Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Als einen „Weckruf an die Menschheit“ bezeichnete Bundesentwicklungsminister Gerd Müller die durch die Corona Pandemie ausgelöste Krise. Anfang Mai erläuterte er den Journalisten der Rheinischen Post, dass "der Immer-Weiter-Schneller-Mehr-Kapitalismus der letzten 30 Jahre aufhören" müsse, denn ein anderer Umgang mit Mensch und Natur sei die Voraussetzung dafür, diese Krise bewältigen und weitere abwenden zu können.
Mit dem langsamen Wiedereintreten in eine neue Normalität gibt es aktuell neben den persönlichen Fragen auch viele gesellschaftspolitische Fragestellungen, die die Menschen bewegen. Was werden wir als Gesellschaft aus der Krise gelernt haben? Werden wir unsere Wirtschaft nachhaltiger gestalten oder gibt es danach ein fatales "weiter so“ oder „jetzt erst recht“? Welche Auswirkungen hat die Krise auf die Spaltung der Welt in arm und reich im globalen Maßstab? Werden sich die sozialen und ökologischen Verwerfungen verschlimmern oder gibt es einen neuen Gestaltungswillen und Solidarität - gerade auch mit den ärmeren Ländern?
Die 17 Ziele / Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden, stellen für die Weltgemeinschaft ein realisierbares Zukunftsprogramm dar. Wie steht es um die 17 Ziele – ist ihre Umsetzung gefährdet oder gibt es gerade jetzt eine Chance der Wende? Stadt.Land.Welt. – Web befragt Expert*innen nach dem Stand des Zielesets als Ganzes und nach dem Stand einzelner Ziele.
Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation zwischen Engagement Global, dem Deutschen Volkshochschulverband DVV, DVV International, dem Bayerischen Volkshochschulverband und dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg. Sie findet statt im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD), das sich u.a. dafür einsetzt, Entwicklungspolitische Bildungsangebote für Menschen in ländlichen Räumen anzubieten. Um auf die aktuelle Situation angemessen reagieren zu können, knüpft die Vortragsreihe an das erfolgreiche Projekt Stadt.Land.Welt. an und wird nun ergänzt um eine digitale Komponente.

Ziel 1: "Armut in allen ihren Formen und überall beenden" Dr. Boniface Mabanza Bambu, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA), Heidelberg Als Literaturwissenschaftler, Philosoph und Theologe ist Boniface Mabanza Bambu ein profilierter Kenner des Südlichen Afrika. Seit 2008 arbeitet er bei KASA, einem Zusammenschluss Kirchlicher Organisationen in der Lobby- und Advocacyarbeit. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Strukturen zu stärken um wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit verwirklichen zu können.
Veranstaltungsformat
Die Veranstaltungen finden online statt in unregelmäßiger Reihenfolge (ab 24. Juni 2020). Es sind bisher 8 Veranstaltungen vorgesehen. Die Teilnehmenden benötigen ein PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss. Die Teilnehmenden sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über die Chat-Funktion an die Referierenden gerichtet werden. Die Teilnehmenden bleiben zu Hause und sind dennoch beim Lernen und Diskutieren dabei. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über die teilnehmenden Volkshochschulen vor Ort. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Volkshochschulen erhalten zwei Tage vor der Veranstaltung den Zugangslink, den sie an die Teilnehmenden weiterleiten.
Als einen „Weckruf an die Menschheit“ bezeichnete Bundesentwicklungsminister Gerd Müller die durch die Corona Pandemie ausgelöste Krise. Anfang Mai erläuterte er den Journalisten der Rheinischen Post, dass "der Immer-Weiter-Schneller-Mehr-Kapitalismus der letzten 30 Jahre aufhören" müsse, denn ein anderer Umgang mit Mensch und Natur sei die Voraussetzung dafür, diese Krise bewältigen und weitere abwenden zu können.
Mit dem langsamen Wiedereintreten in eine neue Normalität gibt es aktuell neben den persönlichen Fragen auch viele gesellschaftspolitische Fragestellungen, die die Menschen bewegen. Was werden wir als Gesellschaft aus der Krise gelernt haben? Werden wir unsere Wirtschaft nachhaltiger gestalten oder gibt es danach ein fatales "weiter so“ oder „jetzt erst recht“? Welche Auswirkungen hat die Krise auf die Spaltung der Welt in arm und reich im globalen Maßstab? Werden sich die sozialen und ökologischen Verwerfungen verschlimmern oder gibt es einen neuen Gestaltungswillen und Solidarität - gerade auch mit den ärmeren Ländern?
Die 17 Ziele / Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden, stellen für die Weltgemeinschaft ein realisierbares Zukunftsprogramm dar. Wie steht es um die 17 Ziele – ist ihre Umsetzung gefährdet oder gibt es gerade jetzt eine Chance der Wende? Stadt.Land.Welt. – Web befragt Expert*innen nach dem Stand des Zielesets als Ganzes und nach dem Stand einzelner Ziele.
Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation zwischen Engagement Global, dem Deutschen Volkshochschulverband DVV, DVV International, dem Bayerischen Volkshochschulverband und dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg. Sie findet statt im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD), das sich u.a. dafür einsetzt, Entwicklungspolitische Bildungsangebote für Menschen in ländlichen Räumen anzubieten. Um auf die aktuelle Situation angemessen reagieren zu können, knüpft die Vortragsreihe an das erfolgreiche Projekt Stadt.Land.Welt. an und wird nun ergänzt um eine digitale Komponente.

