Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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In einem bebilderten Streifzug wird ein großes Stück der früheren Schifffahrt auf der Oder lebendig. Die Stadt beherrschte schon früh den Fracht- und Güterverkehr auf dem Wasserwege und wurde so schon im Mittelalter führende Handelsstadt an der mittleren Oder. Reges Geschäftstreiben herrschte bei Be- und Entladung der Dampfschiffe, Schlepp- und Segelkähne am Packhof oder am Bollwerk. Frachtgüter wurden mit der Frankfurter Gütereisenbahn an- und abtransportiert. In den Sommermonaten gab es einen Ausflugsverkehr zu weiteren Oderstädten, von dem bereits Fontane in seinem Buch "Oderland" berichtet. Eine städtische Badeanstalt auf dem Ziegenwerder (einer Insel auf der Oder) war nach Damen-, Herren- und Familienbad getrennt. Eigens für Militärangehörige gab es zusätzlich ein Schwimmbad an der Oder.

Kurs abgeschlossen Wanderung zum Schervenzsee, Siehdichum und zurück (L109.20A)

Onlineanmeldung nicht möglich.

( ab So., 18.4., 10.00 Uhr )

(ca. 12 Km), Alle Wanderer nehmen kostenlos teil, stets aber auf eigene Versicherung. Jeder versorgt sich aus dem eigenen Rucksack. Eine Einkehr ist nicht bei jeder Tour vorgesehen.
Bitte festes Schuhwerk tragen.
Nähere Auskünfte über wandern@alpenverein-ffo.de
Die St.-Marien-Kirche Frankfurt (Oder) ist vor allem bekannt für ihre drei historischen Chorfenster aus dem 14. Jahrhundert. Sie thematisieren die Schöpfungsgeschichte, den Lebensweg von Jesus und die Legende des Antichrist. Vor allem das Antichrist-Fenster gilt als einzigartig. Die mittelalterlichen Glasmalereien sind jedoch nur eine Attraktion der Kirche. Auch zahlreiche Wandmalereien wie die Mondsichelmadonna in der Nordkapelle und die 2017 freigelegten mittelalterlichen Wandmalereien im Greiffenpfeilschen Erbbegräbnis gehören zu den Schätzen von St. Marien. In dieser Führung erfahren Sie mehr darüber.

Anmeldung möglich Wanderung durch die Booßener Teichlandschaft (L109.28)

( ab Sa., 15.5., 9.30 Uhr )

Dicht am Treffpunkt (Booßener Bahnhof) schließt die wunderschöne Teichlandschaft Booßens an. Die Exkursion führt über die Wirtschaftswege der Fischer entlang der vier Teiche durch das Naturschutzgebiet, welches verschiedenste Lebensräume (Feuchtwiesen, Trockenhänge usw.) so nah beieinander vorweist. Entlang des Weges macht uns Herr Weiß mit seinen zoologischen und botanischen Kenntnissen auf die vielen Entdeckungen aufmerksam. Die Exkursion ist inklusiv, aber leider nicht barrierefrei. Kinder bis 10 Jahren frei.

Werner Weiß ist Jahrgang 1940 und in Neuhardenberg aufgewachsen. Er war lange Zeit Biologielehrer, danach Mitarbeiter in der Station "Junger Techniker und Naturforscher", eine staatliche Schülerfreizeiteinrichtung in Frankfurt (Oder) und arbeitete ab 1992 im Landesumweltamt in der Abteilung Naturschutz. Der offenkundige Naturfreund engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für den Naturschutz und liebt Naturfotografie. Mit seinen langjährig gesammelten Beobachtungen, Erlebnissen und Fotos hat Herr Weiß insgesamt vier Bücher gestaltet. Unter dem Titel "Natur-Tagebuch" berichtet er auf insgesamt 800 Seiten und mit mehr als 2000 Fotos über Natur und Naturschutz in Frankfurt (Oder) und Umgebung. Dem Booßener Teichgebiet sind wegen seines besonderen Artenreichtums mehr als 50 Seiten und 160 Fotos gewidmet. Die Natur-Tagebücher sind im Buchhandel erhältlich.

Anmeldung möglich Auf Baumpfaden in Rosengarten (L109.29)

( ab Mo., 17.5., 16.30 Uhr )

Wir laden Sie zu einem Rundgang durch Rosengarten ein. Unser Focus liegt auf den besonderen alten Eichen, die hier ihren Standort haben. Eine enge und dichte Eichenallee führt vom Wirtschaftshof des Gutes zum Weinberg. Der Spaziergang wird untermalt von historischen Geschichten über den Ort.
Es führt die Ortschronistin von Markendorf und Gründerin der "Frankfurter Baumfreunde" Hannelore Skirde.

