Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Keine Anmeldung möglich Die Macht der Gefühle: "Die Brücke" - Filmaufführung (K101.03)

( ab Do., 24.9., 18.00 Uhr )

Im Rahmen der Ausstellung "Die Macht der Gefühle" setzen wir uns mit starken Emotionen, die Politik beeinflussen oder machen, auseinander. Heute ist das Thema EMPATHIE. "Die Deutsche Willkommenskultur von 2015 hat im In- und Ausland Bewunderung erregt. Viele Menschen zeigten damals ein großes Herz für Geflüchtete. Aber das Land konnte sich auch Mitgefühl leisten - anders als nach den Weltkriegen, als die Bevölkerung selbst Not litt und Hilfe brauchte..." (Zitat Ausstellung)

Migration und Zuwanderung sind nicht erst ein Thema der heutigen Zeit. Gerade nach Kriegsende kamen Millionen Deutsche als „Umsiedler“, das heißt als Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten und waren auf der Suche nach Heimat, Neuanfang und Integration. Der DEFA-Film „Die Brücke“ von Arthur Pohl aus dem Jahr 1949 zeigt, mit welchen Schwierigkeiten die Neuankömmlinge damals konfrontiert waren, wie sie auf Ressentiments und Ablehnung stießen und die heimische Bevölkerung sich dabei einer Rhetorik bedienen konnte, die frappierend an die Parolen erinnert, der sich fremdenfeindliche Agitation auch heute noch bedient. Der Film lädt dazu ein, in die Vergangenheit zurückzuschauen, aber durchaus auch, über Parallelen in der Gegenwart nachzudenken.

Anmeldung möglich "Wendebilder - 5 Fotos und ihre Geschichten": Filmaufführung (K101.05)

( ab Do., 1.10., 17.00 Uhr )

Die VHS und Gedenkstätte zeigen zum 30. Jubiläum des Tages der deutschen Einheit unterschiedliche Filme zur DDR Geschichte und Wendezeit.


Der heutige Dokumentarfilm von Karoline Kleinert begibt sich auf die Spuren von fünf Fotografien, die im Herbst 1989 in der DDR entstanden. Dabei treffen wir auf die Fotografen und Menschen, die ihre sehr persönlichen Geschichten hinter den Momentaufnahmen erzählen. Es waren sehr aufregende Tage im Herbst 1989. Ein Land geriet in Bewegung und wurde bis in die entlegensten Bereiche von einem Sog der Veränderung, der friedlichen Revolution, erfasst. Im Strudel des Geschehens begegneten einander höchst unterschiedliche Menschen. Kaum einer erinnert sich aber heute noch an diese Begegnungen. Doch glücklicherweise wurde viel fotografiert. Die Menschen wollten das Unfassbare festhalten, das sie nun fast täglich erlebten.

Aufführung mit freundlicher Genehmigung der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Wenn Sie selbst Bilder in der Wendezeit gemacht haben und Geschichten dazu erzählen wollen, bringen Sie die gern mit.
Die VHS und Gedenkstätte zeigen zum 30. Jubiläum des Tages der deutschen Einheit unterschiedliche Filme zur DDR Geschichte und Wendezeit.


Wer die DDR erlebt hat, kann viele verschiedene Geschichten erzählen und jede einzelne Geschichte wirft ein anderes Bild auf das Land. Also gibt es DIE Geschichte des Landes eigentlich gar nicht. Die heutigen Beiträge erzählen von Menschen, deren Biografien durch das, was sie in der DDR erlebt haben, weit über den Bestand des Staates DDR hinaus geprägt sind.
Die Filme erzählen vom Unrecht, von erfahrenem Leid, aber auch von Mut, dem Testen von Grenzen, von Nischen und individuellem Glück.

Aufführung mit freundlicher Genehmigung der Bundesstiftung Aufarbeitung
Die VHS und Gedenkstätte zeigen zum 30. Jubiläum des Tages der deutschen Einheit unterschiedliche Filme zur DDR Geschichte und Wendezeit.


Mit Mauerfall und Wiedervereinigung veränderte sich auf einen Schlag fast alles im Alltag der Menschen in der ehemaligen DDR. Vieles befand sich im Aufbruch, noch mehr jedoch im Umbruch. Heute sehen Sie exemplarische Geschichten aus dieser Zeit, private Geschichten, die immer einen Brückenschlag zu den großen gesellschaftlichen Umwälzungen bieten.

Als besondere Gäste haben wir Horst Klute und Erika Krause eingeladen, die über ihre bewegte Zeit in der Übergangsphase erzählen werden. Aber auch Sie sind herzlich eingeladen, sich zu erinnern und das mit uns zu teilen.

