Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
Kursangebote >> Kursbereiche >> Online-Seminare >> Online-Seminare: Politik und Gesellschaft

Online-Vorträge von Uni-Professoren
Das Internet macht es möglich. Wir übertragen in Zusammenarbeit mit der VHS Böblingen-Sindelfingen Vorlesungen von namhaften Wissenschaftlern und Experten aus ganz Deutschland live über das Internet. Sie haben die Möglichkeit, sich in einer allgemein verständlichen Sprache auf Uni-Niveau über Themen wie z.B. Kunst und Geschichte, Politik, Umwelt, Psychologie.... zu informieren.

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Als Friedrich Ebert am 11. Februar 1919 zum ersten Reichspräsidenten der Republik gewählt wurde, versicherte er der Nationalversammlung in seiner Dankesrede: "Ich will und werde als der Beauftragte des ganzen deutschen Volkes handeln, nicht als Vormann einer einzigen Partei." Ebert sah es als seine Aufgabe an, Bürgertum und Arbeiterschaft für die neue Republik zu vereinen. Hinter dieser Absicht stand die Erkenntnis, dass die Stabilisierung der Republik nur dann gelingen könnte, wenn anders als vor 1919 alle Bereiche der Gesellschaft an der politischen Gestaltung mitwirken konnten.

Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird.
Das Web-Seminar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Es ist "live" in dem Sinne, dass die Informationen nur in einer festgelegten Anfangs- und Endzeit übermittelt werden. Weitere mögliche Interaktionsmöglichkeiten sind Fragestellungen via Chat oder die Teilnahme an Umfragen. Die VHS-Seminare werden von hochkarätigen Spezialisten gehalten, sind allgemein verständlich und richten sich nach dem Interesse der der VHS-Hörer*innen.

Wir bitten um Voranmeldung.
Die Ausrufung der Weimarer Republik fiel in eine Phase weitreichender Änderungen innerhalb des linken politischen Spektrums. Mit der Revolution in Russland sowie dem Zusammenschluss von linken Parteien in der kommunistischen Internationale kam eine Bewegung in Gang, die auch auf die Stabilität der Weimarer Republik entscheidenden Einfluss haben sollte. Insbesondere der sozialdemokratischen Partei fiel es schwer, gleichzeitig gemäßigte und radikale Elemente auf der linken Seite zusammenzuhalten. Der Web-Vortrag zeigt auf, wie die Zerrissenheit des linken Parteienspektrums das Scheitern der Weimarer Republik begünstigte.

Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird.
Das Web-Seminar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Es ist "live" in dem Sinne, dass die Informationen nur in einer festgelegten Anfangs- und Endzeit übermittelt werden. Weitere mögliche Interaktionsmöglichkeiten sind Fragestellungen via Chat oder die Teilnahme an Umfragen. Die VHS-Seminare werden von hochkarätigen Spezialisten gehalten, sind allgemein verständlich und richten sich nach dem Interesse der der VHS-Hörer*innen.
Wir bitten um Voranmeldung.
War die erste deutsche Republik zum Scheitern verurteilt? Nicht umsonst wird auch heute noch von einem "Hauch von Weimar" gesprochen, wenn demokratische Strukturen durch populistische oder radikale Kräfte bedroht werden. Die Weimarer Republik war, so die allgemeine Einschätzung, sowohl in ihrer verfassungsrechtlichen Ausgestaltung als auch in der Haltung ihrer führenden Politiker zu schwach, um die Probleme und Herausforderungen der Nachkriegsjahre zu überstehen. Diese Schwäche der Republik ebnete dadurch den Weg für die Machtergreifung der Nationalsozialisten ab 1933. Aber wie stellt sich die Nachwirkung der Weimarer Republik auf die Bundesrepublik gut 100 Jahre nach ihrer Ausrufung tatsächlich dar?

Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird.
Das Web-Seminar ist interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Es ist "live" in dem Sinne, dass die Informationen nur in einer festgelegten Anfangs- und Endzeit übermittelt werden. Weitere mögliche Interaktionsmöglichkeiten sind Fragestellungen via Chat oder die Teilnahme an Umfragen. Die VHS-Seminare werden von hochkarätigen Spezialisten gehalten, sind allgemein verständlich und richten sich nach dem Interesse der der VHS-Hörer*innen.