Anmeldung möglich Feierabendtour mit dem Rad: inklusiv (L109.30)

( ab Do., 20.5., 17.30 Uhr )

Die Feierabendtour führt in die Umgebung von Frankfurt (Oder), wohin genau wird erst zum Termin bekannt gegeben. Ein Picknick ist vorgesehen, bitte ausreichend Verpflegung mitbringen. Die Strecke umfasst ca. 30 km und ist für normal trainierte RadfahrerInnen geeignet. Das Entgelt von 2,00 € ist vor Ort zu zahlen.
Die Heimkehrer wurden in einen ehemaligen Wehrmachtskomplex und in das nahe gelegene Lager Gronenfelde gebracht. Hier wurden sie entlaust, noch einmal statistisch erfasst und dann versorgt und in ihre Heimatregionen geschickt. Die Versorgung war anfänglich so schlecht, dass viele starben.
Trotzdem kamen immer mehr frühere Wehrmachtssoldaten in Frankfurt an. Im September 1946 hatten bereits 120.000 das Lager passiert. Nun wurden auch 21.000 Zivilpersonen zurückgeführt.
Am 26. Oktober 1947 waren es mittlerweile 300.000 zurückgeführte Kriegsgefangene. Das Tempo war hoch. Schließlich hatten sich die Alliierten darauf geeinigt, bis zum Jahresende 1948 alle Gefangenen nach Hause zu schicken. Aber die Sowjetunion hielt diese Frist nicht ein. Erst am 5. Mai 1950 verkündete sie das Ende der Repatriierungen. Trotzdem fehlten noch tausende Männer.
Martin Schieck hat zusammen mit anderen Historikern eine Ausstellung eingerichtet, die an die rund 1,2 Millionen kriegsgefangenen Deutschen erinnert. (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24787306 ©2016) Diese wird heute besucht.
Im Anschluss daran besichtigen wir die Kriegsgräberstätte Nuhnen.
Auf den an die parkartigen Außenanlagen des Gutshof Nuhnen anschließenden Flächen befand sich in der Nachkriegszeit die zentrale Aufnahmestelle für die aus der sowjetischen Internierung zurückkehrenden Kriegsteilnehmer. Die auf der Reise oder in der Aufnahmestelle Verstorbenen wurden auf einem Areal der Parkfläche beigesetzt. Dieser Bereich war als Beisetzungsstätte nicht zu erkennen und wurde auch aus politischen Gründen in der Vergangenheit nicht als solche angelegt. Ohne einzelne Gräberfelder zu markieren, sollte ein würdiger Ort geschaffen werden, der auch Besuchern und Angehörigen die Möglichkeit gibt, würdevoll zu trauern.

freie Plätze Die Macht der Gefühle: Besuch der Deponie Seefichten (L109.32)

( ab Mi., 2.6., 14.00 Uhr )

Im Rahmen der Ausstellung "Die Macht der Gefühle" setzen wir uns mit starken Emotionen, die Politik beeinflussen oder machen, auseinander.
Heute ist das Thema Ekel.
Mit Ekel reagieren Menschen auf das, was sie vorgeblich beschmutzt und vergiftet. Eine gezielte Ekelpropaganda betrieben Staaten und Parteien gern gegen Randgruppen, die ihnen nicht passten, Sinti wurden als "Parasiten" bezeichnet, Ausreisewillige in der DDR waren "Volksschädlinge", Beatmusikfans "ungewaschene Gammler", linke Studenten "langhaarige Affen".
Auch Müll empfinden wir als eklig, produzieren aber unbedacht immer mehr. Nach Afrika verkauft, scheinen die Müllberge unsichtbar. So geht das nicht weiter - empfinden viele Bürger*innen mittlerweile. Seit den 70er Jahren gibt es Mülltrennung, um Ressourcen neu nutzen zu können. Heute geht man weiter und versucht verstärkt Müll zu vermeiden.
Wie ist das in Frankfurt (Oder)? Wie wird Müll getrennt, wird wirklich weniger Müll produziert? Was passiert mit unserem Müll. Spannende Fragen werden heute beantwortet.
Als Stadt in Grenznähe erhielt Frankfurt (Oder) nach der Wiedergründung des polnischen Staates 1918 diverse Investitionsmittel. Es entstanden in den 20er Jahren viele neue Siedlungen, Schulgebäude und weitere sehr ansehnliche öffentliche Häuser wie die Trauerhalle, das Amtsgericht, Stadion und Kino im heutigen Slubice. Glücklicherweise sind fast alle Gebäude erhalten. Heute spazieren wir unter fachmännischer Leitung vom Bahnhof bis zur ehemaligen Mädchenberufsschule in der Beeskower Straße und lassen uns begeistern von Funktionalität und Schönheit der Bauhaus- und weiterer Architekturen der 20er Jahre.

freie Plätze Wanderung durch das Nonnenfließ- Schwärzetal (L109.33A)

Onlineanmeldung nicht möglich.

