Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
Kursangebote >> Kursbereiche >> Kultur und Gestalten >> Bildende Kunst

Veranstaltung "" (Nr. ) ist für Anmeldungen nicht freigegeben.

Seite 1 von 1

Als Stadt in Grenznähe erhielt Frankfurt (Oder) nach der Wiedergründung des polnischen Staates 1918 diverse Investitionsmittel. Es entstanden in den 20er Jahren viele neue Siedlungen, Schulgebäude und weitere sehr ansehnliche öffentliche Häuser wie die Trauerhalle, das Amtsgericht, Stadion und Kino im heutigen Slubice. Glücklicherweise sind fast alle Gebäude erhalten. Heute spazieren wir unter fachmännischer Leitung durch die Nuhnenvorstadt und lassen uns begeistern von Funktionalität und Schönheit der Bauhaus- und weiteren Architekturen der 20er Jahre.
Die St.-Marien-Kirche Frankfurt (Oder) ist vor allem bekannt für ihre drei historischen Chorfenster aus dem 14. Jahrhundert. Sie thematisieren die Schöpfungsgeschichte, den Lebensweg von Jesus und die Legende des Antichrist. Vor allem das Antichrist-Fenster gilt als einzigartig. Die mittelalterlichen Glasmalereien sind jedoch nur eine Attraktion der Kirche. Auch zahlreiche Wandmalereien wie die Mondsichelmadonna in der Nordkapelle und die 2017 freigelegten mittelalterlichen Wandmalereien im Greiffenpfeilschen Erbbegräbnis gehören zu den Schätzen von St. Marien. In dieser Führung erfahren Sie mehr darüber.
Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der bekanntesten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Technische Voraussetzungen
Ein Online-Seminar ist ein Seminar im Internet, an dem jede*r teilnehmen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen können während des Online-Seminars gestellt werden.
Adolph Menzel gilt als der herausragende Vertreter des deutschen Realismus im 19. Jahrhundert. Unermüdlich zeichnend beobachtete er gleichsam als Chronist einer "vie moderne en Allemagne" Menschliches und Allzumenschliches. 1996/97 verortete ihn die große Berliner Retrospektive daher auch im "Labyrinth der Wirklichkeit".
Aber warum fotografierte der Künstler eigentlich nicht? Menzel, der die lithographische Anstalt des Vaters nach dessen Tod 1832 weiterführte, erwarb zudem 1864 das Photographische Kunst- und Verlagsinstitut Gustav Schauer für seinen Bruder. Nach dessen Tod ein Jahr später unterstützte er auch hier seine Schwägerin in der Fortführung der Geschäfte.
Menzel war also bestens mit den vervielfältigenden und abbildenden Medien der Zeit vertraut, die seinen ökonomischen Erfolg sicherten und zugleich seinen Blick auf die Dinge des Lebens prägten. Dennoch hielt er persönlich an Malerei und Graphik fest. Suchte er vielleicht doch nach symbolischen Ausdrucksmöglichkeiten, die über die bloße Abbildung der Wirklichkeit hinausgingen? Diesen Fragen geht der Vortrag live aus der Neuen Pinakothek mit überraschenden und spannenden Einsichten in die Gemälde der Neuen Pinakothek nach.

Dr. Joachim Kaak ist zweiter stellvertretender Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und Referent für Malerei und Plastik 1850-1900 in der Neuen Pinakothek.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Neuen Pinakothek statt.

freie Plätze Frankfurt - eine Stadt der Künstler*innen? Vortrag (N109.10)

( ab Fr., 21.1., 15.00 Uhr )

"Alt- Frankfurter" Künstler vorgestellt
Frankfurt (Oder) und die weitere Umgebung der Oderlandschaft boten den ansässigen Kunstmalern immer eine Vielfalt interessanter Motive.
Sie haben die Seele der Stadt für sich und facettenreich in stillen Winkeln verborgene Reize voll Poesie entdeckt. Sie waren meist der Stadt zeitlebens eng verbunden und zeigten in ihren Werken ihre Liebe zur Architektur, zur Landschaft und zu den Menschen.
Der Vortag gibt Einblicke in das schaffensreiche Leben früherer Künstler, u.a. von den Gebrüdern Banski, von E. Albrecht- Rohlfs, von Prof. C.A. Brendel, von Max Heilmann, von Carl Kleindienst und von Prof. A. Schröter.
Die Geschichte hat immer viel verändert, durch den Krieg vieles zerstört und wieder aufgebaut.
Aus der Nachkriegszeit sind den älteren Frankfurtern die Künstler Gertrud Gehrmann, Walter Götze und Rudolf Grunemann in guter Erinnerung geblieben.
Ihre erhaltene Kunst - auch im öffentlichen Raum - gibt Zeugnis ihres Schaffens und der öffentlichen Anerkennung.
 

Seite 1 von 1



Login für Stammhörer

Noch kein Stammhörer?

Login-Daten anfordern!

Kontakt

Volkshochschule Frankfurt (Oder)

Gartenstraße 1
15230 Frankfurt (Oder)

Tel.: +49 335 54 20 25
Fax: +49 335 500 800 20
E-Mail: buero@vhs-frankfurt-oder.de

Öffnungszeiten des Büros

Während des Semesters

Montag - Donnerstag
10:00 - 19:00 Uhr
Freitag
10:00 - 12:00 Uhr

In den Ferien (Land Brandenburg)

Montag und Donnerstag
10:00 - 16:00 Uhr
Dienstag
10:00 - 19:00 Uhr

VHS
Frankfurt Oder
Grundbildung
ich will deutsch lernen
ich will lernen