt bloß, was als Defizit schon lange am Fundament von Staat und Wirtschaft sägte: Überregulierung, Reformstau, marode Infrastruktur, mangelnde Digitalisierung.
In unserer Veranstaltung wollen wir den Nebel lichten, ein klares Bild schaffen und anhand zweier neuer Publikationen analysieren, ob und wie die Beziehung nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann.

Ulrich Ladurner (tbc), Journalist bei DIE ZEIT, Autor des 2019 erschienenen Buchs "Der Fall Italien"
Fabio Colasanti, Ökonom (ehem. Generaldirektor bei der Europäischen Kommission) und Autor des 2021 beim Villa Vigoni Editore | Verlag erschienenen Sammelbands "The Value of Money. Controversial Economic Cultures in Europe: Italy and Germany"
Das Gespräch zwischen Ulrich Ladurner und Fabio Colasanti wird moderiert von Sabine Seeger-Regling, ehem. Italienkorrespondentin und Beraterin für EU-Fragen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Italienischen Zentrum Villa Vigoni statt.
Sprache: Italienisch mit Simultanübersetzung

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