Ziel 3: "Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern" Dr. Gisela Schneider Direktorin des Difäm, Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V., Tübingen. Die erfahrene Tropenmedizinerin begleitet seit vielen Jahren Gesundheitsprojekte, vor allem in Westafrika.
Veranstaltungsformat
Die Veranstaltungen finden online statt in unregelmäßiger Reihenfolge (ab 24. Juni 2020). Es sind bisher 8 Veranstaltungen vorgesehen. Die Teilnehmenden benötigen ein PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss. Die Teilnehmenden sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über die Chat-Funktion an die Referierenden gerichtet werden. Die Teilnehmenden bleiben zu Hause und sind dennoch beim Lernen und Diskutieren dabei. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über die teilnehmenden Volkshochschulen vor Ort. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Volkshochschulen erhalten zwei Tage vor der Veranstaltung den Zugangslink, den sie an die Teilnehmenden weiterleiten.

Durch die Corona-Krise sind wir zuhause und am Arbeitsplatz mehr denn je auf digitale Kommunikation und Datenaustausch angewiesen. Wer schützt eigentlich unsere Daten? Und wer entscheidet, was privat ist? Gibt es ein Recht auf Dateneigentum, und unter welchen Umständen – etwa mit Apps, die Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus liefern - sind Datenspenden sinnvoll?
Prof. Dr. Claudia Eckert ist Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) und Professorin der Technischen Universität München. Sie ist Mitglied des acatech Präsidiums. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Entwicklung von Technologien zur Erhöhung der System- und Anwendungssicherheit, die Sicherheit eingebetteter Systeme und die Erforschung neuer Techniken zur Erhöhung der Resilienz und Robustheit von Systemen gegen Angriffe. Prof. Dr. Jörn Müller-Quade ist Inhaber des Lehrstuhls für Kryptographie und Sicherheit und zudem Direktor am Karlsruher Forschungszentrum Informatik. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem sicheres Cloud Computing, sichere Mehrparteienberechnung, Sicherheitsdefinitionen und -modelle, sowie Hardware-Vertrauensanker. Das von ihm und seiner Gruppe entwickelte Wahlverfahren „Bingo Voting“ wurde 2008, das
Softwareschutzverfahren „Blurry Box Cryptography“ 2014 mit dem deutschen IT-Sicherheitspreis der Horst Görtz Stiftung ausgezeichnet.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Technikwissenschaften im Rahmen von „acatech am Dienstag“ statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Klaus Mainzer (München)