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Unsere Gesellschaft driftet auseinander - dies ist zumindest das Gefühl vieler Menschen und auch in den Medien immer wieder zu hören. Vor allem bei den Themen Migration und Integration verhärten sich die gegensätzlichen Standpunkte: sachliche Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden kommen kaum zustande, stattdessen mehren sich Angriffe auf unser demokratisches System, auf die öffentlich-rechtlichen Medien und auf die Vielfalt als Grundlage unseres Zusammenlebens. Die Erfolge populistischer Parteien können dabei als Ausdruck einer zunehmenden Sehnsucht nach einfachen Wahrheiten gesehen werden.
Im Rahmen der Veranstaltung wird es um grundlegende Fragen gehen: Wie steht es aktuell um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft? Welche sozialen und kulturellen Hintergründe gibt es für den Erfolg von Rechtspopulisten? Wie sind die Ergebnisse der Wahlen im Wahljahr 2019 in diesem Zusammenhang zu bewerten? Wie können wir als Gesellschaft - aber auch als Einzelpersonen - zu mehr Zusammenhalt beitragen?

Richard Gebhardt ist Politikwissenschaftler, Publizist und Referent in der Erwachsenenbildung. Er erforscht in Kommentaren, Essays, Vorträgen und Workshops bevorzugt die Bruchlinien und Unterströme der politischen Kultur in der Bundesrepublik Deutschland - von den Protesten der "sozialen Bewegung von rechts" bis hin zu den vermeintlich "unpolitischen" Fankulturen des Fußballs. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die "neue", extreme und populistische Rechte in Deutschland.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Smart Democracy" werden seit 2017 Fragen der gesellschaftspolitischen Dimension von Digitalisierung mit Fachleuten diskutiert. Die Veranstaltungen werden folgendermaßen geplant: An einer ausgewählten VHS halten zwei Referent*innen einen Impulsvortrag; anschließend folgt eine moderierte Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen. Die Veranstaltung wird via Livestream in andere Volkshochschulen übertragen. Über eine Online-Plattform können Teilnehmende Fragen zum Thema stellen und damit die Diskussion mit den Expert*innen beeinflussen.
Der eine und die andere haben wahrscheinlich schon mal von "Scrum" oder agilem Management gehört. In Zeiten der Digitalisierung findet diese aus der Softwareentwicklung kommende Projektmanagementtechnik in immer mehr Unternehmen Beachtung. Komplexe Anforderungen werden handhabbar, an die Stelle von hierarchischen Entscheidungsstrukturen tritt das Team, das eigenständig agiert, Fortschritte und Hürden werden sichtbar gemacht, Lösungen für die anstehenden nächsten Schritte in den Fokus genommen. Diese Technik kann in Gemeinschaftsgärten das Mitmachen erleichtern.
Das Webinar vermittelt im ersten Teil die Bestandteile, die Umsetzung der Anforderungen und das Miteinander der teilhabenden Personen bei Scrum, um dann im Anschluss die Anwendung in dem Gemeinschaftsgarten "Tortuga" in Frankfurt am Main zu erläutern.

Referentin
Sasha Birgit Robenek arbeitet seit vielen Jahren in der Anwendungsbetreuung einer Bank. Ihr Bereich wurde als erster auf Agilität umgestellt. Die Bankfachwirtin, die außerdem zertifizierte systemische Beraterin und Scrum Master ist, hat Agilität auch in den Gemeinschaftsgarten von "Tortuga" eingebracht und gemeinsam mit dem Team umgesetzt.