Aufführung mit freundlicher Genehmigung der Bundesstiftung Aufarbeitung
Die VHS und Gedenkstätte zeigen zum 30. Jubiläum des Tages der deutschen Einheit unterschiedliche Filme zur DDR Geschichte und Wendezeit.


Der heutige Dokumentarfilm von Marc Thümmler begibt sich auf die Spuren des systemkritischen Fotografen Harald Hauswald. 1500 Seiten spröder Stasitext beweisen die engmaschige Beobachtung durch die Staatssicherheit. Der Film ist eine gleichsam bedrückende wie unterhaltsame Darstellung von Opfern und Tätern im Überwachungsstaat DDR.

Aufführung mit freundlicher Genehmigung der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Anmeldung möglich I Am Not Your Negro: Filmaufführung (K102.06)

( ab Do., 10.12., 18.00 Uhr )

Das internationale literaturfestival berlin (ilb) ruft Kinos, Schulen, Universitäten, Fernsehsender, Medien, kulturelle Institutionen und Individuen zu einer weltweiten Filmvorführung von I Am Not Your Negro von Raoul Peck am 10. Dezember 2020 auf, dem Jahrestag der durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948 verkündeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Der Film erhellt die Kontinuität des Rassismus und dokumentiert den auch in der Kunst artikulierten Widerstand gegen ihn. Mit der weltweiten Vorführung des Films von Raoul Peck soll auch unsere Verantwortung unterstrichen werden, die Geschichte der Kolonisation und des Rassismus detailliert aufzuarbeiten. 400 Jahre, nachdem die ersten Sklaven in den USA in Jamestown, Virginia, in Ketten an Land geführt wurden, ist die Gleichbehandlung von Weißen und People of Color keineswegs durchgesetzt – weder in den USA noch anderswo. Im Laufe von fast vier Jahrhunderten wurden schätzungsweise 10-12 Millionen versklavte Afrikaner nach Amerika transportiert, hauptsächlich von europäischen Händlern. Mehr als 250 Jahre nach der Abschaffung des atlantischen Sklavenhandels ist die Gleichbehandlung von Weißen und People of Color keineswegs festgeschrieben – weder in Amerika noch in Europa noch in anderen Regionen der Welt.

I Am Not Your Negro: Es handelt sich um einen preisgekrönten 95-minütigen Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016, der auf der Basis des unvollendeten Roman-Manuskripts „Remember This House“ von James Baldwin (1924 – 1987) gedreht wurde. Peck versucht in dem Film den Rassismus der US-Gesellschaft im zeitlichen Panorama von 1890 bis 2014 mittels filmischer Collage und der Lebensgeschichte von drei Freunden Baldwins aus der Bürgerrechtsbewegung zu erfassen, die in den 60er Jahren ermordet wurden: dem Menschenrechtsanwalt Medgar Evers (+1963), dem Black Muslim Malcolm X (+1965) und dem Baptistenpfarrer und Bürgerrechtler Martin Luther King jr. (+1968).

James Baldwin (*1924 in Harlem, New York City – 1987+ Saint-Paul-de-Vence, Frankreich) war einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Bücher wie „The Fire Next Time“ (1962) thematisieren Rassismus und Sexualität. Raoul Peck (*1953 in Port-au-Prince, Haiti) ist ein Filmemacher und Drehbuchautor, der u.a. durch den Dokumentarfilm (1990) Lumumba: La mort du Prophète (1992) und den Spielfilm Lumumba (2001) international bekannt wurde.

Das ilb knüpft mit dem Worldwide Screening an die Serie der weltweiten Lesungen an, die es seit 2006 zu verschiedenen Themen, vor allem auf Menschenrechte bezogen, und an das erste Worldwide Screening am 27. Januar 2020 an, mit dem die Präsentation von „Shoah“ von Claude Lanzmann in über 20 Ländern lanciert wurde.

Die Aufführung findet mit freundlicher Genehmigung der Bundeszentrale für politische Bildung statt.

freie Plätze Das Christentum: Filmaufführung (K108.01)

( ab Mo., 14.12., 18.00 Uhr )

Frieden zwischen den Völkern durch Frieden zwischen den Religionen. Hans Küng, bekannter Autor des "Weltethos" führt in seiner 7-teiligen Reihe "Spurensuche" durch die großen Religionen. Er zeigt ihren Einfluss auf die Kultur und das Leben der Menschen durch alle Zeiten und Kontinente.

Christentum

Feuer des Glaubens und soziales Engagement waren die christlichen Grundkonstanten. Im Mittelalter verabschiedete sich die kollegial-ökumenische Kirche in eine absolutistisch-monarchische Kirchenkonzeption. Die heutige Globalisierung stellt die Geltungsansprüche eines europäisch-geprägten Christentums in Frage.

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