Live gestreamt aus den Volkshochschulen Erding und SüdOst

Technische Voraussetzungen
Ein Webinar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Webinars gestellt werden.
Pandemien, die länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten, sind eine dunkle Seite der Globalisierung, insbesondere des internationalen Flugtourismus. Schon vor dem Aufkommen des neuen Corona-Virus war das bei einer ganzen Reihe von Infektionskrankheiten der Fall; Cholera, HIV (Aids), Influenza, Neue Grippe und Zikafieber sind prominente Beispiele. Mit Blick auf die aktuelle Situation erläutert Herr Hacker die Strategien zur Eindämmung von Pandemien sowie ihre Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und die Teilhabe am öffentlichen Leben. Lässt sich ein bislang unbekanntes Virus überhaupt aufhalten oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis 60 Prozent und mehr der Bevölkerung angesteckt sind? Was kann der Einzelne tun oder ist er machtlos? Wie weit darf ein demokratischer Staat die Grundvoraussetzungen gesellschaftlichen Lebens außer Kraft setzen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu erhalten? Und nicht zuletzt: Lassen sich Pandemien zukünftig vermeiden?
Jörg Hacker ist ein international renommierter Experte auf dem Gebiet der Infektionsbiologie. Er war Präsident des Robert-Koch-Instituts und bis 2020 Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.



Technische Voraussetzungen
Ein Onlineseminar ist ein Seminar im Internet, welches in der VHS durchgeführt wird. Fragen können währenddessen gestellt werden.
Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2020 ist für den 3. November 2020 vorgesehen. Stephan Bierling wird sie für uns kommentieren.
Stephan Bierling ist Professor für Internationale Politik an der Universität Regensburg und einer der führenden Experten für die Machtverschiebungen in der Weltpolitik. Er war Gastprofessor in den USA, Israel, Südafrika und Australien und hat mehr als ein Dutzend Bücher zur Außenpolitik der USA und Deutschlands geschrieben.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Hans-Seidel Stiftung statt.


Technische Voraussetzungen
Ein Online-Seminar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Online-Seminars gestellt werden.
Arzneimittel gehören zu den größten Errungenschaften der Menschheit. Sie haben zu dramatischen Verbesserungen von Gesundheit und Langlebigkeit sowie zu enormen Kosteneinsparungen durch weniger Krankheitstage und Krankenhausaufenthalte beigetragen. Der globale Markt für Arzneimittel hat derzeit einen Wert von jährlich 1.430 Milliarden Dollar. Rund 800 Milliarden Dollar entfallen dabei auf Markenprodukte, die in der Regel patentgeschützt sind und dadurch sehr teuer verkauft werden können. Die Pharmaindustrie rechtfertigt ihre hohen Produktpreise durch die entstandenen Kosten bei der Forschung und Entwicklung der Arzneimittel. Für ärmere Gesellschaften sind diese hohen Preise oft nicht zu zahlen. Wie könnte eine Lösung aussehen, die der Industrie genügend Anreize gibt, Forschung zu betreiben und anschließend die Medikamente zu einem deutlich niedrigeren Preis anzubieten? Thomas Pogge stellt anhand des Health Impact Fund eine mögliche Lösung vor.
Thomas Pogge ist Professor für Philosophie und internationale Angelegenheiten (Philosophy and International Affairs) an der Yale University. Er promovierte an der Harvard University bei John Rawls.



Technische Voraussetzungen
Ein Online-Seminar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Online-Seminars gestellt werden.

Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Doch was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.
Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp "Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien".


Technische Voraussetzungen
Ein Onlineseminar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Onlineseminars gestellt werden.

freie Plätze Den aktiven Einstieg in Wikipedia leicht gemacht (K102.05)

( Kurs auf Anfrage! )

In dem Seminar geht es um die verbesserte Nutzung von Wikipedia, aber auch um den Einstieg als Autor. Folgende Inhalte erwarten Sie:

- Einstieg für Lesende: Wie sind die Artikel aufgebaut? Links innerhalb der Wikipedia und Weblinks, Tipps für die Suche nach Informationen, Was Wikipedia nicht ist, Schwesterprojekte, Suchen in der Wikipedia, Benutzung des Eingabefeldes "Suche", Suche mit ungenauer Schreibweise, Ergebnisse stärker eingrenzen, Suche in verschiedenen Namensräumen (Dateien, Diskussionen, etc.).
- Autorenhinweise: Benutzerkonto anlegen, Vorteile und Nachteile, Hinweise zur Wahl des Benutzernamens, Grundprinzipien der Wikipedia, Artikel bearbeiten, Spielwiese und Testseiten, Bearbeitungskonflikte.
- Quelltextbearbeitung: Die Vorschaufunktion, Änderungen überprüfen, Bearbeitung abbrechen, Der Bearbeitungskommentar, Kleine Bearbeitung und Seitenbeobachtung, Änderungen speichern.
- Visual Editor: Visual Editor öffnen, Formatierung der Artikeltexte, Begriffe verlinken oder neue Links einfügen, Geänderte Inhalte veröffentlichen, Zusammenfassung schreiben.
- Artikel erstellen Thema, Inhalt und Form, Umfang, Relevanzcheck,. Geeignete Themen, Vorarbeiten und Recherche, Verständlichkeit, Richtigkeit.
- Zusammenarbeit, Anfragen stellen, Mentorenprogramm, Konflikte lösen, Wikipedia-Projekte.

Der Kurs findet statt, wenn sich mindestens 6 Teilnehmer*innen dafür angemeldet haben.

Anmeldung möglich I Am Not Your Negro: Filmaufführung (K102.06)

( ab Do., 10.12., 18.00 Uhr )

Das internationale literaturfestival berlin (ilb) ruft Kinos, Schulen, Universitäten, Fernsehsender, Medien, kulturelle Institutionen und Individuen zu einer weltweiten Filmvorführung von I Am Not Your Negro von Raoul Peck am 10. Dezember 2020 auf, dem Jahrestag der durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948 verkündeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Der Film erhellt die Kontinuität des Rassismus und dokumentiert den auch in der Kunst artikulierten Widerstand gegen ihn. Mit der weltweiten Vorführung des Films von Raoul Peck soll auch unsere Verantwortung unterstrichen werden, die Geschichte der Kolonisation und des Rassismus detailliert aufzuarbeiten. 400 Jahre, nachdem die ersten Sklaven in den USA in Jamestown, Virginia, in Ketten an Land geführt wurden, ist die Gleichbehandlung von Weißen und People of Color keineswegs durchgesetzt – weder in den USA noch anderswo. Im Laufe von fast vier Jahrhunderten wurden schätzungsweise 10-12 Millionen versklavte Afrikaner nach Amerika transportiert, hauptsächlich von europäischen Händlern. Mehr als 250 Jahre nach der Abschaffung des atlantischen Sklavenhandels ist die Gleichbehandlung von Weißen und People of Color keineswegs festgeschrieben – weder in Amerika noch in Europa noch in anderen Regionen der Welt.

I Am Not Your Negro: Es handelt sich um einen preisgekrönten 95-minütigen Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016, der auf der Basis des unvollendeten Roman-Manuskripts „Remember This House“ von James Baldwin (1924 – 1987) gedreht wurde. Peck versucht in dem Film den Rassismus der US-Gesellschaft im zeitlichen Panorama von 1890 bis 2014 mittels filmischer Collage und der Lebensgeschichte von drei Freunden Baldwins aus der Bürgerrechtsbewegung zu erfassen, die in den 60er Jahren ermordet wurden: dem Menschenrechtsanwalt Medgar Evers (+1963), dem Black Muslim Malcolm X (+1965) und dem Baptistenpfarrer und Bürgerrechtler Martin Luther King jr. (+1968).

James Baldwin (*1924 in Harlem, New York City – 1987+ Saint-Paul-de-Vence, Frankreich) war einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Bücher wie „The Fire Next Time“ (1962) thematisieren Rassismus und Sexualität. Raoul Peck (*1953 in Port-au-Prince, Haiti) ist ein Filmemacher und Drehbuchautor, der u.a. durch den Dokumentarfilm (1990) Lumumba: La mort du Prophète (1992) und den Spielfilm Lumumba (2001) international bekannt wurde.