Technische Voraussetzungen
Ein Webinar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Webinars leider nicht gestellt werden, da es aufgezeichnet wurde.

freie Plätze Schwarze Null und staatliche Handlungsfähigkeit (I102.05)

( ab Di., 10.9., 19.30 Uhr )

Pünktlich zu ihrem zehnten Geburtstag ist in Deutschland eine heftige Debatte über Sinn und Unsinn der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse ausgebrochen. Ist sie ein Garant für eine solide, generationengerechte Haushaltspolitik oder beschränkt sie die Handlungsspielräume demokratisch gewählter Abgeordneter und verhindert dringend notwendige Investitionen?
Lukas Haffert untersucht in seinem Vortrag die fiskalpolitischen Weichenstellungen der letzten Jahre - Stichwort: schwarze Null - und fragt, was die Bindung der Haushaltspolitik an immer strengere Regeln für die Qualität unserer Demokratie bedeutet.

Lukas Haffert ist Oberassistent an der Universität Zürich. Von 2010 bis 2014 promovierte er bei Wolfgang Streeck am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und verbrachte Forschungsaufenthalte an der Georgetown University und beim Internationalen Währungsfonds in Washington, D.C. Seine Dissertation über die politische Ökonomie von Haushaltsüberschüssen wurde mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft und dem deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet.


Live gestreamt aus den Volkshochschulen Erding und SüdOst

Technische Voraussetzungen
Ein Webinar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Webinars gestellt werden.

freie Plätze Populismus und Medien (I102.06)

( ab Di., 24.9., 19.30 Uhr )

"Populismus" wird in den gewärtigen Debatten meist als ein politischer Kampfbegriff benutzt. Dabei bezeichnet Populismus im ursprünglichen Sinn des Wortes eine demokratische Urtugend. Denn was das Volk (»populus«) will, erwartet, sagt, gehört in einer Demokratie natürlich in die Öffentlichkeit, die durch Medien hergestellt wird. Ob jedoch die aktuell pauschal als Populisten bezeichneten Parteien und Bewegungen überhaupt "Populisten" im eigentlichen Sinne sind, ist fraglich. Dies zeigt sich auch daran, dass ihr Verhältnis zu den Medien ambivalent ist. Denn einerseits verachten sie die traditionelle Medienlandschaft, andererseits sind sie auf die Berichterstattung der Medien angewiesen, um überhaupt eine Öffentlichkeit erzielen zu können.
An diesem Abend wird zunächst der Leiter des Parlamentsbüros der BILD in einem Inputvortrag ganz allgemein den Populismus in den Blick nehmen. Anschließend wird er mit Christian Deutschländer, dem Ressortleiter Politik des Münchener Merkur, das Verhältnis zwischen Medien und (Rechts-)Populismus diskutieren.
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freie Plätze Drama, Tweets und Durcheinander: Donald Trump im Weißen Haus (I102.07)

( ab Mi., 16.10., 19.00 Uhr )

Im November 2016 gewann der Immobilienunternehmer und Fernsehstar Donald Trump überraschend die US-Präsidentschaftswahlen. Seine Amtszeit ist gekennzeichnet durch den Bruch mit der etablierten Politik, dramatische Kurswechsel, neue Kommunikationsformen und ständige Tabuverletzungen. Stephan Bierling, Professor für Internationale Politik an der Universität Regensburg und einer der besten USA-Kenner in Deutschland, analysiert, wie sich die Trump-Präsidentschaft auf Amerika, auf die internationale Politik und insbesondere auf Europa und Deutschland auswirkt.

Stephan Bierling ist Professor für Internationale Politik an der Universität Regensburg und einer der führenden Experten für die Machtverschiebungen in der Weltpolitik. Er war Gastprofessor in den USA, Israel, Südafrika und Australien und hat mehr als ein Dutzend Bücher zur Außenpolitik der USA und Deutschlands geschrieben. Zuletzt erschien von ihm: "Nelson Mandela. Rebell, Häftling, Präsident". Bierling kommentiert aktuelle Entwicklungen in Radio und Fernsehen und schreibt regelmäßig für die NZZ und die FAZ. 2013 wurde er in einem deutschlandweiten Wettbewerb zum "Professor des Jahres" gewählt.