( ab So., 13.6., 9.30 Uhr )

(ca. 14 Km), Dieses Naturschutzgebiet ist als eines der schönsten Wandertäler Brandenburgs bekannt.
Alle Wanderer nehmen kostenlos teil, stets aber auf eigene Versicherung. Jeder versorgt sich aus dem eigenen Rucksack. Eine Einkehr ist nicht bei jeder Tour vorgesehen.
Bitte festes Schuhwerk tragen.
Nähere Auskünfte über wandern@alpenverein-ffo.de
Im Rahmen der Ausstellung "Die Macht der Gefühle" setzen wir uns mit starken Emotionen, die Politik beeinflussen oder machen, auseinander.
Heute ist das Thema WUT. In der Coronakrise gab es zunehmend Widerstand gegen gesetzliche Regelungen, die Pandemie betreffend. Vielen sind die Bilder von Bürger*innen, die versuchten, die Treppen des Reichstages zu stürmen, in Erinnerung. Wohin mit der Wut? Wie wieder in Dialog kommen? Das sind Fragen, die sich Politik stellen muss.
Wir besuchen heute den Bundestag und gewinnen einen Eindruck von diesem geschichtsträchtigen Ort.
Der Bundestag ist in Berlin. Er wird vom Volk gewählt und ist der Ort, an dem unterschiedliche Auffassungen über den richtigen politischen Weg formuliert und diskutiert werden. Die wichtigsten Aufgaben des Bundestages sind die Gesetzgebung und die Kontrolle der Regierungsarbeit.
Die 630 Abgeordneten entscheiden auch über den Bundeshaushalt und die Einsätze der Bundeswehr im Ausland. Eine weitere wichtige Aufgabe des Bundestages ist die Wahl der Bundeskanzlerin oder des Bundeskanzlers. In einem Jahr verabschiedet der Bundestag an 70 Sitzungstagen ca. 130 Gesetze.

Treffpunkt ist 10:00 Uhr am Eingang des Bundestages. Kontaktperson ist Frau Georgi. Bitte reisen Sie selbständig an.

freie Plätze Besuch bei Freunden: die jüdische Gemeinde (L109.36)

( ab Do., 17.6., 17.00 Uhr )

Ab 1294 lebten Juden in der Stadt. Bei einem Pogrom 1491/1492 wurden alle Juden getötet, aber es zogen bald darauf wieder Juden in die Stadt. 1561 gab es eine neu errichtete Synagoge. Im Jahr 1864 lebten 808 Juden in Frankfurt (Oder).
1933 ging die Zahl auf 568 zurück, die bis 1934 in zwei Gemeinden geteilt waren. Die große reformierte Gemeinde saß in der sogenannten Orgel-Synagoge. Eine weitere Gemeinde befand sich in der Spornmachergasse. Die Juden waren zu einem großen Teil nach dem Ersten Weltkrieg aus Posen und Westpreußen zugewandert, da sie sich als Deutsche fühlten und nicht in Polen leben wollten. Die Stellung der Juden in der Stadt wurde erst mit der Machtübernahme der NSDAP schwierig. In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge angezündet und brannte im Inneren aus und jüdische Geschäfte wurden geplündert und zerstört, jüdische Familienväter verhaftet und in das KZ Sachsenhausen verschleppt. Das Synagogengebäude wurde später als Lagerraum genutzt und in den 1950er Jahren zur Errichtung von Wohnraum abgerissen. 1944 lebten noch 62 Juden in Frankfurt (Oder). Seit 1998 gibt es in Frankfurt (Oder) auch wieder eine jüdische Gemeinde, die mehr als 200 Mitglieder zählt, aber bis heute außer einem Gemeindezentrum im Stadtgebiet Halbe Stadt keine würdige Synagoge besitzt. Seit dem 16. März 2008 besitzt die Jüdische Gemeinde als erste in Brandenburg nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine eigene Tora-Rolle.
Quelle: wikipedia
Wir wollen heute das Gemeindehaus besichtigen und uns von der jüdischen Kultur erzählen lassen.

freie Plätze 175 Jahre Eisenbahnen in Deutschland: ein Spaziergang (L109.37)

( ab Fr., 18.6., 16.00 Uhr )

Wir starten den Spaziergang genau da, wo 1842 der erste Zug in Frankfurt (Oder) angekommen ist. Nach einer Erläuterung der Geschichte und Entwicklung dieses ehemaligen Bahnstandortes gehen wir weiter in die Bahnhofsstraße. Auch hier gibt es einiges über ihren Werdegang zu berichten. Das nächste Ziel ist das heutige Bahnhofsgebäude. Direkt an der Dampflock erfahren Sie Wissenswertes über seine Geschichte bis in die Gegenwart. Eine spannende Reise in die Vergangenheit erwartet Sie.
Heute erleben wir etwas ganz Besonderes - wir entdecken den Bahnhof neu. Wir bekommen eine alte Lok erklärt und dürfen Draisine fahren und zum Schluss gibt es eine Zugfahrt mit einem Triebwagen. Zwischendurch hören wir, wie man sich auf dem Bahngelände und im Zug richtig verhält. Ein toller Vormittag, den wir sicher nicht so schnell vergessen werden!

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