Das ilb knüpft mit dem Worldwide Screening an die Serie der weltweiten Lesungen an, die es seit 2006 zu verschiedenen Themen, vor allem auf Menschenrechte bezogen, und an das erste Worldwide Screening am 27. Januar 2020 an, mit dem die Präsentation von „Shoah“ von Claude Lanzmann in über 20 Ländern lanciert wurde.

Die Aufführung findet mit freundlicher Genehmigung der Bundeszentrale für politische Bildung statt.

Mit Lena Kampf und Georg Mascolo

1964 in Stadthagen geboren, begann Georg Mascolo seine Karriere 1988 für “Spiegel-TV“. 1992 folgte der Wechsel zum Magazin „Der Spiegel“, wo er als Leiter des Ressorts „Deutschland II“ sowie als politischer Korrespondent in den USA arbeitete. Von 2008 bis 2013 war Mascolo Chefredakteur des „Spiegel“. Aufsehen erregte u.a. sein Gespräch mit Edward Snowden 2013 in Moskau über dessen Enthüllungen in der NSA-Affäre. Seit 2014 ist Mascolo Leiter der Recherchekooperation von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.


Technische Voraussetzungen
Ein Onlineseminar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Onlineseminars gestellt werden.

Anmeldung möglich Die USA vor der Wahl - und am Abgrund? Onlineseminar (K102.08)

( ab Di., 29.9., 19.30 Uhr )

Die USA bekommen die Corona-Pandemie nicht in den Griff, die Zahl der Infizierten und Toten steigt schier unaufhörlich. Millionen US-Amerikaner sind arbeitslos geworden. Präsident Donald Trump spaltet das Land derweil weiter, um bei seinen Anhängern Angst und Empörung anheizen und um auf diese Weise die Präsidentenwahl im November zu gewinnen. Trumps Herausforderer Joe Biden führt in den Umfragen. Welche Chancen hat er auf den Wahlsieg?
Hubert Wetzel beschreibt und analysiert seit vier Jahren als SZ-Korrespondent in den USA die dortige Lage.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.



Technische Voraussetzungen
Ein Onlineseminar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Onlineseminars gestellt werden.
Vieles um uns herum in den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit verändert sich in rasanter Geschwindigkeit und beeinflusst unseren Alltag. Die kvhs Bad Dürkheim und die vhs Neustadt laden Sie ein, diesen Themen in der neuen gemeinsamen Veranstaltungsreihe vhs-Talk auf den Grund zu gehen und dazu ins Gespräch zu kommen.
Der Abend beginnt mit einem Impulsvortrag der Referent*innen; anschließend folgt eine moderierte Diskussion unter unserem Motto "Reden Sie mit!".


Ausländer - Nazis - Linke - Schwule - Muslime ... Welche Vorurteile haben wir? - Wie (in) tolerant sind wir gegenüber anderen Meinungen? Bastian Berbner begab sich auf die Suche nach Menschen, die Hass und Vorurteile überwunden haben. Er erzählt von erfolgreichen Begegnungen: in einer Hamburger Reihenhaussiedlung, in einem irischen Dorf oder in einem Kieler Einkaufszentrum. Er traf Nazis und Islamisten und jene, die sie bekämpfen. Diese Erfahrungen zeigen, wie Hass und Vorurteile entstehen und was jede/r von uns dagegen tun kann.

Bastian Berbner präsentiert Episoden aus seinem Podcast "Hundertachtzig Grad - Geschichten gegen den Hass" und geht der Frage nach, ob eine 180-Grad-Wende möglich ist und wir das ein oder andere Vorurteil überwinden können.

Moderation: Sarah Schäfer, mehrgutezeit.de

Hören Sie doch schon ´mal in den Podcast rein oder lesen Sie das Buch zum Podcast. Infos unter: www.hundert-achtzig.de oder direkt per QR-Code hier zum Podcast.

Der Vortrag wird via Livestream aus dem Hambacher Schloss übertragen. Über eine Online-Plattform können Sie Fragen zum Thema stellen und damit die Diskussion mit dem Referenten beeinflussen. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie vor dem Vortrag einen Link mit dem Zugang zur Übertragung.