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Technische Voraussetzungen
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freie Plätze Nationale Demokratie und internationale Wirtschaft (I102.08)

( ab Do., 24.10., 19.30 Uhr )

Weltweiter Handel mit Gütern jeder Art, ein international eng vernetzter Finanzmarkt oder riesige Unternehmensgruppen, die ihre Produkte in allen Regionen der Welt absetzen - das alles zeigt, wie sehr die Weltwirtschaft von einem rasanten Zug zur "Globalisierung" geprägt ist. Zugleich scheinen die demokratisch legitimierten Nationalstaaten immer weniger Möglichkeiten zu haben, diese Entwicklungen politisch zu gestalten. In den letzten Jahren mehren sich daher die Stimmen, die wieder den Primat der nationalen Politik vor der Wirtschaft einfordern. Dabei kommt die Kritik nicht nur von linken und rechten globalisierungskritischen Bewegungen, sondern auch aus den Medien und der Wissenschaft.

Mit Jürgen Kaube, der dem Herausgebergremium der FAZ angehört, und Prof. Dr. Wolfgang Streeck, dem emeritierten Direktor des Max-Plank-Instituts für Gesellschaftsforschung, haben wir zwei herausragende Gäste aus Wissenschaft und Medien zu Gast. Sie werden das Spannungsverhältnis zwischen nationaler Politik und internationaler Wirtschaft an diesem Abend diskutieren. Dabei werden neben wirtschaftshistorischen Aspekten auch demokratietheoretische Argumente im Gespräch erörtert werden.

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Technische Voraussetzungen
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Der Aufstieg der USA zu einer führenden Wirtschafts- und Industrienation begann im 19. Jahrhundert. Entgegen dem Mythos eines liberalen, an den Marktprinzipien Adam Smiths orientierten Wirtschaftssystems waren aber gerade staatliche Interventionen grundlegend für den ökonomischen Erfolg des Landes. Die Rolle des Bundesstaates bei den riesigen Infrastrukturmaßnahmen im 19. Jahrhundert oder die bereits seit den 1820er systematisch betriebene Schutzzollpolitik, an der bis zum Zweiten Weltkrieg konsequent festgehalten wurde, stehen exemplarisch für die protektionistische Wirtschaftspolitik der USA, die auch nach dem Zweiten Weltkrieg in bestimmten Bereichen (z. B. Rüstungsindustrie) dominierte.
In diesem Gesprächsabend soll diese oft vernachlässigte Seite der US-amerikanischen Politik genauer untersucht werden. Dabei sollen auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur aktuellen Politik Donald Trumps in den Blick genommen werden.
Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte.
Werner Plumpe ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt. Von 2008 - 2012 war er Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands.


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freie Plätze Vertrauensfrage: Zur Krise des heutigen Parlamentarismus (I102.10)

( ab Mi., 15.1., 19.30 Uhr )

Keine Institution wurde in Deutschland so oft totgesagt wie das Parlament. Populisten verachten es und träumen von einer plebiszitären Demokratie. Ist parlamentarische Politik nur noch dazu da, Entscheidungen der Bundesregierung nachträglich zu legalisieren? Der Jurist Florian Meinel analysiert messerscharf, wie das deutsche Regierungssystem wurde, was es ist, und welche Stürme es heute überstehen muss.
Der Erfolg der AfD stellt die politischen Gewissheiten der Bundesrepublik in Frage. Das Ende des alten Wettbewerbs der Volksparteien hat alle Verfassungsorgane erfasst. Disruptive Politik geht heute scheinbar ohne Parlament: Abschaffung der Wehrpflicht, Euro-Rettung, Flüchtlingskrise, Ehe für alle. Was oft dem Regierungsstil Angela Merkels zugeschrieben wird, hat viel tiefere Ursachen. Der missverstandene Parlamentarismus ist die verletzlichste Errungenschaft der alten Bundesrepublik. Wie lässt er sich heute fortentwickeln? Welche politische Chance läge in Minderheitenregierungen? Oder müssen wir das Zweikammersystem grundsätzlich umbauen, damit Deutschland regierbar bleibt?

Prof. Dr. Florian Meinel ist Jurist und Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie.