Anmeldung:

https://kvhs-duew.de/index.php?id=92&kathaupt=11&knr=T1021111GS&kursname=vhs-Talk-Livestream+Reden+Sie+mit+Politik-Gesellschaft-Umwelt



Technische Voraussetzungen
Ein Onlineseminar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Onlineseminars gestellt werden.

freie Plätze Unsere Freunde, die Pflanzen - ein Thementag für Familien (K104.03)

( ab Sa., 10.10., 10.00 Uhr )

Gemeinsam entdecken Eltern und Kinder die Zusammenhänge zwischen der Welt der Pflanzen und unserer Gesellschaft. Mit interaktiven Methoden nähern sich Teilnehmer*innen gesellschaftlichen Themen wie Ernährung und Landwirtschaft. Welche Rolle spielen Pflanzen für unsere Ernährung? Welche Probleme gibt es in der Landwirtschaft? Welche Rolle spielt der Klimawandel? Durch die Kämpfe von Menschen aus dem Globalen Süden im Bereich Saatgutsouveränität und Agrarökologie wird den älteren Kursteilnehmer*innen die globale Dimension des Themas bewusst. Gleichzeitig können die Kinder Porträts ihrer persönlichen Pflanzenhelden gestalten und sich über die Superkräfte dieser Pflanzen spielerisch mit der Utopie einer Welt auseinandersetzen, in der Pflanzen und Menschen einander helfen. In einer gemeinsamen Ausstellung stellen wir unsere Erkenntnisse kreativ dar und besprechen, was wir für neue Ideen bekommen haben. Bitte anmelden.

Anmeldung möglich Wandel' Dich, nicht das Klima: Online-Seminar (K104.09)

( ab Do., 29.10., 19.30 Uhr )

Der Klimawandel gilt gemeinhin als eine der großen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht. Um den Klimawandel abzumildern und die Konsequenzen des Klimawandels abfedern zu können, bedarf es kollektiver Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Jede*r Einzelne ist gefragt - und kann auch antworten! In diesem Vortrag soll es darum gehen, wie unser alltägliches Handeln und Nichthandeln zum Klimawandel beiträgt und welche psychologischen und gesellschaftlichen Mechanismen uns motivieren, etwas zu ändern.
Prof. Gerhard Reese ist Leiter des Studiengangs "Mensch und Umwelt: Psychologie, Kommunikation, Ökonomie" an der Universität Koblenz-Landau



Live gestreamt aus den Volkshochschulen Erding und SüdOst

Technische Voraussetzungen
Ein Online-Seminar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Online-Seminar gestellt werden.
Warum wurden in der Corona-Krise so viele Konserven, Mehl und Zucker gekauft - obwohl die Versorgungssicherheit nie gefährdet war? Offenbar weisen bestimmte Nahrungsmittel über ihren Nährwert hinaus auch kulturelle Werte auf: Essen kann solide wirken und Sicherheit suggerieren - oder zum „Sould Food" werden. Der französische Theoretiker Roland Barthes nannte die Ernährung ein „System der Kommunikation, ein Korpus von Bildern, eine Gebrauchsanordnung, ein System der Situationen und Verhaltensweisen“. Für Barthes ist das Essen ein Zeichen, das sich lesen lässt. Der Vortrag erläutert in einem ersten Schritt solche und andere theoretischen Annäherungen an das allgegenwärtige "Kulturthema Essen" (Alois Wierlacher). In einem zweiten Schritt werden wir danach fragen, warum jemand eine bestimmte Speise als „jüdisch“ wahrnimmt: Was ist an Pastrami, Bagels und gefillte Fisch jüdisch? Dabei werden wir auf popkulturelle Kontexte, aber auch auf Gegenwartsliteratur eingehen.
PD Dr. Caspar Battegay ist Lehrbeauftragter am Fachbereich Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Seit 2015 ist er Mitglied der Jungen Akademie.



Technische Voraussetzungen
Ein Online-Seminar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Online-Seminars gestellt werden.

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Kontakt

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15230 Frankfurt (Oder)

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Freitag
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Dienstag
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