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Technische Voraussetzungen
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Skandal, Fahrverbote, Schadensersatz und Musterfeststellungsklage. Das sind die Schlagworte, die insbesondere Dieselfahrer verschiedener Automobilhersteller seit Monaten, beinahe Jahren, beunruhigen und verunsichern. Fahrverbote werden in immer mehr Städten und Regionen "heiß" diskutiert und durch entsprechende Gerichtsurteile (u. a. des Bundesverwaltungsgerichtes) auch Realität. Immer wieder werden neue Vorwürfe an die Automobilindustrie bekannt, Abgasanlagen und entsprechende Software wurden manipuliert oder rechtswidrig programmiert. Reaktionen und Antworten der Industrie sind oftmals nicht geeignet bei den betroffenen Autobesitzern für Klarheit und Verständnis zu sorgen. Tatjana Halm ist bei der Verbraucherzentrale Bayern für Verbandsklagen verantwortlich und damit auch für die "Sammelklage" (Musterfeststellungsklage) des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), die gemeinsam mit dem ADAC gegen die Volkswagen AG eingereicht wurde. Neben Erklärungen zu dieser Klage wird Frau Halm zu aktuellen Entwicklungen bei (Diesel-)Fahrverboten informieren und detailliert Auskunft geben zu Ansprüchen von Verbrauchern gegenüber Automobilherstellern.

Tatjana Halm ist Rechtsanwältin und als Referatsleiterin des Bereichs Markt und Recht in der Verbraucherzentrale Bayern tätig. Frau Halm hat ihr Studium in Erlangen und das Referendariat in Nürnberg absolviert. Zunächst war sie als selbstständige Rechtsanwältin tätig. 2009 wechselte sie dann als Beraterin zur Verbraucherzentrale (VZ). 2010 wurde sie Referentin und seit 2011 hat sie die Leitung des Referats übernommen.
Sie beschäftigt sich vorwiegend mit den Themen des wirtschaftlichen-rechtlichen Verbraucherschutzes, wie beispielsweise mit Fragen zum Handel, zum Telekommunikationsrecht, zu digitalen Belangen und vieles mehr. Frau Halm begleitet dabei auch verbraucherrechtpolitische Entwicklungen und hat den Bereich der Verbandsklagen innerhalb der VZ Bayern zu verantworten. Sie ist zudem zuständig für das bayerische Team des Digitalen Marktwächters.


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freie Plätze Staaten und Banken in der Währungsunion (I103.08)

( ab Di., 5.11., 19.00 Uhr )

Martin Hellwig zählt international zu den renommiertesten deutschen Ökonomen. Er war Professor u. a. an der Harvard University und von 2000 bis 2004 Vorsitzender der deutschen Monopolkommission. Zuletzt war er Direktor des Max-Planck-Institutes zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern.

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freie Plätze Die EU und das heutige Verfassungsgericht (I103.09)

( ab Do., 16.1., 19.30 Uhr )

Prof. Dr. Peter Huber ist Richter am Bundesverfassungsgericht und Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Staatsphilosophie an der LMU München.


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Anmeldung möglich Wildbienen fördern: aufgezeichnetes Webinar (I104.04)

( ab Fr., 31.1., 16.00 Uhr )

Wildbienen sind wichtige Bestäuberinsekten, doch ihr Lebensraum wird immer knapper. In Deutschland sind sie stark gefährdet. Etwa die Hälfte der 600 Wildbienenarten hierzulande steht auf der Roten Liste, einige sind schon ausgestorben oder unmittelbar bedroht. Den oft hochspezialisierten Wildbienenarten fehlen Nahrung und Nistmöglichkeiten.

Das Webinar beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragen: Wie können Wildbienen (und andere Bestäuberinsekten) in Gärten gefördert werden? Welche Bedingungen sind förderlich? Worauf muss man beim Nistkastenbau achten? Wie vertragen sich Wildbienen mit Honigbienen und anderen Insekten? Wie kann man die verschiedenen Gartennutzer*innen auf die Wildbienen aufmerksam machen?

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Gartenstraße 1
15230 Frankfurt (Oder)

Tel.: +49 335 54 20 25
Fax: +49 335 500 800 20
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